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Junge du musst rausgehen, wenn du zu Hause arbeitest, dann wird das nichts von zu Hause Geld verdienen, das geht nicht. Du musst dir einen ordentlichen Job suchen werde was Gescheites, in dem du eine vernünftige Ausbildung machst, dann kannst du für dich und deine Familie sorgen. Wenn dir solche oder ähnliche Worte bekannt vorkommen, dann willkommen im Club. Ich persönlich bin mir vielleicht Baujahr 89, und vielleicht ist es so die Generationsfrage, dass wenn deine Eltern auf dich blicken und du vielleicht ähnlichen bist wie ich, also einer ähnlichen Generationen angehörst, dass man dann sagt nur wenn du einen langen Arbeitsvertrag bekommst, langfristigen, nicht befristeten, oder man hat früher von den Beamtenjobs gerne gesprochen, dann bist du auf der sicheren Seite. Oder werde Doktor, werde Rechtsanwalt hiess es bei mir immer. Das heißt, solche Berufsgruppen wurden immer angesehen als das Nonplusultra. Vielleicht kommt ihr das bekannt vor ein Stück weit und jetzt sagst du Hey ich sitze zuhause oder wo auch immer in meiner Hängematte. klappe den Laptop auf, mache Dropshipping. Deine Eltern sagen ihr das wird so nichts, das funktioniert nicht. Wie gerade gesagt. Was also tun in einer solchen Situation? Ich erzähle dir hier mal ein Stück weit meine Geschichte.

Entscheidungen treffen

Genau das ist ein riesen Missverständnis. Aus heutiger Sicht weiß ich, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, dass es super ist, da zu stehen, wo wir stehen. Aber es hat natürlich auch wirklich seinen Preis gekostet. Ich musste mich wirklich abnabeln. Nicht zuletzt habt ihr ja vielleicht mitbekommen, wir sind ausgewandert vor dreieinhalb Jahren, sind jetzt im vierten Jahr der Auswanderung in Palma de Mallorca. Familien natürlich zwangsläufig ebenso wie Freunde zurückgelassen, weil die wandern ja in aller Regel dann nicht mit aus. Das ist nur ein Beispiel, das Jüngste, worauf ich dir zeigen möchte, wenn du von deinem Weg überzeugt bist, wenn du von deinem Können überzeugt bist. Und auch wenn du keine Sicherheit hast, dass du auf dem richtigen Weg bist, dann musst du handeln. Es wird keine andere Möglichkeit geben, herauszufinden, ob du auf dem richtigen Weg bist, wie wenn du es selbst testest. Ich musste also diesen Weg genau so gehen. Ich musste die Struktur, die Sicherheiten, könnte man sagen, vielleicht einfach ein Stück weit hinter mir lassen, um herauszufinden, ob wir nicht auf dem richtigen Weg sind. Damals war zum Beispiel ein Diskussionspunkt, bevor ich ausgewandert bin in meinem alten Arbeitgeber, da hieß es ein bisschen das Thema können wir den ein stückweit, können wir uns den dezentralisieren?

Da war so ein bisschen das Thema Zentrale im klassischen Sinne, wie man es von Großkonzernen kennt, da werden Entscheidungen getroffen, sitzen alle Leute beisammen so traditionelles Headquarter. Damals war die Diskussion im Raum gestanden könnte man nicht die Leute mehr von zu Hause arbeiten lassen? Dann hieß es ja, wenn wir Homeoffice machen, dann arbeiten aber vielleicht nicht mehr. Die beziehen dann Geld und tingeln dann so hieß das Tingeln ist ein Begriff, ich weiß gar nicht, ob das ein Offizieller ist, die tingeln dann ins Schwimmbad oder so. Das heißt, mit anderen Worten die machen alles, nur nicht das, was sie sollen. Ich muss sagen, ich bin jetzt aus heutiger Sicht nicht nur dank dieser Corona Pandemie zu dem Schluss gekommen, dass es auch sehr viele, sehr viel Grosskonzern auch, die haben gemerkt, Homeoffice das ist gar nicht so schlimm und man kann den Leuten ruhig mal etwas zutrauen. Das funktioniert in aller Regel ganz gut. Dass man jetzt jüngst so flächendeckend erkannt hat, dass das aus diesem Zwang heraus ganz gut sein kann, dass man Dinge dezentralisiert, so hatte ich eben diese Erkenntnis schon knapp vor vier Jahren, wo ich gesagt habe naja ich würde es mal auf einen Versuch drauf ankommen lassen. Es machte keinen Sinn, dass man ein riesen Büro unterhält, wo man die Leute da rein schickt, wenn sie im Endeffekt einen Computer brauchen und auch von zu Hause aus arbeiten können. Dann haben sie Anfahrtswege, regelmäßig die S-Bahn verspätet ist. Das kann man sich alles schenken. Natürlich muss man wissen nicht jeder Arbeitnehmer ist im Endeffekt dafür gemacht. Das hat man auch jetzt in dieser Pandemiezeit gesehen.

Das hat grundsätzlich sicherlich positive Auswirkungen. Man hat gesehen das ganze Konzept von zu Hause aus, Homeoffice, funktioniert im Großen. Aber man hat vielleicht trotzdem auch immer noch Leute, die sagen Naja, ich bin dann nicht der Typ dafür. Ich glaube, so ein bisschen, das ist auch da in der damaligen Situation das Problem gewesen, dass die Entscheidungsträger gesagt haben Na ja, ich persönlich bin niemand, der von zu Hause aus mich beschäftigen kann/will. Mir fällt die Decke auf den Kopf. Das heißt, es gibt ja Leute, die müssen permanent raus und das ist gar nicht negativ gemeint. Das ist einfach ein Fakt. Das heißt, sie brauchen diese Abwechslung, die brauchen diesen Dialog mit den Kollegen. Und deswegen gibt es auch immer mehr solche Coworking Spaces, wo man sie zusammen connecten kann und so weiter. Ich glaube, das ist in Ordnung.

Ich glaube sogar, vielleicht aus heutiger Sicht so weit zu gehen, dass es diese typischen Arbeitnehmer immer geben wird, die auch ihre Daseinsberechtigung haben. Also sagen wir es mal sehr überspitzt gesagt, dieser typische Beamte. Ich stelle mir das vor. Ich war ja nie Beamter. Ich stelle mir das immer so vor, du sitzt da irgendwo in deinem Stuhl zwischen den Akten. Alles sehr strukturiert. Und dann hast du mal eben einen Beamtenjob und machst dann eben genau das, was dir vorgegeben wird. Solche sehr strukturierte, disziplinierte Sachbearbeiter. Wie gesagt, an der Stelle gar nicht negativ gemeint. Sowas muss es geben. Und vielleicht sind eben diese klassischen Arbeitnehmer auch genauso teilweise gestrickt in dem Sinne, dass die ihre Strukturen brauchen, vielleicht ihr Miteinander brauchen, auch ihr Büro schätzen, dass sie von zu Hause raus können. Also nicht jeder hat ja, sagen wir mal die Traumwohnung oder das Traumhaus muss man ja auch bedenken. Das heißt, wenn wir jetzt in einem Jahr in einem Umfeld wohnen, wo du dich nicht so krass wohlfühlst, weil es finanziell nicht anders möglich ist, dann bist du vielleicht froh, wenn du raus kannst zu deinen Kollegen in dein Arbeitsumfeld. Und das verstehe ich insofern. Ich verstehe das.

Dann gibt’s natürlich diese digitalen Nomaden, genauer Gegentrend, die dann von zu Hause aus arbeiten oder zuhause im weitesten Sinne. Zuhause kann eben da sein wo der Laptop ist. Das heißt bei mir zum Beispiel bedeutet zuhause nicht zwangsläufig in meinen vier Wänden, sondern ich kann mich hier an den Strand liegen und dann ist das auch mein Zuhause, weil ich jetzt meine Insel Palma de Mallorca, die Insel ist für mich mein Zuhause. Das ist nicht zwangsläufig auf diese vier Wände bezogen, sondern zuhause ist relativ. Ich kann mich auch an ein schönes Café setzen, mit Meerblick. Dann bin ich so gesehen zuhause. Vom Prinzip her, also deswegen Zuhauses ist immer ein Stück weit relativ. Worauf ich hinaus will ist genau das, was genau versteht man unter zuhause arbeiten? Ich weiß noch genau, als ich in dieser Findungsphase war. Ich habe ja auch mal logischerweise zu Hause bei mir im Kinderzimmer angefangen. Ich meine, ist ja nun mal so wenn wir heranwachsen, sind wir in aller Regel erst einmal unter den Fittichen der Eltern. Ist auch völlig normal, völlig in Ordnung. Und dann wirst du ja geprägt von deinem Elternhaus. Das ist zwangsläufig so, wie gesagt, ich weiß nicht, ob das nur bei mir so war. So eine Generationenfrage war. Ich habe es ja anfangs schon erzählt. Bei mir war es immer so, dass es hieß lerne was Gescheites, dann hast du eine nachhaltige Zukunft und vernünftige Rente und so weiter. Das heißt, vernünftig war immer das, wie gesagt werde Bänker, were Rechtsanwalt, werde Arzt, sowas in der Art wurde immer bei uns zumindest in der Familie immer als vernünftiger, werthaltige Beruf angesehen. Keine Frage das ist sicherlich auch heute noch und wir brauchen all diese Berufsgruppen auch heute noch. Nichtsdestotrotz war das eben nie so meine Welt. Dann bin ich ja zum Verkäufer gestartet, im Einzelhandel gestartet. Dann hieß es eher schon als Verkäufer verdienst du nicht so dick Geld, aber nun gut, besser, wie ich sage jetzt mal übertrieben Hartz IV. Worauf ich hinaus will ist, also der Verkäufer Job wurde jetzt nicht so krass gut gefunden, und wie ich dann gesagt habe ich mache mein eigenes Ding da draußen, war die Begeisterung auch nicht so groß, weil es natürlich klar ist. Man wünscht sich natürlich für seine Kinder immer nur das Beste. Und das ist ja auch völlig lobenswert, völlig in Ordnung. Gerade wenn du dem aus der Elterngeneration raus dir vorstellst, sie selber in diesen klassischen Strukturen herangewachsen sind, in großen Konzernen möglicherweise ihr tägliches Brot verdient haben, die dann damals von der Schule quasi eine Ausbildung direkt in diesem Betrieb rein sind, da teilweise über Generationen hinweg geblieben sind, bis sie dann am Ende wieder heraus gegangen sind. Mit ihrer Abfindung, am Ende mit ihren entsprechenden Ruhestandsgeldern. Das heißt, man wurde da quasi im Prinzip in eine Firma reingepackt früher und dann ist man da bis auf Lebzeiten geblieben.

Diese krassen Wechsel, wie wir sie heute haben, das gab es ja vor Generationen in dem Sinne nicht wirklich. Das heißt, man hatte einen guten Job, war stolz darauf. Man hat sich mit der Firma identifiziert. Das war diese Generation, wo es um das Thema Mittelstand ging. Globale, große Mächte. Insofern, dass man gesagt hat es war diese Zeit an Massenmarkt. Das sehen wir ja. In diesen Generationen sind genau diese großen Firmen entstanden, wie wir sie heute kennen. Diese großen Nahrungsergänzsfirmen, diese großen klassischen Lebensmittelfirmen, aber auch am Ende darüber hinaus die klassischen Automobilfirmen. Das heißt dieses Ganze für die Masse. Man hat dann dank der Industrialisierung hat man ja gemerkt Okay, wir können Dinge am Fließband produzieren, wir können in Masse produzieren. Und dann sind eben diese großen Massenbetriebe entstanden. Heute, jetzt 2020, entsteht so langsam der Umbruch. In Masse zu produzieren, Rohstoffe zu verschleichen, das ist schlecht. Wir sollten ein bisschen zurückgehen und sollten sagen Hey, wir brauchen vielleicht ein bisschen mehr Nachhaltigkeit. Wir brauchen vielleicht eher diesen kleinen Landwirt, der regionale Dinge macht. Ich genauso. Ich liebe es, wenn ich zum Beispiel hier die Wurst von unserem, ja von unserem Bauer hier vor Ort kriege. Ich weiß auf der Insel genau, wo das Ganze hergestellt wird. Gleiches gilt für Dinge wie unsere Milch und Käseprodukte. Die werden hier auf Mallorca und Menorca herangezüchtet. Und ich finde das super, dass ich die Leute kenne, mit denen sprechen kann. Ich weiß also wo die Sachen herkommen. Auch viele Lebensmittel, Melonen zum Beispiel pflanzen wir selber im Garten an. Das heißt, ich muss die gar nicht raus importieren. Oder wir haben auch sehr viele spanische Melonen, zum Beispiel, um in dem Beispiel zu bleiben oder auch Kartoffeln. Die werden hier auf der Insel angebaut und ich kaufe sie quasi hier vor Ort. Regionalität lebt, und jetzt kommt es sogar im E-Commerce. Selbst auf Amazon Spanien sehe ich genau das. Ich kann diese Produkte von Palma de Mallorca, die hier angebaut werden, oder auch die Zitronen, die hier bei uns angebaut werden. Die gibt es kistenweise jetzt bei Amazon zu kaufen. Das heißt, diese Regionalität lebt auch auf diesen Plattformen und da sind wir ja mittendrin. Das war früher undenkbar. Diese Entwicklung kam relativ jung.

Worauf ich aber jetzt eigentlich hinaus will ist folgendes; Das heißt, inzwischen haben wir eine andere Situation. Und deswegen bin ich sehr froh, dass wir ausgewandert sind. Inzwischen bin ich sehr froh, dass wir in ein dezentrales Team haben. Das Team arbeitet in verschiedensten Zeitzonen, in verschiedensten Ländern, von Deutschland, Österreich bis hin zu Amerika. Wir haben ganz verschiedene Zeitzonen und wir haben ganz verschiedene Kulturen und sogar verschiedene Sprachen. Wir haben spanische, wir haben Deutsche. Wir haben ganz verschiedene Sprachen, wir sprechen nicht zuletzt auch Englisch. Worauf ich hinaus will auch an der Stelle ist, dieses Dezentrale funktioniert wunderbar und das funktioniert bei uns seit wir ausgewandert sind, mehr oder weniger vom ersten Tag. Natürlich geht das nur dank Digitalisierung, dank irgendwelcher Messenger wie Skype oder Slack und Telegram. Das sind Dinge, die gab es natürlich vor zehn Jahren noch nicht oder standen noch in den Kinderschuhen. Aber in der heutigen Zeit können wir dezentral arbeiten. Dank Videokonferenz System wie Zoom oder GotoMeeting und wie die alle heißen, könnt ihr natürlich richtig gut miteinander arbeiten, auch wenn ihr dezentral seid. Das hat eben auch Corona gezeigt in den Großkonzernen. Das kam jetzt an. Wir müssen nicht mehr alle an einem Platz haben.

Bei mir wie gesagt, früher war das genau so. Ich habe angefangen, am Anfang Webseiten zu bauen, weil ich gemerkt habe Naja, ein bisschen Webseiten bauen, das kann ich ganz gut. Da hat man sie für ein paar hundert Euro damals verkauft. Wir haben angefangen so ein bisschen das Thema public relation zu machen. Irgendwelche erste Pressemeldung zu schreiben. Und da kamen dann die ersten Aufträge rein und ich war sehr stolz. Aber so der Grundtenor aus dem Elternhaus war eher so naja, okay, jetzt hast du da so ein paar Euro ist auch super, aber trotzdem noch so Sicherheit, das ist das springende Wort Sicherheit, einen festen Job, du musst also raus aus dem Haus. Nur alles, was außerhalb vom Haus war, war ein sicherer Job. Bei mir ging das so weit, dass ich ich würd nicht sagen genötigt, aber mir sehr wohl ans Herz gelegt wurde nach dem Motto Hey, wir hier bezahlen ja quasi für dich. Wir stellen dir dein Zimmer kostenlos zur Verfügung und deswegen hast du dich quasi auch dem Anspruch der Familie zu fügen. Und das war dann im Prinzip so ausgeprägt, dass man sagte Na gut, und du musst rausgehen. Ich war dann also in einem fucking Callcenter gesessen für den heutigen Sicht würde ich sagen zum Mindestlohn. Es war nicht wirklich dick Business. Ich war in einem fucking Callcenter, mehr oder weniger hin gezwungen, musste dort in einem verrauchten, damals gab’s das Thema Rauchen und nicht rauchen, und das gab es nicht. Ich war mitten in so einem Rauchkessel gesessen, mit ganz vielen tollen Leute, die waren wirklich nett. Ich habe sie gemocht. Aber im Endeffekt war ich trotzdem mit dem scheiß Arbeitsumfeld. Es war sehr, sehr laut. Ich war einem faktischen Hasenstall als Callcenter, musste irgendwelche Dinge am Telefon verkaufen. Ich war ein guter Verkäufer. Ich war wirklich sehr gut, habe aber auch da gemerkt, dass ich Dinge optimieren würde, dass die Software, die wir nutzen, um die Leute zu belästigen, quasi sehr veraltet war. Ich habe angefangen, dem Management konstruktive Fragen zu stellen, auch konstruktive Kritik zu stellen so Leute, was wir hier machen, das ist so Kacke. Wir könnten das viel krasser machen. Da ging es auf taube Ohren. Dann hieß es ja Herr Siegler wir machen das schon immer so, sie müssen das genauso machen. Da dachte ich das kannns ja nicht sein. Ich hab das wirklich gemacht. Ich habe gekündigt, von heute auf morgen. Ich habe auch gedacht Alter, mir scheißegal, was zu Hause wieder der Punk abgeht. Ich habe gekündigt. Mittendrin von heute auf morgen. Ich habe gesagt, Leute könnt auch euer Geld behalten für den Monat. Ich will nichts mehr von euch wissen. Ich lasse mich ja nicht zum Clown machen. Ich bin einfach aufgestanden, bin gegangen, aus dem Laden raus, bin nie wieder da hingegangen, hab meinen letzten Scheck damals, gab Schecks noch. Ich habe Schecks immer ausgehändigt gekriegt, die hab ich dann bei meiner Bank abgegeben und dann wird das Geld eingezahlt. Ich habe den Scheck liegen lassen. Den allerletzten hab ich nie eingezahlt. Hab gesagt wisst ihr was behaltet euer scheiß Geld, ich mache mein eigenes Ding.

Und das war ja dann auch das andere in meinem Ausbildungsbetrieb. Keine Sorge, ich erzähle jetzt nicht nochmal in voller Länge. Nur ganz kurz. Irgendwann war es also so mein Ausbilder hat mitbekommen, dass ich die gleichen Dinge verkaufe wie in seinem Ausbildungsbetrieb. Das Thema Kindermöbel und Baby Ausstattung, hat mir dann fristlos gekündigt und ich stand da auch wieder vor dem Nichts, vor dem Scherbenhaufen. Aber ich habe immer wieder gelernt, auch für mich, nur weil ich rausgehe, weil das irgendwie heisst hei geh raus mach einen Job. Das ist doch keine Sicherheit, Alter, da kriegste gekündigt. Bei dem anderen musste ich kündigen, weil ich sonst den Koller gekriegt hab. Ich habe einfach gemerkt, ich bin nicht der Arbeitnehmer. Ich ecke permanent an, ich habe meinen eigenen Sturkopf. Ich habe immer Dinge probiert zu verbessern. Das hab ich heute noch. Das ist sowieso eine Krankheit. Ich sehe Dinge und ich möchte sie immer wieder verbessern. Ich möchte es immer wieder krasser machen. Und das geht natürlich nicht. Als Arbeitnehmer kannst sagen ja ich würde das machen. Dann geht es hier links und rechts wieder raus. Aber irgendwie ss interessiert ja keinen. So, und das ist genau das Problem. Wie gesagt, man dachte bei mir immer Familienmässig du musst rausgehen, musst irgendwo einen Job finden, gehörig unterstellen. Und dann wird es am Ende schon. Die Sorgen schon für dich sozusagen. Du musst einfach nur Fresse halten, das machen, was man von dir verlangt und einen guten Job machen, tollen Lebenslauf, dann sorgen die für dich. Das Problem ist also aus heutiger Sicht, ich will nicht, dass sich jemand für mich findet, der für mich sorgt. Deswegen bin ich auch bereit einen Cut zu machen, auszuwandern. Ich lasse die Vergangenheit hinter mir, wir starten neu. Ich brauche niemand, der für mich sorgt. Ich bin so überzeugt von meinem Wissen, von meinem Mind, dass ich selbst für mich sorgen kann. In guten wie in schlechten Zeiten. Da bin ich überzeugt davon.

Und das ist der springende Punkt. Ich war nie derjenige, der sich langfristig irgendwas sagen lässt. Ich bin schon offen für konstruktive Kritik. Das dürfte nicht falsch verstehen. Aber ich bin einfach ein sehr schlechter Angestellter insofern. Das ist das Riesenproblem. Warum ich es nicht lange irgendwoe aushalte, weil ich immer wieder anecke und sage ich muss mich entsprechend frei entwickeln und es gibt Jobs, da ich mich frei entwickeln kann, so wie jetzt ich kann YouTube Vidoes machen, ich kann Podcasts machen, da gibt mir keiner mein Drehbuch vor. Diese Freiräume muss man sich erkämpfen, muss man sich erarbeiten. Aber ich war immer, und das ist auch der eigentliche Punkt, nicht jemand, der überzeugt war, dass ich rausgehen muss, um mein Geld zu verdienen. Rausgehen im Sinne von, dass es draußen immer besser ist. Und das ist eben genau das. Ich glaube, früher war das halt so. Da ging man eben zu großen Firmen, die dann für Prestige standen, die für diese Nische, für diese Branche standen. Und dann hat man eben gesagt Okay, wenn du in dem und dem Unternehmen bist, dann kannst du darin alt werden, deine Rente ist safe und so weiter. Möglicherweise war das ja so, was ich vorhin dachte, über Generationen hinweg. Da hat dann quasi der Vater den Sohn oder die Mutter die Tochter. Er hat dann eben die Kinder wieder in diesem Betrieb mitreingebracht, über Connections. Und dann war das wie ein Stolz. So Patriarchismus, da bleibt man, da ist mal Leiter, dann wird man zu was da reift man zu was heran.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen ich habe damals Webseiten gebaut, ich habe damit angefangen Geld zu verdienen. Warum hätten wir jetzt nicht eine Webseite Agentur gründen können? Keine Ahnung. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, einfach zu sagen Hey, wenn jemand damals zu mir gesagt hätte, meine Familie gesagt hätte Okay, ich sehe du verdienst damit dein Geld. Probieren wir das mal zu skalieren. Aber damals hieß es, du verdienst dein Geld damit, aber das ist ja jetzt nur ein einmaliger Job. Damit weiß ich auch nicht, ob nächsten Monat etwas reinkommt. Inzwischen sind ganz viele traditionelle Unternehmen pleite gegangen, wir denken an Versandhändler Quelle und wie sie alle heißen, die sind irgendwie eingestampft worden. Jetzt habe ich gerade gestern gelesen, dass Karstadt und Galeria Kaufhof auch wieder am sturgglen sind mit den Innenstädten und alles wieder kleiner macht. Auch bei BMW hat man nach der Corona Geschichte wieder tausende Arbeitsplätze zusammengestrichen und bei anderen Arbeitgebern ja auch. Das heißt, die großen Brands für die Masse, von dem ich vorhin sagte, früher in der Industrialisierung hat man für die Masse produziert, das funktioniert nicht mehr.

Deswegen Dropshipping Business das ist genau der Gegensatz. Wir können Dinge von zuhause machen. Wir brauchen kein eigenes fucking Lager. Es genügt, wenn wir einen Dattenfeed haben, auf den ich Zugriff habe. Daraus kann ich Dropshipping Business machen. Ich kann das von zu Hause ausmachen, entgegen dem, was mir eingetrichtert wurde. Es funktioniert von zuhause. Wie gesagt, ich interpretiere aus heutiger Sicht zu Hause sogar Mallorca. Das heißt, im Endeffekt ist zu Hause nicht die eigenen vier Wände, sondern zuhause ist da, wo ich mit meinem Laptop bin, da, wo ich mich wohlfühle. Genau das ist möglich, weil ich das jeden Tag jetzt inzwischen sehe, dass es möglich ist. Aber ich weiß, dass vielleicht viele von euch das genau so eingetrichtert bekommen haben. Und ich weiß auch wirklich, wie schwer es ist, da den Heiligen Gral zu finden. Man will natürlich nicht aufmüpfig wirken im Sinne von, dass man zu seinen Eltern respektlos erscheint und sagt Alter ich weiß es genau besser. Das wird dann eh nicht voll genommen. Je nachdem, in welchem Alter du bist. Bei mir war es die Teenagerzeit. Da hat man gedacht Alter, hatten wir auch wirklich zu verstehen gegeben, nach dem Motto ich sitze hier am längeren Hebel, du wohnst hier bei mir. Also spielst du nach meinen Spielregeln. Es wird das Wasser getrunken. Das war auch so eine Diskussion. Das ist aus heutiger Sicht lächerlich. Aber es war so. Ich durfte gewisse Dinge, gewisse Markenprodukte, die Coca Cola nie trinken. Weil das war nur für gewisse Menschen in unserem Haushalt reserviert. Genauso beim Wasser. Z.B. das Volvec Wasser, ich durfte das Wasser nie trinken, weil das war nur für einen anderen Teil zur Familie bei mir reserviert. Dann denke ich mir Heute jetzt so, denke ja, das ist absurd. Aber so war das. Das heißt, man hat wirklich mit zweierlei Maß gemessen. Das heißt jetzt mal ganz übertrieben, überspitzt, wobei es schon sehr, sehr großen Teil Wahrheit enthält. Ich musste quasi das billige, das billigste Wasser trinken. Im Vergleich zu anderen Leuten. Oder ich musste die No-Name Cola trinken, im Vergleich zu den anderen die die Marken Coca Cola trinken konnten. Nur weil man mir damit auch zeigte, du arbeitest ja von zuhause, du arbeitest nicht wirklich, und du gehst nur so einem Kack Job nach. Da musst du dich auch damit begnügen. Ein bisschen Sohn zweiter Wahl. Das ist jetzt ein bisschen überspitzt, aber es war wirklich so. Es war genau so. Da wurde immer genau vorgerechnet nach dem Motto was auf den Tisch kommt das wird gegessen. Das ist völlig in Ordnung und darum geht es auch gar nicht, dass man eine Sobderwurst haben will. Ich will nur sagen, ich wurde so ein Stück weit geprägt, und ich hab mir aber gedacht Alter, wisst ihr was das Spiel spiele ich nicht länger mit. Relativ schnell ausgezogen, hatte dann mein erstes großes eigenes Haus zur Miete mit meiner damaligen Lebensgefährtin. Wir hatten einen eigenen Bungalow mit Garten und da hieß es auch Ja, da ist wieder größenwahnsinnig. Warum größenwahnsinnig? Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, wi ein kranker Hassler und ich habe mir gedacht, wenn ich schon hasslen muss, dann kann ich mir auch ein geiles Haus mieten. Das hat keiner verstanden warum ich diesen Schritt gemacht habe. Und auch wenn mir am Ende der Laden dann sprichwörtlich um die Ohren flog und damit natürlich auch mein tolles Mietshaus um die Ohren flog, ich bereue diesen Schritt nicht. Es war einfach diese schrittweite Rebellion. Ich wollte mich beweisen. Ich habe gesagt, ich kanns. Am Ende konnte ich es dann doch nicht aufrechterhalten. Aber ich hatte dann trotzdem das Grundlearning und ich habe meinen Grundweg gemacht.

Und heute ist es noch genauso. Wie gesagt, wir hatten jetzt hier auch aus der Familie anderen Generation, meine Oma und so weiter zu Besuch und auch wirklich einige Monate. Ja, und das war auch eine sehr schöne Zeit. Aber auch da worauf ich hinaus will ist, das noch eine andere Generation wie meine Eltern. Das ist ja quasi die Oma. Die Generation davor, und da siehst du auch noch, da ist einfach so verankert. Es ist einfach so drin. Da ist eben diese Sparsamkeit, nicht im Sinne von Geizigkeit, aber diese Sparsamkeit hatten ganz viele kleine Beispiele hier, jetzt, wo ich mir gemerkt habe Okay, ich jetzt in meiner Generation mit meinem heutigen Stand, handhabe die Dinge einfach anders. Ich bin jemand aus heutiger Sicht, ich muss dahin wachsen, ich wurde ja immer klein gehalten, wobei ich das nicht sagen will es hat mir etwas gefehlt, hat an nix gemangelt. Ich wollte euch das nur erklären mit diesen zwei Klassengesellschaft. Das war so, wo man immer wieder nur zeigte, dass darfst du und das darfst du nicht. Ich musste mich also gewissen Regeln unterwerfen. Nun wo ich jetzt aktuell noch mal gemerkt habe war eben so bei ganz kleinen Dingen. Wenn wir einkaufen gegangen sind, jetzt hier mit der Oma zum Beispiel. Sie hatte dann eine ganz andere Sicht auf die Dinge wie wir wenn wir gewisse Dinge gebraucht haben. Sagen wir meine Zahnbürste, ganz banale Dinge. Oma stellt sich fürs Regal ungelogen und gar nicht bös gemeint. Aber es ist die Wahrheit. Wirklich zehn Minuten wird abgewägt ob wir jetzt diese Bürste kaufen oder diese Bürste. Es waren exakt ungelogen 40 Cent Unterschied. Jasmin und ich, wir würden die Erstbeste nehmen, die uns in den Sinn kommt und gut ist. Es ist abgehakt. Und dann kommt das nächste. Es wurde ja ein Zehn-Minuten-Takt gemacht, welche Zahnbürste wir kaufen. Oder Thema Coroan und so weiter. Oma muss dann Heim fliegen, ist ja klar. Thema Flieger, die ersten Flieger flogen wieder. Ging es um das Thema, sollten wir mal ein bisschen was zum Desinfizieren kaufen. Wie gesagt, Thema Flieger. Irgendwelche Leute anlangen, man kann ja jetzt dran glauben oder nicht. Aber so ein bisschen älteren Generation aufpassen schadet garantiert nicht. Ja, nee, das kostet dann aber zwei Euro siebenunddreißig so ein Mittel, das brauchen wir nicht. Zu Hause hab ich ja, super zuhause. Hat sie super. Bringt ja auch nichts, wenn du dir den gefühlten Tod einfängst auf dem Rückflug. Aber zu Hause habe ich es ja. Das ist so eine Generationssache. Das ist aber, worauf ich hinaus will. Das ist gar nicht schlimm und für alle, die es trotzdem gekauft haben. Worauf ich hinaus will, ist das ist so früher war das so Sparsamkeit auch bei meinem anderen Opa, leider inzwischen schon verstorben, Väterlicherseits war das ähnlich. Der hatte noch den Krieg miterlebt, das heißt, er war mit an der Front. Damals warst du genauso. Wir hatten so ein Ritual. Wir haben jeden Samstag immer Hähnchen mit Bandnudeln und Salat gegessen. Das war schon über Jahre hinweg eine Tradition. Und Opa hat immer die Teller voll geschleppt,.ihr kennt das vielleicht auch von euren Großeltern ist immer direkt noch mehr drauf gekriegt, noch mehr. Warum? Opa war im Krieg, hat das miterlebt. Er hat immer diese Nahrungsknappheit erlebt. Er hat dann auch den Wandel dieser Masse, was vorhin sagte, die Industrialisierung auch miterlebt, dass es plötzlich genug für alle gab, dass das Essen plötzlich wieder erschwinglich war und dass er nicht darum kämpfen musste. Und deswegen hat er sich die Teller immer voll geladen und auch uns drum herum auch teilhaben lassen an diesem Wohlstand, weil das für ihn eine ganz neue Lebenserfahrung war. Sicherlich eine ganz tolle, wenn du aus Knappheit wirklich nichts zu essen hatte. Und wenn du jetzt plötzlich in einer Fülle an Überschuss lebt.

Also das ist natürlich das Gegenbeispiel. Was ich damit sagen will es sind diese Kultur, diese Dinge, die uns prägen in der Vergangenheit, so hier. Wir werden geprägt in der Vergangenheit, ob wir Dinge kaufen oder nicht, ob wir das Geld herumdrehen müssen oder nicht. Es wird uns erklärt, wenn wir zu Hause arbeiten, kann das nicht funktionieren. Wenn wir zu einer großen Firma gehen zu einem großen Konzern, der meinetwegen sogar an der Börse ist. Dann sind wir sicher, das ist alles Bullshit. Ich will aber sagen, dass das die Gewinner sind. Jeder dieser ganzen Leute hat ein Stück weit recht, nämlich auf ihrer eigenen Sichtweise und deswegen alles, was ich hier gesagt habe, nicht wirklich wertfrei. Es entspricht der Wahrheit, so habe ich es erlebt. Aber keine dieser Personen hat insofern Unrecht oder Recht. All diese Leute haben ihre eigene Daseinsberechtigung und haben ihre Sichtweise. Sie haben ihre Dinge sich angeeignet auf ihrem eigenen Lebensweg. Du hast sicherlich jetzt eine ganz eigene Meinung davon, ob Dropshipping funktionieren kann oder nur mit chinesischen Produkten funktionieren kann oder ob das auch mit europäischen Produkten, Lieferanten und so weiter funktionieren kann. Das heißt, wir alle haben unsere eigene Sichtweise, die uns prägt.

Ich kann nur sagen grundsätzlich bin ich sehr froh, dass ich durch diese ganzen Dinge geprägt wurde, wie wir alle ein Stück weit von der Familie und der Freunde und Verwandten geprägt werden. Man sagt ja nicht umsonst, man ist der Durchschnitt der fünf Personen, die am nächsten stehen. Und ich hab mir da echt mal ganz lange dafür sehr ausführlich Gedanken gemacht. Mir aufgeschrieben was sind denn die fünf Leute mit denen, die mir am nächsten stehen? Und ich hab da so ein bisschen Charakter Dinge herausgearbeitet. Einerseits ist es Sparsame von Oma. Ich will die verschwenderisch, aber diese Wohlstandsklug von Opa. Diese ganzen Werte. Ich habe mir die genau so erarbeitet, da mein Durchschnitt gemacht und es ist sehr erschreckend, wie brutal das auf den Punkt trifft, wie man sich dann wiederfindet. Kann ich dir nur wirklich ans Herz legen, setzt dich mal für ein paar Minuten hin, schreibe mal die fünf Leute auf, die so um sich herumschwirren, die letzten Jahre, die dich an dem Handel gepflegt haben, reflektiere das mal zurück und du wirst Eigenschaften finden von diesen Personen, die du adaptiert hast.

Und das ist wichtig zu wissen, weil ich ja heute auch als Mentor gesehen werde, ein Stück weit als Branchen Influencer, Anführungszeichen. Und das ist wichtig. Du musst dir dessen Bewusst sein, dass auch du die Leute, die dir am nächsten stehen, auch ein Stück weit beeinflusst und das auch nach außen getragen wird. Das ist also ganz wichtig, dass man sich dem klar wird. Ich war mir dazu lange Zeit nicht klar.

Ich habe so meinen Lebenswandel durchlebt. Ich habe immer mein eigenes Ding gemacht. Ich hatte meine ersten Mitarbeiter schon damals in meiner Schulzeit, während ich in der Schule war. Das war damals auf der Hauptschule nur angefangen und so weiter, weil es für Höheres nie gereicht hat. Naja, scheiß drauf, geht doch ohne Abschluss, weiß ich heute. Das ist der Punkt. Ich habe angefangen in meiner Schulzeit, in den Pausen, in den Pausen bin ich rüber gegangen. Unter dem Bahnhof durch. Muss sich eine Bandung Unterführung, muss ich durch ein Industriegebiet vor der Berufsschule darüber laufen. Da war mein Lager, da waren meine Mitarbeiter, also in der Mittagspause, in der Schule oder in den Pausen, nur wo andere Leute irgendwelche Sachen gemacht haben, Halligalli gemacht haben und so weiter, bin ich rüber gerannt, habe Anweisungen geben in der Firma, bin dann wieder zurückgegangen. Und auch damals wurde ich von den Lehrern, irgendwie ist das Traurige am Schulsystem, das als Abschluss, ich wurde dann nie unterstützt nach dem Motto der geht seinen eigenen Weg. Ich wurde irgendwie immer komisch behandelt nach dem Motto Was das für ein komischer Außenseiter, der hat seine eigene Firma. Ich wurde dafür nie in dem Sinne gelobt, okay, irgendwie ein bisschen arrogant zu sagen Alter, die Leute müssen doch anerkennen, was wir da leisten. Aber ist die Frage an dich da draußen. Findest du nicht auch das irgendwie mit unserem Ausbildungssystem, wie es momentan da ist, solche Roboter, hirnlose Menschen am Endeffekt züchten am laufenden Band. Ich finde, es ist immer noch diese Massenproduktion. Die Leute, die heute aus der Schule rauskommen, egal ob sie den Hauptschulabschluss haben, einen Realschulabschluss haben, den ich übrigens irgendwann mal nachgemacht habe, oder ob die irgendwelche Dinge studiert haben oder noch weitere Bachelor und haste nicht gesehen, so wie Jasmin die ist ja so gesehen von der Schulbildung mir weit überlegen. Worauf ich hinaus will. Am Ende sind wir doch alle nur Stereotypen. Wir werden am Ende nach einem Schema vorgepreßten Schema wie so ein Burger zusammengepresst und mit einen Scheiß ins Hirn reingepresst. Ja, dann gab es den Krieg, dann gabs den Diktator, dann gabs den Politiker, dann gabs Napoleon und die Erde ist doch keine Scheibe und uns wrid so eine geballte Scheisse rein gebracht, dass wir an das eigentliche wie man Unternehmer wird, wie man Unternehmen führt, wie man wirklich echte Dinge versteuert, dieses praktische, wird dir einen Scheiß beigebracht. Uns wird genau das nicht beigebracht, der heutigen Schule wird nicht beigebracht. Ich habe selber erlebt, wie gesagt, und ich denke, dass es heute noch genauso.

Wenn du dein eigenes Ding machst, wirst du von deinen Lehrern, das ist kein Vorwurf an die sind ja auch Teil dieses Systems, die werden hier niemals sagen Hey, das machst aber krass, und du gehst einen eigenen Weg. Das finden wir gut. Inspiration für deine Mitschüler. Nein, nein, nein, nein, da wird dann gesagt tu es nicht. Und wir müssen jetzt hier den Test schreiben. Siegler das ist jetzt so, und Buchseite 87 und so. Leute tut es nicht. Deswegen haben wir gesagt hier mit Jasmin, komm, wir machen einen Dropshipping Betriebs an den Start. Da könnt ihr einfach, auch wenn es kein offizielles Ausbildungssystem in dem Sinne ist, es hat trotzdem einen sehr ernsthaften Charakter. Ihr könnt damit eure eigenes Hamsterrad verlassen und das auch wenn ihr auf der Baumschule wart, Hauptschule wart, gar keinen Schulabschluss habt. Das ist alles scheißegal. Es ist scheißegal Leute, lasst euch nichts anderes einreden, egal, wo er herkommt, egal, ob es euch da schon gut geht oder ob wir noch hungrig seid, weil er etwas verändern wollt in eurem Leben oder noch mehr verändern wollt. Das ist scheißegal, wo du herkommst. Scheißegal, was dir dein Umfeld sagt, wenn du willst, dass du was für dich erreichen kannst, du kannst durch YouTube. Es gibt so krassen Content da draußen. Damit denke ich meinen eigenen Channel mit über 56 kostenfreien Videos. Es gibt so viele Dinge, die kostenfrei sind. Wie unser Dropshipping Magazine, viele Videos auf der Video On-Demand Plattform, check den Content auch wenn du keine Kohle hast, gehe deinen Weg. Lass dich nicht entmutigen, mach dein Business, sei hungrig, mach try and error. Und wenn du einen Store gebaut hast und echte, konstruktive Kritik willst. Melde dich bei uns. Wir machen die Tu’s nicht Video Shows. Das ist kein Diss. Wir machen einfah nur das Ganze Konstruktiv, damit du reifen kannst. Das ist genau das, was ich früher nie bekommen habe. Ich wurde immer und immer klein gehalten. Es wurde mir nie die Vision abgenommen, man hatte die Vision die ich hatte immer als großspurig, als Spinnerei abgetan. Und heute weiß ich Fuck you all wir gehen unseren eigenen Weg. Ich sitze hier im Garten, hab meinen eigenen Pool, guck aufs Meer und denke Fuck you all. Das ist genau das, das ist Dropshipping Lifestyle das ist aber auch harte Arbeit. Das ist Disziplin und ist vor allen Dingen eins, Widerstand gegen die vorgefertigten Meinungen. Es ist genau das. Überzeugung Hassel und Try und Error. Keine Angst auf die Fresse zu fallen, wieder aufzustehen. Wie gesagt, ich bin durch die Hölle gegangen und ich stehe heute hier und spreche zu dir.

Und das ist genau der Punkt. Mach auch du das anders, mach dein EU-Dropshipping Business, mach es groß und lass uns gerne teilhaben. Wir geben dir gerne konstruktives Feedback von Herzen. Also lass dich nicht runterkriegen. Auch wenn du vielleicht aufgrund deines Umfelds, aufgrund von dieser Generationenfrage klein gehalten wirst. Das machen die Leute, glaub ich gar nicht, weil sie das Böse meinen. Sie meinen es ja gut. Das ist das Perfide daran. Sie meinen es ja gut, weil es deren Prägungen deren Überzeugungen sind und das ist okay. Nehmen wir das mit, respektieren wir. Jeder packt sich an seine eigene Nase. Jedermanns meints bestimmt nur gut. Ich war auch nur gut. Tue dir öfters mal gefallen, tu gewisse Leute aus deinem Handy verbannen und Gruppen verabschieden. Fokussiere dich und denke drüber nach wer sind die fünf Leute, die haben Einfluss, am meisten Einfluss auf dich als Person wirken. Möglicherweise ist das ganz erschreckend und du wirst dich von ein oder zwei Personen verabschieden. Such dir andere Leute die besseren Einfluss auf dich haben. Durch dich und auf dich abstrahlen. Du bist die Summe von diesen fünf Personen. Und am Ende wird es deswegen du und dein Business wirklich zum Wachsen bringen.

Ich freue mich, dass du dabei warst, es war eine tolle Session. Ich hoffe, ich konnte ich motivieren und zeigen Hey, auch bei mir war nicht immer alles so vorgefertigt. Wir haben ja nicht immer alles weg gelegt. Ich musste wirklich Scheiße fressen und ich musste vor allen Dingen Entscheidungen treffen. Und hinter denen musste ich stehen, auch wenn es ungewiss war. Wie gesagt, wir sind ausgewandert. Wir konnten kein Wort Spanisch. Ich hatte keine Ahnung, was auf uns zukommt. Es war einfach von heute auf morgen. Alles oder nichts. Und das war schon sehr oft so. Alles oder nichts. Wir fangen einfach an, wir tun das, wir optimieren es. Mein Leben ist eine große Beta-Version, und du bist mittendrin. Herzlich willkommen.

Das war viel Stoff, viel Fachwissen, auf wenige Minuten komprimiert. Und so geht es auch in den nächsten Folgen weiter. Bis dahin.