Hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte und heute geht es um das Thema Clickfunnels und Dropshipping und warum ich sage, das ist eine Sache, von der ich euch abraten würde.

Clickfunnel, das ist grundsätzlich natürlich eine sehr coole Sache, um sehr schnell ein skaliertes Business aufzubauen. Ich halte deswegen das Ganze auch nicht unbedingt für schlecht. Ich glaube nur für den Dropshipping-Ansatz, insbesondere für einen sehr langfristigen Ansatz, für einen unternehmerischen Ansatz ist es isoliert betrachtet – und darauf möchte ich die Betonung legen – vielleicht nicht der richtige Weg. Und wenn man so durch die ganzen Foren geht, wenn man sich das was ich so geschrieben kriege einfach mal anguckt, dann erweckt das so ein bisschen den Eindruck, dass es mit Clickfunnels einfach im Prinzip alles andere zu ersetzen wäre, zu vernachlässigen wäre. Und ich glaube das ist falsch. Ich glaube das ist fahrlässig, denn es ist immer nur ein Großes und ein Ganzes von einer Strategie.

Sicher, mit Clickfunnels kann ich eben sehr schöne Landingpages bauen. Ich kann die miteinander verknüpfen und ich kann somit natürlich im Prinzip einen Funnel aufbauen. Also diesen Verkaufstrichter den man ein Stück weit automatisiert und den Kunden dann durchlotst und damit vielleicht auch Upsellings generieren. Und ich glaube es gibt Produkte, da ist das absolut richtig. Wir Dropshipping Experten selbst arbeiten ja auch mit Landingpages. Jetzt nicht an der Stelle mit Clickfunnels – aber darum geht es gar nicht. Sondern es geht einfach darum, ich glaube in jedem E-Commerce-Business – auch im klassischen E-Commerce-Business ist eine Landingpage etwas richtig Gutes. Indem man eben z. B. bei einer AdWords-Kampagne oder einer Facebook-Ad auf eine Landingpage verweist. Dort den Kunden informiert und eben dann zu einem Kauf geleitet und eben zur entsprechenden Handlung. Das muss aber nicht unbedingt nur der Kauf sein. Das kann auch in der Pre-Lounge-Phase natürlich eine Informationsbeschaffung sein.

Also ich glaube die Landingpage als solches durchaus durch Clickfunnels zu realisieren ergibt Sinn. Und es gibt natürlich diverse Ansätze. Man kann das eben machen mit Optimize und KlickTipp. Man kann sagen, naja man spart sich das eine oder andere an der Stelle, macht das dafür nur mit Clickfunnels. Ich glaube so rein rechnerisch so wirklich teurer in dem Sinne wird das nicht, wenn man sich eben mal hier die ein oder zwei Bausteine, die man einzeln kaufen muss zusammenrechnet und wenn man das dafür in einer All-in-One-Lösung macht. Und Clickfunnels ist ja im Prinzip so eine All-in-One-Lösung. Aber letztendlich ist es wie so viele andere Baukästen tun es auch. Es ist erstmal primär eine Landigpage – natürlich mit sehr vielen Features die man eben wie gesagt hier All-in-One dabeihat. Bei den anderen Anbietern zum Teil so gesehen ein bisschen zusammenstückeln muss. Für meine persönlichen Bedürfnisse eignet sich letztendlich hintenraus das KlickTipp doch besser, weil es eben sehr viele Tools gibt, mit denen wir das wiederum kombinieren können. Aber das ist eine persönliche Entscheidung.

Und der Grundgedanke ist aber, wenn ich jetzt Dropshipping mache, wenn ich mein gesamtes Geschäftsmodell auf einem reinen Landingpagevertrieb – ich sage mal bewusst nicht auf einem Clickfunnel, sondern wirklich auf einem Landingpagevertrieb aufbauen möchte, dann glaube ich, ist das langfristig schwierig. Denn eine Landingpage als solches, die zu einem Unternehmen gehört, die zu einem Großen und Ganzen gehört – losgelöst jetzt mit welcher Software, mit welchem Baukasten die kreiert wurde – das wird funktionieren. Ich sehe aber in der Praxis sehr oft, dass es eben nur eine Landingpage gibt zu einem ECommerce-Produkt – losgelöst ob das jetzt aus AliExpress rüber geholt wurde virtuell und so auf die Landingpage gebracht wurde.

Ich glaube, das ist das Grundproblem, dass man sich die Arbeit eines Shops, damit natürlich eine Präsenz komplett sparen möchte. Und das Problem in der Praxis ist dann, wenn du jetzt mit hochwertigen Lieferanten – eben keinen aus China und jetzt nicht dieses typische Copy und Paste machst, sondern wenn du wirklich mit einem echten Lieferanten sprichst, dann sind das mit die ersten Dinge die passieren – es wird ein Telefontermin vereinbart. Das heißt, die rufen dich an. Oder im Vorfeld bereits musst du eine kleine Händlerauskunft ausfüllen. Es läuft immer darauf hinaus, dass man die Webseite haben will. Und jetzt fängt das Problem an. Wenn ich keine habe, auch keinen Shop habe, denn ich habe nur eine Landingpage. Jetzt habe ich vielleicht sogar 375 Landingpages – für jedes Produkt gefühlt eine. Natürlich mit AB-Test – also haben wir bald doppelt so viel. Aber das Grundproblem an der Geschichte bleibt, wir können dem Händler jetzt keine hunderte von Landingpages mitteilen. Wir brauchen eine zentralisierte Stelle. Und auch wenn wir jetzt eine Landingpage machen im bildlichen Sinne und sagen, ja hier sprechen wir über unser Unternehmen wie toll wir doch sind. Dann wären wir bei so einem typischen One-Pager. Das Problem an dieser Geschichte ist aber, dass es nicht wirklich tiefgreifend genug ist, um einen wirklich hochwertigen Lieferanten zu überzeugen. In der Praxis scheitern wir deshalb. Und wir können ohne einen echten Webshop beziehungsweise im Fachhandel mit einem echten Showroom-Fachhandel wo der Vertreter hinkommt, wo er einen Kaffee trinken kann, wo er sich von der Qualität live überzeugen kann.

Diese zwei Möglichkeiten haben wir. Wenn wir die nicht haben, weder die eine den live, noch die andere, dass wir einen vernünftigen virtuellen Showroom haben – den eigenen Webshop – sondern nur vielleicht Präsenzen ausschließlich auf einem Amazon oder eben auf einem Clickfunnel oder respektiv der Landingpage. Dann wird die Mehrheit dieser hochwertigen Lieferanten sagen, naja nein. Das heißt man muss sich damit abfinden, dass eine solche Strategie A für den Kunden für meinen Begriff einfach sehr schwierig ist. Er wird nicht wirklich wieder kaufen aus einem klassischen Shopsinn heraus. Er wird wieder kaufen über eine Upselling-Mail. Du hast jetzt heute irgendetwas gekauft, kriegst dann im besten Falle wiederum eine Mail und der Kunde kann wieder ein neues Produkt kaufen. Nur die meisten die Clickfunnels und Co nutzen, haben keine wirkliche Produktnische. Also das heißt es wird sehr breit aufgestellt.

Jetzt ist das Problem, dass der Kunde der heute etwas kauft – ein sehr innovatives Produkt kauft- nicht morgen anscheinend schon wieder das neue kaufen wird, denn es ist vielleicht in einer ganz anderen Produktkategorie, einer anderen Produktgattung. Und im Endeffekt habe ich genau das Problem. Der Kunde wird nicht zu einem Stammkunden wirklich erzogen, denn er weiß manchmal gar nicht auf so einer Landingpage, wo er eigentlich eingekauft hat. Jetzt dauert die Lieferzeit natürlich am besten gefühlt anderthalb bis zwei Monate – was durch China gar nicht mal so fern ist. Dann habe ich das nächste Problem, das heißt der Kunde hat nicht wirklich einen gefühlten Ansprechpartner, denn eine Landingpage als solches die wirkt immer sehr zerbrechlich – egal wie schön sie ist. Es fehlen so diese typischen Dinge wie der typische Helpservice. Es fehlen natürlich so ein bisschen diese Inspirationen sowieso, denn auf einer klassischen Landingpage bewerbe ich immer nur ein Produkt. Ich führe immer eine einzige Handlung aus, das heißt die Inspiration fällt natürlich weg.

Das heißt, es ist ein völlig anderer Ansatz und ich glaube das Geschäftsmodell einzig und allein darauf aufzubauen könnte langfristig gefährlich werden, es sei denn, man setzt sich von vornherein klar und sagt, Mensch kein Problem, wir wollen gar keine, ich sage jetzt mal A Brandware. Wir wollen nur dieses Chinabusiness. Wir verstehen E-Mail-Marketing und Funnelbuilding so gut, dass wir Produkte über Produkte, über Upsellings verkaufen. Und ich glaube es gibt sogar Produkte, virtuelle Produkte. So ein bisschen an Digistore gedacht, an all die Produkte die man dort findet, an die hochwertigen davon. Sowas kann echt über so ein Funnel funktionieren. Ich kann dir zum Beispiel als Autor dort mein Buch verkaufen, ich kann dir meine Hörbücher verkaufen, meine Seminartickets verkaufen. vielleicht noch ein Merchandising Paket. Also das sind Sachen, das glaube ich funktioniert. Dieses ganze E-Training – das funktioniert. Ich glaube also es gibt Produkte, da kann man im Prinzip über Landingpages arbeiten. Aber auch hier glaube ich eigentlich tatsächlich im übergreifenden Sinne braucht jede Landingpage etwas woran sie sich orientiert. Und das ist das Unternehmen selbst. Es bedarf einer Unternehmenswebseite, respektive einem Webshop im E-Commerce. Und eben nur daran angegliedert gibt es Landingpages.

Jetzt gibt es natürlich Clickfunnels, die man zum Beispiel auch mit WordPress kombinieren kann. Wir selber sind da momentan für die Einsteigerrunde auch in unserem Elite-Dropshipping eher momentan auf OptimizePress im Hinblick auf den Kosten-Nutzen. Mir ist klar, dass die Möglichkeiten etwas eingeschränkter sind. Aber durch KlickTipp tun wir das eigentlich relativ conversationstark kompensieren. Also worauf ich hinaus will ist, dass unser jetziger Ansatz der ist, dass wir mit einer speziellen Technologie den WordPress – also rein die WordPress-Technologie in Gambio in einen Webshop implementieren. Somit erhalten wir aus Kundensicht ein einheitliches System – also kein Fremdsystem. Und der Kunde weiß nicht visuell, ob er jetzt auf einer Unterseite ist des Webshops, einer Informationsunterseite ist oder eben rein technisch betrachtet auf unserer Landingpage-Software. Denn wir nutzen wie gesagt WordPress mit Erweiterung von OptimizePress. Aber man könnte an der Stelle genau das Gleiche auch eben mit Clickfunnels tun. Nur da sind die Kosten für den ersten Moment etwas höher und es würde unserem persönlichen Ansatz an der Stelle ein bisschen widerstreben. Aber es wäre technisch genauso implementierbar. Es ist überhaupt kein Problem.

Und darauf will ich hinaus, man kann mit beiden Systemen – losgelöst für was man sich jetzt entscheiden würde- OptimizePress oder Clickfunnels oder theoretisch auch einen anderen Baukasten. Man kann die hier an dieser Stelle implementieren. Aber es ändert nichts daran, dass im Großen und Ganzen dieser Hauptwebshop ist – in unserem Fall jetzt im E-Commerce-Bereich der Webshop. Und wenn man eben nicht im E-Commerce wäre, dann wäre es zumindest die Hauptwebseite und darunter untergliedert sind dann diese Landingpages. Und das ist das, was ich sehr oft vermisse, dass es eben diese Mutterseite führt. Im Gegenteil, es werden irgendwelche Domains kreiert oder – es war jetzt letztens auch so. Ich habe mir die Domain ein bisschen bearbeitet. Ich habe hinten und vorne etwas weggenommen. Bin dann direkt auf der Clickfunnels-Webseite gelandet, das heißt im Prinzip war das nur eine Art besseres Updomain, einfach eine Weiterleitung. Und ich glaube, genau das funktioniert langfristig nicht wirklich. Natürlich kann man damit Geld verdienen und es gibt ein paar Leute, die das auch wirklich erfolgreich tun. Das steht einfach kurzfristig nicht zur Debatte. Die Frage ist, tun sie das auch in 10 Jahren, tun sie das auch in 15 Jahren? Und da fehlt mir momentan ein bisschen der Horizont um das bestätigen zu können.

Vielleicht habt ihr eigene Erfahrungswerte. Aber ich denke, man sollte darüber nachdenken. Die meisten hochwertigen Geschäftspartner – hochwertig im Sinne von A Brandware. Die setzen voraus, dass man eben sein Geschäft präsentiert. Dass man eben nicht nur eine Landingpage hat. Das ist ein bisschen so wie wenn ihr ein Fachgeschäft machen wollt, baut aber eigentlich nur ein Zelt auf dem Parkplatz auf und sagt, Mensch es ist ein besserer Flohmarktstand, aber es ist ja ein Point of Sale. Das kann man natürlich machen. Aber wie gesagt, ist natürlich nicht ganz vergleichbar. Und genauso ist es hier, die beste Landingpage als solches mag für den Moment einen Abverkauf generieren, denn dafür sind sie getan. Um Abverkauf zu generieren und kurzfristigen Profit zu erreichen. Aber es fehlt eben meiner Meinung nach das Große und Ganze daran. Und das Große und Ganze ist eben ein Hauptshop.

Deswegen glaube ich, ist Clickfunnels – ganz genauso wie OptimizePress und all die anderen Strategien – isoliert betrachtet – da sind wir wieder am Eingang – eine falsche Strategie, weil sie eben das Geschäftsmodell als solches nicht wirklich greifbar machen für mich persönlich zum Nachvollziehen. Als Unternehmer und als Dropshipping Experte kann ich mein gesamtes Business nur sehr schwer mir vorstellen, dass ich das auf einer Landingpage mache. Und vielleicht geht das dem einen oder andere von euch genauso. Wenn man wirklich sagt, man hat einzelne Produkte die will man bewusst abverkaufen. Man möchte Handlungen ausführen wie gesagt für einen Presale, für einen Newsletter, für eben einen direkten Kauf, dann ist die Landingpage sinnstiftend. Dafür ist sie gemacht. Dafür sollte sie da sein. Und ja, macht euch einfach mal eure Gedanken zu dem Thema.

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