Hi hier ist Fabian, euer Dropshipping Experte und heute geht es um das Thema Conversation-Rates. Eine Frage war von euch, kann man denn eigentlich bei teuren Produkten 7 bis 9 Prozent, also überdurchschnittliche Conversation-Rates erreichen. Und wenn ja, was muss man damit tun, um das zu erreichen. Das ist eine sehr knifflige Frage. Deswegen habe ich hier mal Fakten geschaffen und beschaffen. Und die Ergebnisse – die gibt es jetzt.

Ich habe heute mein MacBook dabei. Immer wenn es um Fakten und Zahlen geht, dann vertraue ich tatsächlich dem guten Gerät. Denn ansonsten wird das meistens immer ein bisschen schwammig. Und wir wollen ja Fakten. Also zunächst einmal war es eine spannende Frage, ob man eben bei einem hochpreisigen Produkt diese Art von Conversation-Rate erreichen kann. Und das Gute ist vorweggenommen, ja es ist möglich, dass kann ich euch als Dropshipping Experte sagen. Allerdings gibt es auch hier wieder nicht das Patentrezept. Aber es gibt ein paar Praxistipps. Und deswegen sei auch hier direkt am Anfang darauf hingewiesen, wir hatten ganz am Anfang des letzten Jahres eins der ersten Videos auf unserem YouTube Kanal zu dem Thema Check-Out-Optimierung in einem Onlineshop, um eben damit die Conversation-Rates zu erhöhen oder die Conversation-Killer zu eliminieren. Und das Video ist ein bisschen unterperformed. Tatsächlich ist es aufgrund der ganzen neuen Uploads ein bisschen in Vergessenheit geraten. Deswegen hier nochmal für euch verlinkt, denn es ist eine spannende Weiterführung zu dem was wir hier besprechen. Denn hier geht es jetzt auch mal darum, welche Produktgruppen machen Sinn. Dann auch Thema natürlich in den Kontext gestellt, des Hochpreisigen – was ja die Frage war. Und auch so eine Benchmark, wie sieht denn das bei anderen aus. Also bei anderen Händlern.

Fangen wir doch mal an – was jeder kennt – mit Amazon. Ich habe mir mal die Daten besorgt von dem letzten Amazon-Prime-Day. Sicherlich ein sehr spektakuläres Ereignis. Und deswegen vom Benchmarkt her relativ interessant. Ich habe mal geguckt, wie war denn das. Das sind jetzt erstmal die amerikanischen Daten. Wir schauen uns aber später auch nochmal ganz konkret die Cases aus Deutschland und aus der Schweiz an. Aber somit haben wir denke ich einen ganz guten Benchmarkt. Ich habe mal recherchiert und bin da auf digitalcommerce360.com gestoßen. Also da recherchieren wir öfters. Und wir haben deswegen beim Prime-Day folgende Angabe gefunden: die Conversation-Rate war da an diesem besagten Dienstag bei 18,6 Prozent. Über das Sortiment weggebügelt auf amazon.com. 18,6 Prozent. Ansonsten während diesem Prüfzeitraum vom 1. Juni bis 10. – also quasi 1. Juni bis 10. Juli. Da wurde geprüft und da war die durchschnittlich bei 12,3 Prozent. Also das sind auch schonmal grundsätzlich für einen Onlineshop sehr stolze Zahlen. Aber wie gesagt, man sieht das natürlich, mehr als 5-mal so hoch tatsächlich auch wie der Durchschnitt. Also wie alle anderen nordamerikanischen Händler. Denn da ist es so, die 500 größten Onlinehändler in Nordamerika erzielen hier durchschnittlich 3,55 Prozent an Conversation-Rate – so zu mindestens Internet Retailer nach Topguid 500. Also man sieht es auch hier, es ist tatsächlich so, mit 3, 4 Prozent ist man wahrscheinlich hier in der Mitte – auch wahrscheinlich in Europa. 7 bis 9 Prozent das ist schon deutlich höher. Man sieht aber auch hier – losgelöst ob es jetzt ein Prime Day ist oder nicht – 12 Prozent, 18 Prozent etc. das geht. Aber das geht durch Bekanntheit der Marke, durch Vertrauen der Marke. Das sind elementare Funktionen.

Und das wurde auch in der Frage gestellt: Mensch ja klar, es ist logisch, man muss vertrauenswürdig sein. Aber wenn man jetzt mal diese Zahlen hernimmt – das sind schon sehr mächtige Zahlen. 12 Prozent, 18 Prozent. Also bei 19 Prozent. Wenn man das mal so hernimmt von Conversation-Rate, dann bedeutet das, das ist Amazon. Das heißt das ist schon wirklich Bekanntheit und Seriosität. Da weiß jeder was mit anzufangen. Und jetzt stellt man sich seinen eigenen Shop vor mit vielleicht natürlich einem logischerweise geringeren Budget. Und da ist natürlich die Diskrepanz das mal zu betrachten – aber funktioniert.

Jetzt ist es so, ich habe mir überlegt, ich habe ja früher auch hochpreisigere Artikel verkauft, beispielsweise Kindermöbel. Wie hat es da ausgesehen? Ich muss zugeben, ich hatte ganz, ganz am Anfang mit zarten 16 Jahren – die Erfahrung war da noch nicht so da, ich war noch kein Dropshipping Experte – vielleicht könnte ich sagen war auch die Technik noch nicht da. Aber sicherlich ist das eher mein Verschulden gewesen. Da habe ich das Thema Conversation-Rate noch gar nicht so auf dem Schirm gehabt. Habe das gar nicht wirklich analysiert. Später da war ich ein bisschen älter – da war ich so um die 21 – habe ich tatsächlich angefangen bewusst meine AdWords-Kampagnen zum Beispiel daraufhin zu prüfen. Und tatsächlich waren das sehr seltene Kampagnen, denn ich habe fast nie geworben. Aber wenn ich mal geworben habe, im Bereich Kindermöbel – die haben Verkaufspreise gehabt zwischen 800 und 1200 Euro. Dann war meine Conversation-Rate bei durchschnittlich 3,4 Prozent – also so ähnlich, wie der nordamerikanische Durchschnitt. Das heißt das war jetzt nicht besonders gut, wahrscheinlich auch nicht besonders schlecht. Mal so als Anker. Jetzt sind wir ja heute Dienstleister. Wir haben auch ein paar Premiumprodukte, wie zum Beispiel unser Dropship oder unser Elite-Life. Das sind natürlich Budgets, die sind im fünfstelligen Bereich. Und da sehe ich jetzt auch, Mensch da sind wir relativ gut und da sind wir tatsächlich – und das weiß ich – überdurchschnittlich was die Conversation-Rates betrifft.

Das bedeutet, wir schauen uns jetzt gleich mal an, wie es bei diesen ganzen Produkten und Dienstleistungen im Durchschnitt in Deutschland und in Österreich aussieht. Aber ja, es ist grundsätzlich möglich, dass man eben auch hohe Conversation-Zahlen erreichen kann. Nur natürlich ist es auch immer eine Frage, ob ich auf Produktebene das eben mache oder auf Shopebene. Und jetzt schauen wir mal. Wichtig war auch noch: Ich habe bei Jumpshot geschaut, was waren denn die 10 meistverkauftesten Produkte am besagten Prime Day – denn das ist ja auch immer so eine Frage die ich gestellt bekomme. Mensch, welche Produkte würdest du denn empfehlen und dies und das. Lustigerweise waren 8 dieser 10 meistverkauftesten Produkte Amazon-eigene Produkte. Das waren gefühlt eigentlich immer nur das Amazon-Echo, irgendwelche Tablets. Es war auch mal hier noch dieses Alexa-Tablet oder Fire HD Tablet. Also im Prinzip waren es immer diese eigenen Amazonprodukte. 8 von 10 Produkten waren amazoneigene Produkte. Das heißt, jetzt ist natürlich schon mal A ein bisschen schwierig, zu sagen, Mensch das verkaufe ich auch. Denn das ist eine eigene Marke. Das heißt damit hast du schonmal ein Problem. Und das zeigt uns auch schon mal die Markung von Amazon. Dass jeder Verkauf dieser Top Ten-Produkte Amazon-spezifisch war. Konkret war das halt Amazon-Echo in schwarz. Dann der Echo in der zweiten Generation. Dann der Fire HD 8 war das nächste. Dann hatten wir mal etwas anderes zur Abwechslung: das war eins dieser zwei Produkte, die nicht Amazon Like waren. Das war ein 7in1 multiuseprogrammierbarer Ressoucer, also lauter so Zeug halt. Also was ich damit sagen will ist, nahezu ist es jetzt schwierig zu sagen ja Mensch diese Strategie kopieren wir. Deswegen habe ich mal weitergeschaut und bin da auf eine relativ aufschlussreiche Umfrage gekommen von Statista. Die ist auch aus dem Jahre 2017 – also somit relativ gut vergleichbar zu unserem Prime Day. Und das ist eine Premium-Statista-Umfrage sozusagen. Das bedeutet, nur wenn man ein Premium-Account hat, kann man an diese Daten gelangen. Das heißt jeder der das jetzt mal so schnell mal nachrecherchieren will, der kann das nicht. Wir haben so ein Premium-Account – deswegen habe ich hier sehr valide Daten. Die Frage war also, was sind die Top 10-Produkte. Auch jetzt hier wieder im übertragenen Sinn nach Conversation-Rates gesteigert. Aber dieses Mal in Deutschland. Und das war jetzt aus dem Oktober 2017. Und hier das schöne, auch hier wieder 10 Produkte – die Top Ten-Produkte – aber eben mal nicht im Amazon-Universum und somit für euch wahrscheinlich in der Praxis besser zum Nachahmen. Und jetzt ist natürlich auch eine spannende Erkenntnis. Sind denn die Top-Performer die, die da in einem hohen Preissegment sind? Das schauen wir jetzt. Also Platz 1 mit 86,4 Prozent sind das Apps. Bam. Apps sind natürlich meistens in einem kleineren Preissegment. Also auch wenn es in der App selber vielleicht teure gibt. Aber jetzt mal im Vergleich mit Kindermöbel von mir – eine App für 800 Euro. Ok, ihr versteht. Dann kommt tatsächlich ganz konkret nicht Bekleidung, sondern Damenbekleidung. Also die Frauen hier shoppen anscheinend gerne. 77,7 Prozent sind auf Platz 2. Dann kommen Bücher. Da finde ich mich als Konsument wieder – mit 76 Prozent. Spielwaren haben 74,8 Prozent. Eintrittskarten – da war ich echt ein bisschen überrascht. Also Thema Kino, Theater ist nicht ausgestorben trotz NetFlix und AmazonPrime. Es sind eben 73,5 Prozent. Das heißt das ist so die goldene Mitte. Dann kommen noch die Herren der Schöpfung – auch Herrenbekleidung genannt. 73 Prozent. Dann gibt es kostenpflichtige Musik aus dem Internet – man denke hier an die ganzen iTunes und Co – mit 71,4 Prozent. Dann kommen die Schuhe mit 68,7 Prozent. Flugtickets – auch das verstehe ich – 65,9 Prozent. Und zu guter Letzt sind das Hotels für Urlaube oder auch Geschäftsreisen mit 64,3 Prozent. Das heißt diese Produktsparten sind die Top Ten in Deutschland aus dem letzten Jahr.

Jetzt kann man natürlich überlegen, ob man in einer dieser Nischen seinen Shop eben auch platziert. Und naja, bei dem Thema Hotels und so bin ich vielleicht tatsächlich mitunter in einem Premiumbereich. Das Problem ist jetzt nur, wenn ich nicht der Hotelier bin, bringt mir das natürlich auch nichts, denn die Gewinnspannen in so einem Affiliate-Programm sind natürlich nicht ganz so hyperlukrativ. Aber womöglich könnte man da mit einer guten Nutzenverknüpfung seine 7 bis 9 Prozent hinkriegen. Denn das wissen wir aus eigener Erfahrung – auch wenn es jetzt ganz konkret in unserem Case Ferienwohnungen sind – aber da haben wir einen Benchmarkt. Und ich kann nur sagen, ja das funktioniert. Aber wichtig ist natürlich, dass auch hier der Nutzer nicht enttäuscht wird. Das er genau weiß, was er kriegt. Und dazu kommen wir gleich. Eine Frage war jetzt auch noch Thema Hochpreissegment. Was ist denn so ein durchschnittlicher Warenkorb. Die durchschnittliche Bestellgröße der Bestellung. Da bin ich ein bisschen zurückgegangen bis ins Jahr 2014. Und da habe ich mal so einen Ländervergleich. Auch hier wieder gemäß Statista. Und die sagten damals, Deutschland ist durchschnittlich mit 24,85 Euro pro Warenkorb dabei. Relativ gleich. 15 Cent weniger ist Spanien. Also wo wir heute leben. Das heißt Spanien – Deutschland nimmt sich mit ihren knapp 25 Euro pro Durchschnitt nichts. Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis. Denn manchmal wird man bei den Zahlungsanbietern gefragt, was ist denn der durchschnittliche Warenkorb. Also ganz global betrachtet 95 Euro kann man sagen. Und das ist natürlich auch schon mal das Thema Conversation-Rates. Man sieht das eben, die Top Ten-Produkte. Man sieht das hier bei dem durchschnittlichen Warenkorb. Durchschnittlich kaufen wir kleine Sachen im Internet. Also so eine breite Masse. Das ist jetzt eine Erkenntnis, die man hier schon mal mitnehmen kann. Das Ganze noch einmal vereinfacht runtergebrochen. Australien, USA liegt auch mit 22,13 Euro respektive 22,01 Euro relativ dicht beieinander. Es sind nur 12 Cent Differenz. Australien, USA. Der durchschnittliche Warenkorbwert. Dann Frankreich auch 21,70 Euro – auch nur minimal abgestuft. Kanada auf 19,74. Dann schon ein bisschen klarer runter. Und ganz nach hinten gegangen Großbritannien. Hat mich ein bisschen verwundert mit 13,26 als durchschnittliche Warenkorbgröße. Ich habe das jetzt immer bei Amazon als zweitwichtigsten Markt wahrgenommen innerhalb der EU. Also zugegeben wo halt das noch EU war. Das nur mal so als eigene Reflexion.

Jetzt habe ich mir angeschaut, Mensch die E-Commerce-Raten, also jetzt mal auf Branchenebene. Wir haben eben schon geguckt was waren die Bestseller der Produkte. Aber wie sehen die Conversation-Rates in diesen Branchen aus – nicht nur welche Produkte werden gekauft – sondern wie ist es da genau. Dann plötzlich ist es aufgekommen Apotheken. Das haben wir eben gar nicht gehabt. Also Medikamente, Apotheken hat eine durchschnittliche Conversation-Rate gemäß Statista 3. Quartal letzten Jahres. Das ist auch hier wieder so relativ gut vergleichbar mit unserem Oktober. Zeitlich alles beieinander. 9,6 Prozent. Also wir sehen das jetzt mal, wenn wir unsere Amazonzahlen haben und so weiter. 9,6 Prozent bei einem nicht-Amazonshop bei einem deutschen Branchendurchschnitt. So, Beauty und Fitness wird auch sehr gerne gekauft. Durchschnittliche Conversation-Rate hier 5,7 Prozent – in Deutschland wohlgemerkt. Digitaldruck – das ist alles was du digital bestellen kannst – sind 4,6 Prozent. Das sind natürlich auch T-Shirts die digital bedruckt werden und so weiter. Die besagten Bücher sind mit 3,8 Prozent der Branchendurchschnitt. Und dann haben wir den Modemarkt gesamt. Wir haben ihn vorhin segmentiert in Herren und Damen. Aber durchschnittlich ist da die Conversation-Rate 2,3 Prozent. Und Einschätzungsanmerkung von mir: die Retourenquote sehr katastrophal. Elektronik hat 1,3 Prozent. Und Haus und Garten 1,1 Prozent. Also die geringste Conversation-Rate im deutschen E-Commerce gemäß letzten Jahres, 3. Quartal. Ich habe noch vergessen – die Reise. Der Reisemarkt – was wir vorhin so gelobt haben – der ist mit 0,3 Prozent tatsächlich der schlechteste Markt. Aber trotzdem – aus eigener Erfahrung als Dropshipping Experte kann ich sagen – kann man hier durchschnittliche, überdurchschnittliche Raten erreichen. Wir haben die tatsächlich – wie auf diesem Ferienmarkt schon selber erlebt. Aber mit einem ganz konkreten Angebot. Und eben jetzt nicht mit einem fragen wir Herr S. oder Booking.com, wo einmal durch die Bank alles geht. Sondern wenn du Nischenseiten machst. Zum Beispiel Reise für Haustierbesitzer oder Hausbootfamilienurlaub sowas in der Art. Oder Allergikerurlaub. Also wenn du in die Nischen gehst, dann glaube ich kannst du weit über dem Durchschnitt von 0,3 Prozent überleben. Das glaube ich in jedem Fall.

Jetzt etwas, wo man in dem Thema Budget ist. Ich habe mir mal angeschaut, was waren die umsatzstärksten Warengruppen. Die aktuellsten Daten die ich hier gefunden habe bei Statista waren 2015. Die Angaben in Millionen. Wir haben den Bekleidungsmarkt. Der hat A wie wir gesehen haben eine durchschnittliche Conversation-Rate – also eher eine schlechte. Hat dann noch eine hohe Retourenquote, aber ironischerweise hat es einen sehr hohen Umsatz. Denn mit 12 Millionen ist schon einiges möglich. Das ist die stärkste Warengruppe. Dann gibt es Elektronikartikel mit 7,9 – also sagen wir mal 8 ganz grob Millionen. Bücher, E-Books das sind so 3,8 – also sagen wir mal ganz grob 4 Millionen. Die Schuhe – den Schuhmarkt haben wir vorhin ja schon mal beleuchtet – mit 3,5 Millionen. Das ganze Thema Computer, Spiele, Software – 3 Millionen. Möbel, Lampen und Dekoration – 2,9, also runden wir auch mal auf 3. Haushalt, Geräte sind 2,9 – also ähnlich im Prinzip. Hobby, Freizeit 2,3. Bild und Tonträger, Videos und so weiter ist bei 1,8. Und sowas wie Diverses und auch Blumen tatsächlich. Der Blumenmarkt hier mit 1,5. Tatsächlich wahrscheinlich zum Muttertag und Valentin. Das sind natürlich die Evergreens. Und selbst Amazon hat ja inzwischen eben auch Blumen im Sortiment. Also man sieht da schon mal, das ist eine wichtige Geschichte. Jetzt wissen wir also schon mal welche Produkte, welche Märkte sollte man verkaufen und wie ist da der Benchmarkt. Das heißt wenn ihr jetzt irgendwie einen eigenen Shop habt, auch einen Dropshippingshop habt, könnt ihr euch jetzt hier in diesen ganzen Daten mal so ein bisschen orientieren.

Aber ich denke schon mal ganz spannend. Man sieht jetzt mal wo die anderen so sind und mit was die so ihr Geld verdienen. Und jetzt gucken wir nochmal, was Conversation-Rate-Killer sind. Natürlich wenn du gar keine klare Zieldefinition hast – ich habe das ja schon gesagt- so war es bei mir am Anfang mit zarten 16. Ich hatte keinen Plan. Naja, wenn du selbst keinen Plan hast, was sollen die Leute tun. Dann hast du in der Regel deswegen auch keine Call to Action. Und beides zusammen genommen ist doppelt blöd. Das bedeutet, das was wir wollen ist zum Beispiel, dass man sich zum Beispiel für ein Webinar einträgt. Dass man sich für einen Rückruf einträgt. Oder halt schlichtweg mal für einen E-Mail-Verteiler. Das ist so ein bisschen was, was wir konkret wollen auf unserer Website jetzt zum Beispiel im Bereich des Elitedropshipping. Denn da ist das genau das, was ich will. Und das machen dann eben auch momentan genau die Menschen, weil sie klar diese Ziele vor Augen formuliert gekriegt haben. Mit einer klaren Call to Action wo sie wissen was sie klicken sollen. Auf den Shop übertragen wäre das natürlich auch. Hier kaufen. In den Warenkorb. Also auch hier ganz klare Anweisungen geben, damit derjenige weiß was er tun soll. Und das ist schon mal der erste Schritt: klare Kommunikation.

Dann musst du wissen, dass Kunden vertrauen. Wir haben das vorhin gesehen – Marktriese Amazon. Der speilt seine Dominanz mit seinen Prozenten richtig gut aus – gerade an so einem Prime Day. Aber auch sonst. Jetzt ist das Thema: Mensch, wie kriege ich Vertrauen. Und jetzt gibt es natürlich solche Sachen wie diese ganzen TÜV-Siegel oder auch TrustedShops. Das sind schon mal ganz gute Sachen, wenn den Shop keiner kennt. Und wir tun es ja auch immer bei Tu´s nicht! jetzt in unserem Sonntagsformat besprechen wie man es eben nicht tun sollte. Und mit nur einem Shop, losgelöste Software – losgelöst vom schönsten Template wird vielleicht erstmal gefühlt niemand kaufen. Und das ist die Ernüchterung, denn es ist eben nicht mit einer Stunde – wie ihr das eben irgendwo manchmal hört oder lest – getan. Eine Stunde, ein Shop – das ist Bullshit, das ist Käse. Aber dazu dann bald mehr. Warum ihr diese 14-Tage-Gratis-Abos niemals tun solltet. Das erkläre ich euch dann. Auch heute schon mal – das funktioniert nicht. Das funktioniert kurzfristig, aber damit kriegst du kein nachhaltiges Geschäftsmodell. Das heißt das Kundenvertrauen musst du dir erarbeiten. Deswegen Bewertungen raus und Referenzen raus. Aber auch da ist zum Beispiel das Thema. Man muss auch wissen was zu viel des Guten ist. Ich werde ja beim Thema Kundenvertrauen manchmal so ein bisschen in die Miesmuschel – nenne ich mich mal – reingedrückt, wenn ich sage, ich will euch jetzt nicht tausend Referenzshops nennen. Denn wenn ich euch jetzt sagt, ich habe den Kunden abc.de aufgebaut, dann ist die Sache ja die. Ihr guckt euch einen Shop an, aber was seht ihr da? Ihr könnt daraus keinen Umsatz schließen. Die ganz Schlauen die sagen, da gehe ich ins Handelsregister. Ja Blödsinn, weil nicht in jedem Land siehst du das. Und B, was siehst du denn da? Da steht ja nicht schön geordnet drinnen, der Shopify-Umsatz, der Gambio-Umsatz, der Ebay-Umsatz, der Amazon-Umsatz. Da steht eine Gesamtsumme. Selbst wenn da 380 Millionen drin steht, dann bringt dir das nichts. Weil du nicht weißt, ob der Shop das davon macht und welcher Anteil davon. Und ob der Shop hässlich oder schön ist, das bringt auch nichts in der Denkweise. Also deswegen halte ich davon nichts. Und wir gehen vielleicht mal langfristig dazu über, dass wir nur noch sagen über Kundenempfehlungen zu gehen.

Also was ich hier sagen will, ist, das Kundenvertrauen ist wichtig, aber man muss eben auch den goldenen Mittelweg finden. Und auch hier optimieren wir uns täglich weiter, um einerseits auch mal Testimonials daraus zu machen. Wir machen das ja auch. Wir haben Testimonials in Videoform. Wir haben Testimonials in Firmen von Entscheidungsträgern, die du anrufen kannst. Wir kommunizieren mit unseren Partnern, unsere Umsatzbeweise. Das heißt wir haben ja schon relativ viel. Seit 12 Jahren ist das auch relativ viel. Wir haben ja Fachbücher geschrieben. Ich war auf Messen, auf Kongressen. Also was ich damit sagen will ist, das ist ja alles greifbar. Und wem das immer noch nicht genügt, der kann zu so einem Heinzi-Wursti-Laden gehen, der sagt, Mensch in einer Stunde mache ich dein Business kaputt.

Ok, wir nähern uns dem Ende, aber ihr versteht worauf ich hinauswill. Also Kunden landen auf der falschen Seite. Das ist genau so ein Evergreen. Da wird dann eben irgendein Schwachsinn verlinkt oder die gehen gar nicht die Links. Also da hast du 404 Fehlermeldungen. Dann wird das mit der Conversation-Rate nichts. Und das ist banal, aber die Wahrheit. Manchmal testet man anscheinend seinen eigenen Funnel an Kontaktformular nicht. Da drückst du darauf und da geht das Ding nicht. Das musst du testen, sonst hast du keine Conversation-Rate. Das heißt, das muss man sich auch alles wirklich mal vergegenwärtigen. Und deswegen ist es wichtig – auch wenn du bei AdWords, bei Facebook, wo auch ever – Werbung schaltest, der Kunde muss auf die Landingpage – nicht auf deiner Produktdetailseite – das ist auch so ein Kardinalsfehler. Und da muss das auch kommuniziert werden. Also wenn der einen blauen Regenschirm sucht, dann brauchen wir einen blauen und keinen roten – wo er die Farbe wählen muss. Dann ist es der blaue. Und wichtig ist auch an der Stelle, dass man auch wirklich nur das kommuniziert, was der Kunde dann auch dort erwarten kann und dass er es auch erwartet. Das ist wichtig. Auch letztens: ich habe eine deutsche AdWords-Werbung im Bereich Dropshipping-Lieferanten. Das war ein Niederländer. Da drücke ich drauf, da habe ich eine englische Sprache. Ja da könnte ich kotzen. Weil das funktioniert nicht. Und da wunderst du dich, wenn die AdWords-Kampagne scheiße ist. Oh das war jetzt ein bisschen drastisch formuliert. Tut mir leid. Aber ihr versteht was ich damit sagen will.

Gut, ansonsten wie gesagt, schaut euch nochmal mein Video an zu diesen besagten Check-Out-Optimierungen. Ganz kurz nochmal das Thema warum im Bestellvorgang – da bin ich ja jetzt bei dem Video wo ich euch empfohlen habe – abgebrochen werden. Die Gründe dafür habe ich mal von Statista zusammentragen lassen, ist die Lieferkosten sind zu hoch. Daraus lernen wir, kalkuliert frei Haus. Das ist jetzt nicht mit diesen Free plus Shipping-Scheiß, aber es ist wirklich so frei Haus ist eine angenehme Sache. Oder mach so ein Prime-Programm in euerm Shop. Aber ja die Lieferkosten die dann im Kleingedruckten 500 Euro plus sind – bei so einem Tisch tatsächlich ja möglich. Das ist natürlich Bullshit und hochgradig unseriös. Da erinnere ich mich gerade an das frühe Ebay. Der Artikel kostet einen Euro aber 500 Euro Versand. Bei Amazon könnt ihr den Spaß machen. Die haben es gelernt. Da zahlst du auf die Versandkosten auch die Gebühren. Deswegen macht es keiner. Also kann ich verstehen, dass das natürlich ein Killer ist. Denn jeder zweite sagt, hast du einen Schuss und macht deswegen einen Abbruch. Dann haben wir zum Beispiel die gewünschte Zahlungsart die nicht gefunden wird. Deswegen appelliere ich immer, zum Beispiel konkret bei unserem Zahlungspartner Heidelpay. Der hat 200 Stück. Dann nimm doch auch mal eine Hand zwei von und sage nicht, wir machen nur Vorkasse. Ja warum machen wir denn nur Vorkasse. Das ist doch Schwachsinn. Wir machen mal PayPal, wir machen mal Kreditkarte, wir machen mal Amazon-Pay, wir machen halt mal Lastschrift und Rechnungskauf. Nur wir sind nicht so blöd wie ich damals und wir haften selber. Wir nehmen einen Zahlungsanbieter. Klar Billpay, Heidelpay. Sucht irgendeinen Dienstleister. Rechnet das damit ab. Und ich schwöre, hör auf damit den 1,2 Prozent nachzutrauern. Dafür steigt dann die Conversation-Rate.

Also ihr wisst jetzt was zu tun ist, was ihr nicht tun solltet. Und ich würde mich über die Erfahrungsberichte jetzt einfach mal von euch freuen. Und deswegen muss ich euch das Ganze einfach mal jetzt so gesagt haben, dass wir hier die Fakten haben. Und ich habe hier nochmal kurz warum Leute aus der Schweiz sehr wichtiges Klientel auch patentes Klientel in dem Shop nicht bestellen. Warum die abbrechen. Das ihr gar nicht in die Schweiz liefert. Das ist lustig. Ihr habt Angst vor einer Zollproblematik in die Schweiz, aber ihr macht AliExpress-Scheiße und habt auch von Zoll keine Ahnung. Was ich damit sagen will ist, dann hört doch mit euerm AliExpress auf und macht mal einen Schweizer Kunden. Liefert in die Schweiz. Da habt ihr viel mehr zu tun, weil der Kunde wird es ja bezahlen. Und der sitzt ja schon im Nachbarland. Und das ist mal eine Erkenntnis. Und wenn ihr euer AliExpress-Business macht und Zoll wirklich versteht, dann liefert Gott verdammt auch in die Schweiz. Denn die Kunden beschweren sich. 81 Prozent aller Schweizer Kunden die können nicht bestellen, weil das nicht dorthin geliefert wird. Das heißt das ist ein riesiges Marktpotential. Und da kannst du wieder mehr Geld daran verdienen. Und dann haben wir sowas wie versteckte Kosten. Das ist wieder das Thema. 500 Euro Versand im Kleingedruckten. Das ist Bullshit. 80 Prozent der Schweizer sagen deswegen, nein bestelle ich nicht. Verstehe ich. Und natürlich auch hier wieder 78 Prozent sagen meine Zahlungsart gibt es nicht. Das heißt das sind so die Evergreens.

Und das sollte jetzt glaube ich jedem bekannt sein: nutzt alle Zahlungsarten die ihr haben könnt. Kommuniziert Vertrauen. Kommuniziert das was ihr verkauft. Macht eine klare Leistungsbeschreibung, die ein bisschen emotional ist. Die ein Stück weit den Nutzen kommentiert und nicht nur eine Liste. Ja kommuniziert in der richtigen Sprache, mein Gott. Ja ihr habt deutsche Kunden, dann reden wir Deutsch. Das habe ich ja gerade gesagt mit AdWords. Nicht so selbstverständlich. Also das alles mal beherzigen und dann kriegt man es wahrscheinlich auch hin mit einem wirklich vernünftigen und überdurchschnittlichen Produkt – auch mit einem teuren Produkt. Und denkt dann an mein Video. Thema Quantität, Preisführerschaft und so weiter. Das heißt nur weil man etwas teuer verkaufen will, dann soll es aber auch bitte diesen Gegenwert haben. Denn die Kunden sind nicht blöd. Das heißt ein Schrubberartikel. Ich habe das euch anhand meiner Flamingoschokolade gezeigt – ihr erinnert euch noch. Die können wir nicht für 5 Euro verkaufen als Premium. Und warum und weshalb seht ihr im entsprechenden Beitrag. Ich wollte es nur nochmal gesagt haben. Auch das ist natürlich etwas, was wichtig ist zu dem Thema Conversation.

Ja und wenn du jetzt weitere Frage hast, kommentierst du einfach das obige Video und schreibst mir vielleicht in die Kommentare deine eigenen Erfahrungen, deine eigenen Probleme. Und ansonsten sehen wir uns bald wieder wo ich euch erkläre, warum ihr 14 Tage irgendwas gar nicht erst zu testen braucht.

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