Hi, hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte. Heute geht es um das Thema Firmengründung und ich möchte dir heute sagen, warum du nicht gründen solltest, warum es nicht der richtige Zeitpunkt ist für dich zum Gründen – eines Unternehmens im Ausland.

Eigentlich ist es so, jeden Mittwoch erzähle ich die Vorteile von Firmengründung gegenüber von Deutschland. Es hat tatsächlich viele Vorteile. Wir hatten die Insiderinterviews mit Tom zum Beispiel, wo es auch um das Thema Offshore ging. Auf den Wunsch hin von euch und ihr habt gesagt, „Fabian erzähl mal ein bisschen mehr über Strukturen in Dubai, in Hongkong, in Panama also über diese ganzen Offshore-Konstrukte“. Das haben wir gemacht. Für alle, die diese Videos noch nicht kennen, können diese einfach hier im Channel gucken, in der Playlist. Firmengründung, da habt ihr die alle Ad hoc hier zusammen.

Es ist aber tatsächlich so, aufgrund der ganzen Anfragen und Gespräche, die ich auch geführt habe mit den Leuten, gründet diese Firmen erstmal nicht. Das sage ich euch heute als Dropshipping Experte. In der Mehrheit der Fälle, wo wir gesprochen haben, glaube ich ist es sehr schlecht der Zeitpunkt das momentan zu machen oder sich das als Ziel zu setzen. Ich möchte euch deshalb kurz erklären, warum ich glaube, dass man sich zunächst einmal auf das Business konzentrieren sollte. Eine Firmengründung mittels Offshore-Konstrukten, wir haben das schon von Tom erfahren, macht erst so ab 10 000 Euro Gewinn, nicht Umsatz, im Monat Sinn. Das heißt, das ist schonmal das Grundthema. Selbst die etwas näheren ausländischen Konstrukte sind ab 5 000 Euro erstmal relevant. Wie gesagt Offshore-Konstrukte wirklich Übersee ab 10 000 wo es wirklich spannend wird.

Alles was da drunter liegt, Daily-Business, Company-Gründung, Thema Haftung statt privater Haftung > Kapitalgesellschaft mit Haftungsbeschränkung… Da kann es Sinn machen mit einer spanischen SL erstmal zu starten, die eben siebenachtel weniger kostet als eine deutsche GmbH, also rund 3 000 Euro. Damit seid ihr erstmal sehr solide aufgestellt. Und sie ist auch natürlich besser insofern als eine UG, die Unternehmergesellschaft aus Deutschland, weil es eben eine komplette Gesellschaft ist in Anführungszeichen, keine UG, die im Prinzip so die Vorgesellschaft einer GmbH wäre. Also es wirkt kompletter und kompetenter!

Und die SL hat einen besseren, seriöseren Touch, besseren Ruf, als das beispielsweise bei einer Limited-Gesellschaft ist. Aber gerade das Thema Offshore. Da, wie gesagt, geht es mir darum euch zu sagen, konzentriert euch zunächst erst einmal auf euer Business. Erreicht die besagten Umsatzschwellen und dann, erst dann denkt bitte darüber nach über ein Offshore-Konstrukt. Am Ende ist es nicht damit gemacht, dass du irgendwo eine Briefkastenfirma eröffnest, mal salopp gesagt ist es nämlich eine sprachliche Barriere. Eine steuerrechtliche Situation, du brauchst einen Steuerberater in dem jeweiligen Land. Das alles verursacht Kosten. Gerade wenn du der Sprache nicht mächtig bist, dann bist du permanent auf Translate und Übersetzung angewiesen. Es ist deswegen nicht alles so easy-Going. Und ja, wir kennen Leute die Affiliate-Marketing oder auch Amazon Biz – in Dubai oder wo auch immer machen. Aber denkt bitte immer daran, auch wenn ihr das hört, wir sind z.B „im Affiliate-Business, wir sind in Dubai da zahlen wir keine Steuern“. Das ist so nur bedingt richtig, denn ihr müsst immer die „In-Verkehrbringung der Waren“ beachten. Gerade wenn ihr im Warenhandel seid ist das nicht übertragbar mit einem rein digitalen Produkt. Das ist nicht vergleichbar mit einem reinen Affiliate-Produkt zum Beispiel. Und das heißt, wenn ihr jetzt in Dubai eine Company habt und die Waren in Deutschland in den Verkehr bringt, dann ist das mit ihr zahlt gar keine Steuern nicht unbedingt korrekt. Auch im Dropshipping-Business ist das dann nicht korrekt, denn die Lieferanten, die ihr habt sind wahrscheinlich nicht alle in Dubai. Und deswegen habt ihr vielleicht Lieferanten, die die Ware in Verkehr bringen in Deutschland. Und dann ist das mit der kompletten Steuerfreiheit auch völliger Käse. Das heißt, zunächst einmal keep-it-simple.

Mach dein Business, fokussiere dich auf etwas, denn ich glaube in all diesen Gesprächen gelernt zu haben, dass das Hauptproblem der Leute ist immer nur, sie machen etwas halbherzig. Es gibt so viele Möglichkeiten, wo du Geld verdienen kannst. Und das bedeutet heute machst du Dropshipping, morgen machst du Fulfillment bei Amazon. Übermorgen machst du Affiliate-Business und dann sagst du, Immobilienmakler – das ist es. Und ich glaube, dass dieser Wechsel – das ist gar nicht schlimm, das ist die Findungsphase. Und diese Findungsphase sollte man machen. Aber ich glaube, man sollte sich erst finden, man sollte erst Umsätze generieren, Gewinne auch erwirtschaften und wenn man diese Gewinne hat, dann sollte man darüber nachdenken, wie kann ich das Thema Steuern optimieren. Ich finde es nicht verkehrt sich im Vorfeld darüber zu informieren, dass wir uns richtig verstehen. Ich glaube nur, jetzt zu sagen, man geht ins Ausland, obwohl man vielleicht das Inland-Business nicht mal hat – ich sehe das viel bei Leuten, die Dropshipping machen.

Die machen China-Dropshipping. Die haben null Ahnung von dem Thema Zoll. Null Ahnung von dem Thema Wettbewerbsrecht, null Ahnung von dem Thema Gewährleistung, Garantien, Haftung. Dazu hatten wir gestern auch ein Video mit einem Rechtsvertreter vom Händlerbund – ein sehr spannendes Video, falls ihr das nicht kennt, schaut euch das unbedingt an. Also ich glaube erstmal die Basics klären erscheint sinnvoll. Und wenn ihr die Basics habt und ihr wirklich Umsätze generiert, die auch einen Gewinn haben, natürlich ist das mit so einem Affiliate leichter rein grundsätzlich, wie bei einem Warenverkauf. Weil ich die Ware erstmal einkaufen muss. Trotzdem, bis ich diese kritischen Marken erreicht habe, schaut euch lieber die Interviews von Tom an, der hat das ganz toll auf den Punkt gebracht. Macht euch bitte keine Gedanken über Offshore-Konstrukte, das ist lächerlich!

Macht erstmal hier ein vernünftiges Business und dann könnt ihr das Ganze immer noch ins Ausland skalieren, das ist in Ordnung und das ist auch sehr sinnvoll, aber es ist nicht sinnvoll das als Schritt in die weite Welt zu machen. Das ist im Prinzip völliger Schwachsinn. Und deswegen möchte ich euch das ans Herz legen. Und genauso ist es mit der spanischen SL, die ist sicherlich sinnvoll, wenn ihr darüber nachdenkt eine Kapitalgesellschaft zu gründen. Ich kann euch nicht den Tipp geben, auch wenn das bei YouTube und so weiter oft kursiert, dass ihr, wenn ihr bei Amazon zum Beispiel verkaufen wollt, mit einer rein privaten, mit einer EK, mit einer Einzelkaufmanngeschichte starten sollt. Natürlich ist das mit 10 Euro Gewerbeanmeldung getan, ich halte es für Fahrlässig aus einer eigenen Historie heraus.

Ich habe meine erste Firma geschrottet, ich war privat haftbar. Und das kann ich niemandem empfehlen. Deswegen vielleicht 3 000 Euro, die man hier in eine SL macht, man hat wie bei der GmbH eine Haftungsbeschränkung, das erscheint mir extrem sinnvoll. Und dazu kann ich raten. Das ist ein wichtiger erster Schritt, das ist innerhalb der EU, ich kann eine Niederlassung in Deutschland machen, ich habe weniger Sprachbarrieren, gerade wenn ich auf Mallorca in Palma gründe. Mallorca ist schon fast zu den Bundesländern gehörig, also das bedeutet im übertragenen Sinne, hier hast du diese Landesbarriere nicht. Aber musst du wirklich nach Hongkong gehen, nach Dubai, wo du kein Wort verstehst – ich halte es zum momentanen Zeitpunkt zu 99,9 Prozent aller Gespräche, die wir geführt haben für nicht relevant. Und genauso ist es auch hier, wenn du in Spanien bist, du kannst hier anonym insofern im Handelsregister eingetragen werden. Das ist ein sehr großer Vorteil, gerade wenn du das hier machst.

Wie gesagt, ins Ausland gehen sollte man, wenn man die Sprache beherrscht, wenn man wirklich Umsätze hat, wenn man wirklich keine Probleme hat ein paar tausend Euro in eine Beratung zu machen. Auch wirklich so ein Intensivgespräch mit Tom, das fängt an mit rund 1 000 Euro. Nur das Gespräch. Aber gehe mal zu einem guten Anwalt, der kostet auch 300, 400 Euro die Stunde netto. Und wenn ihr bereit seid, das ins Verhältnis zu setzen, was bei 10 000 Euro Gewinn vielleicht auch tatsächlich im Verhältnis steht, dann macht eine Company im Offshore-Konstrukt. Aber tut es doch nicht, wenn wir hier von 2 000 Euro, 5 000 Euro oder weniger reden, die ihr Gewinn habt monatlich. Das mag viel sein und das reicht auch zum Leben, versteht mich nicht falsch. Aber es ist nicht relevant über ein Offshore-Konzept nachzudenken. Dann ist es eher die Frage, wie kann ich mein Business automatisieren, wie kann ich mein Business skalieren. Und wenn ich diese Frage beantwortet habe, dann gehe ich an den nächsten Schritt Steuern optimieren.

Aber ich muss erstmal Umsätze generieren, Gewinne erwirtschaften, damit die Steuer überhaupt zu einem Problem in Anführungszeichen wird, damit das Offshore-Konstrukt auch sinnvoll ist. Mir war es wichtig das hier euch heute noch einmal auf den Punkt zu bringen, denn das ist ganz wichtig, als ich gemerkt habe, dass sich viele Leute Illusionen machen, die erstmal dicke Offshore-Konstrukte wollen, die aber eigentlich von Tuten und Blasen rein auf rechtlicher Ebene, nicht zuletzt beim Dropshipping in China fällt mir das immer wieder auf. Ja, wir importieren hier von AliExpress Waren. Wir machen ein Shoppify-Shop. Aber die haben null Ahnung von dem rechtlichen Asset, die haben null Ahnung von dem Zoll. Ich habe da schon darauf hingewiesen vorhin. Und fragt euch, ob ihr nicht erst einmal die Basics lernen wollt, Umsätze generieren wollt und es dann sinnvoll ist im nächsten Schritt im Prinzip zu skalieren. Falls ihr Lust habt euch zur Firmengründung auszutauschen nutzt gerne den Link unter diesem Video wir können gern ein Erstgespräch führen nach wie vor mit unseren Anwälten, mit unseren Steuerberatern zusammen um euch individuell zu beraten. Ihr könnt auch gerne, wie ihr das in den Interviews von Tom findet direkt mit ihm ein Gespräch vereinbaren. Aber wie gesagt, da reden wir von einem Mindestwert von 1 000 Euro. Was im Verhältnis steht, wenn ihr mehrere 10 000 Euro vielleicht monatlich oder jährlich mehrere 100 000 Euro einsparen könnt. Aber da müsst ihr auch in dieser Liga mitspielen, damit das relevant ist.

Ansonsten sollten wir uns erst einmal über die Basics und die Skalierungen und die Vermarktungsart Gedanken machen. Und deswegen sei auch hier unter Pfadfinderkurs nochmal kurz darauf hingewiesen, der zweite Link unter diesem Video. Im Pfadfinderkurs erzähle ich euch, welchen seriösen Möglichkeiten es gibt im Internet Geld zu verdienen. Und möchte euch auf den rechten Pfad bringen, daher der Name, um Überlegungen anzustellen, was ist das Business, was zu mir passt. Und das ist wirklich das, was ich euch sagen möchte bevor ihr irgendwie über Firmengründung im Ausland nachdenkt. Wenn es keine Notwendigkeit, keinen triftigen Grund dafür gibt, ist es viel wichtiger erstmal ein Geschäftsmodell zu finden, was ihr wirklich gerne machen könnt. Was ihr vielleicht parallel zu eurem jetzigen Job, zu eurem jetzigen Studium oder Schule machen könnt. Was einfach Kosten-Nutzen-technisch und auch zeitmanagementtechnisch funktioniert. Und dabei unterstütze ich euch sehr, sehr gerne. Und das wäre mir ein Anliegen, dass ihr das bitte noch einmal reflektiert und gerne kommentiert!

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