Hi, hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte und heute geht es um die Frage, welche Kosten entstehen mir eigentlich im Dropshipping-Business? Ich schulde euch schon seit längerer Zeit diese Antwort. Und jetzt habe ich endlich mal die ganzen Fakten recherchiert. Das heißt alle die, die Fakten wollen, die sind hier genau richtig.

Es ist natürlich immer so eine Geschichte. Wenn es um Kosten geht, dann wird man ja gerne festgenagelt – ich habe das ja schonmal gesagt. Und ich verstehe das. Man muss natürlich, denke ich auch verstehen und das insoweit auch entschuldigen. Es ist natürlich schwierig, eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Das ist nicht möglich insofern, weil jedes Business individuell ist. Ich habe das auch schonmal im Hinblick auf diese Gewinnfrage: Was kann man mit Dropshipping für einen Gewinn erzielen, auch schonmal probiert zu beantworten. Es ist auch für mich als Dropshipping Experte sehr schwierig und eigentlich unmöglich eine seriöse Zahl aus dem Nichts heraus für alle hundert und tausend Zuschauer irgendwie natürlich zu sagen. Das ist denke ich klar. Ich habe mir deswegen meine ganzen Angebote hergeholt. Die sind jetzt ziemlich genau zwischen ein und zwei Jahre alt. Ich habe mir von den ganzen Zahlen Durchschnittswerte errechnet, weil ich natürlich diverse Angebote von verschiedenen Fulfillment-Dienstleistern – fangen wir damit mal an – angefangen habe.

Ihr erinnert euch sicherlich an die Blogposts und Videos. Dazu waren auch die Kommentare in den Videos, wo ich gesagt habe, es gibt Fulfillment-Dienstleister – man denke an sowas wie Amazon FBA, aber neutralisiert eben. An andere Dienstleister wie könnte man damit zum Beispiel loslegen. Wie könnte man damit zum Beispiel ganz konkret diesen Rampendreher machen, das heißt auch einen Dropshipper-Partner gewinnen, der selber gar kein Dropshipping anbietet. Und das ist ja immer eine spannende Geschichte, denn dazu gibt es Fulfillment-Dienstleister. Dann wurde ich natürlich gefragt, welche Kosten sind denn da? Jetzt ist das natürlich eine Volumen-Geschichte. Wie viele Artikel und welche Artikel, ob Sperrgut, zerbrechliche Artikel oder ob das eben Standardartikel sind. Wie groß die Artikel sind, ob die auf Palette kommen, auf Kartonage kommt. Das sind einfach unheimlich viele Variablen. Nichtsdestotrotz habe ich mir von vielen Angeboten – die ich tatsächlich für unser eigenes Case angefragt hatte – habe ich mir hier Durchschnittswerte genommen, um euch mal so eine grobe Hausnummer zu geben. Wie gesagt, das ist einfach nur eine Hausnummer. Sie basiert auf echten Zahlen – auf unserem Business-Case damals. Aber es kann natürlich bei euch ein Stück weit anders sein – das ist klar. Aber da ich gefragt wurde, was sowas kosten kann, nehmen wir einfach die Beispiele aus der Praxis. Wie gesagt es sind Durchschnittswerte, weil ich natürlich nicht berechtigt wäre, jetzt hier die genauen Zahlen von dem jeweiligen Anbieter hier eins zu eins zu kommunizieren. Das hat natürlich etwas mit einer Stillschweigevereinbarung auch zu tun. Aber Durchschnittswerte – das ist im Prinzip eine Art Umfrage sozusagen als Durchschnittswert. Aber das Gute ist, diese Durchschnittswerte sind eben basierend auf echten validen Daten.

So, jetzt möchte ich euch einfach mal so ein paar Kostennoten geben und vielleicht ein paar Kostenpositionen, damit man ein Gespür kriegt. Denn oftmals werde ich auch gefragt, wie sieht denn so ein Alltag eines Dropshippers bzw. eines Dropshipping Experten aus? Im Prinzip habe ich ja schonmal gesagt, Dropshipping ist nichts anderes als ein E-Commerce allgemein. Aber klar ist für jeden der quer einsteigt, ja was ist denn jetzt eigentlich E-Commerce im Hinblick auf seine tagtägliche Arbeit. Und dazu soll es auch morgen in dem Beitrag gehen, wo ich euch mal meinen Arbeitsalltag zeige. Und da habe ich dann auch mal geschaut wie war denn das damals? Das sind natürlich teilweise Eindrücke, die sind schon 8, 10 Jahre her, also noch mehr Jahre her, aber es ist cool, denn das war ja genau meine aktive Zeit wo ich begonnen habe. Und deswegen habe ich da ein paar Mitschnitte gefunden, die ich euch morgen mal zeigen will, ein bisschen kommentieren wie so ein Alltag aussieht. Auch natürlich heute gerade aus der Welt des Elite-Dropshippings, was ja im Prinzip so einem Fulltime-Job auch gleichkommen kann oder eben als Nebeneinstieg. Und einen Teil davon – das kann man heute schonmal vorwegnehmen – sind eben auch Kosten vergleichen, Angebote einholen, Servicelevels ausbauen.

Und natürlich als Dropshipper kann man – das habe ich euch gesagt – auch zum Beispiel das Thema Fulfillment-Center. Man sucht sich ein Fulfillment-Center, das im Prinzip die ganzen Waren für dich versendet. Und da ist natürlich das Thema Preiskalkulation als Kaufmann eine der wichtigsten Aufgaben. Und deswegen fangen wir heute damit doch mal an, denn dann haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen seht ihr schonmal den typischen Alltag – einen Teil des Alltags. Und zum anderen seht ihr natürlich auch was denn tatsächlich an Kostenpositionen bei so einem Fulfillment anfallen. Es ist zum Beispiel, wenn ihr ein Fulfillment-Service nutzt – sei es auch eben als Rampendreher. Denn wenn man einen Nicht-Dropshipping-Händler zu einem Dropshipping-Lieferanten so gesehen machen will, weil man eben diese Ware insofern aussourct, diese Tätigkeit aussourct. Grundsätzlich wird für die Entladung und für die Einlagerung Kosten verursacht. Meistens sind das die sogenannten Transaktionssätze die pro Auftrag sind. Das heißt, das ist eine Pauschale. Die hat sich in meinen Angeboten immer zwischen 3 Euro und 4 Euro im Prinzip pro Auftrag – also pauschal schonmal – als Grundgebühr erhoben. Dann habe ich im Prinzip für die Entladung je Karton durchschnittlich zwischen 35 und 55 Cent – immer natürlich Nettopreise – im Prinzip bezahlt oder veranschlagt bekommen. Dann gibt es natürlich, wenn das jetzt entladen wurde, noch die Einlagerung. Das kommt natürlich nur zum Tragen, wenn ihr es nicht direkt weitersendet –  das muss man jetzt hier dazusagen, ansonsten wäre das hier kostentechnisch gedanklich die Brücke zu nehmen. Aber losgelöst davon, wie gesagt, wenn ihr es einlagert, haben wir natürlich nochmal Stückkosten. Also für jedes Stück wo ich in die Hand nehme oder in die Hand genommen wird, dort hat man durchschnittlich so 80 Cent, 75 Cent bezahlt. Und bei einem ganzen Karton den man eingelagert hat, also nicht bei Einzelartikeln, waren das so durchschnittlich 1,70 Euro vielleicht, irgendetwas unter 2 Euro. Bei einer vollen Palette dann waren es nur im Verhältnis zum Karton 5,50, 5,60, 5,70 so die Ecke an Kosten. Jetzt muss man natürlich noch dazu denken, das ist ja nur das Handling für das Einlagern oder eben Entladen. Jetzt hast du natürlich im Prinzip eine Lagerung. Und die ist wie gesagt produktspezifisch. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten wo man einlagert. Das ist genau das ich sage welche Produkte. Wie gesagt, das ist jetzt natürlich so eine Sache. Diese Einlagerungskosten erzähle ich euch deswegen nicht im Hinblick auf diesen Rampendreher. Denn da wird es nicht zu einer Einlagerung kommen.

Aber vielleicht nutzt ihr dieses Fulfillment-Center auch als Retouren-Adresse. Weil so ein Fulfillment-Service im Prinzip auch meistens eigene Versand- und Retouren-Lösungen hat, also bietet seine Adresse als Retouren-Adresse an. Und da ist dann eben eine Lagerung notwendig. Da ist es zum Beispiel so, dass man das pro Stellplatz meistens bezahlt. Da gibt es zum Beispiel Hochregallager, Durchlaufregale, Fachböden oder eben die gesamten Versicherungen. Da gibt es verschiedene Sachen, die dann dazukommen. Auch die Versicherungen muss man bedenken. Die sind dann meistens zum Beispiel je nach Produkteigenschaft und je nach Größe die dazukommt an Kosten. Und so ein Stellplatz der variiert zum Beispiel für so ein Hochregallager meistens bei so 4,50, 5,50 Euro. Und naja bei so einem Fachbodenregal so um die 1,50 Euro bis 2 Euro. Also das ist immer ein bisschen volumenabhängig und artikelabhängig. Also das muss man alles schonmal sehen. Man zahlt im Prinzip diesen Platz. Das ist im Prinzip wie bei Amazon wo man auf Kubikmeterpreis bezahlt. Das ist im Prinzip nicht unüblich. Das heißt du zahlst diesen Platz und du zahlst diese Aktion, dass es dahinkommt – einmal entladen und dahinschieben und hinbringen. Das ist jetzt das Case bei einer Retoure oder wenn man so einen FBA-Ersatz suchen würde, die Ware, die Bestseller da einlagert. So ein Fulfillment-Center hat natürlich diese Neutralität, wo ich schonmal sagte, den Vorteil dass die Ware nicht bei Amazon liegt. Das heißt, wird der Amazon-Account beispielsweise gesperrt, ist die Ware nicht bei Amazon in der Obhut.

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Und man kann natürlich losgelöst davon auch preiswerter diesen Multichannel-Versand machen.  Das heißt, man kann vielleicht auch seine eigenen Kartons nehmen. Man kann die labeln – man ist also nicht an den Amazon-Branding darauf angewiesen und trotzdem kann man durch dieses Prime durch Verkäufer trotzdem den Primestati an seiner, ich sage jetzt mal Dropshipping-Fulfillment-Ware wie auch immer im Prinzip Ware damit zertifizieren. Das geht trotzdem, auch wenn ich nicht bei Amazon selber eingelagert habe.

So, zurück zu den Kosten. Da gibt es natürlich eine Versicherung. Losgelöst, dass ihr vielleicht eben selber eine Versicherung habt. Thema Produkthaftung und so. Zu dem Thema ExAli-Versicherung auch hier nochmal, falls ihr sagt, ok was ist denn eine ECommerce-Versicherung, wozu brauche ich die. Die Versicherung in dem Case war wirklich eine Speditionsversicherung, weil die Ware eben bei den Kollegen im Fulfillment-Center lag. Das war zum Beispiel eine Gebührenprämie auf den deklarierten Warenwert. Die war dann bei 0 Komma irgendwelchen Prozentzahlen. Also tatsächlich 0,01 irgendwas. Und dann gibt es noch die Anmeldung zur Lagerversicherung mit einer Pauschale von meistens zwischen 5 und 10 Euro.

Dann haben wir natürlich genau das nächste Thema: einen Warenausgang. Die Auftragsabarbeitung. Also wenn die Ware jetzt da drin ist in diesem Fulfillment-Center muss sie auch wieder raus. Das haben wir ja gerade eben schon festgestellt. Dann hat man im Prinzip auch wieder diesen Transaktionssatz pro Auftrag, genauso wie wenn die Ware eben reinkommt und raus – das sind immer diese Pauschalen. Das war jetzt in meinem Fall zwischen 1,50 und 2 Euro als Grundpauschale. Das ist so ein bisschen die Pick & Pack-Gebühr, die es auch bei Amazon gibt. Das heißt, das ist eine Grundpauschale von durchschnittlich diesem Betragswert. Dann haben wir noch eine Proposition. Also wenn du jetzt auf der Rechnung, auf dem Lieferschein fünf verschiedene Artikel hast, fünf verschiedene Positionen, dann haben wir durchschnittlich zwischen 45 und 65 Cent pro Position bezahlt. Das ist aber noch nicht der Artikel als solches. Denn da kam dazu nochmal, zwischen 28 und 32 Cent in unserem Fall pro Artikel. Also pro Bleistift der verkauft wurde, pro Fotohülle, die verkauft wurde. Also pro verkauften Artikel. Das eine ist die Position. 5 verschiedene, 6 verschiede Artikel. Und dann jede Position hat ja nochmal eine Menge von 1 oder 10. Und die wurde multipliziert mit diesem Centbetrag. Und dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass man – man denke an Großhandel, an größere Abnehmer – dass man volle Paletten oder volle Kartonagen verkauft. Dann hatten wir eine Gebühr zwischen 1,70 Euro, 2 Euro pro Karton beziehungsweise wieder 5,50 Euro, 6 Euro die Ecke für die gesamte Palette die rein- und rausgeht. Das wie gesagt sind so Kosten gewesen.

Dann gibt es natürlich gewisse Grundkosten. Normalerweise hat man die optional. Das heißt, wenn man zum Beispiel einen Support benötigt, eine individuelle Programmierung benötigt. Da haben wir immer zwischen 40 und 90 Euro oder manchmal auch 100 Euro bezahlt. Und dann kommen natürlich noch die eigentlichen Frachtkosten und Transportsicherung dazu. Also ihr seht, das sind schon unheimlich viele Kosten die man da auf dem Schirm haben muss. Ich verstehe auch, wenn man das jetzt so liest, dass man da gefühlt nicht mehr durchsteigt. Aber es geht mir nur darum, dass man mal versteht, es sind sehr viele einzelne Kostenfaktoren. Es ist nicht zu glauben, aber tatsächlich in Summe oftmals wirklich preiswerter wie wenn man sich selber hinstellt und da Leute einstellt. Aber es ist schon ein bisschen mit Kalkulieren und Disziplin. Das ist eben nicht dieses klassische AliExpress-Business, wir kopieren mal einen Artikel. Das ist schon ein bisschen Do it yourself notwendig. Das wird glaube ich auch hier deutlich.

Da haben wir zum Beispiel Staffelpreise vereinbart. Zum Beispiel für einen deutschen Versandtarif bis 3 Kilo. Da wisst ihr ja, da haben wir früher diverse Logistiker gehabt. Im Durchschnitt haben wir so was um die 3,20 Euro bis 4 Euro bezahlt. Wie gesagt, bei dem entsprechenden Volumen natürlich. Bis 10 Kilo waren dann die Preise in dem Falle sogar gleich – also ob 3 oder 10 Kilo. Wir haben das dann zum Schluss noch ein bisschen differenziert und haben dann noch ein paar andere Rabatte rausgehandelt. Als Durchschnittswert. Bis 20 Kilo war es auch gleich und bis 30 Kilo war es auch gleich, weil wir den Durchschnittswert hatten. Man könnte grundsätzlich aber auch bis 3 Kilo, bis 10 Kilo, 30 Kilo und so weiter – also auch einzelne Gebühren haben.  Es gibt aber viele. Das ist entweder Mischkalkulation. In unserem Falle war das die Mischkalkulation – egal wie groß wie klein. Das war für mich leichter zu kalkulieren. Man kann natürlich auch sagen, wenn kleiner Artikel ist es billiger, bei einem großen ist es teurer. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Inklusive Zuschläge natürlich. Und natürlich die gesamten EU-Dinger. Also es waren unheimlich viele Möglichkeiten an Kosten die uns hier einfach im Prinzip für das Thema Fulfillment in Rechnung gestellt wurden so gesehen. Aber man muss auch bedenken, man hat dafür keine Mitarbeiter, keine Krankheitsstände, kein Lager, keine Kaution die man in der Form bezahlt. Und wie gesagt natürlich waren das mehrere Zehntausend Paketsendungen pro Jahr, die jetzt in diesem, was ich euch gerade gesagt habe, Größenordnungen davon besprochen wurde. Und dann wie gesagt gibt es auch verschiedenste Größen von Paketen. Das kennt ihr auch, wenn ihr eben bei der Post irgendwas selber verschickt.

Und naja, das sind eben die grundsätzlichen Möglichkeiten. Und da gibt es aber ganz viele Preisstrukturen und je nach Produkt eben auch nochmal gewisse Sondervereinbarungen eben zwecks Lagerung, Thema Kühlung. Also es gibt da sehr viele Parameter auf die es ankommt. Man kann es nicht wirklich verallgemeinern, aber ihr wolltet ja immer die Kosten von so einem Fulfillment wissen. Und das sind die Durchschnittswerte von mehreren Angeboten die ich hier vorliegen gehabt habe. Wirklich von kleineren Anbietern, von ganz großen Anbietern, sehr bekannten Anbietern – sehr verschiedene Cases. Und wie gesagt das mag bei euch alles im Einzelfall variieren. Wie gesagt wir hatten auch dann ein größeres Volumen von mehreren zehntausend Paketen. Das mag im Einzelfall natürlich abweichen. Aber man sieht schon mal, wie viele Positionen und wie viele Sachen man tatsächlich durchdenken muss. Und dann ist es ja damit nicht getan.

Losgelöst ob man sich jetzt für so ein Fulfillment-Center entscheidet oder nicht, ist ja auch das Thema was für Kosten habe ich noch im Dropshipping-Business. Zum einen so eine Versicherung ist generell sicherlich empfehlenswert. Zum anderen im Hinblick auf die neue Datenschutzverordnung, aber im Prinzip auch jetzt schon. Das Thema Datenschutzbeauftragter. Wir haben hierfür eine Lösung für euch erarbeitet. Da werde ich mich nächste Woche dazu melden im Hinblick auf diesen Datenschutz und Datenschutzbeauftragten. Aber auch das Thema Rechtstexte. Egal woher man die bezieht, ist eine Haftungsübernahme in jedem Fall empfehlenswert. Da habe ich natürlich auch so durchschnittlich monatliche Kosten von 30, 40 Euro – liegt ein bisschen daran wo ich verkaufe, auf welcher Plattform, in welchen Ländern. Aber das sind Kosten. Mit dem Datenschutzbeauftragten – ich sage mal man wird round about in unserem durchschnittlichen Kundencase bei vielleicht 70 bis 80 Euro liegen. Also mit Datenschutzbeauftragten inklusive sämtliche Rechtstexte für den europäischen Raum, inklusive einer Plattform wie Amazon im eigenen Webshop. Vielleicht noch einen Yatego oder Real. Also in dieser Gesamtgrößenordnung wird man kostentechnisch dann liegen – für so ein Gesamtpaket, entsprechend paar Euro mehr oder weniger, wenn man eben mehr oder weniger verkauft. Aber das ist zum Beispiel realistisch.

Ihr kennt das Thema Clusel, Thema Preisautomatisierung. Auch hier, es gibt verschiedene Module, verschiedene Möglichkeiten das Tool individuell einzustellen. Das ist alles ein Stück weit transaktionsbasiert abhängig. Durchschnittlich kann man da wie gesagt natürlich mit 15, 20 Euro durchkommen. Man kann auch 100 Euro bezahlen. Wenn man am Anfang vielleicht mit 50, 60 Euro durchschnittlichen Kosten rechnet, ist das vielleicht eine realistische Hausordnung. Kommt aber darauf an, wie viele Artikel ich habe. Ein paar wenige nur in Deutschland. Das ist eben genau das was ich meine. Es sind individuelle Kosten. Man kann das eben auch nicht hellsehen. Man wird immer gefragt, welche Kosten sind denn da jetzt. Wie gesagt, man sollte da immer ein bisschen großzügiger rechnen. Bei der Versicherung ein bisschen großzügiger rechnen was die Summe betrifft, hier ein bisschen großzügiger was die Verkäufe betrifft. Wobei viele Verkäufe bedeutet auch wiederrum, dass sich die Gebühren relativieren. Das muss man an der Stelle natürlich sich selber auch einfach bewusst machen und eingestehen. Das ist natürlich erstmal ein Riesenvorteil, also das sich das wieder die Waage hält. Und naja so gibt es eben sehr, sehr viele Möglichkeiten die Kosten weiter zu evaluieren.

Ich weiß jetzt zum Beispiel Thema Kaufabwicklung DreamRobot. Durchschnittlich würde ich auch hier sagen, mal mit 50 Euro kalkulieren. Dann hat man seine erweiterte Shopschnittstelle. Bei DreamRobot ist es jetzt so, wenn ihr einen Gambio-Shop habt, braucht ihr einen Contector. Der liegt dann bei 50 Euro – einmalige Kosten. In unseren Elite-Paketen ist der beispielsweise inkludiert. Aber das sind natürlich auch hier einmalige Kosten, die man wissen muss. Habt ihr ein anderes Shopsystem, entfallen die beziehungsweise braucht ihr einen anderen Conector. Das sind einfach sehr viele Variablen die man hier kennen muss. Dann ist wie gesagt die Frage auch, was man automatisieren will. Möchte man seine Bewertungen automatisieren, dann kostet es noch ein paar Cent mehr – wirklich ein paar Cent, sprichwörtlich. Also es sind verschiedene Parameter vielleicht durchschnittlich 50 Euro mal zu rechnen. Habe ich meinen eigenen Webshop, brauche ich ein Hosting. Das muss nicht unbedingt das 10 Euro-Shared-Hosting sein. Das darf auch mal ein eigener Server sein. Der kann auch mal seine 80 oder 100 Euro kosten. Vielleicht habt ihr dann noch ein Gütesiegel von beispielsweise TrustedShops oder von irgendeinem anderen Anbieter. Auch das ist je nach Umsatz natürlich wieder mal durchschnittlich seine 80 oder 100 Euro, 150 Euro. Das variiert auch hier ein bisschen am Umsatz, an welcher Art des Gütesiegels und hat man einen Shop, hat man zwei Shops. Das sind ja alles individuelle Parameter. Und wenn man das Ganze zusammen summiert.

Jetzt mal losgelöst von dem Fulfillment-Center,ist man durchschnittlich bei 350, 400 Euro – denke ich relativ realistisch in so einer Größenordnung. Ist eigentlich für ein Business-Modell immer noch sehr gering, wenn man bedenkt, dass man damit eigentlich ein vollwertiges automatisiertes Business hat. Und es gibt sicherlich noch ganz viele kleinere Kostenstellen, die man natürlich braucht. Man braucht Internet. Man braucht ein internetfähiges Gerät. Das ist klar. Man braucht vielleicht noch Thema CSV-Dateien. Irgendein Anbieter der die Daten matcht oder man muss sich selber darum kümmern. Das heißt ein ITler. Ein schönes Template für einen Shop. Also das sind natürlich auch viele einmalige Kosten und so eine ganze Sache ist natürlich sicherlich Teil einer Gründungsberatung und nichts was man hier einmal so runterrattern kann. Aber ich glaube man sollte sich einfach im Klaren sein, dass ein Shop ein paar hundert Euro monatliche Grundkosten mit sich bringt. Wenn man dann so ein Fulfillment-Center auslagert, dann wird das sogar einfach natürlich an die Richtung tausend gehen oder in die Tausende, faktisch. Aber in Summe eben betrachtet. Und daran liegt es eben und an noch vielen, vielen andere Stellschrauben die man hier noch zu beachten hat, wie sich die Kosten eben entwickeln. Das sind einfach individuelle Sachen, aber ich glaube und hoffe, ich konnte euch so ein Grundgespür geben.

Natürlich auch nicht außer Acht zu lassen das Thema Marketing. Egal wo man jetzt Marketing macht von Print, über Facebook-Ads die ihr so gerne macht oder AdWords-Werbung, Googleshopping oder auf irgendwelchen Plattformen wie Amazon kann man natürlich auch – wenn man dazu berechtigt ist – die Buybox hat. Also in aller Regel nach 90 Tagen kann man auch hier wiederum Werbung schalten. Das heißt es gibt sehr viele Möglichkeiten. Aber da kann man auch nicht sagen, du solltest mindestens ein Werbebudget haben für 100 Euro, 500 Euro. Natürlich habe ich schon oft gesagt, ich halte nichts davon von diesen typischen 5 Euro-Kampagnen, weil das ist in der Definition ein bisschen wie der Tropfen auf den heißen Stein. Das wird nicht wirklich den Mega-Erfolg bringen. Und man sollte auch nicht vielleicht mit seinen letzten 200 Euro die man noch hat in so ein Business starten. Denn ein professionelles Setup aufzubauen – gerade die rechtlichen Fragen zu klären, insbesondere jetzt die datenschutzrechtlichen auch. Insbesondere auch steuerlich – Firmengründung. Das wird hier sehr oft außen vor gelassen was die Kosten betrifft. Es sein denn, du hast eine spanische GmbH die mit ihren rund 3 000 Euro ist. Aber dann brauche ich auch einen Firmensitz noch dazu. Ich brauche einen Steuerberater. Auch hier durchaus mit seinen 350 Euro monatlich rechnen beispielsweise hier bei uns in Spanien mit einem Firmensitz. Aber das ist jetzt natürlich bei einer GmbH hier bei der Kapitalgesellschaft so. Das mag jetzt bei euch in Deutschland anders aussehen, wenn ihr Kleinunternehmer seid, wenn ihr ein EK seid. Also das ist natürlich auch wieder das Thema Haftung. Und es gibt so viele Sachen, wo man sich glaube ich einfach mal einen Grundstock an Kapital besorgen muss, damit man ernsthaft an dieses Business herangehen kann im Dropshipping. Das sollte man nicht unterschätzen.

Deswegen bieten wir auch sowas wie ein Elite-Dropshipping – wo wir morgen auch kurz auf den typischen Alltag eines Elite-Dropshippers eingehen. Und das kann man durchaus adaptieren für alle die das auch selber nicht mit Elite machen. Aber es ist ein ganz realistischer Ansatz. Und mir geht es aber darum zu verstehen: es ist nicht damit getan, mit einer Stunde machen wir einen Shop. Am besten kopieren wir irgendwelche Artikel rein und wir sind online. Das ist ein Mythos. Und ich hoffe, das wurde in dem Beitrag auch nochmal klar. Ich habe mich wirklich bemüht hier echte Zahlen und Fakten reinzubringen, um einfach ein echtes Feeling und Gespür für euch zu erarbeiten, worauf es denn eigentlich ankommt. Ja, soviel zu diesem Thema. Wir sind ja auch tatsächlich erstmal durch. Ihr seht schon, es sind sehr viele Kosten, deswegen macht euch bitte Gedanken. Entscheidet euch für ein Dropshipping, was im Prinzip erstmal nur „E-Commerce“ ist. Das heißt, entscheidet euch dafür bewusst. Seid euch darüber im Klaren, dass es nichts ist was man jeden Tag im Prinzip wieder revidieren sollte. Es sollte eine bewusste Entscheidung sein. Macht euch klar, dass gewisse Kosten notwendig sind. Dass auch ein gewisser Kapitalstock erforderlich ist oder auf jeden Fall zielführend ist. Nicht zuletzt darum, weil man natürlich letztendlich am Ende auch seinen Lieferanten bezahlen muss. Und oftmals haben wir das Problem, dass man mit den letzten Summen sein Business auf Kurs bringt – auch die monatlichen Kosten geswitcht kriegt – aber dann vergisst, dass ich ja den Lieferanten bezahlen muss. Und das ist natürlich so eine Sache. Meistens zahlt man bei Dropshipping Zug um Zug. Aber man darf nicht verkennen, dass man bei Amazon zum Beispiel in der Regel die ersten Wochen sich A für eine Buybox qualifizieren muss – das ist aber eine Grundsache, dass man vielleicht erstmal weniger verkauft. Aber selbst da haben wir Shops die am ersten Tag 100 oder 150 Bestellungen haben – am ersten Tag. Das gibt es wirklich, also auch das ist kein Problem.

Naja, und losgelöst von dieser ganzen Geschichte, seid euch einfach bitte im Klaren, dass ihr natürlich auch Zahlungsbedingungen bitte verhandeln müsst. Nehmt nicht das Erstbeste was der Lieferant euch sagt, sondern seid gewillt zu verhandeln. Seid gewillt individuell zu verhandeln. Verhandelt vielleicht auch über eine Kommissionsware, die man dann in so ein Fulfillment-Center vom Lieferanten reinbringt. Und da stehen wir euch auch gerne zur Verfügung. Ich habe unser komplettes Sourcing-Packaging auch nochmal überarbeitet. Habe ein komplett neues Sourcing-Lieferantenpaket und Lieferantensuchepaket zusammen mit Jasmin und unserem Team. Und haben ganz viel Knowhow von Dropshipping Experten reingesteckt. Falls ihr also Interesse habt an ernsthaften Lieferanten – kommt uns besuchen. Wir machen hier einen Workshop oder ihr nehmt eins von unseren Basicpaketen. Um auch hier nochmal zu sehen: Lieferantensuche ganz wichtig. Aber wie man da das macht und was so der typische Alltag eines Dropshippers ist, werde ich euch auch morgen nochmal zeigen – in einem typischen Alltag wie versprochen. Aber nehmt bitte mit, es ist relativ nicht kostenintensiv wie im Vergleich zu einem klassischen, herkömmlichen Business. Aber es ist etwas, was man bitte nicht unterschätzen sollte. Es ist etwas, was man ernsthaft planen sollte.

Wer wirklich im Dropshipping erfolgreich sein möchte und auch nachhaltig das machen möchte, muss sich darüber im Klaren sein auf was es ankommt. Also bitte seid euch darüber im Klaren, dass das eine ernsthafte Angelegenheit ist und seid euch darüber im Klaren, dass eben gewisse Kosten zwangsläufig anfallen, wenn man im Business Ernst macht. Und tut mir den Gefallen, nehmt euch einen vernünftigen Steuerberater, nehmt einen vernünftigen Rechtsanwalt her. Lasst euch auch davon grundberaten. Auch wenn ihr eine Firma gründet – macht das solide. Und so schön die ganzen Gruppen und Foren sind, seid euch darüber im Klaren, im worst case ist das alles nicht rechtlich verbindlich was dort geschrieben und erzählt wird. Und deswegen, nehmt euch einen Juristen, nehmt euch einen Steuerberater. Lasst euch aufklären. Nehmt mal 500 Euro in die Hand, aber es ist langfristig billiger wie tausend Mal Lehrgeld zu bezahlen.

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