Zunächst einmal muss klar sein, Shopify bietet einen fertigen Shop welcher binnen weniger Minuten startklar ist. Jeder Dropshipping Experte weiß jedoch: Mit diesem Komfort geht aber auch die Geschlossenheit mit einher, die eben ein solches „Fix & Fertig“ System mit sich bringt. Nimmt man die aktuellen Kommentare bei YouTube zu meinem Video her, dann ist hier etwas schlechte Stimmung in der Luft. Dabei habe ich selbst doch gar nichts gegen das System.

Aber, und das ist der springende Punkt, möchte man Dropshipping professionell, als richtiger Dropshipping Experte betreiben, dann fällt das System meiner Meinung nach unverändert – raus. Professionell meint hier, wenn man mein Praxiswissen aus der Dropshipping-Academy eins zu eins Nachbilden möchte. Denn es gibt hier eben keine Apps oder Plugins um diese Art der Skalierung umzusetzen.

Außerdem davon losgelöst, bedarf es auch keinem Shopify-Shop um bei Amazon verkaufen zu können. Es gibt tatsächlich Menschen im Internet, welche glauben dass man durch Shopify direkt auf Amazon anbieten kann. Wie im Video erklärt, ist dem nicht so. Es bedarf einem eigenen Account bei Amazon. Shopify ist also maximal eine Schnittstelle und dies bieten andere System ebenso. Außerdem, muss man in der Shopify & Amazon Konstellation bedenken, dass man hier und da monatliche Gebühren und Umsatzprovisionen zahlen muss!

Neben der monatlichen Grundgebühr veranschlagt Shopify bis zu 2% Provision für jede Bestellung, Amazon im Schnitt 15%. Ob die Provisionen in der Summe die Wartungs- und IT-Kosten für ein selbstgehostetes System übersteigen würde oder eben nicht, muss jeder selbst prüfen. Aber unabhängig der Kosten gibt es eben klare Anschlussprobleme, zu mindest in meinem Case!  Die monatliche Grundgebühr beginnt bei rund 30 Doller, bei Amazon nochmals gute 45 dazu, dann ist das gerade bei Neueinsteigern mit sehr geringem Umsatz oder saisonabhängigen Geschäftsmodell ein Problemchen.

Wie gesagt, da das System geschlossen ist, lässt sich der Checkout und Co nicht unbedingt komplett an die Bedürfnisse anpassen. Insbesondere wenn man rechtlich sicher sein möchte, Stichwort Händlerbund und Co. dann kann es auch hier zu einem Problem bzw. komplexer Lösung kommen. Alle für und wieders samt der konstruktiven Kritik findet Ihr im bzw. unter dem Video. Man beachte bitte auch die Kommetatoren, wie oftmals darauf hingewiesen sind Wettbewerber nicht immer lieb zu uns eingewanderten Südländer. Nein Spaß bei Seite, mein Testurteil ist aufrichtig, da ich mit Gambio oder auch Magento in der Praxis mehr bewegen konnte. Mit einem solchen System konnte ich nachweislich 8.000 EUR Umsatz auf Dropshipping machen – am Tag. Ich bin daher gerne offen für die Beweise das ich mich Irre. Sicherlich führen viele Wege nach Rom, für mich ist Shopify dennoch ein sehr steiniger Weg.

Wie sind deine Erfahrungen mit Shopify und Co? Ich bin offen für Meinungen!

Bei Amazon gesperrt oder suspendiert? Hier findest Du Hilfe bei Deinen Dropshipping Experten!