Willkommen zu dem schönen Sonntag mit eurem Dropshipping Experten Fabian Siegler. Heute geht es um den CrazyGadgetStore und ich sage euch Tu´s nicht – denn das ist unser Format. Und wir haben uns tatsächlich den Shop angeschaut. Er basiert auf Shopify und es gibt hier einiges, was man vielleicht anders tun könnte. Und was das ist und wie auch du davon lernen kannst, das erkläre ich dir jetzt hier.

Mich erreichen ja unzählige Anfragen. Und ich nehme mir ja sonntags immer einen Shop vor wo ich sage, ok schauen wir mal ein bisschen unter die Haube, was könnte man denn tun. Was für Tipps kann ich als Dropshipping Experte euch geben. Hier weiß ich jetzt direkt vom Shopbetreiber, es wird Werbung dafür betrieben damit eben Besucher hinkommen. Und es hält sich mit den Verkaufszahlen so ein bisschen eben in Grenzen. Das ist so hier erstmal die Frage, woran könnte es liegen? Und ich muss grundsätzlich sagen, es sieht erstmal sehr solide aus. Also wir haben da ja immer mal Shops und Shops. Das ist tatsächlich ein sehr schöner – so auf den ersten Eindruck. Ich habe aber auch schon so ein paar Grundsachen gesehen, die da so meine Alarmglocken läuten lassen. Das ist weniger eine visuelle Sache, sondern vielleicht eher eine rechtliche Sache. Zugegeben ich bin kein Jurist, deswegen machen wir das einfach mal als „Es könnte sein“. Weil es ist so, dass wenn man sich so einen Shop anguckt, auch ein Stück weit Sachen sein können im Hintergrund die wir nicht wissen. Deswegen tun wir einfach mal uns durcharbeiten. Was ich schonmal gut finde, Versand nach ganz Europa. Da würde man vielleicht jetzt erwarten können, wenn man draufdrückt, dass irgendetwas passiert. Es ist ja im Prinzip oftmals so, dass man ein Bild verlinkt. Gut, es gibt einen Textlink. Das ist jetzt erstmal die erste Geschichte. Schauen wir uns das Ganze mal kurz an. So, wir haben eine hundertprozentige Geldrückgabegarantie. Hier muss man meines nicht-juristischen Laienverständnisses unterscheiden. Früher, also zu meiner aktiven Zeit könnte ich eigentlich darauf schwören, dass es eine Rückgaberegelung gab oder eine Widerrufsregelung. Insofern sei einfach mal hier so der Wink mit dem Zaunpfahl, dass doch mal zu prüfen ob es denn tatsächlich hier nicht das Gleiche ist. Denn es ist ein bisschen wie mit der Gewährleistung und der Garantie. Im Volksmunde vermischt. In der Praxis und juristisch auf keinen Fall das Gleiche. Im Falle der Garantie und so weiter können wir da mal ganz kurz darauf eingehen, während ich zu einem Produkt surfe.

Die Garantie ist eine freiwillige Leistung beispielsweise des Herstellers oder auch des Händlers. Die wird auf jeden Fall losgelöst von der Gewährleistung ausgesprochen. Denn die Gewährleistung ist tatsächlich gesetzlich in Deutschland jetzt zum Beispiel vorgeschrieben. Und deswegen ist das meistens so, dass wir bei neuen Produkten eine Gewährleistung von zwei Jahren haben und eine einjährige Gewährleistung bei Gebrauchten, so ganz salopp gesagt. Und wie gesagt man kann darüber hinaus natürlich auch Herstellergarantien von 10 Jahren aussprechen. Wie gesagt nur da muss man eben schauen. Ansonsten haben wie diese etwas, ich sage mal, schwierigen Formulierungen meiner laienhaften Tu´s nicht-Kenntnisse. Wenn man sowas liest, sollte die Bestellung nicht innerhalb von 60 Tagen ankommen, dann hundert Prozent Geld zurück. Nur weil wir im amerikanischen oder in dem Fall asiatischen Markt verkaufen, ist das für den Kunden nun mal nicht im Prinzip relevant. Und das ist tatsächlich so, wir sind hier mit einem deutschen Impressum am Start. Das heißt wir sind rechtlich in Deutschland aus Kundensicht. Und wenn ich jetzt innerhalb – oder auch wenn ich jetzt in Spanien kaufen würde, innerhalb der EU, dann habe ich ein Widerrufsrecht. Deswegen die Frage, ob Widerruf und Rückgabe – das sollte man klären. Aber ich habe auf jeden Fall ein Widerrufsrecht. Und ich bin an die Lieferzeiten die hier ausgeschrieben werden erstmal als Kunde ein Stück weit verbindlich und kann mich daran orientieren. Und da ist die Versandzeit jetzt sagen wir mal 20 Tage im worst case. Das ist natürlich nicht das dreifache ob ich da mein Geld zurückbekomme. Also wenn die Versandzeit 20 Tage sind, können sie meiner Meinung nach keine 60 werden. Und wenn ich dann eben das dreifache an Zeit warte, kriege ich dann mein Geld. Das ist das Risiko, wenn du das Ding in 20 Tagen nicht hinkriegst, dann muss du entweder hier schreien. 10 bis 60 Tage meiner Meinung nach, dann wäre das schlüssig. Nur dann wird vielleicht keiner mehr kaufen oder man müsste die Versandart ändern oder das Geschäftsmodell hinterfragen im Hinblick auf europäische Lieferanten. Also wie auch immer, ich denke das ist auf jeden Fall eine Tu´s nicht- bedenkliche Situation.

Auch fällt dann auch auf, wir haben einmal einen Follower. Es ist hier zum Beispiel einmal Facebook. Wir können drauf verlinken. Da fällt mir auf, dass ich innerhalb des gleichen Tabs verlinkt werde. Das heißt ich habe jetzt hiermit den Shop verlassen. Und das wiederum bedeutet, dass ich natürlich jetzt unter Umständen ganz tolle Freunde oder alles andere sehe und dann natürlich ganz schnell weg bin. Und ich eigentlich im Shop bleiben will. Das heißt, da sollte man auf jeden Fall einmal einen separaten, einen externe Tab öffnen, damit ich eben in dem Shop selbst noch bleibe. Ansonsten fällt hier auf, dass dort eben viele weitere Social Icons sind, die es gar nicht gibt. Das heißt entweder würde ich sie vereinheitlichen. Das sind sicherlich keine Riesensachen. Aber für mich persönlich macht es das immer wieder spannend. Ich gucke manchmal was ist denn bei Instagram. Dann drückst du drauf und es kommt gar nichts. Ja also in dem Fall wie gesagt kommen dann die Versandbedingungen, obwohl ich eigentlich mit Instagram sharen wollte. Bei Pinterest hier zum Beispiel kommt dann was ganz anderes. Aber das sieht natürlich auch wenig einladend aus. Also ich glaube da könnte man einfach nochmal durchaus über den ganzen String ausschalten. Der scheint auch ein bisschen Standard zu sein. Und zumal sich das hier nicht deckt. Da sollten wir nochmal drüber nachgucken.

Ansonsten zum Beispiel das ist auch eine schöne Sache. Du kannst die Sachen tracken. Grundsätzlich eine super Sache. Wie gesagt die Leute, denen man den Service anbietet, die haben natürlich erstmal wenig Beunruhigung. Jetzt bin ich auf einen Link gegangen und habe dann nochmal einen Link. Hier sollte man vielleicht wirklich die Frage stellen, ob man nicht das Menü direkt auf das Aftership direkt dahin verlinkt. Oder, das ist vielleicht auch eine Möglichkeit, dass man diese Seite die sich im Hintergrund hier lädt – dieser Order-Track-Status im Prinzip als eine Art iframe in diesem weißen Kasten, ob man das im iframe hier im Prinzip einbaut. Das ist ja im Prinzip nur, ich nenne es mal, Box. Das ich dann eben diese iframe-Box rein baue, dann hätte ich mir das gespart und ich könnte das mit der Verlinkung so lassen. So ist es ein bisschen usabilitytechnisch vielleicht unglücklich. Man klickt. Man muss wieder klicken. Das sieht auch nicht ganz so sexy aus. Man könnte dann vielleicht anstelle der URL auch schreiben: Hier zur Abfrage. Wobei das wie gesagt eigentlich schon gedrückt wurde. Also ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will.

Ansonsten optisch macht das Ganze einen guten Eindruck. Wie gesagt, was mir noch ein bisschen aufstößt persönlich deswegen natürlich auch weil ich da Verfechter bin – das Thema Trusted Shops und so weiter. Es ist immer sehr heikel, wenn man Rechtstexte zum einen oder hier in dem Falle sich vielleicht irgendwelcher Gütesiegel bedient, die man womöglich nicht hat. Das Wort liegt immer auf womöglich. Da wir aber schon mal hier sind, was das gerade reingeflogen kam. Da ist ein Social Proof der so rein und raus kommt. Losgelöst auch hier wieder muss man einfach sagen, auch wenn man so etwas nutzt, ist es grundsätzlich so, dass man nur Sachen anzeigen darf – aus der juristischen Sache, Thema Wettbewerbsrecht – die auch so sind. Das heißt, wenn hier wirklich 720 Artikel in den Warenkorb gelegen sind, ist das gut. Wenn hier wirklich 143 Artikel gekauft wurden und wenn es soundso viel Leute sich das wirklich ansehen, dann ist das alles richtig. Wenn das alles Fakezahlen wären, was sicherlich nicht der Fall ist, wäre es eine Irreführung und das wäre ein Problem. Losgelöst ob es nun eine Irreführung darstellt oder nicht – das kann jeder selbst entscheiden – ist es auf jeden Fall unprofessionell, wenn man eben nicht diese, ich sage mal Proversion, upgradet. Denn da haben wir direkt einen Link. Und diesen Link – diesen Freelink – den habe ich dann wieder. Überall ist dieses Logo. Und das ist zum Beispiel eben diese Verkappungen. Das ist alles schön gemacht und auch eine coole Sache. Aber das ist genauso ein Widerspruch. Eigentlich ist es sehr schön gemacht. Das wirkt extrem professionell. Aber dann hast du diese unprofessionellen Gadgets drin, wo ich draufdrücke und dann öffnet sich das Tool. Und damit ist natürlich die Sache schon ganz schnell am Arsch, könnte man sagen. Denn jetzt sehe ich ja, wenn ich mich ein bisschen bewandere, dass ich meine ganzen Verknappungstaktiken einbauen kann. Und auch als Kunde fühle ich mich dann – ich will nicht sagen verascht an der Stelle. Weil das Verarschen würde ja voraussetzen, dass die ganzen Daten gefakt sind. Aber rein theoretisch könnte man sie ja ein Stück weit anpassen. Und das weiß der Kunde eben nicht. Und deswegen wie gesagt denke ich sollte man eben hier gar nicht den Anbieter mit an die Hand geben. Vielleicht dem einen oder anderen Wettbewerber sollte man es auch nicht so leicht machen um einfach zu sagen, Mensch guck mal, wir nutzen dieses tolle Plugin in. Und dann sagt der, ach ja geil, mache ich auch. Also vielleicht aus verschiedensten Gründen würde ich als Dropshipping Experte dann entweder wie gesagt das deaktivieren. Und vermutlich läuft das auf eine Pay-Version hinaus. Nur wenn du einen professionellen Shop hast – und der ist ja im Großen und Ganzen hier wirklich erstmal ansprechend – dann sollte man vielleicht auch diese Version eben dann richtig bezahlen.

Inwieweit man hier mit Shopify werben will oder nicht will, das ist auch so eine Sache. Das ist jetzt kein Problem. Ich weiß nur nicht, ob das jetzt den durchschnittlichen Kunden da draußen interessiert, ob das jetzt ein Shopify-Shop ist. Oder ob es vielleicht sogar womöglich – jetzt mal ganz böse formuliert – ins Gegenteil rübermacht. Das ist eine Sache. Was ich eher eine speziellere Version finde, ich habe diese Payments – das ist cool. Und das ist auch sicherlich eine gute Auswahl. Ich habe aber im Footer entdeckt, dass es auch noch ein ApplePay geben soll. Das ist natürlich auch eine coole Sache. Das erscheint jetzt an der anderen Stelle nicht. Also muss man auch da nochmal prüfen, dass wir das einheitlich kriegen. Vielleicht hier ein ApplePay anstelle Shopify Secure. Das wäre vielleicht cooler. Oder einfach ein neutrales SSL-Zertifikat. Denn das gibt es ja. Aber das sind Kleinigkeiten.

Nicht eine Kleinigkeit und auf jeden Fall auch gar nicht lustig ist, wenn man Logos einbaut die man nicht hat. Und wie gesagt das ist das Thema Trusted Shops. Sie selber, Trusted Shops-Partner. Wenn ich sowas sehe, dann wäre man schonmal geneigt den Kollegen anzurufen und zu sagen, Mensch Leute, ist denn der gute Mann hier überhaupt bei euch Kunde. Das spar ich mir jetzt mal, denn alleine die folgende Tatsache, lässt zweifeln. Man kann hier nicht das Logo drücken. Zumal dieses Logo auch nicht das offizielle Trusted Shops-Logo ist. Also das ist wettbewerbsrechtlich hochgradig gefährlich. Ich gehe mal davon aus, dass der Shopbetreiber hier vielleicht eine Zertifizierung im Hintergrund anstößt – also mit anderen Worten ist er sicherlich bemüht. Aber ansonsten macht das für mich hier keinen Sinn. Denn das offizielle Trusted Shops-Logo ist tatsächlich nicht so. Und vor allen Dingen man würde es vermutlich eher oben irgendwo einbauen, dass das jeder sehen kann. Und ein echtes Logo ist eben auch verlinkt. Das heißt man sieht das Ganze. Und falls ihr wissen wollt, was ein Trusted Shops-Logo ist oder vielleicht der Shopbetreiber sagt, Mensch, war ja nur ein Versehen. Natürlich ich bin gerade am Anmelden. Ich habe euch mal sicherheitshalber hier meinen Partnerlink gesetzt, direkt zu Trusted Shops. Also wir sind ja Vertriebspartner. Und da könnt ihr euch das Ganze mal angucken und das vielleicht auch noch zurechtbiegen an der Stelle. Weil wie gesagt, Trusted Shops ist sicherlich eine wichtige Sache, aber ihr solltet natürlich nicht irgendwelche Logos draufbügeln, nur weil sie cool sind. Wie gesagt, dass wurde mir das letzte Mal angedichtet, ich hätte mein Sachverständigen-Logo selber gemacht. Da hat irgendein Schlauberger sich auch beim Verband beschwert oder hat da erstmal gefragt ob das so ist. Natürlich war das lustigerweise so jetzt habe ich mir eine offizielle Verbandsseite im Verband einrichten lassen, wo ich das dann auch verlinke und somit die Gültigkeit beweisen kann. Aber wie gesagt dazu demnächst mehr zu dem ganzen Siegelthema.

Also halten wir nochmal fest: die Verlinkungen an sich gehen. Wir haben da eine @outlook- Adresse. Das ist jetzt keine Todsünde, nur das ist natürlich vielleicht eine ganz charmante Sache, wenn man das irgendwie umdrehen würde. Zum Beispiel info@ und dann @grazygadgetstore oder wie auch immer. Also info@ ist sicher eine charmante Sache, wobei hier spricht nicht der Richtige. Ich habe immer noch meine gmx-Adresse teilweise. Also das ist jetzt kein Riesenthema. So, Kontaktformular ist eine charmante Geschichte. Ansonsten haben wir wie gesagt nochmal die Payments. Das ist zum Beispiel eine Formulierung die ich auch lustig finde: ggf. andere Kreditkarten. Also ich denke man sollte schon wissen was man in seinem Shop anbietet und ob ich dann eben eine andere anbiete oder nicht. Das ist natürlich keine Riesensache. Ansonsten optisch finde ich den Shop erstmal schön. Hinsichtlich der Frage warum da keiner kauft. Das ist sicherlich eine Traffic-Sache auch ein Stück weit. Man muss sich wie gesagt grundsätzlich die Grundsatzfrage stellen auch der Produktmerkmale. Was mir natürlich immer so ein bisschen auffällt an den ganzen Produkten: es sind ja schöne Produkte und auch die werden hier fleißig in den Warenkorb gelegt. Und die werden natürlich auch wieder alle fleißig verkauft. Aber das Problem ist hier, die Merkmale fehlen. Und ich glaube das ist ein Hauptproblem warum niemand kauft. Die ganzen Sachen sind schön und sie sind – das wissen wir jetzt, weil wir uns damit beschäftigen und das weiß der Shopbetreiber – relativ modular, nennen wir es mal, was man hier so erstellt. Das ist natürlich einmal die Shopversion, losgelöst jetzt welche. Ob das jetzt Shopify ist, das ist einfach ok, logisch. Wir haben mit einem „Sale endet in“ diese Verkappungen und auch da ist alles gut. Inwieweit man vielleicht gefühlt den ganzen Shop verknappen muss, das ist vielleicht auch eine Sache.  Weil irgendwann wie gesagt ist es natürlich auch so, man stempelt sich das langsam auch auf. Wir haben halt immer permanent Rabatte. Und auch hier sei darauf hingewiesen, dass diese Preise, insbesondere die ehemaligen Preise natürlich aus juristischem Sinne einen Bezug haben müssen. Das heißt meistens musste man das darstellen. Ich kann nur sagen aus meiner Sicht, mein Anwalt sagte mir damals, Fabian mach da so ein Sternchen hinten dran, erklär den Leuten was das war, zum Beispiel die Preisempfehlung des Herstellers oder der ehemalige Verkaufspreis. Und wenn ich den ehemaligen Verkaufspreis meines Shops beschrieben hatte – irgendwie hatte ich das tatsächlich formulieren müssen – dann war es tatsächlich so ich musste sicherstellen, dass das auch mein Verkaufspreis im Shop war. Also mindestens einige Tage oder Wochen vorher. So ganz genau kann ich mich zugegeben nicht mehr dran erinnern, aber ich weiß, es waren keine Mondpreise. Denn ich weiß auch wiederum, dass es da Leute gibt, die deswegen abgemahnt wurden, wenn es eben Phantasiepreise sind und einfach nur mal ein lustiger Preis ist.

Ansonsten was jetzt aber hier die eigentliche Sache ist, man merkt das zum Beispiel überhaupt gar kein Produktmerkmal ist. Es steht da nichts von einer Größe. Es steht da nichts von irgendeinem Material. Und das sind eigentlich so diese Produktmerkmale – auch kein Gewicht. Wie gesagt, das sind eigentlich die Dinge, die man ja braucht. Also man sieht das auch wieder wir haben diese tückischen Importmöglichkeiten. Das fällt mir als Dropshipping Experte sofort auf. Da haben wir einen deutschen Shop in Nicht-Deutsch. Auch das ist juristisch schwierig. Aber losgelöst von der Juristerei, es ist auch nicht gerade verkaufsfördernd. Da fehlt einfach die Emotionalität. Und das ist das Hauptproblem. Was ich jetzt in diesem Shop ausmache: es ist eine schöne Sache, es wirkt professionell und es will professionell sein. Aber zum Beispiel ist es so, dass man einfach den Leuten vielleicht ein Tickchen mehr erklären müsste, was man eigentlich kauft. Und auch: da muss man eben schreiben, dass es einen Temperaturfühler gibt und dass es ansonsten nur die einzelnen Farben gibt. Und das Ganze wie gesagt in Deutsch. Das ist damit einfach nicht getan. Natürlich weiß man was man kauft. Aber auch für eine Suchmaschine wie Google ist das mit einem Laserwasserhahn, LED-Wasserhahn natürlich ein bisschen schwierig das zu verifizieren, wenn denn da im Prinzip gar nichts beschrieben ist. Und das geht nicht darum, ob ich nicht weiß wie ein Flaschenöffner geht oder wie eben so ein anderes Produkt was auch immer welches geht. Es geht einfach eher um das große Ganze. Dass man eigentlich natürlich mit Emotionen verkauft. Und auch ist zum Beispiel, wenn man jetzt denkt, dass man eigentlich eine Hängematte kauft ohne die Girlande auf dem Bild, dann drückst du da drauf und du kommst erstmal wieder in den Neuheiten raus. Auch das war mir jetzt auf den ersten Blick nicht so schlüssig, denn jetzt müsste ich ja diese Matte wieder suchen und eigentlich hätte ich sie vielleicht eben schon gekauft. Das heißt auch hier immer kurze nehmen.

Und auch wie gesagt, ob das jetzt irgendwelche Markenbrands sind – Jusenda. Ob das vielleicht ein Wettbewerber ist, wo man das Bild kopiert hat. Oder auch ob das der Produzent ist oder nicht. Die Frage darf sich selber jeder beantworten. Ganz oben haben wir auf jeden Fall asiatische Zeichen drin. Also das ist alles nicht schlimm, aber man sieht das halt, es ist sehr viel Bewegung – nenne ich es mal – in den Bildchen gibt. Losgelöst davon, dass die schön sind. Aber die Frage ist halt, ob ich mir das eigentlich so bewusst mache. So wie gesagt, das Khaki haben wir jetzt glaube ich geklärt. Das sieht aus, wie wenn das die Farbe wäre, wobei ja das ist die Farbe, ok. Da haben wir einmal die Farbe. Das wird die Marke sein, wenn es nicht das Logo ist vom Wettbewerber. Alles gut. Ansonsten wieder ähnlich. Wir haben jetzt dieses Mal stabil, dass es bis 30 Kilo ist. Aber was anscheinend fehlt sind die Maße. Also wie gesagt 30 Kilo ist das Gewicht. Ok. Aber wo ist denn hier jetzt im Prinzip die Größe. Ich muss ja wissen wie lang mein Kater ist. Ich muss wissen ob die da rein passt die Gute. Das ist wieder was.

Und auch wieder dieses Logo. Das ist hochgradig gefährlich. Wir hatten es schon. Und auch wieder diese YouTube-Videos. Wir schauen mal rein wo wir rauskommen. Ich schaue bewusst mal da rein, denn wir kommen auf Awesome Stuff to Buy. Das heißt wir müssen mal gucken, dass wir nichts falsches machen. Mit ein bisschen klicken wäre ich jetzt bei der Wettbewerberei rausgekommen. Also wir machen den Weg nochmal. Ich schaue mir ein Video an, vermeintlich. Merke dann Mensch es gibt ja ein YouTube. Klicke mal bei YouTube. Ich sehe die Gefahr ich könnte, wenn wir jetzt schonmal da sind natürlich auch schonmal in YouTube bleiben, aber ich gehe dann mal weiter und plötzlich bin ich in einem ganz anderen Shop. Und das Lustige ist, da kostet das Ganze 17,49. Hier möchte mir jemand das ganze Ding verkaufen für 50. So, fühle ich mich jetzt als Kunde verarscht? Das ist mal eine Frage. Weil ich bin ja schon im Tagesangebot, wisst ihr. Und 17 Dollar auf der alten Seite. Also losgelöst jetzt von einem Preis oder Nicht-Preis. Es geht einfach ein bisschen darum, allein schon, dass der Kunde die Möglichkeit hat durch sowas abgeworben zu werden, das ist natürlich ein blödes Ding. Also A glaube ich, dass ganz unten so ein Video keiner sucht. Das wäre wahrscheinlich direkt unten drunter in einer bisschen größeren Darstellung besser. Ich sage jetzt mal, wo es weiß ist, wäre das Video besser aufgehoben. Dann kann man die Videos auch anderweitig einbetten oder man macht halt das Ding selber. Und das ist wieder das Thema warum kauft denn keiner. Da mache ich das Video selber. Nehme nicht das von dem Wettbewerber. Dann besorge ich mir eben dieses Produkt einmal. Setze meine Katze da rein, wenn ich es schon mal da habe. Dann messe ich es. Und dann mache ich ein kurzes Video. Ich erkläre es kurz wie toll das ist. Habe ein eigenes Video. Das kann ich bei YouTube supporten. Kann es bei Facebook supporten. Habe vielleicht die Facebook Ads. Und habe dann die Möglichkeit, darüber Traffic zu generieren und die Leute hier in meinen Shop zu kriegen.

Aber wie gesagt auch, wir haben eine Size-Auswahl. Eine Größe, es gibt nur eine, aber du musst den Leuten erklären was L ist. Was ist denn L? Also L ist keine Aussage. Und auch wie gesagt, das ist natürlich eine schöne Sache. Das ist wichtig, dass das Leute sind. Das ist schonmal gut, dass nicht steht, das sind unsere Kunden. Das ist eine coole Geschichte. Inwieweit das jetzt pro oder nicht-pro ist – das ist eine coole Idee. Lassen wir es mal so stehen. Das ist eine coole Idee. Aber ihr versteht schon, so ein Video ist natürlich schon eine Geschichte, die da zu einem Problem werden kann. Jetzt haben wir da 70 Prozent Rabatt. Und jetzt müssen wir mal nachrechnen. Wenn da 70 Prozent Rabatt steht, dann müssen 70 Prozent sein. Das fällt auf, dass das alles in dieser 4-Tagesrange ist, was ich jetzt gesehen habe. Spannend wäre es zu wissen, was in 4 Tagen.

Wir haben ein Copyright. Wir haben ein Bildlogo. Es ist ein ganz anderer Name als unser Shop. Will sagen womöglich hat man hier wieder Bilder genommen, die man eben besser hätte nicht nehmen sollen. Und das ist genau die Gefahr. Wenn das mit einem ich sage jetzt mal stellvertretend wie auch immer das gemacht wurde Oberlo AliExpress-Kopierer gemacht wurde, dann entstehen solche Probleme. Und das ist echt ein Riesenproblem. Und da sollte man eben darauf aufpassen. Denn vielleicht wurde dieser Rabatt eben auch nur deswegen gemacht, weil das Foto so an Land geschwemmt wurde. Denn wenn ich das selber hätte, dann brauche ich nicht die Bilder von einem – ich will nicht sagen Wettbewerber, man müsste jetzt mal googeln wer der EK hier ist, aber ich lasse es an der Stelle einfach mal sicherheitshalber. Auch jetzt ist wieder das Thema wir haben da plötzlich ein anderes Trust-Element, das ist ein Neues. Hier steht auch die Frage, warum habe ich 4 von 5 Sternen? Warum mache ich mich selber schlecht? Was sollen diese Sterne? Ich frage mich das gerade wirklich. Was möchte man mir hiermit sagen? Warum habe ich nicht 5 von 5 oder wo kommen die her? Sollen das Bewertungen sein oder so? Und auch da gilt ein bisschen erklären.

Etwas weiter steht schon ein Stückchen mehr, auch hier hoffe ich, dass es geschrieben wurde. Man könnte ja, wenn man ganz böse wäre den ganzen Text nehmen und könnte den da reinkopieren bei Google und dann wird man merken, kommt denn da was. Dann kommt was, was so relativ ähnlich ist. Jetzt muss ich mal gucken, ist das denn wieder der eigene Shop. Ja, also wie gesagt ihr versteht schon. Solange wie es selber geschrieben ist eine gute Sache und es gibt da ja auch andere Möglichkeiten, offiziellere Lösungen, ist eine gute Sache. Dann gibt es ein paar Fakten. Leider auch wieder in Englisch. Und das ist so ein bisschen, wir haben technische Details, man weiß man hat das bewusst dort platziert so eine deutsche Sache und dann plötzlich ist es nicht mehr Deutsch. Und in einem deutschen Shop erwarte ich eben eine deutsche Ansprache. Wenn das eine Oma kauft, die sieht einen waterproof, plug and play, VGA. Also ich verstehe schon was da steht, aber ob es die Oma tut weiß ich nicht. Ok, die Oma ist vielleicht nicht die Zielgruppe, ihr versteht aber worauf ich hinauswill. Auch wieder, da wurde was gechanged, vorhin war das andersrum. Aber ändert nichts an dieser Problematik. Also da muss man ein Stückchen aufpassen.

Was ich glaube, ist wirklich, die ganze Sache sollte man in einem einheitlichen Layout hinkriegen. Und ich glaube man sollte den linken Platz, der jetzt so weiß ist, stets immer proaktiver nehmen. Was man da machen könnte wären vielleicht ähnliche Produkte anzuzeigen. Also an der Stelle ist mir einfach ein bisschen viel Platz. Oder eben diese ganzen Elemente, wenn die so sein sollen und dürfen, dass man die nimmt und die links drunter bügelt. Das heißt, dass man das alles einfach ein bisschen komprimiert. Ansonsten wie gesagt gehen wir jetzt mal einen Test machen. Wir gehen in den Warenkorb. Wir sagen wir möchten das jetzt kaufen. Auch da wieder Subtotal, das heißt auch wieder ist es nicht Deutsch. Und da ein bisschen drauf achten. Jetzt habe ich die Möglichkeit einmal einen Rabatt zu machen, ich habe die Gesamtsummen, ich kann ganz viel eingeben bei der Versandart. Das ist alles soweit ganz gut. Wir schauen mal, ob die Links gehen. Denn da haben wir jetzt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wir erinnern uns es gibt ein Rückgaberecht und ein Widerrufsrecht. Da ist das Widerrufsrecht und wir haben vorhin meine ich irgendwo gelesen, wir können sogar länger zurückschicken. Jetzt lasst mich das mal ganz kurz gucken, ob wir dort nicht einen Widerspruch in der Sache haben. Genau, wir haben ein 60-tägiges Rückgaberecht. Auf der anderen Seite haben wir aber ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Also ihr seht schon, dass ist teilweise alles ein bisschen schwierig. Vielleicht auch einfach deswegen, weil da zum Beispiel steht Versandzeiten für die meist verschickten EU-Staaten. Man muss zum einen erstmal wissen, dass die Schweiz keine EU ist. Da geht es weniger um die Klugscheißerei, sondern vielmehr um den ernsten Hintergrund der Verzollung. Das muss man an der Stelle schonmal wissen. Dass das Tage sind ist soweit auch klar, wobei das bei weitem nicht die Versandzeiten sind. Das heißt, was ist jetzt mit Kunden aus Frankreich, was ist mit Inselkindern wie ich hier in Mallorca, sprich Spanien? Das steht da alles nicht. Bedeutet werde ich nicht beliefert oder werde ich beliefert und die Versandzeit ist eine andere? Weil das ist ein bisschen was, wo ich glaube man sollte wirklich nochmal ganz drüber hinaus wirklich das Ganze im Detail prüfen, welche Länder kann ich denn beliefern und ich sollte mir tatsächlich die Mühe machen die Versandzeiten überall anzugeben. Das kann man auch global machen. Die gesamte EU sind 10 bis 20 Tage. Ich muss nicht jedes Land einzeln aufführen. Dafür könnte ich aber die nicht EU, wie die Schweiz, separat anführen. Man muss bedenken, die Schweiz zahlt in der Regel nicht in Euro, sondern die Schweizer Kinder zahlen tatsächlich dann eben auch in Schweizer Franken. Also auch das muss ich dann im Shop abbilden entsprechend. Das heißt, es gibt schon eine Menge die man hier tun kann und nicht tun kann. Und wichtig ist, dass ich Länder in die ich nicht beliefere auch nicht in einem Check-out-Prozess abbilde, also sprich nicht wählbar mache. Das ist auch nochmal eine wichtige Sache. Manchmal kann man irgendwelche Länder abwählen und man merkt dann erst, dass man da gar nicht hinkommt. So, dann haben wir die Versandkosten plus Versand pro Artikel. Das ist wieder etwas, was ich momentan ein Stückweit hier vorne von dem kostenfreien Versand nur begrenzte Zeit. Da könnte man darüber nachdenken man müsste das begrenzen, ja wann ist die begrenzte Zeit, solange bis ich keine Lust mehr habe. Da ist ein bisschen die Liebe zum Detail – die da schwierig ist.

Ich muss jetzt nochmal schauen in dem Widerrufsrecht. Ich habe da jetzt irgendwie zweimal ein anderes gesehen. Jetzt muss ich nochmal gucken. Losgelöst davon, dass man das Widerrufsrecht sowieso grundsätzlich immer anpassen sollte und vielleicht wirklich rechtlich bei irgendeiner IT-Kanzlei oder bei einem Händlerbund prüfen lassen sollte. Ich dachte ich hätte ein Déjà-vu. Ich muss nochmal gucken. Um das wirklich abzuschließen will ich noch einmal was gucken. Jetzt muss ich schauen. Wenn ich jetzt zur Kasse gehe. Ich hätte gedacht, ich hätte vorhin was gelesen, bei der Rückerstattung. Das ist beim Widerrufsrecht. Da habe ich jetzt ein Widerrufsrecht, das ist wohl immer noch die 14 Tage. Aber da steht jetzt zum Beispiel eine ganz andere Adresse. Und da steht jetzt die Conrad Electronic. Das ist so ein bisschen wie bei unserem Trusted-Shops-Gütesiegel. Es ist entweder kopiert oder ich sage mal Conrad macht jetzt Dropshipping und man müsste die Ware dahin schicken. Das heißt, das kann alles sein. Ganz unten habe ich jetzt wieder ein Musterwiderrufformular. Was ich dem Kunden zur Verfügung stellen kann. Was insofern richtig ist.

Da habe ich den eigentlichen Shopbetreiber. Genau, also jetzt ist die spannende Sache, das gilt es auf jeden Fall zu prüfen. Das ging jetzt auch an der Stelle zu tiefgründig. Also wir haben hier mehrere verschiedene Widerrufsversionen. Wir haben – ich sage mal Fremdhersteller – wenn es nicht der Partner ist, dann mag es im Dropshipping-Bereich einen Grund haben. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Produkte von Conrad – wie gesagt, da muss man echt darauf achten, zumal wir haben hier eine Widerrufsbelehrung. Wir haben das Rückgaberecht – also genau das Gegenteil von einem Widerrufsrecht. Wir haben EU-Länder, die keine sind. Also hier ist echt ein bisschen aufzupassen. Und ich rate hier dringend mal zu einem Juristen, denn da sollte man echt auf Nummer sicher gehen. Ansonsten wie gesagt bin ich keiner, ich bin Dropshipping Experte.

Finde es immer noch einen schönen Shop. Glaube es gibt ein paar Fallen auf die man achten muss und dann auf jeden Fall die Liebe zu den Produktbeschreibungen entwickeln. Ich glaube das ist eine wichtige Sache. Und hier ist auch mein Tipp – so machen wir es selber, wir als Dropshipping Experten – darüber nachdenken, ob man diese Produkte nicht vielleicht stellvertretend mal in einem Google-Shopping, in einem Amazon, auf einem Market Place sichtbar macht. Und dann vielleicht mit einer cleveren E-Mail-Marketing-Lösung – auch die muss man natürlich juristisch erstmal sauber abbilden – aber das geht auf jeden Fall. Und dann das Ganze so mit einer Art Upselling-Prozess verschmelzen. Denn man muss Leute in den Shop reinkriegen, klar. Und momentan könnte ich mir einfach vorstellen, dass vielen Leute, die sich das Produkt dann angucken einfach Informationen fehlen und sie es deswegen nicht kaufen. Mag bei einem kleinen Geschenkartikel-Gadget vielleicht nicht ganz so schlimm sein. Aber gerade, wenn ich eben Trusted Shops sein will, dann mache ich ganz oben dieses Logo. Wobei Logo – ist vielleicht auch vorhin ein bisschen irreführend meinerseits formuliert worden. Strenggenommen muss man unterscheiden zwischen einem Logo und einem Gütesiegel. Und Trusted Shops hätte dann ein Gütesiegel. Und demzufolge wäre oben das Gütesiegel abzubilden. Aber das nur am Rande, ändert nichts an der Aussage als solches. Nur um es korrekt zu machen.

Ansonsten ihr wisst es gibt eine Menge zu tun jetzt. Und ich freue mich auch über eure eigenen Erfahrungen, über eure Shops. Deswegen nutzt gerne diesen Link und schickt mir gerne eure eigenen Möglichkeiten, die ihr gerne analysiert haben wollt. Und in diesem Sinne sage ich euch einen schönen Tag und nächste Woche melden wir uns von unserem Dropship auf hoher See. Da ist eine Menge los.

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