Ich möchte über die Nachteile des Dropshippings sprechen. Denn wir bekommen öfters auch mal Mails – nicht nur von potentiellen Kunden, sondern auch aus den Kundenkreisen. Immer wieder bin ich fasziniert, dass es offenbar so kleine Illusionsblasen noch gibt. Und das obwohl ich wirklich bemüht bin, hier nicht dieses Ein-Stunden-Konzept zu verarbeiten und auch nichts anzubieten nach dem Motto: Guck mal, wir sind Dropshipping Experten, wir machen den Webshop in einer Stunde. Wir machen hier schnelles Geld. Ich probiere den Leuten zu erklären, dass es nachhaltig ist. Und das ist offenbar immer noch nicht angekommen. Dazu soll dieser Beitrag dazu dienen, nochmal die Problematiken des Dropshippings aufzuklären. Das gewisse Anforderungsprofil – was man für ein Dropshipping-Business meiner Meinung nach braucht –  auch hier nochmal zu beleuchten. Und warum es eben nicht gut ist, ausschließlich auf die Familie zu hören.

Elite-Dropshipping ist so ein Synonym für ein Konzept. Und es ist eigentlich ein sehr bewährtes Konzept. Wir haben das eine oder andere Feedback bekommen von den ersten erfolgreichen Kunden. Wir haben viele, viele Mails gekriegt. Wir haben sehr viel aufbereitet. Und wir haben deswegen auch die Webseite entsprechend jetzt mit weiteren Referenzen und so weiter erweitert.

Das Thema Problematik des Dropshipping im Allgemeinen. Elite hin oder her. Denn da sehe ich immer wieder, dass man da eben gewisse Punkte nicht wirklich beachtet hat, losgelöst ob man das jetzt eben über Ali macht, ob man das selber macht oder wie auch immer. Das Grundproblem des Dropshippings ist nun mal: Ich habe eine Abhängigkeit des entsprechenden Großhändlers oder des Herstellers. Ich hatte ja letzte Woche erklärt, was Importeure sind, Großhändler, Hersteller und noch ein paar andere. Wo man einkaufen soll. Das Fazit war dort, kaufe zunächst immer so nah an der Quelle wie möglich. Das ist aber im Dropshipping nicht immer möglich und diese Woche möchte ich auch nochmal auf diesen Nachteil zu sprechen kommen. Denn diese Abhängigkeit von Lieferanten bedeutet je nachdem wie gut dieser Datenfeed, diese Datenqualität ist. Nur so gut wie diese Qualität ist, kann eben auch der eigene Webshop sein. Jetzt weiß man natürlich nicht im Vorfeld, wenn man einen neuen Hersteller anspricht, wie gut er sein wird. Man hat natürlich seine Erfahrungen, aber man muss trotzdem auch mit den Leuten reden.

Und ich bin immer wieder verwundert, wenn man dann mit den Leuten spricht und sagt, ok willst du den oder den Großhändler mal ausprobieren – die Leute sagen ja – und es dann nicht funktioniert, dass dann immer plötzlich dann der ganze Shop offline genommen wird. Das ist so eine Fluchtreaktion. So ein Huch. Aber das ist zum Beispiel etwas, was nicht zielführend ist. Auch dazu habe ich letzte Woche einen Beitrag gemacht, warum du den Online-Shop selbst bei Überverkäufen oder Bestandsproblemen nicht offline setzen solltest. Also falls du dazu jetzt mehr Interesse hast, weil du dich da wiederfindest in diesem Szenario – schau dir unbedingt diesen Beitrag von letzter Woche an.

Aber das Thema Abhängigkeit von einem Großhändler bedeutet natürlich auch, dass wir abhängig von dessen Qualität der Produkte sind. Wir können sie natürlich nicht wirklich überprüfen, außer vielleicht an einem Messestand. Und losgelöst davon sind wir von der Versandqualität und der Verpackungsqualität als solches abhängig. Und auch letztendlich mit diesen Rohdaten, mit Bestandsmengen die ich dann eben bekomme oder auch nicht. Oder regelmäßig oder auch nicht. Das weiß ich im Vorfeld alles nicht. Ich bin da ein Stück weit abhängig. Das ist im Dropshipping-Business – Elite hin oder her – nicht zu leugnen. Und Leute, ich kann es euch ehrlich sagen, ich habe es Jahre selber gemacht. Ich war selber immer im Lager gestanden. Ich habe selber Pakete verpackt. Und das sind mehrere zehntausend in den Jahren gewesen. Und wir hatten ganz am Anfang gar keine Warenwirtschaftssysteme. Das war natürlich ein bisschen blauäugig. Zum Schluss hatten wir dann welche. Sehr, sehr gute strukturierte Systeme. Und die Warenbestände haben so wirklich eigentlich auch selten gestimmt. Und ich bin ja öfters mal in Kundenprojekten drin – auch jetzt aktuell gerade hier auf der Insel bei ein paar, die nicht rein Dropshipping machen, sondern die echte Warenbestände haben.

Gut, da sind wir jetzt wegen Thema Marketingautomatisierung drin. Jetzt weniger wegen Dropshipping. Aber wenn ich dann eben bei den Herrschaften durch das Lager laufe, auch da wird mir oft gesagt, tja wir haben ja eigentlich Bestände, aber so wirklich im Griff haben wir das eigentlich auch nicht. Das liegt einfach daran, dass das ein Stück weit normal ist. Und wenn du jetzt nicht bei Amazon bist oder vielleicht eine Autogroup oder irgendwie in der Millionen-Milliarden-Liga mitspielst – was durchaus realistisch ist bei diesen Großkonzernen – aber wenn du eben eine One-Man-Show bist oder ein kleiner, wenn du einfach Kleinunternehmer bist, dann ist es üblich, dass das mit den Beständen nicht immer so hinhauen wird. Und die meisten deiner Großhändler und Zulieferer sind das natürlich in der Größenordnung eben auch. Es ist eben ein verhältnismäßig kleines Unternehmen egal wieviel mehrere zehntausend, hunderttausend Euro Umsatz so eine Firma macht. Vielleicht auch mit einer Million. Das ist noch nicht der Global Player. Und was ich damit sagen will ist, es passieren einfach Fehler. Wir sind Menschen. Es passieren Fehler. Und diese Abhängigkeit lässt sich deswegen nicht rausnehmen. Und selbst wenn du ein Fulfillment-Center hast. Wenn du Amazon-FBA hast – wie oft werden Waren beschädigt. Sie kommen nicht an. Und ja der Stapler fährt mal rein oder es fällt sprichwörtlich vom LKW. Das ist normal. Und deswegen ist es so beim E-Commerce im Allgemeinen – egal ob ich ein eigenes Lager habe oder ob ich Dropshipping mache – es wird niemals die Garantie geben, das alles von A bis Z reibungslos läuft.

Und das ist die Problematik Nummer zwei bei Dropshipping. Dieses, es läuft alles. Es ist hier kein Wellnessurlaub, den man bucht. Egal ob man hier vor Ort ist oder ob man sich für ein Konzept entscheidet. Egal ob man das selber macht oder in der Academy über mehrere Wochen. Grundsätzlich gilt, Dropshipping ist E-Commerce. E-Commerce ist ein Business. Und ein Business ist Arbeit. So, und wenn ich nicht bereit bin zu arbeiten, dann ist es egal was ich tue, ob ich Dropshipping mache oder an der Börse arbeite oder im Einzelhandel arbeite oder in der Fischzucht. Wenn ich nicht arbeiten möchte, weil ich faul bin, dann brauche ich mich überhaupt nicht mit dem Thema Handel beschäftigen – es heißt ja Handel und nicht Ausruhen – dann ist das einfach falsch.

Was man natürlich auch nicht machen darf, das ist der Fehler Nummer 3 aus meiner persönlichen Sichtweise. Dropshipping, insbesondere Elite-Dropshipping, ist kein Investment in dem Sinne, dass man wie an der Börse irgendwo parkt und dann mal schaut, was daraus wird. Denn das ist oft die Illusion, dass die Leute glauben ich wäre der Mitarbeiter. Nein, wir bieten ein Mentoring. Ein Mentoring! Jetzt kann man mal bei Wikipedia mal nachschauen, was ein Mentoring eigentlich ist. Und Mentoring ist eben nicht der Mitarbeiter des Monats, der ich hier bin. Sondern ich kann die strategischen Grundzüge geben, ein System aufweisen, was funktioniert und euch sicherlich eine Menge Zeit und Arbeit sparen wird und noch ein paar Nerven. Und jeder der glaubt, dass er es jetzt so schlecht getroffen hat vielleicht mit dem, was er jetzt tut, wird es vielleicht ein Stückchen besser kriegen, weil wir viele Fehler für euch schon gemacht haben. Viel Lehrgeld schon bezahlt haben, aber es ist ein permanenter Optimierungsprozess. Wir sind deswegen auch sehr dankbar über das Feedback und sind bemüht, es noch besser zu machen und werden in den nächsten 4 Wochen ein völlig überarbeitetes, verbessertes Dropshipping-Gesamtpaket anbieten. Also wirklich einen kompletten Relaunch anbieten aufgrund des ganzen konstruktiven Feedbacks, was mich mega anspornt.

Und das ist auch der Grund, warum wir das tun. Aber das ist eben mein Business. Ich muss am Unternehmen arbeiten, Jasmin muss auch am Unternehmen arbeiten. Wir arbeiten an diesem gesamten Konzept, ihr wiederum in dem Rädchen in eurem eigenen Business. Das sind verschiedene Zahnräder, die ineinander reingreifen. Und das bedeutet, man ist eben selbst und ständig als Dropshipper. Es ist eben nicht ein Investment wo ich nie wieder arbeiten muss. Und selbst die obligatorischen 2 Stündchen, die ich immer sage. Das sollte man durchschnittlich zur Werterhaltung hier einbringen, wird in 86 Prozent der Fälle nicht getan. Wir haben weniger als eine Viertelstunde Zeit, die man hier so durchschnittlich investiert, sich dann aber beschwert, es funktioniert ja alles nicht. Und das ist natürlich eine Sache, das ist eine schwierige Situation, aber diese Zeit sollte man investieren und man sollte sich auch nicht selber belügen. Man muss einfach sich eingestehen, ob man bereit ist zu handeln oder nicht. Wir können das Große und Ganze formen. Wir können eine Struktur vorgeben, wir können euch sagen, nehmt euch eine IT-Rechtsanwaltskanzlei, damit es sicher ist. Nehmt diesen und jenen Anbieter für Rechnungserstellung, für Repricing, die Systeme, die greifen ineinander. Und natürlich gibt es auch mal Probleme, aber da helfen wir euch ja. Dafür sind wir Mentoren, wir Dropshipping Experten ja da.

Also wir haben es schon gesagt, deswegen auch das Thema um es hier nochmal auf den Punkt zu bringen: Datenqualität, Lieferzeit, Produktqualität. Natürlich ist man nicht der Herrgott in Weiß. Im Prinzip geht es darum, permanent – Thema Abhängigkeit der Lieferanten – weitere Lieferanten zu suchen, anzuboarden. Auch wir probieren mit einem gewissen Pool von Lieferanten und mit unserem Fachhandelskonzept für Dropshipper immer wieder neue Maßstäbe und neue Lösungen zu suchen. Aber wir können nicht diese Einzelarbeit leisten. Wir können die Arbeit aufs Große und Ganze reflektieren und auch ein Stückweit natürlich erledigen. Aber im Detail sollte es dann doch jeder selber machen wollen. Nicht müssen, sondern wollen. Wenn man das nicht will, dann ist es überhaupt das falsche Konzept – Dropshipping. Und selbst wenn du sagst, diese 4 Stunden von Ferriss, die habe ich gelesen und FBA – wie geil. Ja, in der Theorie kannst du dein gesamtes Business Dropshipping oder auch Fulfillments, die FBAs, natürlich outsourcen. Aber in der Praxis du bist Unternehmer oder Unternehmerin, du bist selbst und das auch ständig und deswegen gilt es eben das Unternehmen permanent zu optimieren. Und das kann man eben weniger oder mehr machen. Und dann sieht man am Ende des Monats natürlich auch, wenn man ein bisschen mehr macht oder ein bisschen weniger. Es ist aber kein Urlaub, es ist kein Rentenpaket und es ist auch kein Investment. Es ist ein Start in die Selbstständigkeit, ein strukturierter Start, den man an die Hand nimmt. Und viele Leute, die kriegen Handlungsempfehlungen, die lesen die, wenn überhaupt, aber die setzen sie auch nicht um. Ja, die glauben der Herrgott in Weiß kommt runtergefahren, er erbarmt sich, macht Simsalabim, es ist erledigt und dann fährt er wieder hoch. Und der Umsatz natürlich der fährt dann gigantischer Weise mit hoch.

Das heißt, das ist eine Illusion, dass man bei Dropshipping gar nicht arbeiten muss. Die Luxussituation ist, man kann eben an den Strand gehen, gerne dort ortsunabhängig arbeiten. Man kann wie wir hier in Spanien leben. Das ist alles der Vorteil dieses Business. Natürlich, aber ich muss dennoch arbeiten. Und das auch z. B. am Wochenende, wie es im letzten Beitrag aus der letzten Woche auch unser Kunde gesagt hat. Ja, Amazon will z. B. in 24 Stunden die Pakete und die Mails draußen haben. Natürlich muss ich dann entsprechend auch arbeiten.

Dann haben wir natürlich das Thema Ablehnung der Retouren. Und das ist auch immer wieder ein Riesenthema, Retourenmanagement. Und deswegen sei es euch hier abschließend noch einmal empfohlen, wir haben hier mit Correo eine Retourenlösung geschaffen, die wirklich sehr gut ist. Wenn ihr eine Alternative habt, sehr gerne. Wir sind dabei, es immer besser und weiter zu optimieren für euch. Aber Dropshipping bedeutet eben auch, dass man mit Retouren umgehen muss, dass man das Widerrufsrecht, die gesetzlichen Bestimmungen nicht aushebeln kann. Das geht nun mal nicht. Und man muss eben deswegen auch Händler sein wollen. Eine gewisse Kulanz walten lassen. Natürlich, man kann es organisieren, dass mancher Hersteller die Pakete zurücknimmt, vielleicht gegen ein Entgelt. Man kann das organisieren, wie komfortabel man Retourenscheine usw. abwickelt. Wir haben insofern eine Retourenlösung. Jetzt künftig sogar eine noch verbesserte mit dem Thema, Warenzwischenlagern usw. Aber auch dieser Service wird dann an irgendeiner Stelle wiederum Geld kosten, denn egal wer es macht, der Dienstleister, der Postbote, es wird nicht geschenkt sein.

Und das ist auch sowas, was bei Dropshipping oft das Problem ist. Man sieht diese Infrastruktur nicht, dass die eben auch eine Werterhaltung ist und wenn man nicht mal im Monat ein paar 100 Euro hat für das System zum Werterhalten, dann ist Dropshipping definitiv, egal ob man es selbst tut oder in einem Elite-Konzept einfach das falsche. Das heißt, man muss bereit sein auch ein bisschen was in die Hand zu nehmen, ansonsten ist das Business nichts.

Ja, und damit schließe ich diesen Beitrag für heute, weil ich einfach nochmal richtig sagen wollte, für wen sich Dropshipping oder Elite-Dropshipping lohnt, wer die Perspektive hat, wer was machen will. Für Macher. Da ist hier wirklich was drin. Aber lebe doch bitte deine Individualität aus, auch dafür bedarf es, dass du es tust.

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