Hi, hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte. Heute geht es um das Thema, warum man einfach auch mal bei Fehlern wieder aufstehen sollte, weitermachen sollte, beginnen sollte. Und eine sehr, sehr schöne Inspiration war hier schon dieses Buch „Machen“ von den drei Gründern von mymuesli – eine wirklich sehr geile Story. Und was auch du für dein Dropshipping-Business daraus entnehmen kannst – darum soll es heute gehen.

Dropshipping. Dropshipping bedeutet, dass wir auf Dritte angewiesen sind. Das ist ein sehr großer Nachteil, über den man sich oftmals erst dann so richtig bewusst zu werden scheint, wenn man mit dem ganzen Business angefangen hat. Und irgendwie ist leider auch oftmals dieses ´Unternehmer werden´ eine Lernphase. Und jetzt muss man natürlich erstmal unterscheiden ob ich Angestellter bin, Schüler bin oder nicht. Das heißt also, bin ich eine ausführende Kraft und bekomme permanent gesagt, was ich denn eigentlich wie zu tun habe? Und wenn ich es persönlich anders machen würde, sowieso keine Chance habe, weil man natürlich dafür bezahlt wird, dass man das tut was man gesagt bekommt und nicht das was man gerne machen würde.

Anders ist es da, wenn man Unternehmer ist. Wenn man selbstständig ist, also selbst und ständig. Selbst und ständig setzt natürlich voraus, dass man eigene Kreativität mittbringt und dass man so ein Stück weit zu mindestens Problemlöser ist und dass man es tut, also macht. Deswegen ein ganz toller Tipp: das Buch von den mymuesli-Gründern – ist jetzt 10 Jahre her – da haben die angefangen. Inzwischen haben sie 800 Mitarbeiter. Und wenn man so das erste Drittel des Buches gelesen hat, spätestens dann weiß man, ok das stimmt. Denn vieles kenne ich natürlich aus eigener Gründungshistorie – ist ja schon über ein Jahrzehnt her, wenn man mal so ganz weit zurückgeht, da die erste Firma von mir damals. Kann man sehen, ja das stimmt. Auch damals war es bei mir ähnlich. Und es gibt lustige Geschichten. Einfach mal drei Stück als kleinen Einstieg in die Dropshipping-Welt und dann auch da die Parallele zu knüpfen. Ich kann jedem der ein Startup machen will, der beginnen will, der vielleicht auch sich öfters mal entmutigen lässt würde ich dieses Buch empfehlen. Ich finde es ein tolles Buch. Also wenn man zum Beispiel sieht, ok die Herrschaften wollten anfangen eine schöne Zahlungsart zu implementieren, wollten für den Regenwald spenden. Also eine sehr coole Sache. Und da muss das entsprechend technisch angepasst werden mit dem Zahlungsdienstleister. Und Plan war eben für 10 Euro Einkauf wird für einen Quadratmeter Regenwald gespendet. Eine ganz coole Sache. Hinterher hat man dann gemerkt, oh technisch haben wir jetzt doppelt so viel Regenwald im Prinzip gehabt. Das heißt wirtschaftlich war das vielleicht nicht ganz so – für den Regenwald war es eine gute Sache. Also es war Learning by Doing. Das heißt darauf will ich hinaus, man muss erstmal eben auch mit solchen Fehlern rüberkommen. Es ist völlig normal, man darf sich nicht entmutigen lassen.

Genauso fand ich eine coole Story, Thema Ananas und Müsli. Viele Leute konnten es sich nicht vorstellen, dass man Ananas ins Müsli macht. Und plötzlich war man dann ausverkauft. Sind rumgefahren in den ganzen Läden und haben dann eben Ananas gekauft aus den ganzen Bio-Supermärkten, um die dann zu verschicken. Aber letztendlich hat man dann darüber hinaus gemerkt später, dass teilweise die gesamten Vorräte, nicht nur Ananas, eben aufgebraucht waren nicht zuletzt aufgrund der Verpackungen – die ja lange gesucht wurde und in diesen Dosen münden. Die Dosen als Verpackungsvehicle ist natürlich auch schonmal innovativ – also sehr smart. Letztlich gab es mal so eine Produktionsschwemme, weil man eben gemerkt hat im Startup, Mensch wenn ich jetzt den Lieferanten anrufe – Thema Lieferzeiten – dann springt der ja gar nicht, sondern in dem Fall erst 6 Wochen später. Da haben sie schon gedacht, Mensch das ist das Aus. Wir haben gar nichts mehr. Wir setzten den Shop offline und morgen melden wir das Ganze ab, so gefühlt. Doch dann war so ein Banner drin: Wir sind ausverkauft. Die ganzen Medien, die Kunden sind alle darauf angesprungen. Es gab einen Megahype und siehe da, es ging weiter. Die Leute haben trotzdem bestellt, trotz der längeren Lieferzeiten. Und hat einfach weitergemacht. Man hat den Shop nicht offline gesetzt, sondern weiter das Ganze betrieben. Und man hat eben nur daraus gelernt, dass man eben beim nächsten Mal besser bevorraten muss. Aber man hätte jetzt natürlich – wenn ich das aus heutiger Support-Sicht als Dropshipping Experte sehe, beim kleinsten Fehler – man ist ausverkauft oder die Lieferzeit dauert länger – den ganzen Shop auch offline setzen können.

Genauso natürlich bei anderen Sachen. Ich habe da noch gelesen, da haben sie 36-mal – fand ich übrigens sehr cool – den gleichen Drucker gekauft, weil er immer wieder kaputt ging so aller paar Tage der gleiche Drucker – deswegen 36-mal wurde der gleiche gekauft. Gut man muss bedenken – deswegen finde ich dieses Buch so mega – es ist über ein Jahrzehnt her. Diese Geschichte ist schon etwas her – jetzt ist 2018, das Buch ist circa ein Jahr alt – also sagen wir mal 11 Jahre. Ich selber bin seit 12 Jahren am Start. Das heißt die haben so angefangen in etwa zur gleichen Zeit wie ich. Und deswegen kann ich das nachvollziehen. Viele Sachen, die man heute als selbstverständlich erachtet, waren eben damals noch nicht so. Aber es ging darum, man muss es machen. Und die haben ein sehr smartes internationales Business inzwischen aufgebaut. Und das meine ich, es gibt eben diese Sachen wo man hätte aufhören können oder man hätte weitermachen können. Und das Beste ist natürlich, viele Leute kommen zu uns und sagen wir haben doch gar keine Nische. Und so ähnlich war es hier. Man hat da eine Umfrage gemacht – ganz am Anfang. Und da sind die Gründer dahingegangen und haben dann Befragungen gemacht per E-Mail, per Fragebogen und so weiter. Und dann wurde gefragt, möchtet ihr Müsli im Internet kaufen. Man muss eben bedenken, wann das Ganze war – vor über einem Jahrzehnt. Und da kam zurück einhellig im Prinzip Nein. Nein wir würden das niemals tun. Und heute wissen wir was mymuesli ist. Das ist sehr erfolgreich und natürlich kaufen Leute im Internet. Und so gab es natürlich jede Menge mehr Storys. Und wenn man das mal so zusammennimmt, finde ich das super. Denn es erinnert mich an meine eigenen Parallelen.

Und das ist auch eine sehr wichtige Erkenntnis, Marktforschung ist gut. Viele Leute wollen immer diesem Trend hinterherrennen. Trends setzt du selber, renn denen nicht permanent hinterher. Und so ähnlich ist das hier. Du kannst natürlich Marktforschung betreiben und du kannst den Leuten sagen, ja Mensch wir haben Marktforschung gemacht und die wollen dies oder jenes. Oder Thema Trends Bestseller. Das ist sicherlich ok. Aber das ist nicht nachhaltig. Und man sieht es hier. Diese Marktforschung wurde im Prinzip dann ignoriert, weil man gesagt haben, naja wir waren nicht in dem bestätigt aber wir probieren es mal. Und das ist das Tun. Ich bin da genauso ein Fan davon – wir probieren die Dinge erstmal aus. Und wenn wir dann am lebenden Objekt merken, dass die Sache nicht funktioniert, dann muss man sie eben optimieren. Das heißt das geht auch mal in die Gefahr hin, dass man eine Art Betaphase macht, dass man einen Prototyp ins Rennen schickt. Bei uns ist momentan unser Repriser noch eine sehr wacklige Angelegenheit. Die Nachfrage nach so einem Repriser ist manchmal da. Oder auch unser CSV-Tool. Das sind alles so Sachen, die in der Entwicklung stehen und die auch manchmal noch ein bisschen länger dauern als man sich das vorstellt. Aber auch das ist in der IT nicht unüblich, dass es dann doch ein bisschen länger dauert. Aber man muss es eben tun. Und wenn man etwas Neues tut, dann wird das niemals von Anfang an funktionieren.

Und selbst wenn man auf bewährte Systeme setzt, wie auch beim Elite-Dropshipping, was sich inzwischen bewährt hat, gibt es immer mal wieder Momente und insbesondere auch Phasen wo irgendwie alles, wie mein Kunde sagte, verhext scheint. Das gibt es wirklich. Denn ein großes und ganzes System zu konzipieren bedeutet, es sind sehr viele Zahnrädchen, die ineinandergreifen. Und das ist im Prinzip genau das Grundproblem, dass man natürlich das erstmal verinnerlichen muss. Dass man erst einmal die ganzen Rädchen verinnerlichen muss. Und wenn man die ganze Zeit jetzt mit Unternehmertum und IT wenig zu tun hatte, dann ist das grundsätzlich schwierig nachzuvollziehen. Aber es gilt sich hier reinzufuchsen. Und wenn man einen Artikel verkauft oder zwei die man nicht mehr auf Bestand hat beziehungsweise streng genommen hat es der Lieferant nicht. Und da muss man genau eben hier ansetzen und muss sagen, ok wenn das sehr oft vorkommt, dann ist das natürlich wirklich ein Problem. Das hatten wir jetzt auch ein, zwei Mal wirklich das waren massive Probleme. Da musste der ganze Lieferant raus. Das steht außer Frage. Sowas darf man nicht wissen. Aber auch hier ist man natürlich kein Hellseher, denn man klärt mit den jeweiligen Lieferanten das ab. Die schreiben auf ihrer Webseite, ja wir machen Dropshipping, dies und das. Und hinterher merkst du, naja von Dropshipping sind wir ganz weit entfernt. Das passiert. Aber das passiert nur, wenn man das ausprobiert und da eben nicht jeder den gleichen Lieferanten haben will und eben auch jeder seinen eigenen Lieferanten mitbringt, muss man Erfahrung sammeln. Es ist so wie wenn du in den Supermarkt gehst, da gibt es eben – um beim Thema Müsli zu bleiben – 500 verschieden gefüllte Packungen. Und du nimmst eine einmal schmeckt sie dir und einmal schmeckt sie dir nicht. Und hin und wieder ist vielleicht auch mal ganz selten Thema Qualitätskontrolle. Aber manchmal ist sie eben auch schon aufgerissen die Verpackung, weil da eben schon eine Maus drin war, aber steht trotzdem noch im Regal. Und genauso kennen wir das eben, auch wenn wir Obst kaufen, manchmal ist eben auch eine Traube verschimmelt. Und so ähnlich ist es eben hier, man muss dann eben diesen Fehler beheben. Und das kann eben dauern. Aber das bedeutet auch selbst und ständig sein. Es gehört etwas Proaktives dazu.

Denn im Rahmen eines Mentoring sehen wir uns natürlich immer so die großen Sachen an, die an dem Unternehmen. Wir denken strategische Ansätze durch – ja das ist Sinn eines Mentorings. Aber natürlich probieren wir auch kleineren zu helfen, den kleineren bedeutet beim technischen Support. Natürlich ist es verständlich das wir primär als zentrale Anlaufstelle gesehen werden. Das ist auch völlig legitim und in Ordnung. Aber letztendlich ist es teilweise etwas, wo man sich entweder glaube ich das Leben selber leichter machen will, obwohl man es sich in der Praxis schwerer macht. Warum? Man geht mit dem Gedanken hin raus, der andere ist immer schuld. Grundsätzlich sagen wir mal so, nicht nur hier beim Thema Business. Grundsätzlich ist der andere schuld. Und wenn man das so verinnerlicht, ist das natürlich super. Weil da fühlt man sich immer perfekt und auf der sicheren Seite. Man hat ja eh nichts zu tun. Und wenn man das delegiert – gerade bei Leuten wo man weiß das dauert ein, zwei Tage länger, dann fühlt man sich sowieso wiederum bestärkt, weil man sagt andere haben Schuld und jetzt dauert es auch noch länger. Aber warum dauert es denn länger? Es ist wie so ein Nadelöhr. Wie so eine Flaschenöffnung. Wenn alle Anfragen an einen zentralen Punkt gehen, dann müssen die erstmal verteilt werden. Teilweise müssen selber Rücksprache gehalten werden – auch bei uns. Gerade was technische Sachen angeht. Programmiertechnische Dinge, die wir nicht jeden Tag selber 10-mal machen oder eben wenn Fehler das erste Mal auftreten, dann brauchen wir dafür genauso Zeit. Wir haben ja keine Kristallkugel wo wir reingucken und sagen, ach Mensch ja das ist es und dann reparieren wir das und dann geht das. Natürlich müssen wir auch optimieren und das System wächst. Und das ist genau das, worauf ich hinauswill, wir müssen es machen. Wir müssen das probieren. Und wir brauchen Leute, die daran interessiert sind, dass sie eben mitgehen, dass sie auch mal sagen, ja sie haben eigene Ideen.

Um beim Elite-Paket zu bleiben, dass draus entstanden ist und sich weiter verfestigt: Wir stehen jetzt vor einer neuen Generation des Elite-Dropshippings. In den nächsten Wochen werden wir mehr darüber sprechen. Und diese neue Generation ist eigentlich komplett aus Kundenwünschen entstanden. Sie möchten mehr Dynamik, mehr Hoheit über die Daten, mehr Flexibilität. Und über einige dieser Wünsche werden wir auch demnächst sprechen mit einem unserer Kunden, der auch bei uns zu Besuch war und ein Interview gemacht hat, in dem er über seine ersten 90 Tage reflektiert. Also so ein Rückblick. Und das war eines unserer Kick-Off-Projekte. Also schon ein bisschen länger her, aber wir haben es einfach mal reflektiert. Haben jetzt gedacht, ok wir bringen euch das jetzt mal. Wir bringen euch morgen mal so einen Eindruck. Und da wird man schon sehen, ja letztendlich könnte man das verbuchen unter dem Schirmchen Ende gut, alles gut. Und ja, sehr gute Renditen gefahren zum Schluss und jetzt auch motiviert das weiterzumachen. Aber der Grundgedanke war natürlich am Anfang – das war oftmals ein Problem. Und da ist natürlich genau das: Du kannst eine Vision von etwas haben. Eine Vorstellung und die muss umgesetzt werden. Und selbst wenn sich das Ganze bewährt hat, ist es eben so, dass sich immer wieder Fehler einschleichen können gerade im Dropshipping. In dem Moment wo ich nur minimal etwas verändere – einen Dienstleister ändere, einen Zulieferer ändere, eine Preiskalkulation ändere, müssen die ganzen Zahnrädchen aktiviert werden. Und oftmals ist es nun mal so, dass es dann zu Problemen kommt die man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte. Und viele Probleme sind insofern gar nicht absehbar. Und da gilt es dranzubleiben, weiterzumachen, sich nicht zu entmutigen und dann vielleicht auch mal selber auf Fehlersuche gehen. Denn das ist im Prinzip für einen selber das größte Learning. Das soll nicht heißen, dass man grundsätzlich bei Fragen sich nicht melden soll. Im Gegenteil, ich bin ja froh, wenn sich die Leute melden und sie kommunizieren.

Aber es geht eben auch darum, dass man versteht: Ich bin jetzt Unternehmer. Ich habe hier so eine Art Rüstzeug. Und es ist ja hier kein Franchise-Modell wo alles vorgenormt ist. Ich habe letztens die Biografie gelesen von McDonalds der Founder – auch ein sehr geiler Film. Sehr empfehlenswert auch in diesem Zusammenhang für Startups. Und bei Founder war es genauso. Es war als Franchise-Modell, also nicht angedacht, es hat sich dahin entwickelt. Und bei McDonalds noch ganz kurz diese Geschichte jetzt abzureißen. Da war das genauso, es wurde alles natürlich wie das heute noch ist das System Gastronomie sehr genau durchstrukturiert, aber trotzdem hat dann Ray Kroc gesagt irgendwann, Mensch ist ja schön, dass uns das alles so vorgegeben wird von der Zentrale – also vom Lizenzgeber – aber wir müssen das ändern. Wir brauchen einen eigenen Keller. Wir brauchen eine Heizung. Wir brauchen dies und jenes. Weil dieses Konzept zum Beispiel gemacht wurde für sehr heiße Regionen. Es hat aber expandiert im ganzen Land und später, wie wir wissen natürlich auch hin nach Deutschland, nach Spanien, also weltweit. Und natürlich hat man dann plötzlich andere Gegebenheiten, andere Luftfeuchtigkeit und Temperaturen. Viele Faktoren die man überhaupt nicht vorhergesehen hat. Beste Beispiel auch hier. Das Konzept wurde gefühlt 380 000-mal umgebaut. Und letztendlich gibt es diesen McDonalds wie ihn heute jeder kennt. Und das ist genauso die Geschichte – die hat sich dahin entwickelt. Und genau das tun wir auch.

Wir haben ein Setup, aber wir hoffen und wünschen, dass jeder daraus natürlich seine eigene Geschichte schreibt. Seinen Shop irgendwann weiterentwickelt mit individuellen Features vorantreibt. Man kann etwas aushändigen, ein System aushändigen, einen Fahrplan aushändigen, aber das Schöne ist, es ist wie ein Leitfaden. Das heißt, man sollte ihn anpassen, individualisieren. Und natürlich muss man diese Routine, diese Selbstsicherheit entwickeln. Aber deswegen ist es wichtig, dass man Gespräche selber führt. Dass man sich mit Kunden auseinandersetzt. Und wenn ich einen Artikel verkaufe, den ich nicht habe, dann ist das kein Weltuntergang und ihr solltet den Shop nicht ums Verrecken immer gleich zumachen aus der Angst heraus, es könnte morgen wieder passieren. Natürlich, wenn das im großen Stil ist und ich wirklich hunderte von Bestellungen habe wo das ein Problem ist – das hatten wir jetzt ein einziges Mal, das war wirklich absolut – natürlich da muss man handeln. Aber so im Kleinen, wenn ihr jetzt mal einen Artikel verkauft wie oder was, dann ist das nicht unbedingt, dass das ganze System nicht geht. Dann kann eben der Fehler schon in der Quelle liegen.

Und das sehen wir auch bei dem Beitrag von gestern, immer so nah an der Quelle einkaufen wie es geht, um eben Geld zu sparen und nicht diese ganzen Zwischenhändler und Importeure mit reinnehmen. Immer direkt zum Hersteller, zum Produzenten gehen. Und so ähnlich ist das hier. Die Quelle – das heißt die CSV-Datei, die die ganzen Lagerbestände und diese ganzen Artikeldaten eben diesen Datenfeed bereitstellt – kommt ja erstmal von der Quelle des Herstellers. Und hier muss man ansetzen. Ja es gibt Hersteller, die setzen das sehr gut um. Die updaten sehr, sehr gut. Dann haben wir welche die updaten sehr, sehr schlecht. Wie man auch in der Praxis das dann sieht. Da bringt die schönste Homepage, das schönste Equipment, die schönsten Vereinbarungen eben wenig, wenn man sieht, in der Praxis funktioniert es nicht. Und da muss man eben handeln. Wir hatten wie gesagt leider dieses Problem auch schon, das wirklich Bestellungen nicht ausgeliefert wurden, obwohl es eben hieß Dropshipping dies und das. Und plötzlich kam irgendein Grund, warum es eben doch kein Dropshipping mehr gab. Also man muss handeln und dranbleiben. Und dann natürlich auch das Ganze drehen. Aber man sollte nicht beim ersten kleinen Hauch eines Problems den ganzen Laden immer abschalten. A ist es für die Performancewerte blöd. Und stell dir wirklich vor, wie willst du jemals Stammkunden haben?

Auch im eigenen Shop später hast du mal ein kleines Problem, man denke hier auch nochmal an mymuesli, um das abschließend zu sagen, sie haben eben keine Ware mehr oder in dem Falle keine Versandabfüllbecher mehr. Aber letztendlich fehlt irgendetwas und du machst den ganzen Shop zu. Nein, dann gibt es eben eine Prelaunch-Phase und man verkauft die Produkte dann eben weiter aufgrund der hohen Nachfrage. Das heißt, es gilt aus der Situation zu lernen, etwas zu machen und das Ganze dann eben irgendwie unternehmerisch darzustellen. Und das ist das was wir tun, auch als Dropshipping Experten. Wir müssen unternehmerisch denken. Das ist im Dropshipping-Business so. Man muss zum Unternehmer werden. Man muss da hineinwachsen. Aber dafür gibt es eben auch Problemlösungen.

Und wenn ein Produkt mal nicht verkaufbar ist, dann war das für mich immer früher wirklich eine sehr geile Geschichte, denn ich habe mir dann eben logischerweise die Mühe machen müssen, zu schauen wo ich die Ware noch beschaffen kann. Und da gibt es eben sehr viele Rechercheinstrumente. Und wenn ich dann aber anfange, ein solches Produkt wieder bei einem alternativen Hersteller, vielleicht bei einem Wettbewerber zu suchen, dann ist das für die meisten erstmal ein Mega-Drama im Sinne von das dürfte gar nicht sein. Und das stimmt, es dürfte nicht sein. Aber es ist eine Chance, neue Wettbewerber kennenzulernen, die man noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Die kann ich dann wieder zu meiner Medienbeobachtung oder zu meinem Repricing-Modul hinzufügen und zum anderen habe ich dann vielleicht auch einen neuen Hersteller. Denn wer einmal auf einer Messe war, der weiß das, es ist sehr vieles was aus dem gleichen Stall – das heißt von dem gleichen Produzenten kommt, aber unter verschieden Labels eben geführt wird. Und genauso ist es, vielleicht findet man dann eben aufgrund eines Ausverkaufs wiederum jemanden der noch zuverlässiger ist, der noch ein besseres Sortiment hat. Und da switcht man dann eben.

Also das heißt, das sind immer die Lernerfahrungen, die das Unternehmen weiterbringen. Und aus diesen Fehlern, diesem Nicht-vorhanden-sein des Artikels, entsteht vielleicht eine einzigartige Chance damit dein Business eben nicht eins von 380 anderen ist, sondern dass es eine individuelle Note kriegt. Und darauf möchte ich hinaus: machen, aufstehen und weitermachen, dranbleiben, versuchen. Und natürlich wie gesagt gibt es Fehler, aber es gibt auch Vorwände. Und ich glaube wir sollten unterscheiden, was ist wirklich ein Fehler und was ein Vorwand ist, wo man sich einfach nur einredet, ja das ist jetzt alles so ein Drama. Also reflektiere doch mal dein eigenes Handeln.

Ich kann dir da nur das Buch von den Mymuesli-Gründern empfehlen. Und wie gesagt, in diesem Sinne freue ich mich morgen auf eine Geschichte eines unserer Kunden, der eben auch sagt, das hätte er gerne. Ja da gab es ein paar Probleme, aber letztendlich hat er doch wirklich einen richtigen Schritt getan und wir arbeiten jetzt weiter an einem neuen und verbesserten Elite-Standard. Aber der Elite-Standard ist eben keine, ich habe es schonmal gesagt, keine Rente fürs Leben. Es ist ein Fundament, wenn das Arbeiten beginnt und jeder ist daran auch angehalten das gerne zu individualisieren, nach seinen eigenen Wünschen anzupassen. Es ist eben nicht in Stein gemeißelt und das muss man sich einfach verinnerlichen.

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