Heute werde ich dir sagen, warum deine Preiskalkulation von AliExpress langfristig ruinös ist und du es einfach nicht nachhaltig im Dropshipping-Business schaffen wirst.

Tatsächlich gibt es einen Grund, den gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten. Und das ist die Preispolitik. Losgelöst aus dem E-Commerce oftmals wo man sagt, ja alles wird ja immer billiger und billiger. Und Preisabwärtsspiralen und da haben wir Wettbewerb. Auf der anderen Seite heißt es dann aber wir machen AliExpress, Dropshipping und da haben wir Gewinnmargen von 400, 500 Prozent, ja 2 000 bis 4 000 Prozent Gewinnmarge. Das sind nicht irgendwelche Zahlen die ich hier so salopp erzähle. Genau so etwas wurde mir gesagt. Ja genau so etwas bekomme ich geschrieben. Und da ist es natürlich so als gelernter Einzelhandelskaufmann, was ich bin, da habe ich echt schon manchmal so, wo ich denke Mensch das hätte ich auch gern verdient. Das Problem ist es mag natürlich solche Artikel geben. Und das steht auch überhaupt nicht zur Diskussion. Ich glaube jedoch, dass der größte Teil der Artikel die wir weltweit kaufen können einer solchen Kalkulation nicht wirklich gegenüber zu stellen ist. Und wenn ihr mit dem Ansatz hinausgeht, dass ihr nur schnelles Geld verdienen wollt und deswegen ein AliExpress-Business macht, wird es – glaube ich – nicht funktionieren. Ich führe auch gleich aus, woran das liegt. Aber nur mal vom Verständnis.

Wir haben früher Ware importiert, da gab es das AliExpress noch nicht, im Kopf. Und wer einen Container rüber holt und wir sagen mal – ich nehme mal ein Flamingoschokoladenbeispiel. Eine Flamingoschokolade – wir sagen mal hypothetisch sie würde 1 Euro kosten im Einkauf, mag ein bisschen viel sein. Aber sagen wir mal 1 Euro. So, jetzt ist es so, vielleicht kostet die 3 Euro, 4 Euro im VK. Ist immerhin Flamingoschokolade – kriegst du nicht an jeder Ecke. Jetzt ist es genau Folgendes. Wenn du jetzt kalkulatorisch rechnest und gerade gestern ein Video gesehen, da wird manchmal Umsatz mit einem Gewinn verwechselt oder das Wort verdienen – ich habe 2 500 Euro am ersten Tag verdient. Genau, das war der Umsatz. Schön das Handy in die Kamera gezeigt mit seinem dicken Poser-Auto hat er vergessen, dass das im Prinzip nicht der Gewinn war, sondern Verdienst, Gewinn und Umsatz – das sind alles ein paar andere Worte. Aber auf was ich hinauswill ist, es bedarf einer gewissen Spanne. Das steht außer Frage. Und natürlich muss die Spanne lukrativ sein. In unserem Beispiel von 1 Euro, brauchen wir mit Umsatzsteuer, in dem Fall früher Zoll und Einfuhrzoll usw. muss ich natürlich schon irgendwie auf meine 3, 4 Euro kommen, dass sich das rentiert. Das mag sein. Das Problem ist, dass wir von AliExpress von heute, wo wir nicht mehr importieren, sondern per Dropshipping anbieten, sagen naja so eine Schokolade, die verkaufen wir für 5 Euro, es gibt schon so einen Dödel der kauft die. Ich habe jetzt meine 500 Prozent. Das ist genau das Problem, dass wir – ich sage jetzt mal salopp – ein minderwertiges Produkt und vieles, nicht alles, vieles das angeboten wird gerade mit diesen berühmten Facebook-Ad 5 Euro am Tag Styles. Das ist minderwertiger Dreck. Und deswegen funktioniert vielleicht sogar, was dann als Kommentar oftmals geschrieben wird, naja bei dem Thema Retouren müsst ihr das abschreiben. Das ist einfach nur Dreck. Klar, das sind Centbeträge. Schreibt ihr ab. Das könnt ihr machen, wenn ihr Scheiße verkauft. Entschuldigung. Damit könnt ihr das abschreiben. Einen Euro hin oder her macht euch nicht reich oder arm. Auch nicht auf die Menge gesehen, wenn es genug Idioten gibt die für 5 Euro einkaufen. Jetzt machst du aber ein qualitatives Produkt, was vielleicht ein paar hundert, ein paar tausend Euro kostet. Würdest du das dann auch wegschmeißen, einfach so ohne Retourenlösung? Nein wahrscheinlich nicht. Das kannst du dreimal machen und dann bist du in der Insolvenz. Das bedeutet, es funktioniert bei einem Premiumprodukt so salopp ohne Hinterdenken gar nicht. Also wir gehen, weil es ein billiges Produkt ist einfach ganz naiv ran und sagen, naja Scheiß auf Retourenlösung – das schreiben wir ab. Sicher, wir schreiben auch manchmal ein Produkt ab, aber dann natürlich nur wirklich in einem Kulanzfalle. Und da schreibe ich auch mal ein teureres Produkt ab. Das Problem ist aber, dass ich das Gefühl habe und das ist meine persönliche Meinung und ihr dürft mich korrigieren, wenn ich falsch bin. Dass viele die dieses Dropshipping neu machen, manchmal auch losgelöst von China-Dropshipping, aber der heutige Tag ist nun mal China-Dropshipping-Tag vom thematischen Ansatz. Ich habe das Gefühl, dass wir ein sehr preiswertes Produkt machen, eine No-Name-Schokolade, die im Verkauf eine handgeschürfte Edelpraline mit Goldpapier ist. Einfach nur weil irgendeiner gesagt hat, Mensch 500 Prozent – das läuft. Und ich gönne es euch, wenn es läuft.

Ich glaube nur, dass wir um es mit den Worten von Hermann Scherer zu sagen jenseits vom Mittelmaß denken sollten oder gemäß Porter einen differenzierten Ansatz finden sollten. Denn ich glaube, man kann entweder billig verkaufen oder teuer. Billig oder teuer. Nicht preiswert, billig. Wenn du billig verkaufst, diese Euro-Shops zum Beispiel. Wenn du billig verkaufst mit einer Menge, dann mag das funktionieren. Dann siehst du den ganzen Discounter. Das funktioniert. Oder du bist teuer. So eine Lindt-Schokolade in dem Beispiel, das funktioniert. Da gibt es auch ein paar andere. Das funktioniert. Aber so ein No-Name-Produkt jetzt als Premiumprodukt zu positionieren, wie das im Prinzip im AliExpress-Style gemacht wird, da wird ein Produkt für 1 Euro genommen und irgendeinem Idioten – das muss man so sagen, man sagt auch jeden Tag steht ein neuer Idiot auf, sinngemäß – teuer verkauft. Das Problem ist der macht das einmal, dann widerruft der das, widerruft haben wir gelernt bedeutet schreibt es ab. Und wenn du über Monate, Tage, Wochen dein Business darauf aufbauen willst, baust du niemals ein seriöses Business auf. Weil du immer im Prinzip die Leute salopp gesagt über den Tisch bügelst. Das Problem nach dem Gesetz von Porter heißt Stuck in the Middle. Vielleicht hast du das schonmal gehört. Das bedeutet, du sitzt sprichwörtlich, wenn du so agierst zwischen zwei Stühlen. Oder man sagt auch gefangen in der Mitte. Das heißt, Porter sagt im Prinzip du musst dir das vorstellen, wie ein U. Das Problem ist es gibt in dem U hier einmal denjenigen, der billig verkauft. Ich sage bewusst billig, nicht preiswert. Billig – das sind Discounter, die machen Menge. Das funktioniert. Oder ich bin hier der Premiumanbieter. Und dann gibt es diese große Kehre, das Tal. Und in dem Tal ist das ganze Mittelmaß, der ganze Schrott. Und das sind genau die Sachen, die nicht mehr funktionieren. Und wenn ihr jetzt ein billiges Produkt nehmt, es aber nicht billig verkauft – dann wäre es hier. Das würde funktionieren, was billig ist, billig verkaufen. Findet immer Absatz. Aber was Billiges zu einem Mainstreamprodukt zu machen, das wird nicht funktionieren. Denn das ist Mittelmaß, das machen alle, alle, alle. Und für 5 Euro so eine Schokolade, da bin ich noch im Premium. So eine Schokolade, die handgeschürft ist, kriege ich für 12 Euro. Also bin ich kein Premium. Ich bin Mainstream-Shit, der einfach schnell Geld verdienen will. Und mit diesem Mainstream-Shit bin ich gemäß Porter Stuck in the Middle, du stehst zwischen zwei Stühlen. Oder wie Hermann Scherer das sagte. Und die sagen im Prinzip beide das Gleiche. Es geht nur billig oder es geht nur teuer.

Oder Porter sagt das ein bisschen förmlicher. Er sagt du kannst nur entweder Qualitätsführer werden oder Preisführer. Preisführer bin ich immer dann, wenn ich der Billigste bin, ich führe den Preis an. Oder ich bin der Qualitätsführer und in der Regel hat Qualität ihren Preis. Das sollte sie auch haben und dafür sollte man sich auch nicht schämen. Wir zum Beispiel hier, wir streben ganz klar eine Qualitätsführerschaft an. Ich weiß, es gibt viele Sachen die billiger sind im Business. Und wir wollen deswegen nicht der teuerste sein. Aber wir sehen uns prinzipiell in einem Premiummarkt mit einer Premiumleistung und einer Qualitätsführerschaft. Deswegen auch unsere Next-Level-Academy, die tatsächlich nochmal qualitativ ein nächstes Level erreicht hat. Oder unser Elite-Dropshipping mit dem Live-Ansatz oder mit unseren Kreuzfahrten und was wir eben so machen. Und ich will das bewusst auch so kommunizieren, dass die Leute verstehen, wenn sie zum Dropshipping Experten Siegler kommen, zum Fabian, dann bin ich bei einem Qualitätsversprechen, für das ich nach 12 Jahren auch stehe. Und deswegen werde ich eben nicht mit irgendwelchen Menschen kooperieren, die mich teilweise fragen, können wir eine Kooperation machen. Weil die schnell irgendein Produkt ich sage mal salopp hinwichsen wollen auf den Markt, dann bin ich in dieser Kehre. Die machen schnell irgendwas. Mal schnell einen Mainstream. Mal schnell die Kohle rausgezogen. Und das wird nicht funktionieren. Ich bin seit 12 Jahren Kaufmann, ich bin seit 12 Jahren selbst und ständig, permanent am mich selber optimieren. Und deswegen, wenn man es nachhaltig machen will, dann funktioniert es nicht. Und deswegen finde ich das was Scherer sagt, was Porter sagt einfach ideal. Deswegen stellt euch dieses U vor.

Wenn ihr kalkuliert und sei es von AliExpress, dann überlegt euch, auch wenn ihr noch keine Dropshipping Experten seid: Habe ich ein billiges Produkt? Das ist nicht schlimm. Aber macht diesen Fehler nicht, dass ihr ein billiges Produkt, nur weil ihr irgendjemanden abziehen wollt, weil ihr das schnelle Geld machen wollt, plötzlich zu einem vermeintlichen hohen Preis verkaufen wollt. Aber eben doch nicht so hoch, wie es der Qualitätsführer, der Premiumbrand ist. Denn ihr seid trotzdem in dieser Mitte, ihr seid im Massenmarkt. Und da erinnert mich das auch an so ein Buch, das heißt „Der blaue Ozean“. Momentan in dieser Mitte, um das wieder zu sagen Such in the Middle, das ist im Prinzip der rote Ozean. Das sind so drei Sachen, die solltet ihr mal lesen und euch damit identifizieren. Und wirklich das Sortiment prüfen. Alle die jetzt eine Nische suchen für ihr Dropshipping-Business. Oder generell Geschäftsbusiness, mal losgelöst auch vom Dropshipping, sollten sich immer fragen, egal ob ihr Dienstleister seid, ob ihr Shop macht – egal was ihr macht. Bin ich zwischen den Stühlen, bin ich in diesem Tal des U‘s, bin ich Mainstream. Weil dann werdet ihr immer über den Preis verkaufen. Ihr werdet immer in der Preisabwärtsspirale verkaufen, zwangsläufig. Das heißt, natürlich kannst du faires Geld verdienen. Aber dann musst du Quantität liefern. Und dann bist du auch nicht austauschbar. Und dann musst du den Kunden erklären, was eine Qualität und eine Nachhaltigkeit mit sich bringt. Aber eben nicht nur schnell die Kohle verdienen und aus einem billigen ein Premiumbrand machen wollen. Das funktioniert nicht auf Dauer. Das mag kurzfristig funktionieren, wenn man einfach mal schnell ein paar Euro machen will, dann mag das funktionieren. Aber das ist die Frage. Und die muss jeder selber beantworten. Möchte er einfach nur schnell mit seinem Handy die dicksten Umsätze reinhalten und dann sogar verwechseln, was Gewinn und Umsatz und Renditen und Vorsteuer und Nachsteuer, was das eigentlich ist. Einfach nur schnell Blender machen mit dem dicksten Auto, was geleast ist. Oder wo noch am besten die roten Nummernschilder sind. Das heißt, dickes Blender Auto, dicke Bilder auf dem Gelände gemacht. Posing-Bilder gemacht auf dem Gelände vom Autohändler. Das heißt, einen Scheiß war es authentisch. Und das kann man machen, gar nicht schlimm, alles gut. Aber die Frage ist, kann ich davon wirklich am Ende des Monats meine Miete bezahlen. Und das ist auch genau das, wenn Leute glauben, dass sie den ganzen Tag dein Wissen free haben können.

Es gibt Momente wo du sagst, natürlich das mache ich sehr gerne, das mache ich von Herzen. Das ist der Blog, das sind die Videos hier. Aber ich kann doch nicht mein ganzes Leben egal welchen Beruf man macht, den ganzen Tag alles immer nur herschenken. Das funktioniert deswegen nicht, weil am ersten muss ich meine Rechnungen bezahlen, wie jeder andere. Ich muss meine Krankenkasse bezahlen, ich muss mein Essen bezahlen, ich muss den Hund bezahlen und wenn du fünf Kinder hast, musst du auch noch die bezahlen. Das bedeutet, natürlich musst du deine Rechnungen bezahlen, du kannst nicht der Wohltäter sein. Und du darfst deswegen nicht nur den ganzen Tag Sachen machen, wo du im Prinzip immer zwischen den Stühlen hängst in dem großen U. Deswegen stellt euch ein U vor bei eurer Kalkulation. Hinterfragt euch: Ist der Preis den ich erzielen kann realistisch? Realistisch, das heißt fair für dieses Produkt. Und man kann wirklich billig verkaufen. Aber man kann ich meinen Augen nicht preiswert verkaufen. Denn wenn ich etwas preiswert verkaufe, bin ich im Mainstream, im U. Und das ist die Differenzierung. Entweder werde ich Qualitätsführer oder eben nicht. Und das ist überhaupt nicht schlimm. Nicht jeder muss der Preisführer werden. Aber vielleicht – wenn du eben kein Preisführer werden willst – dann machst du es mit der Qualität. Und wenn du keine Qualität, kein Premium, dann machst du den Preis. Aber eins von beiden muss es sein. Wenn du deine Produkte, dein Sortiment, wo du danach auswählst, merkst, dass du weder der Preisführer, der beste Kampfpreis, wenn du das nicht hinkriegst und das ist bei so einem richtigen Importbusiness. Wo Leute Tonnen – jetzt muss man erstmal googeln was Tonnen sind – ernsthaft, die nehmen Tonnen von so Schokolade zum Beispiel ab. Und wenn du jetzt 1 000 Stück importierst in drei Jahren, dann ist das nicht viel. Und deswegen wirst du niemals der Preisführer sein. Also ist die Frage, können wir Qualitätsführer werden. Und vielleicht funktioniert es. Und dann ist es der richtige Weg. Und wenn wir weder der Preisführer noch der Qualitätsführer werden wollen, dann ist es das falsche Produkt. Dann bringt es nichts. Und die Erkenntnis, vor allen Dingen die Courage sich das einzugestehen, das ist das A und O.

Und deswegen mein Tipp für heute: Kalkuliert, prüft eure Preise und stellt euch das U vor. Durch das U ist es möglich Preisführer zu werden oder Qualitätsführer. Und ist es nicht möglich, ist es das falsche Produkt. Ok, im Dropshipping nicht ganz so schlimm, weil du rein theoretisch nichts zu verlieren hast. Aber langfristig denke trotzdem dran, du musst am ersten deine Miete bezahlen können. Und du musst am ersten deine Rechnungen als solches, deine Stromkosten, deine Mitarbeiter was auch immer bezahlen können. Und deswegen ist es zu kurz gedacht einfach nur den Kunden für dumm zu halten oder Schokolade für 500 Prozent zu verkaufen. Nur weil es irgendeiner mal gemacht hat, ich gönne es dem. Aber ich als Dropshipping Experte sage euch, ihr müsst euch auch fragen, ist es langfristig etwas, was funktioniert.

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