Will man als Dropshipping Experte sein eBook verkaufen, so muss es zunächst einmal in ein korrektes Format umgewandelt werden. PDF ist ein weit verbreitetes Format, aber kein echtes eBookformat. Wegen seinem offenen Format gibt es für nahezu jede Plattform und entsprechend für fast alle eBook-Lesegeräte einen PDF-Viewer. Allerdings ist PDF dafür ausgerichtet, einen Text auf dem Bildschirm genau so anzuzeigen wie auf Papier.

Dadurch ist die Darstellung von PDF-Dateien auf den meist recht kleinen Bildschirmen der eBook-Geräte nicht besonders leserlich. Außerdem kommt hinzu, dass PDF jeder herstellen kann. Demzufolge sind viele PDF-eBooks in der Qualität sehr schlecht. Es greift womöglich zu kurz, wenn man sagt, dass jedes PDF-eBook schlecht ist. Aber immerhin, hier muss ich mich an der eigenen Nase fassen, zeugt es von wenig Professionalität. Nimmt man beispielsweise das Format EPUB. Letzterer ist ein offener Standard für eBooks, der von den meisten eBook-Readern (z.B. Tolino Shine, Sony Reader oder Kobo) unterstützt wird. Aus der Reihe tanzt aber der Amazon-Kindle-Reader. Kurzum: EPUB ist das gängigste Dateiformat für eBooks außerhalb des Amazon-Universums.

Will man aber seine Inhalte auf einem Amazon-Gerät lesen, muss man mit der Amazon eigenen DRM-Technologie Hand in Hand gehen. Verwendet man einen Dienstleister um sein eBook unters Volk zu bringen, so wird die Konvertierung dort übernommen. Legt man selbst Hand an, gibt es beispielsweise Internetseiten wie http://toepub.com/de/ – dort lassen Sie PDF und Co. umwandeln (darunter in die Formate EPUB, MOBI, AZW3, FB2). Auch das Tool Calibre, etwa auf Chip zu finden kann bei der Umwandlung helfen. Das Format KF8 ist ebenfalls aus dem Hause Amazon. Letzteres eBook-Format ist für den Kindle Fire geläufig. Aber auch alle anderen aktuellen Geräte mit E-Ink-Display unterstützen das Format. Der Vorteil von KF8 ist, dass es komplexe grafische Darstellung und sogar Interaktionen ermöglicht.

Technisch basiert es auf dem EPUB-Format, unterstützt aber HTML5 und CSS3. Der Vorteil bei einer professionellen eBook-Verbreitung ist aber, dass ein PDF im eBook-Bereich eher als „0815“ eingestuft wird. Menschen die wirklich eBooks lesen, haben meist ein technisches Lesegerät im Bestand. Darum sollte man eine Konvertierung in jedem Falle in Betracht ziehen. Am einfachsten geht dies über Dienstleister wie BOD oder Tredition . Denn dort kann das ganze Büchlein auch mit einem Preis versehen werden. Ferner übernimmt der Partner auch die Listung in vielen Webportalen, wie eben Amazon aber auch bücher.de und Co. Self-Publishing nennt man dies in der Fachsprache. Dein Buch veröffentlichst du also auf Wunsch weltweit.

Derartige Vertriebspartner stellen auch alle sonstigen Sachen zur Verfügung, etwa die ISBN. Dies ist die sogenannte Internationale Standardbuchnummer (englisch International Standard Book Number, oder kurz eben ISBN). Dank dieser Nummer ist eine eindeutige Kennzeichnung deiner (virtuellen) Bücher möglich. Wenn man sich für einen solchen Dienstleister entscheidet, gibt es aber auch weitere Vorteile. Nicht nur, dass du ein „echtes eBook“ im Handel (!) – und nicht nur auf deiner Webseite hast – sonder das es auch eine Printversion geben kann. Diese wird dann nur auf Kundenbestellung, also Nachfrage hergestellt und ausgeliefert. Für jeden Verkauf, ob Print oder digital, erhält du je nach Anbieter rund 70-85% der Einnahmen.

Wer dennoch den Weg alleine gehen möchte, seien nachfolgend noch einige Formate mit auf den Weg gegeben. Mobipocket, .MOBI abgekürzt wird von der Amazon-Tochterfirma Mobipocket bereitgestellt. Die eBook-Reader sind für viele Plattformen und Lesegeräte verbreitet. Amazon Kindle, Kobo sind Beispiele. Das Format kann unverschlüsselte, also DRM-freie MOBI-Dateien anzeigen. Ebenfalls verbreitet sind LIT-Daten, ein von Microsoft entwickeltes Format. Es sollte sowohl verschlüsselte als auch unverschlüsselte eBooks anzeigen.

Microsoft hat die Benutzung dieses Formats im Jahr 2011 eingestellt. Ich habe es dennoch mutaufgeführt, um aufzuzeigen das seit Jahren die Bandbreite sehr komplex ist. Auch Sony hatte zusammen mit Canon ein eigenes Format entwickelt. Allerdings hat ebenfalls Sony bereits vor Jahren, Ende 2009, seinen eBook-Store komplett auf das EPUB-Format umgestellt. Auch wenn es noch viele weitere Formate gibt und gab, bleibt festzuhalten, dass man mit einem EPUB-Format recht sicher unterwegs ist. Verbreitet man sein eBook also im EPUB-Format und Amazonformat sollten viele viele potenzielle Kunden erreicht werden können. Dennoch bin ich als Dropshipping Experte persönlich der Meinung, dass ein Dienstleister die bessere Wahl darstellt. Einfach darum, weil für jede Plattform jedes Dateiformat korrekt konvertiert angeliefert wird – Updates inklusive.

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