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In diesem Video erfährst du, wie du dich gegen deine Wettbewerber durchsetzen kannst. Es liegt nicht alleine am Preis. Es geht auch nicht um die Markenbekanntheit, nicht um die Größe, sondern es gibt ganz andere Stellschrauben, die am Ende viel entscheidender sind. Was unglaublich klingt. Aber genau den Fakten entspricht, das erfährst du jetzt in diesem Video.

Ein guter Preis alleine reicht nicht

Wenn man jemanden fragt was glaubst du was musst du tun, damit die Leute bei dir kaufen? Dann ist es natürlich meistens, dass man sagt du brauchst einen wirklich guten Preis. Hast du einen sehr günstigen Preis, kaufen die Leute bei dir, weil klar im Internet man vergleicht natürlich, man geht über Preisvergleichsportale, man geht auf Amazon, man nimmt dieses Einkaufswagenfeld und man kauft eigentlich nur das, was da wirklich sehr gut positioniert ist. Und alles, was da nicht drin ist, was da nicht sichtbar ist, das kauft man nicht. Und auch wenn das mit dem sichtbar sein. Das heißt, man muss natürlich erst einmal gefunden werden, damit am Ende auch jemand kaufen kann, natürlich stimmt, so ist das am Ende nicht das Hauptkriterium, das man über den Preis gekauft wird. Auch nicht, ob man einen großen Markt hat. Natürlich schadet Markenbekanntheit nicht, aber es geht am Ende nicht darum, dass das das Zünglein an der Waage ist. Denn das musste auch Amazon erfahren. Amazon hat nicht den, sagen wir mal Kunden Lieblingspreis gewonnen, auch wenn Amazon sich auf die Fahnen schreibt Hey, wir möchten das kundenorientierteste Unternehmen werden. Und zweifelsfrei Amazon macht schon einen sehr guten Job an der Stelle. So wurde es aber dieses Jahr wieder das Musikhaus Thomann.

Und daran sieht man, dass das Verhältnis im Verhältnis ein kleiner Händler im Vergleich zu diesem Global Player Amazon. Trotzdem hat Amazon an der Stelle nicht die Nase vorne, sondern eben ein deutsches Musikhaus. Ich finde das super spannend, weil es genau das zeigt, dass wir auch als Mittelständler, insofern auch als Dropshipper im Vergleich zu Amazon, auch als No-Name im Vergleich zu Amazon einem Gigant. Trotzdem kann man dem ein Schnippchen schlagen. Es geht also nicht am Ende nur um den billigsten Preis. Es geht vielmehr um Dinge, die man in zwei Schlagwörter zusammenfassen könnte. Ist zum einen die Fachhandelskompetenz und die Self-Reflektion. Was bedeutet Selbstreflektion und was ist Fachhandels? Der Fachhandel meint es nicht unbedingt, dass wir rausgehen müssen in die Innenstädte und da noch einen neuen Shop eröffnen müssen, noch eine neue Filiale öffnen müssen. Nein, das ist nicht nötig. Ich habe schon vor über zwei Jahren den Begriff geprägtes Dropshipping Fachhandelskonzept und das fusst ein Stück weit da drauf. Ja so kann man das sagen, weil tatsächlich das Fachhandel meint eigentlich eine kompetente Beratung. Es geht doch darum, wenn du irgendwas kaufen würdest, was ein bisschen anspruchsvoller ist, um in dem Beispiel des Musikhauses zu bleiben. Das könnten zum Beispiel sehr hochwertige Instrumente sein, die mehrere Tausende von Euro kosten. Das kaufst du nicht irgendwo mal, sondern du brauchst jemanden, dem man vertraut, und wo man sagt das ist Expertise, die stehen dafür. Das ist auch so ein bisschen das Learning. Amazon ist ja der Generalist von A bis Z, hat aber jetzt in diesem Case die Nase nicht vorne, zeigt aber auch, was ich immer auch ein bisschen hier predige macht keinen General Store, macht euch wirklich mit einer Nische vertraut. So wie eben dieses Musikhaus. Es macht Musikinstrumente zum Mittelpunkt des Businesses und hat deswegen natürlich auch hierzu, wie ich finde, zurecht gewonnen und hat die Nase vorne. Und man hat gesagt Hey, bei euch kaufen die Kunden am allerliebsten.

Also ich finde das wirklich toll. Das heißt, wir nehmen schon mal mit wir brauchen also ein Stück weit diesen Beratungscharakter, den kannst du nur bieten deinen Leuten, wenn du Ahnung hast von dem was du verkaufst. Das ist genau das Thema. Warum ich gewisse Dinge selber gar nicht verkaufen könnte, weil ich davon keine Ahnung habe. Bestes Beispiel Auto. Ich kann mich reinsetzen, hab einen Führerscheinen, Lenkrad verstehe ich aber, wie man einen Motor ausbaut oder wie man irgendwelche Dinge da drin macht wie Ölwanne wechseln und Ölwechsel keine Ahnung wie das funktioniert. Und ich könnte solche Zubehörteile, auch über das Internet, wäre es noch so lukrativ, gar nicht verticken, weil ich davon keine Ahnung habe. Und viele fragen immer wo verdiene ich das meiste Geld? Und dann wollen sie genau das verkaufen. Das bringt dir aber genau aus dem gerade Gesagten nix, weil du kannst damit niemals Fachhandelskompetenz aufbauen. Oder müsstest sehr viel Zeit investieren, um das dann auch quasi zu verinnerlichen. Das heißt, die Kunden merken schon hat man Ahnung von dem, was man verkauft, oder wird das einfach nur verkauft. Und wenn du langfristig ein nachhaltiges Business aufbauen möchtest, mit Dropshipping, solltest du von deinen Produkten von deiner Nische überzeugt sein. Sollest das vielleicht auch als ein Hobby haben, du solltest daran selber Gefallen finden, das ist unheimlich wichtig.

Und das zweite ist eben diese Selbstreflektion. Das bedeutet ja, wir müssen auch kritikfähig sein. Wir selber kriegen den ganzen Tag Feedback, nicht immer nur Lobeshymnen, sondern auch gerade die Dinge, die nicht gehen. Und viele sind da vielleicht demotiviert. Aber das ist die Kunst zu sagen Okay, wir bekommen Feedback. Wir arbeiten mit diesem Feedback. Und was am Ende daraus rauskommt, ist die Selbstreflexion. Wir denken drüber nach. Okay, da ist was Wahres dran, wir optimieren damit unser eigenes Handeln und verbessern es. Das ist genau der Punkt.

Das heißt diese zwei Fundamente sind wirklich relevanter als am Ende der reine Preis. Denn alles was du über den reinen Preis verkaufst mag kurzfristig mehr Umsatz, mehr Umsatz wohlgemerkt nicht unbedingt nur mehr Gewinn, weil wir senken den Preis, das heißt, die Gewinnmarge sinkt. Es ist also sehr kurzfristig dieser Benefit. Die Leute, die nur preisgetrieben bei dir einkaufen oder eben auf einem Marketplace, wo du präsent bist, führt genau zu dieser Diskrepanz. Die Leute kommen hierher, die Leute kaufen bei dir, weil du jetzt die Paybox hast, weil die jetzt am günstigsten bist. Sie werden aber nicht wieder bei dir als Brand kaufen. Es ist ihnen völlig egal, du bist völlig austauschbar. Und genau das ist diese Krux. Und deswegen müssen wir gucken, dass wir eigene Wertarbeit leisten. Das bedeutet, wenn wir ein bisschen genauer reingehen und diese zwei gerade genannten Definitionen von dem Fachhandel der Beratungskompetenz zum einen und das Selbstreflektion der Kritikfähigkeit zum anderen, wenn wir das ein bisschen vertiefen wir, ein bisschen tiefer reingehen, dann werden wir feststellen, das hat auch etwas mit Kulanz zu tun. Kulanz ist es, wenn wir nicht immer nur auf Paragrafen beharren, sondern wenn wir sagen Okay, wir drücken sämtliche Hühneraugen, und alles zu und ist gut. Lassen wir mal Sieben gerade stehen. Das heißt, wir lassen einfach durch Kulanz ein positives Licht auf uns.

Das ist zum Beispiel so. Wir hatten früher diese 5 Euro Klausel bei der Widerrufsrecht, das habe ich immer sehr genau genommen. Ich habe immer gesagt das ist jetzt aber so, du musst die Rückversandkosten tragen. Die Leute haben das gemacht zähneknirschend stand ja so in den Geschäftsbedingungen war ja rechtlich erlaubt. Aber das Problem ist, der Kunde wird A nie wieder bei dir kaufen, weil er immer im Hinterkopf hat, der ist nicht kulant, wenn es um Rücknahme und Rückabwicklung geht. Und ich verstehe das natürlich aus zweierlei Sicht. So ein Kunde, der ein angepisst ist, weil es überall gepriesen wird, ja kostenfreier Rückversand. Zum anderen natürlich versteht man auch die Händlersicht, weil ich da ja selber bin und man muss ja auch die Kosten dafür tragen. Im Hinterkopf habe ich dann 20 Euro, entsteht durchschnittlich an Kosten für eine Retoure, also für die reine Abwicklung wohlgemerkt. Worauf ich hinaus will ist, das Thema Kulanz ist also etwas, wenn man nicht nur auf Paragraphen beharrt, sondern auch mal sagt komm eigentlich wäre es so und so, aber wir drücken ein Auge zu. Es ist okay. Man freut sich darüber, dass bleibt positiv in Erinnerung. Man ist dann geneigt zu einen späteren Zeitpunkt mit dir wieder Geschäfte zu machen. Und das ist tatsächlich sehr, sehr relevant, weil eben wie gesagt, auch wenn jetzt gerade dieser Deal, diese Ware zurückgeschickt wird, jetzt gerade widerrufen wird, heißt das nicht, dass der Kunde dich wieder bei dir bestellt wenn du dich kulant gezeigt hast. Sehr, sehr wichtig.

Dann haben wir zum Beispiel wenn wir ein bisschen weiter reingehen, das Thema Sympathie. Da schwingt so ein bisschen damit mit. Sympathisch wird man eben dann, wenn man zum Beispiel kulant ist. Wenn man aber auch ein bisschen mit ein bisschen Witz, ein bisschen Charme das Ganze bearbeitet, also wenn man nicht zu stocksteif das ganze behandelt. Also Sympathie schadet nicht. Ist jemand sympathisch oder auch ein Unternehmen sympathisch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dort wieder einkaufst viel höher. Und das Ganze geht auch mit Wertschätzung einher. Das heißt, wir müssen dankbar sein für die Kunden, die bei uns bestellen. Wir müssen auch Verständnis haben, wenn jemand was zurückschicken möchte. Das heißt, das geht alles ein bisschen Wertarbeit, Emotionsarbeit, das ist so ein bisschen ein Thema. Und das Ganze, was auch sehr wichtig ist, ist das Thema Glaubwürdigkeit. Es trägt bei wenn du Gütesiegel hast, zum Beispiel sagst ich habe ein TüV oder ein Händlerbund oder was auch immer, es gibt ganz viele. Nimm dir solche Trustes, nimm dir diese Zeichen auf die Website und zeig hey wir meinen das ernst, wir sind vertrauenswürdig. Mach ProvenExpert, lass dich bewerten und schreibe keine Testimonials selber. Das glaubt dir am Ende keiner. Auf den Marktplätzen wie Amazon, auf Ebay sind das natürlich allen voran die Bewertungen für die Produkte, aber auch insbesondere für dich als Verkäufer. Also darum geht das, wir müssen glaubwürdig sein. Wir müssen ein Stück weit kulant sein, und das fällt am Anfang schwer, weil man ja so besessen ist, Geld zu verdienen und dann denkt man Oh, wieder eine Retoure. Das kann ich jetzt gar nicht gebrauchen. Aber es ist wirklich so. Wenn ihr das reflektiert, habt ihr am Ende die Volksweisheit so ein Stück weit verinnerlicht. Glaub mir das oder glaubt mir das nicht, probiert es aus oder probiert es nicht aus, wie ihr wollt. Wer mehr wissen will, ich habe hier den Bericht verlinkt, da geht das Ganze noch ein bisschen in die Tiefe, checkt das auf jeden Fall aus.

Ich denke es ist zielführend, wenn man eine kontinuierliche Optimierung, quasi eine ehrliche Optimierung an sich oder am Business vornimmt. Wir leben genau nach diesem Motto. Wir wissen teilweise Ja, es ist nicht perfekt, aber wir sind gewillt Dinge zu verbessern. Wir sind gewillt, Prozesse zu verbessern. Das ist großartig, und das solltest du auch ausprobieren mit deinem Dropshipping Business. Das Musikhaus Thomann ist ein gutes Beispiel, wie man sieht, dass man trotzdem als kleinerer Händler, wobei die machen natürlich mehrere Millionen, es ist schon ein Großunternehmen. Aber im Verhältnis zu einem Amazon kann man schon sagen dass man auch als kleinerer Händler, als Mittelständler, gute Chancen hat. Und man muss nicht nur über den Preis verkaufen. Es gibt nichts über ein gutes Sonderangebot, das ist schon okay. Aber verkauft nicht permanent nur über den Preis. Macht das nicht, wie wir es immer in den TusNicht Videos sehen, dass ihr nur alles grundsätzlich runter reduziert. Das führt am Ende nur dazu, dass die Glaubwürdigkeit um die es ja unter anderem auch ging gerade in dem Video, damit überhaupt nicht mehr jemand für voll nehmen kann, dann plötzlich immer und alles permanent 20% außer Tiernahrung im Angebot hat.