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Vom Massagekopfgerät zu 51 Millionen den Anfang genommen bei eBay. Was wirklich nach einer heldenhaften Story klingt, ist auch eine. In der heutigen Video geht es darum, einfach mal den Mythos zu entkräften Plattformen wären schlecht, Plattformen funktionieren nicht mehr. Nein, Plattformen funktionieren sehr hervorragend. Deswegen stelle ich euch heute eine ganz tolle Erfolgsgeschichte vor.

Millionen Business mit Massagekopfgerät auf eBay

Als ich diese entsprechende Geschichte gelesen habe, da erinnerte ich mich an nichts zurück. Es geht hier um einen jungen Unternehmer, der seinerzeit 2005 gestartet hat bei eBay. Das finde ich sehr schön, denn ich habe auch gestattet bei eBay wie mit Kindermöbeln und zwar im Jahre 2006. Also, wir sind da relativ ähnlich gestartet. Ich kannte bis ich jetzt diesen Bericht gelesen habe, den Kollegen nicht, sehr vertraut ist, mir aber die Grundstory wie man quasi mit wenig Kapital, in seinem Falle waren das um die 2000 Euro gestartet ist und heute ein Millionen Business aufgebaut hat. Und den Gesamtschub eigentlich Marktplätzen zu verdanken hat, seinerzeit Ebay. Und auch bei mir war es so als seinerzeit jüngster Powerseller über 100.000 Transaktionen verkauft. Auch da ist es so ähnlich. Auch bei mir war es damals ein Millionen Business, zugegeben keine 51 Millionen. Aber man muss auch bedenken die Bilanz ziehen wir an der Stelle jetzt erst sozusagen, jetzt also, Jahre später. Und insofern würden wir Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber worauf ich hinaus will ist die Grundkonstruktion. Draußen erzählen euch immer noch viele auf Marktplätze zu verkaufen das ist sehr teuer und das mag zum Teil auch stimmen. Aber es ist trotzdem eine sehr gute Chance, gerade für uns Dropshipper, weil wenn wir schon keine Ware einkaufen müssen wir dort Ads einkaufen. Und wenn wir schon wirklich ein Sortiment anbieten können in der vollen Breite, warum sollten wir es dann mit einem Winning Product zur Verfügung geben und auch das noch mit Ads befeuern. Warum sollten wir das tun, wenn wir Hunderte, Zehntausende, Hunderttausende von Artikel anbieten könnten und wie beispielsweise in einem Ebay Shop relativ unlimitiert im Zuge, das wir nicht pro Artikel eine Gebühr bezahlen müssen. Oder wie bei Amazon, oder wie bei Yatego, es gibt ja im Prinzip diese Flatrate Tarife.

Warum sollten wir davon nicht Gebrauch machen und uns auf ein Winning Product fokussieren. Diese Frage stelle ich mir wirklich seit 14 Jahren und ich verstehe diesen Hype um diese Winning Products nie. Und als ich diese Story gelesen hab, da fühlte ich mich heimisch. Wie gesagt, der Junge macht in Alicante, ich sage deswegen wirklich Junge, weil er war ja noch jung wie gesagt, er hat ja auch schon so in meinem Alter damit angefangen. Dieser junge Mann war damals in Alicante in Spanien Urlaub machen und da war ein Marktschreier der hat diese Kopfmassagegeräte verkauft, er hat einige gekauft und hat sie dann deswegen wieder über Ebay vertickt. Daraus entstand ein sehr mächtiges Business. Heute Bilanz gezogen 51 Millionen Euro als ein gigantisches Business, aber entstanden aus diesem Marktplatzgedanken. Und es zeigt mir auch, wenn wir hier im Bereich von Elite-Dropshipping oder generell im Rahmen des Dropshipping Betriebswissen die Marktplätze nach vorne stellen, von der Denkweise her und darüber hinaus sind wir damit zeitgemäß. Wir sind damit absolut auf dem richtigen Weg, denn das sind die Storys dies zeigen. Und die Story finde ich deswegen so beachtlich, weil sie, wie gesagt, 2005 den Anfang genommen hat. Es geht nicht darum, dass das ein schnell reichwerden System ist. Natürlich hat der brutalsten Respekt und natürlich hat er wirklich phänomenale Umsätze gemacht. Aber er hat damit angefangen, vor über einem Jahrzehnt, so wie ich damals. Das heißt, wir haben Beständigkeit bewiesen. Und das find ich geil, weil es auf dich überspringt.

Wir können jetzt, ich spreche bewusst in Wir-Form, der Kollege und ich, reflektieren damit ja, du bist, wenn du dich auf Marktplätze einlässt auch immer noch auf dem richtigen Weg. Sie können dich groß machen. Du musst deswegen nicht reine Funnels bauen, du musst deswegen nicht reine Winning Products packen und du musst nicht immer Ads schalten. Sondern du kannst die Marktplätze für dich als Auftreten nutzen. Natürlich ist es nicht schlecht den eigenen Shop zu haben, keine Frage. Natürlich ist es langfristig gut nicht abhängig von einem Marktplatz zu sein. Auch das ist keine Frage. Und deswegen gibt es auch eine ganze Menge. Wie gesagt, alleine jetzt hier in Europa, weiß ich, gibt es Tausende von Market Places, die die wenigsten vielleicht aber kennen. Und genau das ist der riesen Gedanke. Da wird dann diskutiert ob es funktioniert oder nicht. Und man benchmarkt das immer so ein bisschen mit Amazon. So würde ich das persönlich gar nicht tun. Wenn ihr zum Beispiel auch Produkte Yatego einstellt, dann habt ihr vielleicht nicht, und das steht außer Frage, diese Absatzmengen wie das bei einem Amazon der Fall ist. Keine Frage. Aber ihr habt vielleicht und das ist das der springende Punkt, ohne Werbung zu schalten in einem solchen Channel Yatego oder einen anderen Market Places. Ihr habt da vielleicht trotzdem Sichtbarkeit und Bestellung, ohne dass sie dafür etwas bezahlen müsst, außer vielleicht nur 30 Euro Grundgebühr im Monat. Jetzt schaue dir mal deine Ads Kosten an. Wie viele Leute kommen aus dem Shop, wie viele nämlich 99%, 98% kaufen nicht, gehen wieder weg und für die hast du aber Geld bezahlt.

Und nimmt genau das her. Das heißt, man sollte die Erwartungen angleichen. Man sollte also nicht einen Millionen Marktplatz wie Ebay oder Amazon vergleichen mit einem kleinen Hood.de oder mit einem Real.de oder mit einem Otto.de, wobei das inzwischen ja auch noch sich groß entwickeln kann. Ich möchte nur sagen, wir sollten keine Äpfel und Birnen vergleichen, genauso wie wir dem Kollegen seine Story nicht unbedingt mit meiner austauschen sollten. Aber wir können doch sagen und das ist auch ein Privileg an Plattformen wie Hood.de oder an Yatego, die sind für Totgeglaubt, aber sie gibt es schon seit über einem Jahrzehnt wie den Kollegen wie mich. Worauf ich hinaus will ist wenn das alles gar nicht funktionieren würde, wären diese Marktplätze auf Grund der Marktwirtschaft einfach schon vernichtet. Das müsste ich mal vor Augen führen. Also jeder, der draußen hattet und sagt das verkauft sich nicht, das funktioniert nicht. Dem steht nicht einmal diese grundsätzliche Frage: Wie lange würdest du deinen Store weiter betreiben, wenn du gar nichts verkaufen würdest? Wenn es nicht funktionieren würde? Würdest du ihn über zehn Jahre weiter betreiben, ihn weiter mit Geld hinein buttern wenn es nicht funktionieren würde? Würdest du so etwas tun? Nein. Ich glaube vielmehr Totgeglaubte leben länger. Ich glaube vielmehr, dass in Marktplätzen sehr viel ungenutztes Potenzial steckt. Auch bei Amazon, jedes zweite Produkt ist faktisch unsichtbar aufgrund mangelnder Optimierung. Da ändert auch nichts, wenn ihr Werbebudget rein placet in irgendwelche PPC Kampagnen und am Ende trotzdem eine scheiß Optimierung habt. Der Grundgedanke ist die Marktplätze sind nicht tot. Die Marktplätze sind ein sehr guter Treiber, um dir zu zeigen, was funktioniert.

Und ich glaube wirklich, wenn du deinen Onlineshop in die Reihe von solchen Marktplätzen stellst und es wirklich fair beachtest, nämlich wie viele Seitenaufrufe kriege ich auf einen solchen Marktplatz? Und wie viele Bestellungen kriege ich für 39 Euro im Monat? Und du vergleichst es wie viele Leute gehen auf den Shop mit 30 Euro Budget. Dann wirst du feststellen auf dem Marktplatz ist deutlich mehr Traffic. Wenn sie nicht kaufe, dann liegt es daran, dass das Angebot kacke ist. Ja ist so, weil der Traffic ist da und Leute sind da. Nur ihr schaut immer nur auf die Verkäufe. Aber ihr müsst euch die Frage stellen, warum tun die Leute, die da nicht kaufen. Weil wenn ihr Ads schaltet stellt ihr euch genau die Frage auch. Wenn du aber ein Yatego Shop betreibst, ein Hood Shop betreibst was auch immer für einen Shop betreibst und da siehst du hast so und so viele tausende Page Impressions, also Aufrufe immer im Store und die kauft keiner. Stellt euch diese Frage nicht und sagt nur die Plattform ist tot. Die Plattform ist nicht tot. Die Leute sind da. Ihr seht das im Besucherzähler, aber sie kaufen nicht. Wenn ihr aber jetzt für diesen Traffic, für diese paar tausende Leute, die da waren, Geld bezahlen müsst wie bei Google, wie bei Facebook. Wenn ihr eben Ads schaltet, würdet ihr euch sicherlich die Frage stellen, oder er würde die ADS abschalten. Und genau das ist der Punkt. Nutzt diesen Traffic, der da ist. Aber wenn die Leute nicht kaufen stellt euch auch die Frage warum kaufen Sie nicht. Ist die Beschreibung wirklich gut? Verstehen die Leute wirklich was sie kaufen? Ist mein Preis wirklich wettbewerbsfähig? Hab ich wirklich attraktive Zahlungsarten?

Oftmals ist es nämlich genau so, die Angebote sind scheiße gepflegt. Und da müssen wir uns Dropshipper wirklich an die eigene Nase fassen, denn wir machen es uns oftmals zu leicht. Wir nehmen den Datenfeed nicht nur Copy Paste von AliExpress das ist sowieso hirnrissig. Nein, wir übernehmen auch rechtskonform von einem vertragskonformen Lieferanten aus Europa. Aber wir optimieren es nicht. Wir beschweren uns aber es kauft niemand. Es ist alles unsichtbar. Und genau das ist das große Mistake. Das ist dieses fucking Mistake. Ihr müsst hingehen, eure Datenqualität optimieren. Ich habe das früher auch nicht getan. Deswegen ist das mein Mistake. Ich habe es auch nicht getan. Ich habe meine eigenen Produkte im eigenen Online-Shop viel zu lange nicht optimiert. Ich war sehr fokussiert auf diese Marktplätze. Aber das ist eben ein Grundmistake was da draußen herrscht zu sagen, die Marktplätze sind tot. Das ist der erste Mythos. Das ist nicht so. Lest diese Story hier, es ist ein phänomenaler Beweis, wie man aus einem totgeglaubten Business wie Phönix aus der Asche aufsteigt und Erfolg verkörpert. 51 Millionen Euro. Sehr geil. Checkt sie aus, ist unterhalb verlinkt. Aber auch geh nur mal auf die Marktplätze und stelle die Frage mit einer Grundgebühr von 39 Euro wie viele Ads, wie viel Winning Products kannst du drauf bügeln. Und stelle dir die Frage wenn keiner kauft, aber der Traffic da ist, warum ist das so. Das ist die Grundfrage, die musst du klären. Und ist das Grundmistake was da draußen steht, dass man sich das nicht eingestehen will. Und das ist jetzt genau die Frage, die du machen solltest.

Wenn du dir das eingestehst und wenn du anfängst dieses Problem zu lösen, wirst du sehr erfolgreich mit deinem Dropshipping Business aus den Marktplätzen und am Ende auch auf dem eigenen Onlineshop. Das ist aber wirklich eine Optimierung, eine nachhaltige Optimierung und die kommt nicht von nichts. Also nichts kommt von nichts ist, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ihr kennt diese ganzen Wortschöpfungen und das ist genau der Beweis.

Also fokussiert euch auf die Optimierung. Und ich habe es gestern schon gesagt, bei der Optimierung müsst ihr momentan noch auf die Steuer aufpassen. Gestern hab ich es in den News noch kurz erklärt, wir haben die ABM schlechthin gekriegt hier in Deutschland. Ihr müsst nämlich eure Mehrwertsteuer anpassen. Die wird nämlich gesenkt temporär auf 16%. Und by the way was noch viel toller ist, ich habe es gestern lauter Euphorie vergessen zu sagen, wenn ihr jetzt eure Optimierung vornimmt denkt bitte an das Thema Retouren, weil wenn ihr nämlich Retouren dann entsprechend kriegt und deswegen auch das Geld zurückerstattet, achtet unbedingt darauf auch ob diese Retouren vor dem 1. Juni oder ab dem 1. Juli war. Weil das Grundproblem ist ja zum Beispiel innerhalb dieses Monats Differenz als Beispiel oder auch davor noch, müsst ihr aufpassen, dass ihr davor müsst ihr die 19% entsprechend fakturieren und danach quasi diese gemäßigten Steuer von 16%. Also wenn ihr Retouren kriegt müsst ihr genau aufpassen, dass ihr nicht zu viel Geld auskehrt, weil sonst ist es weg. Also da müsst ihr auch noch darauf aufpassen. Das ist aber genau das, ihr müsste Feed Optimierung betreiben, Sichtbarkeit und ihr müsst eure Sortimente kennen. Nun habt ihr eine Menge zu tun. Wir sehen uns morgen wieder hier um 18.00 Uhr bei YouTube.