Heute geht es um das Thema Dropshipping in China. Und ich möchte sagen, was ihr wirklich für ein Warenmuster, für ein Sample zahlen müsst.

Die Sache ist immer so, ich habe immer Anfragen und dann heißt es, Fabian komm mal ich interessiere mich hier für einen direkten Import. Hilf mir doch mal, du als Dropshipping Experte. Und dann weiß ja, China ist nicht so deins. Da muss man erstmal erklären, das stimmt so nicht. China ist nicht per se, nicht meins. Ich als Dropshipping Experte habe in China verkauft und ich bin der Meinung, dass man in China oder in dem asiatischen Markt grundsätzlich Geld verdienen kann. Ich halte nur nichts davon, wie es viele machen. Weil das eigentlich jeglicher weiteren Worte überflüssig ist. Das ist nicht professionell und deswegen halte ich von dieser Methode nichts. Das hat nichts zum Beispiel mit einem vernünftigen Import zu tun. Wobei das auch vielleicht nicht ganz so easy ist. Es gibt süße Einkaufsgemeinschaften. Da kann man natürlich sagen, ja man kriegt erstmal einen Grunderfahrungswert. Und das ist sicherlich auf dieser Ebene gesehen ganz so spannend. Aber man muss sich nicht irgendwie einbilden, dass man dann den besten Preis bekäme. Weil, naja ganz ehrlich, das ist natürlich klar, wenn du die ganze Arbeit abgenommen bekommst und eine Einkaufsgemeinschaft hast, dann wird das nie ganz so spannend sein, zum Herantasten, für ein erstes Erfahrungsding vielleicht ganz gut.

Jetzt musst du wissen, wenn du selber so Sachen rüber holst, dann kannst du gefragt werden, was kosten die ganzen Versandkosten bei so einem Warensample, sind das teilweise 200, 300 Dollar – stimmt das. Und natürlich bei so einem Sample – grundsätzlich ist es so, man zahlt einfach horrende Preise. Da geht es um die Warenmuster und nicht da drum, wie teuer oder billig das ist. Und deswegen die Grundmessage, wenn ihr wirklich professionell handelt, dann lasst ihr euch erstmal in dem Sinne – also wie man das angeht, Computer, hinschreiben – kein Sample schicken, sondern man geht vor Ort. Das ist schonmal das erste. So, wie man nicht kopiert, wenn man wirklich Qualität haben will, gehe ich vor Ort. Dann schaue ich mir die Fabrik an. Weil guckt mal Leute, ihr seid vielleicht manchmal noch ein bisschen naiv, das meine ich gar nicht bös, das ist einfach wirklich so. Wenn ihr hingeht und ihr kriegt ein Sample geschickt. Guck mal, dann kriegt ihr – das ist Fakt – teilweise auch Samples geschickt von Produkten, die qualitativ sehr hochwertig sind, wenn ihr es aber dann in einer großen Charge kauft, ist es nicht so. Das ist ein bisschen so, wie wenn ihr mal auf dem Fischmarkt wart oder auf dem Obst- und Gemüsemarkt. Da stehen die besten Kisten mit den schönen Früchten immer oben und die nicht ganz so tollen, die sind unten so reingemischt in diese Kisten. Und genauso ist es bei einem Sample. Nur weil ihr ein geiles Sample kriegt, bedeutet das noch lange nicht, dass die ganze Charge, die ihr dann kriegt, wenn ihr wirklich viel Geld bezahlt genauso die gleiche Qualität hat. Das wissen die Chinesen auch und deswegen seit nicht so naiv und glaubt nur weil das erste einmalige Produkt gut ist, dass das die Benchmark ist für alles. Wenn ihr es wirklich wissen wollt, müsst ihr dorthin gehen. Ihr müsst vielleicht Leute ausfindig machen, die dort schon große Mengen gekauft haben. Deswegen do it self. Das ist einfach so. Alle die meinen sie machen hier einen auf gemütlich, das funktioniert nicht.

Es gibt natürlich auch Niederlassungen, die du aufbauen kannst, die Strukturen – dass du persönlich nicht hinmusst. Dann brauchst du aber jemanden, dem du wirklich vertrauen kannst. Eine Art Einkäufer, ein Qualitätsmanagement. Und vielleicht sollten wir das auch an der Stelle mal outsourcen. Aber das ist auf jeden Fall eine ganz wichtige Erkenntnis, die ich euch ans Herz legen möchte. Seid nicht so naiv und glaubt nur weil irgendjemand einmal sagt ja, hier ist ein geiles Sample, dass das dann das Maß der Dinge ist. Das ist schonmal ganz wichtig.

Und wenn ihr ein Sample unbedingt per Post holen wollt, denkt auch wieder an diese ganzen Verzollungsgeschichten. Es ist zum Beispiel bei Samples die 50-Euro-Grenze. Es ist zum Beispiel so, wenn ihr eine Jacke habt in der Größe M, L und XL. Dann sind das in der Definition keine drei verschiedenen Modelle, sondern eine. Wenn das wirklich verschiedene Modelle sind, verschiedene Schnitte sind, darüber hinaus verschiedene Farben sind. Dann gilt das als jeweils einzelnes Produkt und ihr könnt zum Beispiel drei Jacken holen. Aber wenn das das gleiche Ding ist, die gleiche Baureihe ist, nur in verschiedenen Größen, dann klar ist es natürlich nicht tauschbar, weil warum brauchst du auch ein Sample für verschiedenen Größen. Ok, das funktioniert schonmal nicht, deswegen an diese 50 Euro hier denken. Ansonsten grundsätzlich auch bei höherpreisigen Sachen gilt – das muss man auch bedenken. Sample ist in der Regel unbrauchbar. Das heißt, das ist ein Dummy, das steht vielleicht auch drauf. Für den Verkauf ungeeignet. Oder man spricht auch von einer Lochung, je nachdem was wir da von Produkten haben – es ist zerrissen. Mit anderen Worten es ist auf jeden Fall dauerhaft unkenntlich gemacht, damit es ein Sample ist. Es ist insofern unkenntlich gemacht, dass du es zwar von der Eigenschaft her prüfen kannst, ob das qualitativ in Ordnung ist. Aber du kannst es auf keinen Fall in den Handel bringen, in Umlauf. Und daran sollte man natürlich auch stets denken, wenn man Ware rüber holt. Und deswegen lange Rede kurzer Sinn, dass die Versandkosten dann auch mal 200, 300 Dollar sind – das ist nicht untypisch.

Und dann gilt auch noch die Grundfaustregel, an die man sich vielleicht auch erst ein Stückchen gewöhnen muss – Thema Komfort. In dem Moment, wo dein Großhändler, dein Fabrikant – egal wo, das ist auch bei deutschen Großhändlern so, aber im Chinabusiness ist das auf jeden Fall noch schlimmer – für dich Ware herholen und in Logistiken Aufwand machen, dann wirst du das immer bezahlen. Und zwar über indirekte Pauschalen, also Handling-fees. Und deswegen wird das immer im Verhältnis sehr unwirtschaftlich sein. Einfach weil die in China sich das bezahlen lassen. Das heißt, wenn du eine eigene Spedition hast, auch wenn du wieder tätig wirst und dich nicht ausruhst mit der Spedition, sei das per Seefracht, Luftfracht, je nach dem wie du das haben willst, einen Deal machst. Im Moment kommt auch immer mehr per Zug, auf der Schiene hier rüber. Und dann kannst du da individuelle Connections machen.

Thema Elite-Dropshipping. Informationen von euren Dropshipping Experten:

Wir haben hier zum Beispiel auch einen sehr guten Logistiker, der sich zum Thema Chinaimport spezialisiert hat. Und das kannst du dir auch gern bei uns in der Chinaacadamy angucken, da ist ein Kontaktformular direkt zu unserem Logistiker. Da ist auch ein Interview eingebaut, ein sehr spannendes. Wo wir dann sehr, sehr viele Fragen über das Thema Sample aber auch darüber hinaus besprechen. Und da könnt ihr direkt Kontakt aufnehmen, live mit unserem Logistikexperten aus Österreich. Und der kann euch zum einen unverbindlich beraten, zum anderen wirkliche Lösungen aufzeigen. Und deswegen ist es wichtig, was ich in dem Gespräch gelernt habe, mache es auf jeden Fall selber. Organisiere den Versand selber. Das wurde mir auch hier nochmal von einem Kontakt, der sehr, sehr viel in der Bekleidungsindustrie unterwegs ist, wirklich für sehr viele namhafte Brands, die ihr so tagtäglich habt produziert. Also wirklich Millionen von Stückzahlen an Kleidung produziert, da wurde mir das auch nochmal ganz klar herangetragen: wenn du das selber verschickst ist es deutlich preiswerter. Und das bedeutet im Umkehrschluss, wenn ihr ein Sample bestellt und dann denken die, guck mal der kleine Doofe. Ich will nicht sagen der kleine doofe Deutsche, das wäre jetzt wieder rassistisch. Aber ihr versteht das, so wirkt das. Man nimmt dann die Leute einfach ein stückweit aus.

In China, die wissen das genauso. Und haltet euch bitte vor Augen, ein Sample was ihr einmal kriegt, bedeutet noch lange nicht, dass das die Benchmark für die gesamte Charge ist. Das ist so, wie wenn ihr ein 5-Sterne-Restaurant habt oder so einen Michelin Stern. Wenn es einfach um sehr hochwertige Speisen geht, dann geht auch der Chefkoch rein und macht Stichproben, von der gesamten Charge. Und deswegen müsst ihr das genauso machen. Insofern ist es einfach mit einem Sample nicht getan.

Natürlich wenn ihr vor Ort Strukturen aufgebaut habt und damit eine Routine entwickelt habt, dann kann man sich das Sample natürlich schicken lassen. Dann macht man das aber auch nicht, dass man sich ein Sample schicken lässt, sondern dann geht man hin, hat vielleicht 10, 20 Produkte, die man verkaufen will über die nächsten Wochen und Monate. Und mit dem Sample macht man dann auch Video, also Promomaterial. Das ist auch so eine ganz wichtige Sache. Das heißt das Sample stelle ich nicht ins Regal, sondern mit dem arbeite ich tatsächlich. Mit dem mache ich Videomaterial, Promomaterial, mache damit Werbespots vielleicht für Facebook Ads und dann mache ich eigene Produktbilder. Ich kopiere die nicht, ich muss es euch nochmal sagen, wenn ich schon ein Sample habe, dann kann ich auch eigene Produktbilder machen, mache einen eigenen Test dazu. Und dann kann ich auch mit dem Vorverkauf starten. Und somit kann ich den Absatz steigern. Aber zu dem Thema Absatz, wo kannst du eigentlich Geld verdienen, Thema Dropshipping. Da werden wir uns viel genauer angucken, denn ich merke, ihr habt da echt ganz viel Nachholbedarf. Und das meine ich gar nicht bös und deswegen bin ich ja da, euer Dropshipping Experte, um euch ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.