Wie erstellt man eine hochperformante Landingpage? Kommt man an professionellen Landingpage-Anbietern überhaupt vorbei? Die Antworten gibt es heute von eurem Dropshipping Experten Fabian Siegler. Zur letzte Frage, ja das ist kein Muss. Grundsätzlich kann man dies problemlos selbst kreieren und natürlich auch hosten. Eine Landingpage ist ja eigentlich auch „nur“ eine Unterseite – ausgestattet mit entsprechendem Template, nach dem Motto „weniger ist mehr“. Dank WordPress, Joomla und Co. ist die Auswahl an kostenlosen Templates gefühlt unendlich. Dem gegenüber stehen Kosten für Online-Software-Anbieter, die bei größerem Besucheraufkommen schnell in den dreistelligen Euro-Bereich zu Buche schlagen – monatlich versteht sich.

Der Vorteil derartiger Anbieter, sind nicht die große Auswahl vorgefertigter Templates, denn diese gibt es mehr oder weniger im Web überall. Integrierte A/B-Testings sind schon eher ein Argument, aber auch hier gibt es Anbieter die ausschließlich hierauf spezialisiert sind oder eben PlugIns auf WordPress-Basis und Co. vielfältige Integrationen und Datenverknüpfungen zu Mailchimp als Mailinganbieter oder Marketing-Automation-Software, wie Marketo oder Analysediensten wie Google Analytics und Kissmetrics sind auch bestenfalls nur „nett“. Denn rechnet man die monatlichen Kosten, dann ist eine manuelle Integration vielmals preiswerter und eben auch flexibler. Ich selbst halte also von fertigen Baukasten, speziell für Landingpages, nicht viel. Direkt zum Marktführer LeadPages und Co. muss man aus diesen neun Gründen nicht, wer diese beherzigt erhält auch mit einem „klassischen CMS“ eine hochperformante Landingpage!

1) Formulieren Sie ein verständliches Angebot

Stell dir die Frage, was hat der Kunde für einen Vorteile wenn er bei dir kauft? Was genau bietest du deinen Seitenbesucher an? Benenne klar den Preis, kommuniziere Geld-zurück-Garantien oder auch Gratis-Testzeiträume! Eine Landingpage die verkaufen soll, hat mit Kleingedrucktem nichts am Hut! Transparenz ist essenziell. Formulieren klare Handlungsaufforderungen, sogenannte Call-to-Action, damit klar wird wo man den Artikel kaufen kann! (Jetzt hier downloaden)!

2) Kehren sie die Treppe stets von oben, auch bei Ihren Testimonials

Lasse zufriedene Kunden zu Wort kommen. Egal ob in Form von Zitaten, geg. mit einem Foto und dem Namen des Kunden. Aber auch in Form von Kundenbewertungsanbietern mit dessen Gütesiegel. Die Presse hat über dich berichtet oder du machst TV- und Radiowerbung? Zeige mit passenden Logos das du „bekannt bist aus…“. Kein Kunde der dich nicht kennt, möchte ein Risiko eingehen, zeige daher das viele hundert/tausend Kunden bereits dir vertrauen.

3) Textdesign (Wording) muss zu deiner Landingpage passen

Der Aufbau deiner Landingpage sollte daher nach bewährten Mustern verkaufen. Zuerst solltest du sogenannte „Skimming-Elemente“ platzieren. Dies sind Überschriften und Bilder. Der Vorteil solcher Elemente ist, dass diese schnell zu erfassen sind. Im Mittelteil deiner Seite kommen dann „Scann-Elemente“. Diese sind beispielsweise die Leadtexte, Links in deinen Texten sowie Bildunterschriften oder auch Zwischenheadlines (zu formatieren in H2-H4, H1 ist nur Ihre Hauptüberschrift!) Zum Seitenende kannst du  komplexere Textpassagen unterbringen. Dieser Aufbau ist bewährt und unterstützt den verkaufspsychologischen Aufbau einer Argumentationskette!

4) Aufzählungslisten richtig anwenden

Achte daher darauf, dass deine Landingpage beim Verwenden von Aufzählungslisten die Kernaussagen zügig vermittelt. Ein Fehler ist, dass Aufzählen von reinen Produkteigenschaften. Besser ist es, zuerst die Vorteile und erst danach die Eigenschaften zu nennen. Denke daran, dein Kunde braucht keinen Bohrer, sondern ein Loch in der Wand!

5) Vermeiden Sie Intro-Seiten

Vor einigen Jahren fast so Standard wie das obligatorische Gästebuch, war eine Intro-Seite. Verwerfe dieses, und komme lieber direkt zur Sache!

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6) Übereinstimmung zwischen Werbeaussage und deiner Landingpage

Vermeide unbedingt, dass die Keywords, welche du etwa bei Adwords-Anzeigen schalten, nicht in der Headline oder im Seitentitel deiner Landingpage vorkommen. Es ist wichtig, dass du ein einheitliches Wording verwendest. Spreche auch nicht von Sonnenschirmen in der Anzeige und von Sonnenschutz in der Landingpage. Bei Bannerkampagnen achte darauf, dass die Bilderwelten bzw. der grafische Stil harmoniert. Baue eine Markenwelt. Das einfache kaufen von Stockphotos ist daher nicht der richtige Ansatz! Verwende gleiche Namen/Begriffe, gleiche Farben und Grafiken bei plakativen Werbeanzeigen.

7) Mache dem Kunden seriösen Druck

Ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche darf es auf der Landingpage schon sein. Die Landingpage ist keine Seite, die man in den Favoriten speichern sollte. Auch nicht mal lange überlegen. Baue einen Counter ein, welcher herab zählt. Dieses Angebot ist nur noch acht Stunden gültig. Kaufen Sie jetzt, nur noch vier Stück auf Lager. Diese Methode muss professionell umgesetzt werden und auch auf Wahrheit beruhen. Sonst ist man schnell im Bereich des Unlauteren-Wettbewerb/ Falschaussagen etc. Aber wie gesagt, die richtige Mischung macht es. Vermeide hingegen Willkür oder Counter, welche sich bei jedem Nutzer immer wieder neu laden. Beschränke tatsächlich Angebote, etwa in Form eines Tagesangebot! Dann baue genau den richtigen Druck auf!

8) Beachte die verwendeten Geräte deiner Nutzer!

Es sollte selbstverständlich sein, aber wie oft klickt man auf eine Anzeige und dann braucht man erst einmal eine Lupe bzw. den Zoom vom Smartphone. Entweder du bewirbst zB via AdWords nur auf den Geräten, welche deine Webseite auch unterstützen oder du wählst eine Response-Webseite, welche sich automatisch anpasst. Wenn die Geräte deiner Nutzer nicht zu deinem Internetauftritt passen, dann kannsr du dir jede Werbeausgaben sparen. Eine hochperformante Landingpage bekommst du nur dann, wenn du einen Blick auf Ihr Analytic-Tool wirfst und dann deine Kampagnen optimal ausrichtest. Je nach Branche kann es sein, dass du nahezu jede Bestellung via Smartphone abwickelst. Hotels und Buchungsseiten sind besonders für Mobilgeräte anfällig, man sollte sich also diesem Trend nicht verschließen!

9) Testen, Auswerten und Optimieren nicht vergessen

Viele Landingpages werden einmal erstellt und dann nicht weiter optimiert. Baut man die Seite selbst, kann man dies wohlmöglich auf mangelnde Insights schieben. Nutzt man aber einen der Premium-All-In-One Anbieter, wie eingangs beschrieben ist es völlig unverständlich. So oder so, das Testen und Auswerten dieser Erkenntnisse ist unbedingt notwendig. Mache Arbeitsproben immer in einem gleichen Zeitablauf, etwa jeden Mittwoch oder wenigstens einmal im Monat. Ich selbst bin Fan von A/B Tests, aber auch von Eye-Tracking-Analysen (siehe Foto). Dank dieser Testverfahren kann man sehen, wo Nutzer mit Ihren Augen auf deiner Seite sind. Das kann mitunter eine sehr aufschlussreiche Erfahrung sein. Diese Tests müssen nicht ständig gemacht werden, aber langfristig ist es preiswerter bestehende Seiten weiter optimieren – entgegen immer wieder bei null zu beginnen.

Wenn du eigene Erfahrungen hast und diese Tipp-Liste erweitern kannst, schreibe unseren Dropshipping Experten gerne einen Kommentar zum Beitrag!