Ruf
Es gibt Sie bei YouTube, auf Facebook, Twitter und auch Instagram. Die Rede ist von Fake Followern. Es gibt Sie für eine Handvoll Euros. Den Paketgrößen sind praktisch keine Grenzen gesetzt ob fünf oder mehrere hunderttausend ist alles möglich. Wirklich teuer ist das ganze selbst in rauen Mengen nicht. Teuer wird es nur, für das eigene Image. Wird ersteinmal aufgedeckt das man Fake Fans hat, dann ist der Shitstorm eigentlich kaum aufzuhalten. Interessant ist, dass selbst Unternehmen welche selbst nie Fans oder Likes gekauft haben, betroffen sind.

 

Das liegt daran, dass Wettbewerber die Fanpakete kaufen und auf die jeweiligen Siten steuern. Das kann über Monate sehr subtil von statten gehen oder sehr aggressiv und offensiv. Bei letzterem kann es dann aufgrund der Fake-Flut zu Sperrungen der eigenen Inhalte etwa bei YouTube kommen. Denn genau darauf zielt man in diesem Falle ab. Es soll auffallen. Doch Fake-Fans haben auch etwas gutes, streut man „verdächtigen Traffic“ bewusst auf eigene Inhalte, so kann man recht preiswert Daten wie Videobeiträge löschen lassen. Dies macht vorallem dann Sinn, wenn man seine Zugangsdaten einfach nicht mehr finden kann.

 

SternTV hat beispielsweise ein kostenloses Facebook-Tool bereitgestellt. Mit dessen Hilfe kann man die Follower-Herkunft seiner bzw. jeder anderen Fanseite prüfen. Ist es eine deutsche Fanseite und gefühlt 80% aller Fans kommen aus Fernost, dann ist wohl etwas nachgeholfen worden. Es kann wie gesagt, nicht schaden die eigenen Seiten regelmässig zu prüfen. Denn Profis gehen mitunter sehr subtil vor und dann merken die Betroffenen nichts von all dem. In einem solchen Falle, geht es weniger um das Anprangern nach dem Motto „der hat Fans gekauft“, nein man drosselt so langsam aber sicher die Reichweite der betreffenden Seite. Denn, gekaufte Fans haben in aller Regel keinerlei Engagement. Hat man hunderte oder gar tausende solcher Phantomfans gesammelt, wir die Reichweite bei Facebook und Co. mangels ausbleibender Resonanz wie Liken, Teilen oder Kommentieren Richtung null wandern.

 

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass man auch Beitragsteilungen oder Kommentare kaufen kann, aber auch hier kommt es auf die Qualität an, sofern man nicht (bewusst) auffliegen möchte. Denn was bringen schon Kommentare aus allen Ländern dieser Erde bei einem deutschen Video. Nicht viel, außer das die echten Fans bald das Vertrauen in den jeweiligen Brand verlieren. Darum Finger weg vom Fankauf und die Seiten regelmässig prüfen ob es denn nicht freundliche Mitmenschen gibt, die Ihnen ein paar mehr Likes bescheren wollten. Bei Instagram lohnt sich auch ein Blick, ich würde hier das kostenlose FollowerCheck-Tool verwenden, es ist sicherlich nicht ganz perfekt, da es auf Stichproben aufbaut, es gibt aber einen guten Überblick über die Vertrauenswürdigkeit der Profile. Lustig finde ich immer, wenn jemand tausende von Fans bzw. Followern im Falle von Instagram hat – dann aber nur ein oder zwei Likes erhält. Entweder schlechtes Foto oder Fans mit ein klein wenig zuwenig Engagement.

 

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