Hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte und heute geht es um das Thema Dropshipping und die ganzen Steuern. Irgendwie fragen mich die Leute immer, Fabian wie ist das denn mit den Steuern und was kann ich denn tun. Und wie können wir Steuern sparen. Und irgendwie habe ich überhaupt keine Lust in irgendeinem Business zu starten so im internationalen, denn die ganzen Steuern, die fressen mich ja wirklich auf als Existenzgründer. Ist das denn überhaupt das richtige für mein Business.

Ich muss sagen irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, auch wenn es keiner hören will, dass ihr immer noch die Arbeitnehmerdenkweise habt. Ich habe mal ein Video gemacht, weil die Frage war ja immer auch Mensch Fabian was verdiene ich denn als Dropshipper. Und da habe ich euch erklärt in dem ganzen Video, dass das mit dem Verdienen und dem Selbstständig sein so eine Sache ist und dazu möchte ich jetzt an der Stelle auch gar nicht mehr ins Detail gehen.

Heute geht es um das Thema internationaler E-Commerce, Dropshipping global und auch um das Thema Steuern. Wir als Dropshipping Experten helfen euch da heute. Und wir haben auch schon darüber gesprochen, das Thema Steuervermeidung und Steuerreduktion. Und ich glaube aber das Grundproblem ist ein ganz anderes. Viele sind aufgrund der ganzen steuerlichen Differenzierungen, weil man im Inland – da ist es natürlich simpel, wir haben 19 Prozent zum Beispiel in Deutschland. Und für Medien, Lebensmittel 7 Prozent. Aber dann international wird es schon relativ crazy. Und das verstehe ich. Aber ich verstehe nicht, dass ihr euch davon abhalten lasst. Jetzt ist natürlich die Frage, Fabian kannst du mir einen Steuerberater empfehlen. Nein. Habe ich einen? Ja. Aber das Problem ist, was für einen gut ist gibt es keine Universallösungen. In unserer Next-Level-Academy – da ist direkt in einer der ersten Schritt-für-Schritt-Lektionen, da zeige ich euch ganz detailliert, was ich unter einem guten Steuerberater verstehe. Und es gibt eine einzige Frage, wenn ihr die stellt, dann könnt ihr relativ schnell sondieren, ob der Steuerberater der richtige ist. Es gibt eine Frage. Also wenn ihr wirklich einen Steuerberater sucht und wirklich Dropshipping von der Pike auf lernen wollt, folgt bitte mal diesem Next-Academy-Link. Aber auch da wird es nur eine Frage geben, wo ich glaube es ist die wichtigste Steuerberaterfrage überhaupt. Wirklich. Keine Bauernfängerei, nein, mein Ernst. Aber es ist keine Adresse wo ihr direkt mal anrufen könnt und sagen könnt, naja hier der Fabian hat dich empfohlen. Ich suche einen Steuerberater. Weil das ist so eine Sache von Kosten und Nutzen. Mit einer GmbH hast du andere Steuerkosten – also nicht nur die Abgaben – auch für Steuerberater andere Aufwendungen. Und je nachdem wo das ist, im Inland, im Ausland, hast du natürlich andere Regularien. Und was für den einen teuer ist, ist für den anderen preiswert. Also ich sehe das zum Beispiel so, wir haben in Deutschland teilweise 700, 800, 900 Euro monatlich für den Steuerberater bezahlt. Da sagen viele, das ist aber richtig viel. Zugegeben mag auch sein. Es steht natürlich in Anbetracht, was denn hier für Aufwendungen gemacht wird und was es auch letztendlich bringt. Denn ich bin eher ein Freund davon, was ich bezahlen muss ist erstmal egal, was bringt es mir, was kommt wieder rein ist die viel spannendere Frage. Und auch in Spanien, hier kriegst du einen guten Steuerberater unter 300 Euro im Monat. Hier gibt es zum Beispiel auch nicht diese prozentuale Beteiligung am Jahresabschluss. Also in Deutschland war es immer so, der deutsche Steuerberater wollte immer auf den Jahresgewinn, auf den Jahresgesamterlös quasi X Prozent. Das gibt es hier in Spanien nach meiner Kenntnis erstmal gar nicht. Und wenn ist es vielleicht eine Verhandlungssache. Also wir zahlen das hier nicht. Und das ist insofern mit einer Pauschale von 300 Euro preiswert. Für andere sind 300 Euro viel zu viel, die sagen ich möchte eine EK – man sagt hier in Spanien autonomo sein. Da zahlst du erfahrungsgemäß deine 80 bis 100 Euro monatlich. Deswegen die Range, wo habe ich meine Gesellschaftsform und was muss ich dafür zahlen. Und dann haben wir auch Steuerberater hier in Spanien, der hat 100e von Euro Stundenlohn. Und ein wirklicher Experte, wir hatten damals auch schon unsere Insiderinterviews – da kosten ein paar 1 000 Euro die Stunde. Aber auch da mag es im Verhältnis stehen, wenn man dann hintenraus Geld spart.

Aber wir haben schonmal gesagt das Thema Steuern und deswegen vielleicht die Firma im Ausland gründen. Ich meine im nichteuropäischen Ausland – nicht hier in Spanien – sondern wo wir es mal hatten Zypern, Hongkong und diese ganzen vermeintlichen Steuerparadiese. Da haben wir auch hierzu schonmal ein Video gemacht und haben gesagt Mensch, wenn wir nicht mindestens 5000 Euro verdienen. Dann macht das mit diesem ganzen Offshorekonstrukt vielleicht gar keinen Sinn, dann kostet das wieder mehr Geld dieses Konstrukt zu bauen, es zu unterhalten, als dass man einen Nutzen hat. Denn selbst wenn man gut Englisch kann – und das würde ich mir mal anmaßen und behaupten, dass ich sehr gut Englisch verstehe – habe ich das Problem, dass ich einen Übersetzer brauche, wenn es um englische Dokumente bei einer Gesellschaftsform geht, bei einer Gründung bei einem Notar vielleicht. Denn da geht es nochmal nicht nur um Yes we can speak English, da geht es noch viel mehr ins Detail und da geht es tatsächlich auch um Business, um Geld, um Rechte, Pflichten. Deswegen ist das eine ganz andere Sache ob ich ein notarielles Dokument habe, was ich wirklich verstehen muss oder ob ich einfach nur einem Kunden eine E-Mail schreibe, wo sein Paket ist. Denn das kannst du natürlich auch schon mit einem geringeren Investment und einem geringeren Zeitbedarf. Das bedeutet, das Ganze ist individuell. Aber die Grunddenkweise ist in meinen Augen bei euch oftmals immer noch ein bisschen verstellt. Immer aus der Sichtweise des Arbeitnehmers. Genau die Frage, was verdiene ich. Das ist genau diese Frage, die man sich als Arbeitnehmer stellt, aber nicht als Arbeitgeber, nicht als Selbstständiger. Und so ist es mit den Steuern.

Das Problem ist, ihr habt einen Job, ihr seid momentan einfach nicht selbstständig – in dieser Denke gedacht – das heißt, ihr habt irgendwo einen Job. Und das Problem ist deswegen, dass ihr denkt Mensch die Steuern sind hoch. Ich muss jetzt Offshorekonstrukt, da sind die gering. Das ist Blödsinn insofern, denn wir haben gelernt, meiner Meinung nach unter 5 000 Euro Gewinn macht es überhaupt keinen Sinn. Und jetzt ist das Thema das, wenn du davon ausgehst, dass du deinen Lohn bekommst als Arbeitnehmer in Deutschland. Dann sind die sämtlichen Steuern weg. Deswegen hast du Nettolohn und dein Nettolohn ist gefühlt die Hälfte von dem, was du eigentlich brutto verdienst. Und wenn du mal eben 5 Euro Stundenlohn mehr kriegst –  brutto natürlich – hast du gefühlt 83 Cent netto. Wenn überhaupt. Und da kommen natürlich auch die individuellen Parameter, deswegen brauchst du einen Steuerberater. Bist du verheiratet, bist du Single usw. Aber das ist das Problem. Als Arbeitnehmer zahle ich meine Steuern im Prinzip bevor es auf meinem Konto landet oder dein Arbeitgeber zahlt einen Teil. Aber letztendlich ist es weg bevor es da ankommt über das du verfügen kannst. Und daher immer die Frage, was bleibt denn eigentlich hängen, was verdiene ich denn. Das Problem ist, wenn du jetzt Unternehmer bist, dann ist es umgekehrt. Dann hast du erstmal Einnahmen, die müssen wir irgendwann versteuern. Aber ich habe erstmal Einnahmen und dann kann ich Ausgaben machen. Ausgaben – das bist du, der bei uns arbeitet. Dann habe ich erstmal dich als Ausgaben. Das ist toll, denn Ausgaben bedeutet eine Steuerreduktion im Allgemeinen. Das heißt, wir haben jetzt erstmal Ausgaben und die können wir relativ freizügig gestalten in so einem Unternehmen. In Deutschland, in Spanien, generell.

Als Unternehmer hast du erstmal relativ viel Macht irgendetwas zu gestalten. Welche Produkte du kaufst, welches Firmenauto du fährst, wie groß oder klein dein Büro ist. Ob du überhaupt ein Büro hast oder ob du von zu Hause aus arbeitest. Das sind erstmal Sachen, die kann ich gestalten als Unternehmer. Und je nachdem wie ich das gestalte und je nach dem was ich denn so alles Tolles als Ausgaben habe, dann irgendwann zahle ich Steuern. Aber eben nachdem ich erstmal gestaltet habe. Und das ist der wesentliche Unterschied, warum man nicht erst Steuern zahlt und dann gestaltet. Denn das machst ihr so – ihr habt jetzt vielleicht 1000, 2000 Euro netto im Monat auf dem Konto als Arbeitnehmer und damit gestaltet ihr eure Wohnung sprichwörtlich. Ihr geht in den Baumarkt, kauft Farbe von dem Geld, was du netto verdient hast. Als Unternehmer kaufe ich erstmal die Farbe für mein Büro indem ich Ausgaben für das Unternehmen mache und dann irgendwann zahle ich Steuern. Aber die zahle ich gewiss erstmal nachdem ich renoviert habe. Und bei dir ist es umgekehrt, du zahlst erst die Steuern und renovierst dann. Das ist schonmal das Grundproblem oder der Grundvorteil, warum du jetzt mit Dropshipping, ins E-Commerce einsteigen solltest. Und endlich begreifen solltest, dass du als Unternehmer viel mehr gestalten kannst. Und deswegen finde ich es immer schwierig diese ganzen Fragen, wo es darum geht Fabian ich muss Steuern bezahlen. Die ganzen Freigrenzen, gewiss jedes Land hat Freigrenzen, es gibt Kleinunternehmerregelungen. Und das ist auch alles richtig. Und es ist wichtig, dass du dich darüber informierst. Gerne mit einem Steuerberater. Aber es ist nicht richtig und völlig unwichtig sich im Kopf zu limitieren und zu sagen, nur weil es diese Freigrenzen gibt deswegen mache ich erst gar kein Business. Ich mache nicht mal den ersten Schritt. Ich möchte zum Beispiel bei Amazon oder bei Ebay nicht global weltweit oder europaweit gerne erstmal handeln, weil ich müsste ja dann aufgrund des Ganzen 5 Euro mehr an Steuern bezahlen. Naja, der Steuerberater kostet dann auch wieder 20 Euro mehr. Das mache ich nicht. Da bleibe ich lieber klein. Ach weist du was, ich mache gar kein selbstständiges Business. Ich bleibe einfach gemütlich angestellt, denn da zahlt dann der ganze Arbeitnehmer alles. Naja, hast du gerade gesehen, was du davon hast. Du zahlst im Prinzip das und was übrig bleibt, davon gehst du in den Baumarkt. Und das ist genau die falsche Denkweise.

Das heißt, erstmal tun, ich tue es. Und wenn ich wirklich Geld verdiene, dann muss ich es versteuern. Und natürlich habe ich dann, wenn ich richtig viel Gewinn habe, zum Beispiel 5 000 Euro und mehr auch ein Offshorekonstrukt was man in Erwägung ziehen kann. Aber die 5 000 Euro, das ist nicht in eurer Arbeitnehmerdenkewelt. Es ist eine selbstständige. 5 000 Euro bedeutet nicht, dass wir 5 000 Euro haben. Denn wir können aus 50 000 Euro Gewinn auch nur 5 000 Euro gestalten. Ihr habt gerade gelernt, wie das geht. Das heißt, das ist immer relativ. Und deswegen kann ich diese ganzen Fragen, Fabian was verdiene ich denn, kann ich davon leben? Ich kann es nicht mehr hören. Genau wie ich es nicht mehr hören kann, wir treten nicht in den Markt ein, weil wir da Freigrenzen haben. Das ist doch Blödsinn. Natürlich gibt es die und es ist doch letztendlich auch mit dieser ganzen Umsatzsteuer völlig Banane, ob du jetzt 19 Prozent, in Spanien 21 Prozent bezahlst. Es ist etwas, was dein Endkunde bezahlt. Es ist ein umlaufender Posten. Das heißt, das Wort Mehrwertsteuer ist im Prinzip du bist Treuhänder – so könnte man das formulieren – für den Staat. Das heißt, du tust die Mehrwertsteuer so lange treuhänderisch verwahren bis am Ende des Monats oder am Ende des Quartals geschaut wird, hast du mehr Mehrwertsteuer ein- oder ausgenommen. Dann leitest du das zum Staat – Finanzamt genannt – weiter oder du kriegst es ein bisschen Retour, wenn du eben im miesen Bereich bist. So das ist aber nur eine Verwaltungsgeschichte, davon kann ich doch nicht mein Business abhängig machen. Und sagen nur weil ich vielleicht Steuern bezahlen müsste bleibe ich lieber klein. Wenn du das denkst, melde gar kein Gewerbe an. Und deswegen meldet auch um Gottes Willen nicht eure Kleingewerbe an. Ihr limitiert euch gedanklich jetzt schon.

Meldet doch ein Business an, ich sage ja nicht, dass ihr eine Aktiengesellschaft gründen müsst. Wobei in den USA kann man auch eine Aktiengesellschaft für wenige 100 Dollar gründen. Das nur so am Rande. Also man hat nur von einer AG gesprochen, noch nicht von Größenwahn. Das Problem ist, die meisten denken zu klein. Die denken oh eine AG – das sind 50 000. Ja in Deutschland, aber nicht in den USA. Und genauso ist es 25 000 Euro eine GmbH – ja in Deutschland. Aber nicht in Spanien. Hier gründe ich dir eine SL – also eine GmbH in Spanien für 3 000 Euro. Das heißt, das ist einfach das was man machen kann. Was du machen solltest. Und du solltest dich nicht in deinem Kopf immer klein limitieren und dich von vorneherein damit beschränken es nicht zu tun, weil man vielleicht mal Steuern zahlen müsste. Wichtig ist doch, das sind Luxusprobleme, Gottverdammt. Das wir erstmal in die Situation kommen, dass wir Steuern zahlen müssen. Denn dann – Respekt! Dann hast du den ersten Schritt getan. Und dann, wenn du den ersten Schritt getan hast und es Früchte dieser Arbeit gibt, dann zahlen wir auch die Steuern. Ist ja kein Problem. Ist doch in Ordnung. Aber um da hinzukommen, um irgendwelche Gewinnsteuern zu bezahlen, gewisse Umsatzsteuern über die Freigrenzen hinaus und die Kleinunternehmergrenzen hinaus zu kommen, dafür muss ich doch erstmal beginnen. Und das ist die wichtigste Botschaft: Do it! Fang an, beginne, handle! Natürliche informiere dich. Aber wenn der Steuerberater von Anfang an sagt, na verkaufe nur mal in Deutschland. Dann ist es der falsche. Dann ist es der falsche! Er ist nicht für den E-Commerce gemacht. Denn du bist Dropshipper, das heißt, das ganze Internet steht dir offen. Du kannst dein Produkt im Prinzip global verkaufen. Und wenn der Steuerberater dir sagt, das darfst du nicht, dann ist es Blödsinn. Dann ist es Blödsinn! Dann limitierst du dich und deinen Umsatz. Dann suchst du dir einen neuen Steuerberater, der dir sagt: Ja, das ist es, geil. Ich sitze hier in meiner Kanzlei, ich kann nicht skalieren, aber du kannst das. Und das ist genau das, was du machen musst: Skalieren!

Also skaliere jetzt dein Business im Dropshippingbereich und höre auf dich zu limitieren, nur weil du irgendwann vielleicht mal Steuern bezahlen musst. Das sage ich dir als echter Dropshipping Experte. Ja sieh es vielleicht einfach so: Sei stolz darauf, wenn du Steuern bezahlst! Das gibt dir ein gutes Gefühl. Weil dann weißt du, du hast was Richtiges geleistet, du hast Umsatz gemacht, dann hast du auch Gewinn gemacht und dann zahle halt die Steuer.

Schau Dir auch unsere Kreuzfahrten für Dropshipper und Firmengründer an und triff unsere Dropshipping Experten!