Was passiert eigentlich, wenn die Ware die der Kunde bestellt letztendlich nicht mehr lieferbar ist, weil die Zahlung so lange gedauert hat. Diese Frage stellt man sich als Dropshiper und Lieferant gegenseitig recht oft, denn der eine muss die Ware vorhalten. Und der Lieferant bzw. du als Händler bist natürlich immer daran interessiert, dass der Kunde der das ganze bestellt, auch bekommt. Heute bekommt ihr die Antwort für dieses Problem von eurem Dropshipping Experten Fabian Siegler!

Jetzt ist natürlich genau das das Problem, dauert die Zahlung des Kunden zu lange, das könnte mit unter Umständen eben auch schon wenige Stunden sein, dann ist die Ware beim Lieferant weg. Denn die wird in aller Regel nicht für dich geblockt, du hast Zugriff im best case auf die aktuelle Lagerbestände, aber wir denken jetzt aktuell an die Saison  Weihnachten, wir denken weiterhin in ein Nischensortiment wie Spielwaren. Und da kann auch eine sehr hohe verfügbare Menge aufgrund der saisonalen Schwankungen zu ganz schnellen Stürzen in den Beständen führen und letztendlich kann es dann passieren, wenn der Kunde drei Stunden bezahlt, das die Ware dann nicht mehr vorrätig ist – und du musst stornieren.

Das ist natürlich ein Problem auf Plattformen wie Amazon, weil da hast du Stornoquoten, die dich dann letztendlich auch noch maßregeln, wenn du das zu oft verkehrt machst, wird das nämlich zur Suspendierung führen. Aber auch im eigenen Onlineshop ist das natürlich immer blöd, wenn man eigentlich dem Kunden mitteilen muss, die Ware gibt es nicht mehr. Denn hätte man jetzt ein eigenes Lager, dann könnte man natürlich mal diesen Warenbestand zumindest für eine Woche zB ja blocken, das ist üblich, wenn man zB an die klassischen Überweisungen, die Vorkasseüberweisung denkt, macht man das z. B. auch so.

Wenn man z. B. als Beispiel bei Zalando bestellt, und warum auch immer, die Bonität nicht so ist, dass man das auf Rechnung kaufen kann, dann machst du es auf Vorkasse. Dann hat man eben bis zu einer Woche meistens Zeit die Ware zu bezahlen, dafür wird die Ware im Prinzip virtuell weggehangen, in reservierten Zustand gebracht und dann ist die auch versandfähig.

Beim Dropshipping-Lieferant kann man so was vereinbaren, dass man quasi on hold das macht, in der Praxis wird das aber nicht funktionieren. Schon gar nicht in der Stoßzeit und schon gar nicht bei neuen Lieferanten. Ich als Dropshipping Experte sage euch: Theorie ja, Praxis nein.

Jetzt ist die Frage, kann man Abhilfe schaffen? Zumal ich sagte die drei Stunden, die sehr lobenswert sind, wenn der Stunde innerhalb von drei Stunden überweist. Stellen sie sich mal vor, wir haben das Ausland vielleicht noch mit drinnen, dann dauert die Überweisung noch mehrere Tage und selbst ein, zwei Banktage sind eben deutlich mehr als drei Stunden, was dann dieses Problem dieser Art der Verfügbarkeit dann eben ganz klar zu Tage führt. Und da ist natürlich die einfachste Lösung ihr müsst im Prinzip sämtliche Zahlungsarten auf Sofortzahlungsarten umstellen, das heißt zB die Sofortüberweisung anstelle der klassischen Überweisung.

Das wäre naheliegend. Dann habt ihr diesen zeitlichen Puffer nicht, der Kunde überweist, ihr habt die Sofortüberweisung als Bestätigung, die Ware kann direkt auch versendet werden. Kleine Sachen sind dann per Paypal möglich, per Kreditkartenzahlung möglich, im Prinzip ein bisschen mit Risiko behaftet – bei der Lastschrift, sofern man das nicht delegiert an einen Drittanbieter. Aber in diesem Case ist es eigentlich einzig und allein sinnvoll sofortige Zahlungsarten anzubieten, damit man dieses Dilemma hier ein Stück weit umgehen kann.

Dafür jetzt mein klarer Tipp für euch, egal ob ihr das jetzt im eigenen Onlineshop macht oder auf einer Plattform  wo ihr Zahlungsarten selber ja bestimmen könnt, man denkt so an Yatego. Letztere ist eine Plattform, besser eine Shoppingplattform, auf welcher ihr Zahlungsarten selber einstellen könnt. Nimm die ganzen manuellen Zahlungswege raus. Gleiches gilt auch wenn ihr zwar Kreditkarten akzeptiert, sofern Ihr das so wie ich früher macht. Aber das war vor über 10 Jahren wohlgemerkt. Ich meine wenn ihr quasi händisch abtippen müsst, weil ihr die Kreditkartennummer vom Kunden zwar digital kriegt aber diese dann an den Zahlungsdienstleister manuell übermittelt.

Diese Zeiten sind eigentlich vorbei, aber gibt es immer noch.  Mir sind immer noch Fälle bekannt, wo man das eben leider so im Jahre 2017 handhabt. Und das ist sehr sehr schlecht, weil immer wenn es manuell ist, dauert es Zeit und Zeit hast du nicht im digital Business! Insbesondere dann nicht, wenn es automatisiert gehen soll. Deswegen tun sich hier Zahlungsanbieter, das kann etwa Paypal sein, die eben dann Kreditkarte insofern akzeptieren, als Alternativen auf! Bei Heidelpay etwa habt ihr zweihundert Zahlungsanbieter aus einer Hand! Ja und da wäre auch noch ein etwas neues Thema: Bitcoin. Das ist ebenfalls eine Sofortzahlungsart, die ihr in eurem Webshop integrieren könnt und falls ihr dazu jetzt mehr wissen wollt, lohnt es sich jetzt immer Montags den Kanal einzuschalten, weil da geht es um das neue Thema Kryptowährungen!

Also merken: Sämtliche manuelle Zahlungsarten einfach rausnehmen aus deinem Shop und gänzlich auf manuelle Zahlungswege zu verzichten, im Prinzip deswegen, weil das was die Kundenzufriedenheit betrifft Maximum ist, wenn ihr das so macht. Der Vorteil ist im Übrigen auch, wenn ihr über Amazon verkauft, dass sich die Frage gar nicht stellt, da ihr dort ja im Prinzip direkt verschicken dürft, auch wenn der Kunde letztendlich eine manuelle Zahlungsweise  hätte. Dank der Zahlungsgarantie über das Amazon Pay ist auch ein etwaiger Zahlungsausfall abgesichert. Dies funktioniert auch im eigenen Shop! Deswegen bietet es sich vielleicht auch an Amazon Pay im eigenen Shop zu integrieren!  Ihr spart damit unheimlich Zeit und ihr erhöht zudem die Kundenzufriedenheit! Wie gesagt, man hat vor Jahren immer manuelle Überweisungen zugelassen, deswegen hier die Sofortüberweisung als moderndes Pendant. Wenn ihr mal jemand habt, der wirklich manuell überweisen will, das kommt auch mal vor, da könnt ihr das im Einzelfall auch machen. Dann aber den Kunden vielleicht darauf hinweisen, wir haben aktuell gerade vor Weihnachten, ich kann dir nicht garantieren, wenn das jetzt sehr lange dauert, dass dieser Artikel dann eben hier bei dir auch ankommt!

Im Hinterkopf sollte auch stets der Klassiker, die Nachname sein! Das funktioniert auf jeden Fall Zug um Zug und vermeidet das Warenbestände beim Lieferanten nicht vorgehalten werden können. Das könnte also in jedem Falle auch die Bestandsproblematik lösen. Ich kenne sogar Lieferanten welche nur auf dieses Basis liefern!  Und damit könnt ihr im Prinzip auch sofort liefern, wenn eben eine Alternative zur klassischen Überweisung gewährleisten sein sollte.

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