Hi, hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte, und ich zeige Euch heute vier Alternativen, wie Ihr bei Amazon neben FBA Geld verdienen könnt.

Ja, Ihr wisst, dass Amazon FBA, das kennt irgendwie jeder, wir haben auch schon über das Thema Vendor Account gesprochen, aber es gibt noch ein paar andere Möglichkeiten und vier davon möchte ich Euch heute vorstellen, wie Ihr tatsächlich Geld verdienen könnt. Denn mir fällt auf, wenn die Leute von „Amazon“ reden, reden sie eigentlich maximal über das „Sellercentral“, also das Drittverkäuferkonto oder über FBA. Und die Welt bei Amazon ist eigentlich noch viel bunter!

Fangen wir mal mit dem „Amazon Business“ an. Also wenn Ihr Produkte habt, die Ihr, Thema Brand identifizieren wollt, die Ihr aber auch an Businesskunden verschicken oder verkaufen wollt, dann solltet Ihr Euch für „Amazon Business“ zertifizieren und Eure Produkte listen. Denn das Gute ist, die Leute können dort auf Rechnung kaufen, haben einen eigenen Business Prime Versand, haben Rechnungen mit Umsatzsteuern, das ist wichtig, gerade, wenn sie größere Kunden sind, die da kaufen. Ihr habt Multiuser- Konten, das bezieht sich darauf, wenn Mitarbeiter mit verschiedenen Hierarchien und Rechtegruppen bei Euch einkaufen wollen und Ihr habt viel mehr Absatzanalysen. Deswegen ist das schon mal eine coole Sache. Man kann seinen ganz normalen Prime Account in dem Geschäftskonto verifizieren lassen oder einen neuen eröffnen, das geht auch und wie gesagt, Ihr könnt das ganze Sortiment, das Ihr habt, speziell für das Thema Business quasi hier nochmal an eine andere Käuferschicht herantragen.

Denn es macht eben durchaus Sinn, für die Businesskunden einen separaten Marketplace, in Hinblick auf Rechnung insbesondere, einzukaufen. Denn auch ich als Dropshipping Experte habe es auch schon oft erlebt, dass es meistens mit den Rechnungen ein bisschen schwierig ist und deswegen macht es durchaus Sinn, wenn man eine Rechnung braucht, dass man auch bei „Amazon Business“ das direkt einkauft. Und natürlich aus Verkäufersicht, das direkt auch da verkauft. Ja, viele reden über das eigene Produkt und wie man das alles machen kann und beim Thema T- Shirt- Individualisierung fällt mir immer so Thema Spreadshirt- Shops ein, aber es gibt auch „Merch by Amazon“ und das Coole ist, Ihr seht das hier: Ihr könnt Eure eigenen Motive machen quasi, wenn Ihr kreativ seid, so wie bei Spreadshirt und Ihr kriegt dann eine Lizenzgebühr für Eure Motive.

Das Ganze sieht in der Praxis so aus, dass hier Euer Motiv ist, z.B. dieses Einhorn- Irgendwas. Das wird als Prime und natürlich kostenfreier Hin- und Rückversand, hier wird das gelistet, in verschiedensten Größen und Farben… Hier seht Ihr das nochmal: „Per Prime wird ausgeliefert“ und das Coole ist, Ihr verdient dann einfach an jedem Sale, wie eine Art Provision, eine Lizenzgebühr. Habt aber auch erstmal kein Erstinvestment. Und Ihr seht das auch hier: Richtig große Firmen, wie Disney, Marvel und alle anderen, die Ihr hier so seht, nutzen das ganze System auch von „Merch by Amazon“. Das heißt, der Vorteil ist, Ihr könnt erstmal T- Shirts „bedrucken“, Ihr müsst aber nicht vorfinanzieren. Das Ganze eignet sich auch ein bisschen als Marketingstrategie. Kosten/Nutzen- technisch mag man es vielleicht auf den ersten Blick nicht glauben… Und zwar Folgendes: Ihr könnt Euer eigenes Produkt natürlich, Thema „Euer eigenes Label“, vielleicht, wenn Ihr jetzt eine Fitnesscommunity habt oder irgendetwas, branden, könnt das dann darüber, über „Merch by Amazon“ anbieten, und der Vorteil ist aber, wenn Ihr quasi über die Community Bestellungen generiert, kann Euer T- Shirt, Ihr sehr das auch hier nochmal, im Prinzip in einen Bestseller Rank, innerhalb der Bekleidungskategorie, dann eben aufsteigen. Und das ist natürlich unter Umständen vom Trust her nicht verkehrt. Deswegen bietet sich das Ganze hier vielleicht gerade an, wenn man im Kreativbereich unterwegs ist.

Wenn man handwerklich begabt ist, sollte man auf jeden Fall „Amazon Handmade“ kennen. Das ist so ein bisschen die Dawanda- Konkurrenz. Wie gesagt, also alles, was handgemacht wurde: Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug, Ihr seht das auch hier: Vintage, Schränkchen und Kommoden. Jetzt zu Weihnachten natürlich sehr viel Deko und Accessoires, das Ganze wird in Handarbeit hergestellt, ist megainteressant und das kann natürlich auch für den ein oder anderen Verkäufer spannend sein. Wenn Ihr mal weg von diesen Mainstreamprodukten geht, hin zu den Customizationprodukten, solltet Ihr auf jeden Fall schauen, dass Ihr Eure Produkte auch in „Amazon Handmade“ reinkriegt. Wie gesagt, das ist auf jeden Fall ein Absatzkanal mit einer individuellen Käuferschicht, so ein bisschen wie der Businesskanal. Wie gesagt, nur hier natürlich eine andere Zielgruppe.  Das ist extremst fein und solltet Ihr auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Gerade, wenn man bei Amazon verkauft, die Nischen.

Und für alle, die jetzt ein Startup haben, das sind ja viele, ich habe viele Leute hier in meinen Kontakten, die gerade beim Thema Firmengründung sind oder Ihre eigenen Produkte auf den Markt werfen wollen, da solltet Ihr Euch auf jeden Fall mal das „Launchpad“ von Amazon angucken. Da könnt Ihr im Prinzip als Startup eine eigene Fläche kriegen, eine Präsenz kriegen Ihr sehrt das hier: Es geht von Getränke über Kondome über Spielzeug über Hightech, Lampen und hier seht Ihr Zahnbürsten, was auch immer, kriegt Ihr hier verschiedene Sachen angeteasert: Körper, Essen/ Trinken, Elektronik, Haus/ Garten, Spielzeug, Baby und- sehr geil- Amazon kooperiert mit Kickstarter, also quasi der Crowdfundingplattform und Ihr seht schon, es gibt hier eine regelrechte Angebotsflut auch hier. So ein bisschen über die Blitzangebote. Darüber habe ich auch schon gesprochen.

Hier gibt es eben spezielle Blitzangebote für Startups. Das heißt, wenn Ihr mit neuen Produkten, mit einer neuen Company an den Start geht, solltet Ihr Euch das „Amazon Launchpad“ auf jeden Fall einmal genau angucken. Es ist eben speziell für Startups, für Innovationen und kann durchaus ein Sprungbrett sein. Nicht nur hier auf der Amazonwelt, sondern eben auch im Hinblick auf die Medien. Das ist schon ein Impuls. Also wenn Du jetzt irgendwie im „Launchpad“ drin bist, dann kannst Du schon relativ gut und relativ leicht mit den Medien in Kontakt kommen, Du kannst dann vielleicht eine redaktionelle Berichterstattung bekommen, kostenlose PR bekommen, ein Interview bekommen, für Dein Startup respektive für Deine Produkte. Das heißt, man sollte auch mal so ein bisschen über den Tellerrand hinausschauen. Und das war mir eigentlich heute wichtig, dass wir uns das einfach mal so ein bisschen angeguckt haben.

Bei Amazon gesperrt oder suspendiert? Hier findest Du Hilfe!

Falls Ihr jetzt sagt, Ihr wollt zu dem Thema „Amazon Launchpad“, zum Thema „Amazon Handmade“, zu „Merch by Amazon“- das war das T- Shirt- Thema mit den Lizenzen- oder zu „Amazon Business“, wenn Ihr dazu einfach noch ein bisschen mehr erfahren wollt von eurem Dropshipping Experten Fabian und sagt: „Okay, wie kann ich da jetzt genau verkaufen? Welche Vorteile habe ich denn?“, kommentiert mir doch einfach hier, damit ich weiß, dass das auf Interesse stößt und wo die Fragen genau hingehen. Dann können wir uns auch in den nächsten Folgen freitags immer wieder ein bisschen spezieller um das Thema Amazon kümmern. Also einfach, was Eure Erfahrungen sind, was Ihr vielleicht vermisst. Wenn Ihr durchstarten wollt: Welche Infos Ihr noch braucht und dann werde ich die nächsten Freitag (oder in der Woche darauf) wieder in das Programm einbauen. In diesem Sinne: Macht die Augen auf! Es gibt mehr als eben nur „Versand durch Amazon“ und „Verkaufen bei Amazon“.

Beides ist wichtig, aber es geht noch mehr!