Verdient man als Berater sein Geld, stößt man immer wieder auf ein Phänomen. Es nennt sich Beratungsresistenz und geht einher mit „das haben wir schon immer so gemacht, das müssen wir nicht ändern“! Ein Satz der mehr als ein grundlegendes Problem beschreibt. Denn, so kann man wenig bis gar nichts verändern. Das Problem ist, dass man als Berater sein Geld natürlich nicht Wert sein kann. Dieses Problem ist in vielen Unternehmen und Teams verbreitet, in über zehn Jahren ist es mir sehr oft untergekommen. Dabei kostet es richtig unnötiges Geld und kostet außerdem Innovation und Entwicklung – nachhaltig. Die besten Tipps und Impulse bleiben einfach unempfänglich. Aktuell befinde ich mich mal wieder in diesem Szenario. Dem Kunden möchte man helfen, aber man erreicht Ihn nicht. Sämtliche Tipps ob schriftlich oder persönlich werden einfach überhört bzw. überlesen. Auch klassisch bei einer Beratungsresistenz ist die erwähnte Unzufriedenheit, weshalb Objektivität fehlt.

Es werden Sachen erwartet welche man gar nicht vereinbart hat, aber trotzdem wächst (beidseitiger) Unmut. Daher nachfolgend acht Tipps wie Ihr aus der Beratungsresistenz meiner Projekte dennoch lernen könnt. Es ist simpel, man muss es nur ausprobieren, ein paar Vorurteile abbauen und Schranken einfach mal ausblenden. Warum sich einen Berater ins Haus holen, wenn man selbst eh Allwissend scheint? Wenn eine Pflanze resistent gegen Schädlinge ist, dann freut sich der Gärtner. Noch besser ist es sogar, wenn ein Mensch resistent gegen Krankheiten ist. Denn „resistent“ gegen etwas zu sein, bedeutet, dass etwas oder jemand widerstandsfähig gegen negative Einflüsse ist. Man könnte also sagen, dass es eine durchaus positive Eigenschaft ist. Wer allerdings einen Kunden hat, der beratungsresistent ist, widerspricht hier sicher (aus eigener Erfahrung). Denn der Umgang mit dieser Person kann ganz schön anstrengend sein – und vor allem – der vereinbarte Job kann nie und nimmer zielführend ausgeführt werden.

Beispiel Instagram:

1) Rät man einem Kunden er solle #Hashtags an seinen Fotos anbringen, so ist dies zunächst einmal Zielführend für die Reichweite. Doch Reichweite ist nicht gleich Reichweite, darum kann man kostenfreie Tools wie http://hashtagify.me/hashtag/ verwenden um zielgerichteter vorzugehen. Man kann natürlich auch alles beim Alten lassen und sich dann wundern warum die Reichweite gleichbleibt.

2) Bleiben wir bei Instagram. Ich selbst habe mir Langezeit schwergetan, eine Strategie zu finden. Denn Bilder in der Digitalbranche, gerade als Berater, kann mitunter ein schweres unterfangen werden. PicSlit ist eine coole App, welche es ermöglicht seine Fotos zu dritteln. Auf Wunsch kann man sogar die Fotos durch sechs, neun oder zwölf Teilen. Für die Follower entsteht so eine coole Bildwelt. Muss man nicht machen, ist aber nebst Optik auch für die Strategie sinnvoll. Da, so meine eigene Erfahrung, die Follower fast immer mehrere bzw. alle Fotos teilen, wird so die Relevanz des eigenen Accounts erhöht. Denn immer wen man ein Foto likt, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch das nächste Foto dem entsprechenden Mitglied aus der Community angezeigt wird.

3) Möchte man bei YouTube etwas verkaufen bzw. seine Reichweite auf dem Shop erhöhen, so genügt es eindeutig nicht, seine Internetadresse nur in den Titel zu schreiben. Auch eine Einblendung in das Video selbst z.B. als Untertitel, genügt nicht. Das mindeste wäre eine anklickbare URL in der Beschreibung. Besser eine trackbare anklickbare URL, etwa mittels Google URL Shortener.

4) Die Sichtbarkeit bei YouTube (funktioniert auch bei Vimeo!) kann man mit LeadCards verbessern. Interessierte können sich dann direkt z.B. für einen Newsletter anmelden – aus dem Video heraus; ohne Medienbruch!

5) Um den Umsatz via YouTube anzukurbeln, macht es außerdem Sinn mit den YouTube-Boardmitteln zu arbeiten. So kann man auf weitere Videos (etwa zum Ende des aktuellen) verweisen oder ein Kanalabo proaktiv ermöglichen. All das kann man natürlich auch sein lassen.

6) Möchte man professionelles Email Marketing betreiben so finde ich MailChimp durchaus spannend. Insbesondere da gerade kleine Verteiler komplett kostenfrei, mit professionellen Vorlagen und Trackingtechnik, umgesetzt werden können. Klein meint hier, bis zu 2.000 Abonnenten monatlich – mit insgesamt 12.000 E-Mails. Für die Vielzahl an Funktionen, die MailChimp bietet, ist es einfach zu bedienen – vorausgesetzt man kommt mit den englischen Fachbegriffen zurecht. Fortschrittlich ist auch die Personalisierung der Services, denn geboten werden neben üblichen Optionen auch wenn/dann-Regeln. Abonnenten können selbst ihren Datensatz aktualisieren – in Summe professionell. Für mich ein Grund mit MailChimp zu arbeiten, ist auch das Reportsystem. Denn es macht bekanntlich einen Unterschied ob man 100 Menschen per Mail anschreibt oder ob man mit Gewissheit weiß, ob diese die Mail auch geöffnet haben. Auch spannend ist, wer welchen Link angeklickt hat.

7) Google Analytics: Mehrfach habe ich schon darüber berichtet, dass man bei oberflächlichem Einstellen mitunter Geister trackt. Genauer, sich selbst und seine Mitarbeiter. In der Regel wird Analytics bekanntlich eingesetzt, um die Interaktionen externer Kunden und Nutzer in einer Website zu verfolgen. Denn interne und externe Trafficmuster sind naturgemäß verschieden. Wenn deine Trefferdaten-Reporte sowohl von internen als auch von externen Nutzern deiner Website Daten enthalten, so lässt sich möglicherweise nur schwer nachvollziehen, wer tatsächlich auf deiner Website interagiert. Darum ist eine professionelle Einstellung von Google Analytics (bzw. von jedem verwendeten System alternativ) stets zu empfehlen. Es ist also ein kluger Rat, und keine „Geldmacherrei“, aber dieser Nutzer sieht leider nicht jeder Webseitenbetreiber. Wenn du selbst zur Tat schreiten möchtest, dann prüfe folgendes. Damit du mögliche Verzerrungen bzw. Verfälschungen deiner Daten durch interne Zugriffe verhindern kannst, solltest du Filter schaffen, welche bestimmte Zugriffe (also deine eigenen) gemäß IP-Adresse herausfiltert.

8) Google AdWords kennt jeder. Leider steigern darum auch seit Jahren die Preise für gewissen Keywords rapide an. Darum sind Alternativen wie Amazon-Werbekampagnen durchaus in Betracht zu ziehen. Wenn man selbst bei Amazon nicht aktiv ist, arbeite ich gerne mit Plista zusammen. Letzteres Unternehmen bietet eine innovative Lösung für Native Advertising und Content Distribution in Premium-Qualität. Durch seine eigens entwickelte Echtzeit-Empfehlungstechnologie ist das Berliner Unternehmen in der Lage, sowohl Inhalte als auch Werbung passend zu den individuellen Interessen einzelner Nutzer auszuliefern – über alle Endgeräte hinweg. Je nach Kampagne lassen sich tausende Klicks für hundert Euro erreichen, ob die Conversationsrate und letztlich das Preis/Leistungsverhältnis besser ist als bei Google muss man testen. Sich aber Alternativen zu verschließen halte ich für einen Fehler.

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Beratungsresistenz ist also durchaus üblich und weit verbreitet, darum interessiert mich wie du damit umgehst. Was sind deine Erfahrungen? Gerne auch aus Kundensicht, findest du das du Beratungsresistent bist oder dass der ein oder andere Berater sein Business bzw. deine Bedürfnisse nicht versteht?

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