Heute geht es um das Thema Dropshipping Zahlungsarten optimieren, wie kann ich eigentlich automatisiert meinen Lieferanten bezahlen und meine Bestellungen automatisiert übertragen? Antworten von euren Dropshipping Experten.

Ja, zunächst einmal muss man differenzieren, reden wir jetzt hier von Deutschland oder reden wir von dem asiatischen Markt. Es ist tatsächlich ein Stück weit unterschiedlich, in Deutschland könnte man auch sagen Europa. Ist natürlich ein bisschen abhängig, wo Eure Company sitzt. Aber gehen wir mal von Deutschland aus, weil Ihr in Deutschland stationiert seid. Dann ist es einfach folgendes Szenario. Ich habe das ja auch hier in unserer Dropshipping-Academy und unserer China-Academy mit dem Spezial darauf hingewiesen. Wenn Ihr jetzt ein Produkt nehmt von AliExpress, ich meine, das ist ja so der Klassiker, wo irgendwie jeder hat. Shopifiy-Shop oder höre ich so was. Gestern Abend wieder habe ich so gelesen, ja, es gibt ja Renditen von 500 % und AliExpress, yeah, okay. Wie ich zu dem Thema generell stehe, das wisst Ihr. In dem Thema China-Academy bin ich auch schon immer noch meiner Grundthese treu, wenn man das schon machen will, sollte man es auf jeden Fall durchdenken, Thema Zoll, Thema Rückabwicklung, Thema Nutzungsrechte. Ihr klaut nämlich einfach nur die Bildchen, ohne dass ihr da Rechte drüber habt. Drittländerhaftung, Versteuerung. Es ist ja schon ein komplexes Thema, auch für Dropshipping Experten.

Und ob es dann wirklich 500 % Gewinn letztendlich sind, das muss man mal hinstellen. Aber heute soll es ja einfach mal darum gehen, gehen wir einfach mal davon aus, es ist alles easy, und jetzt wollt Ihr einfach mal wissen, wenn ich so ein Produkt verkauft habe, wie wird das denn so überhaupt abgewickelt? Wenn Ihr das macht, wie das irgendwie jeder macht, zum Beispiel mit einem Shopify-Shop, dann habt Ihr vielleicht das Plug-in von Oberlo. Oder Ihr habt zum Beispiel ein WooCommerce-Shop basierend auf WordPress und Ihr habt dann vielleicht zum Beispiel WooDropship. Also wie auch immer wir das Ganze drehen, im Prinzip habt Ihr immer so einen Importer-Plug-in. Und wie wir das ja auch schon in anderen Videos gezeigt haben und nicht zuletzt eben in unserer Academy auch ausführlich besprechen, hat dieser Importer natürlich erstmal den komfortablen Vorteil, dass Ihr die Artikel von AliExpress auf Eure Webseite bekommt. Natürlich könnt Ihr dann per Override die ganzen Artikel umschreiben, so dies, das. Wenn jetzt die Bestellung gekommen ist, dann müsst Ihr normalerweise Folgendes tun, Ihr müsst dann einfach über Euer Backend von Euerm Shop im Prinzip auf die AliExpress-Webseite gehen, dort im Prinzip noch mal schauen, die Lieferadresse alles korrekt ist, und dann zeigt ihr Adresse wird übermittelt.

Dieses müsst Ihr nicht copy-pasten, das ist übermittelt, ihr prüft das nur noch, und dann geht es auch direkt zu dem Check-out, in aller Regel zahlt man per Kreditkarte, per PayPal. Das ist vielleicht ein Vorteil. Und dann ist das Thema erledigt. Ist aber insofern ein manueller Act. Jetzt ist es natürlich auch so, Ihr habt vielleicht eine Rechnung geschrieben, aber das Problem ist ja nur dann gelöst, wenn man das richtige Plug-in im jeweiligen Shop hat, wo man auch keinen anderen Vertriebsweg hat. Denn in dem Moment, wo ich nur einen zweiten Vertriebsweg habe, und sei es nur mit einem einigen Produkt, bin ich ja rein rechtlich nicht mehr in dem Nummernkreis, also nicht mehr in dem fortlaufenden Nummernkreis, weil es zwei Systeme sind. Und dann ist das das Problem. Ihr habt zwei Silos, ja, ich sage jetzt mal bildlich, Ihr verkauft einen Artikel im Monat bei Amazon und einen in der Woche bei Eurem Shopify-Shop oder wo auch immer, dann habt Ihr fünf Bestellungen zum Beispiel im Monat. Dumm ist nur, Ihr habt verschiedene Nummernkreise. Und deswegen braucht Ihr im Prinzip erstmal ein System, das die ganzen Sachen auf einen unverbindlichen Nenner bringt, auf einen neutralen Nenner bringt. Und das Thema könnt Ihr zum Beispiel mit Dreamrobot lösen, da habe ich in anderen Videos ja auch schon drauf hingewiesen.

Ist eine mögliche Kaufabwicklung, die eben plattformunabhängig läuft. Wie gesagt, das ist immer dann zu bedenken, wenn man auf mehr, wie einem einzigen System, arbeitet, weil ansonsten man, wie gesagt, die ganze Arbeit doppelt hat. Und der Steuerberater sich natürlich nicht wirklich drüber freut. Wenn Ihr jetzt aber, wie gesagt, ein neutrales System habt, könnte man auch in Deutschland heraus die Bestellungen per E-Mail rausschicken. Das kann das System automatisch machen. Eine Bestellung die reinkommt, dann kann das System erkennen, okay, das war jetzt eine Dropshipping-Bestellung, die kam aus der und der Plattform, also Shopify oder WooCommerce oder was auch immer.. und dann wird im Prinzip aus dieser neutralen Plattform (Dreamrobot)  heraus die Rechnung erzeugt. Für den Kunden mit einer fortlaufenden Nummernkreis, insofenr rechtskonform! Und parallel dazu habt Ihr dann noch den Vorteil, dass Ihr dazu die Bestellung an den Lieferanten schicken könnt. Das Ganze kann zum Beispiel per Fax oder per E-Mail digital automatisiert werden. Beispielsweise über Dreamrobot als Kaufabwicklungs-Tool.

Aber jetzt habt Ihr das Problem, wenn Ihr so eine E-Mail schickt, zum Beispiel an den Kollegen hier nach China, und AliExpress-mäßig, das wird vielleicht nicht unbedingt hinhauen, weil der das vielleicht nicht versteht! Oder weil dieser das simpel über sein Backend, über AliExpress halt verkauft und bestellt haben will. Das heißt, es wird nicht funktionieren, da eine blanke E-Mail hinzuschicken. Und selbst, wenn das funktionieren würde, wird es in aller Praxis höchstwahrscheinlich bei dem Thema Payment scheitern. Denn habt Ihr das Problem, dass Ihr eigentlich nicht wirklich auf Rechnung zahlen könnt, denn die Leute wollen dort im Prinzip Ware gegen Geld, Zug um Zug. Deswegen im Prinzip PayPal, Kreditkarte, so etwas. Ist also im Prinzip blöd, Du hast jetzt die Bestellung aufgegeben, musst aber wieder manuell tätig werden, um diese Zahlung zu veranlassen. Ein bisschen anders und intelligenter sieht das dann aus, wenn ich das hier im europäischen Bereich mache, bleiben wir mal in Deutschland, wenn ich das in Deutschland mache. Denn hier kann ich ja zum Beispiel im Vorfeld mit meinem Lieferanten sprechen, habe dann diese potenziellen Abmahnrisiken sowieso nicht mehr, weil ich ja alle Nutzungsrechte habe, Rückgabebedingungen geklärt habe, das sind ja die Vorteile, die Ihr ja schon kennt. Aber Ihr könnt natürlich den automatisierten Paymentprozess auch komplett automatisieren, dem Lieferanten hier kann ich dann spätestens nach ein, zwei Testbestellungen – Testbestellungen im Sinne von, ach ja, beide Parteien sind seriös – kann ich dann im Prinzip ein Zahlungsziel aushandeln.

Und selbst, wenn das nur drei Tage sind, das Zahlungsziel – also wir reden nicht von einer Faktura von 60 oder 90 Tagen – aber selbst, wenn das nur drei Tage sind, genügt das, um den Lieferanten in Deutschland mit einer SEPA-Lastschrift das Ding abbuchen zu lassen und damit habe ich effektiv eine Vollautomatisierung. Denn den deutschen Lieferanten kann ich in nahezu allen Fällen, die mir jetzt bekannt sind persönlich aus meinen über 50 Lieferanten, an die ich so denke, kann ich im Prinzip per E-Mail bestellen. Alternativ per Fax. Und dann habe ich das Problem gelöst. Das Ding läuft vollautomatisiert. Bestellung kommt rein, Rechnung an Endkunde wird erzeugt und per E-Mail versendet. Parallel geht eine E-Mail, respektive digitales Fax, könnt Ihr auch mal googlen, Online-Faxversand, es gibt also Möglichkeiten, könnt Ihr automatisieren. Geht die Faxbestellung, E-Mail-Bestellung direkt bei dem Lieferanten ein, der packt die Ware und haut das Ding raus. Ihr könnt es sogar so weit machen, den Lieferschein oder die Rechnung auch noch mal mit quasi in dieser Bestell-E-Mail anhängt, dann kann der die zum Beispiel – auch Thema White Labeling, Absender – direkt ranpacken und in Eurem Namen, wie das ja auch Sinn von Dropshipping ist, rausschicken.

Das ist im Prinzip genau das Konstrukt, mit dem ich gehe, mit dem habt Ihr alle Probleme gelöst und das Thema ist komplett save. Sollte jetzt jemand das Thema Lastschrift, dies, das, nicht wollen, dann gibt es, wie gesagt, natürlich auch Möglichkeiten über Treuhänderkonten, wo man drüber nachdenken könnte. Es gibt noch andere Wege. Und da werde ich Euch auch nächste Woche noch mal ein paar Inputs geben, wenn das Thema nicht funktioniert, wie man das angehen könnte. Wie man es auch vielleicht im asiatischen Bereich machen könnte. Aber, wie gesagt, in aller Praxis wird das Thema vom Ausland betrachtet her immer etwas mehr Aufwand hinten ran bringen. Es sei denn, man würde vielleicht über Offshore-Firmenkonstrukte nachdenken, also zum Beispiel seine Company außerhalb der EU legen, was wir ja in China oder im asiatischen Bereich wären, wenn wir da gleiche Bedingungen haben, dann gäbe es vielleicht auch alternative Zahlungsarten. Weil dann der rechtliche Rahmen aber wieder anders aussieht, muss man das noch mal separat betrachten. Wir werden das auch noch mal bei dem Thema Firmengründung dann hier mittwochs aufs Schirmchen bringen.

Cruises für Dropshipper und Firmengründer von euren Dropshipping Experten:

Ja, also so viel zum Thema, wie ihr das Thema automatisieren könnt. Ist eigentlich keep it simple. Es setzt aber voraus, Ihr habt die richtigen Lieferanten. Und ja, das ist das, was ich, euer Dropshipping Experte, immer predige. In diesem Sinne hoffe ich, dass ich mit diesem Thema noch mal die grauen Zellen so ein bisschen hier auf Vordermann bringen konnte 🙂