Willkommen. Heute sind wir beim zweiten Teil der Firmengründer. Ich habe euch schon erklärt, weshalb ich als Dropshipping Experte der Meinung bin, dass man nicht unbedingt einen Partner in die Firma bei der Neugründung mit reinnehmen muss oder sollte. Und jetzt erkläre ich euch, warum auch eine Minderheitsbeteiligung mitunter spannend ist.

Die Mehrheit. Unbedingt will man die Mehrheit, mindestens 51 Prozent. Je nach Gesellschaftsform, 50,1 Prozent gefühlt. Also man möchte immer die Mehrheit haben. Ich bin früher, als ich noch kein so großer Dropshipping Experte war, genauso mit dieser Mission gestartet. Und ich muss euch sagen, heute tue ich das nicht mehr. Ich bin der Meinung, man kann auch mit einem Unternehmen, wo man nur die Minderheit hat, trotzdem indirekt die Mehrheit haben im Sinne von dem Output. Denn was bringen mir 100 Prozent von nichts im Prinzip, wenn es nicht funktioniert. Vielleicht kann ich mit Leuten gute Kooperationen eingehen, eine Partnerschaft eingehen. Da habe ich letzte Woche drüber gesprochen über die Vor- und Nachteile, über Gedanken die man sich machen sollte. Insbesondere aber wie gesagt, kann ich nur reinen Gewissens empfehlen, denkt doch mal drüber nach über eine Minderheitsbeteiligung. Ich persönlich finde das gar nicht schlimm, selbst wenn man nur 20, 30, 40 Prozent an der Company hat, wenn dafür solide andere Partner mit im Boot sind. Vielleicht auch 33 Prozent bei drei Leuten so viel aufgeteilt. Das ist schon in Ordnung. Wie gesagt natürlich, bei der Dreieckskonstellation, wenn zwei sich besonders gut verstehen, könnten sie dich in die Ecke drängen und so. Das ist schon alles klar. Ich glaube, auf Biegen und Brechen immer zu denken, das ist meine Idee und mein Businessplan und ich möchte das mit niemandem teilen, auch niemandem präsentieren.

Thema Pitchen. Vielleicht wenn ihr Kapital braucht. Ich möchte das niemandem sagen und schon gar nicht in der Firma haben und schon gar nicht meine Mehrheit hergeben. Ich glaube, an dem Punkt sollte man drüber hinwegkommen, wenn ihr wirklich mal erste Pitches habt. Vielleicht auch gute Investorenangebote habt, je nachdem ob ihr Fremdkapital natürlich braucht. Es ist grundsätzlich denke ich nicht wirklich zwingend notwendig, dass man auf Biegen und Brechen die Mehrheit behält. Es ist eine schöne Sache, natürlich. Man ist agiler. Man muss weniger Leute um Mitspracherecht bitten. Das ist klar. Aber wenn es wirklich ein sehr gutes Angebot ist, da habe ich mit vielen Leuten gesprochen, die wirklich sehr erfolgreich sind, die auch sehr sehr bereuen, dass sie teilweise sehr gute Angebote ausgeschlagen haben, wo es eigentlich im Prinzip nur der reine Egoismus war, wo man dachte, Mensch ich darf nur die Mehrheit behalten. Das ist ja mein Baby sozusagen. Und das kann ich euch bestätigen. Ich bin heute auch agiler was Partnerschaften betrifft. Ich bin offener bei so Sachen. Ich kann es euch nur empfehlen. Macht diesen Fehler nicht, euch vehement darauf zu verschreiben, dass ihr unbedingt die ganze Firma behalten wollt. Man muss vielleicht erstmal wie gesagt, den richtigen Partner finden. Das würde ich jetzt auch nicht mit dem erstbesten machen. Da habe ich ja letzte Woche drüber gesprochen. Aber wenn ihr wirklich an was glaubt, dann kann das eben sinnvoll sein, dass man die Leute jeder der seine Expertise hat mit ins Boot nimmt. Und vielleicht auch strategische Partnerschaften. Man kann natürlich auch strategische Partnerschaften machen schon aus Wirtschaftsgründen.

Man denke auch an das Thema Fernsehwerbung. Wenn ihr so mal seht, es gibt sehr viele Onlineshops, die Fernsehwerbung machen. Und das ist im Prinzip genauso. Das sind Mediaequipment. Das bedeutet, man hat im Prinzip die Medialeistung. Die Fernsehreichweite beispielsweise eingekauft durch Firmenanteile. Und das kann mitunter ein strategisch wichtiger Asset sein, ein wichtiger Schritt sein. Inwieweit das natürlich vielleicht die Mehrheit berechtigt, das kommt jetzt auf das Produkt an, auf die Reichweite die ich damit brauche. Aber Fernsehwerbung kann unter Umständen ganz schnell paar Hunderttausend, paar Millionen Euro kosten. Eine geile Mediawerbung, nicht nur im Fernsehen, vielleicht auch in Print mit einem großen Verlagshaus. Strategisch kann das für euren Onlineshop eine brutale Hebe sein. Und das geht vielleicht insofern auch ohne das klassische Investorengeld. Wenn man strategische Partnerschaften eingeht und warum nicht dafür ein paar Firmenanteile im Zweifel womöglich sogar die Mehrheit hergeben. Ich bin der Meinung, selbst wenn ich die Mehrheit nicht habe, aber dafür der Brain bin, derjenige der die Sache kreiert hat, dann ist es gar nicht schlimm, wenn jemand anderes auch daran praktikabilisiert. Das ist in Ordnung.

Denn ihr müsst immer denken, das ist auch bei einem Businessplan. Wenn ihr den jemandem zum Lesen gebt, ich glaube, wenn man das wirklich konzipiert hat und wenn man das was man macht auch glaubt, ist es gar kein Problem. Da könnt ihr ganz problemlos immer sagen, ok ich kann es im Notfall eh nur, weil die anderen haben ja immer nur einen Bruchteil des Wissens. Selbst die Mitarbeiter sind in ihrem jeweiligen Bereich, zum Beispiel im Bereich IT, im Bereich Grafik, im Bereich Compliance, Rechtsabteilung, sind die natürlich spitze. Oder Buchhaltung. Aber der gesamte strategische Kopf ist in aller Regel der strategische Geschäftsführer auch dann deswegen, weil er die ganzen Strategien bildet. Und deswegen am Unternehmen und nicht um Unternehmen arbeiten. Das sollte dein Job sein. Du solltest am aber nicht in irgendeinem Unternehmen arbeiten. Und das bedeutet aber umgekehrt, die Leute die in deinem Unternehmen arbeiten, arbeiten in einer jeweiligen Abteilung und können deswegen gar nicht dieses Globusthinking haben wie du. Selbst wenn du denen den Businessplan Schritt für Schritt hier aufklappst und sagst, lies mal vor. Die Vision fehlt den Leuten. Und das ist gar nicht böse gemeint. Das ist einfach nur ganz logisch. Die Leute können nicht in deinen Kopf rein. Die wissen nicht was du denkst und deswegen bringt es auch nichts, wenn ich das vorlese. Das ist wie, wenn du ein Buch liest. Ein richtig gutes Sachbuch. Da gibt es 90 Prozent der Leute, die sagen yeah. 10 Prozent sagen nein. Oder umgekehrt. Du wirst nicht jeden mit dem gleichen Ding begeistern. Das ist so wie bei unseren Videos. Viele Leute klicken das weg. Die nächsten gucken es. Die anderen kommentieren es, finden es gut. Und du kannst es nicht jedem recht machen. Du kannst es nicht jedem Kunden recht machen. Du kannst es nicht jedem Partner recht machen, nicht jedem Investor. Und auch nicht jedem Mitarbeiter. Du solltest es probieren natürlich, dass sich alle wohlfühlen. Aber ich möchte es deswegen nochmal betonen, bei der strategischen Partnerschaft kann die Minderheit durchaus einer Gesellschaft sinnstiftend sein.

Cruises für Dropshipper und Firmengründer von euren Dropshipping Experten:

Und wenn ihr dazu mehr mit mir ein bisschen plaudern wollt, vielleicht auch einen Kontakt braucht oder beim Business ein bisschen Hilfe, wenn ihr einen Businessplan braucht oder eben auf der Kapitalsuche seid für euer Unternehmen, dann nehmt gern auf YouTube mit mir Kontakt auf. Wir können gerne drüber sprechen. Auch wenn ihr jetzt in der Gründungsphase vielleicht seid, wir können gerne über das Thema Firmengründung im Ausland, in Spanien, aber auch in Deutschland einfach mal die Vor- und Nachteile abwägen, was passt zu deiner individuellen Situation jetzt am besten, brauchst du eine Anonymität aufgrund deines Geschäftes oder hast du vielleicht mal Bockmist gebaut auf der Plattform, dass du wieder reinkommen musst und deswegen vielleicht einen strategischen Neuanfang mit einer spanischen SL wagen können, wo man eben im Handelsregister anonym sein kann oder reicht eine deutsche UG womöglich respektive eine GmbH. Lass uns einfach drüber schreiben. Kommentiert so ein bisschen eure individuellen Situationen. Da kann man darauf eingehen.

Und ich freue mich, wenn wir uns bald wieder zu dem Thema sehen. Und wir werden dem Ganzen so ein bisschen auch einen reputativen Ansatz verleihen. Und deswegen werden wir dieses Thema so ein bisschen neu ausrichten in dem Thema Gründerreputation. Das heißt, wir bleiben in dem Thema Firmengründung. Dem bleiben wir treu, aber unter dem Reputationsansatz. Und ihr seht das immer wieder bei dem Thema Dropshipping, Thema Fake-Testimoniens, Urheberechtsverletzungen aber auch womöglich Insolvenzfälle, Pleitefälle, wo man eben seinen Ruf im Internet hat. Oder unzufriedene Kunden, man denke an A-bis Z-Garantien bei Amazon, negative Bewertung. Das ist ein Reputationsansatz. Und darüber möchten wir verstärkt sprechen, über das Thema Gründen und Reputation.