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Viele haben Online-Shops, powern mit Traffic drauf. Aber am Ende kauft keiner. Wenn es dir genauso geht dass du einen Dropshipping Store hast und krasse Produkte aber sie trotzdem keiner haben will, dann kann das verschiedene Gründe haben. Lasst uns in diesem Video nachsehen, woran es liegen kann und vor allem was du dagegen tun kannst.

Krasse Produkte alleine reichen nicht

Dass du einen eigenen Online-Shop passt und damit den ersten Schritt aus dem Hamsterrad getan hast, das ist sehr zu begrüßen. Es ist toll, dass du diesen ersten Schritt gemacht hast und ist vielleicht auch ein bisschen deprimierend, daraus gleich die Erkenntnis zu haben. Okay, ich habe hier einen fertigen Shop, ich habe auch tolle Produkte, hab auch tolle Ads, hab auch tollen Traffic aber kaufen tut irgendwie keiner. Woran liegt das? In der Regel liegt das daran, dass viele, die mit Dropshipping anfangen. Und das ist völlig normal. Also keine Sorge, nicht schlimm. Aber daran liegt das meiner Erkenntnis nach, dass die meisten von Online Marketing, Marketing im Allgemeinen, insbesondere vom Verkaufen, keinen Plan haben. Das ist ja gar nicht so schlimm. Aber es hat halt nicht jeder das Ganze von der Pike auf gelernt. Auch ich ich war ja wie ihr vielleicht schon wisst erst einmal Verkäufer im klassischen Einzelhandel für Baby Ausstattungen und Kinder Möbel wurde dann im dritten Ausbildungsjahr zum Einzelhandelskaufmann. Also auch zu meiner Generation gab es zum Beispiel solche Ausbildungen wie zum E-Commerce oder der Dropshipping Betriebswirt. All diese Dinge gab’s zu der damaligen Zeit gar nicht. Und demzufolge waren wir natürlich auch ich, meiner Generation 89er Baujahr natürlich irgendwie ein bisschen traditionell im Handel geprägt. Trotzdem würde ich mal sagen, ist mir das Verkäuferdasein ganz gut gelungen. Jetzt nach über 30 Jahren, hab ich da vielleicht auch ein bisschen Lebenserfahrung und ein bisschen praktische Erfahrung von immerhin 14 Jahren in meinem Business okay. Aber viele da draußen haben auch eine Ausbildung keine Frage, aber die bringt natürlich nichts, wenn man verkaufen will.

Und das ist natürlich genau der Switch, den wir hinkriegen müssen. Wenn du jetzt sagst Okay, ich hab hier irgendwie einen Bürojob oder einen Gärtnerjob, irgendwas Tolles, und das ist wirklich ein toller Beruf. Vielleicht bist doch irgendwie Raumausstatter oder Architekt, und irgendetwas hast aber eben nicht bisher verkaufen müssen. Okay und selbst wenn du in transzendent Einzelhandel bist, sei es jetzt irgendwo vielleicht auch weil du Ware auffüllst, an der Kasse sitzt, dann bist du zwar im Handel, aber sind wir ehrlich es hast mit verkaufen dann doch nicht ganz so viel zu tun. Wenn du sagst, hier vorne Regal 3.8, liegt die Milch und die Kartoffeln gegenüber. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Wie gesagt, ich habe auch mein Praktikum gemacht in den Supermarktketten bevor es mich dann in die Baby Industrie verschlagen hat. Ich weiß, wie es ist, aber ich weiß eben auch ich habe recht früh angefangen, E-Commerce zu machen und bin aber auch relativ früh auf die Schnauze gefallen. Mit Abmahnungen oder so. Das ist das also das Mistake, was jetzt mir persönlich widerfahren ist. Worauf ich hinaus will ist folgendes, wenn ihr startet ist klar, dass euch das Ganze nicht zugeflogen kommen kann. Und es ist deswegen auch völlig klar, dass du am Anfang gar nicht weißt, wo was wie gemacht werden muss. Man fängt an, wie hier gerade bei YouTube anzugucken, Bücher zu lesen, redest mit Freunden, du checkst irgend welche Gruppen, du gehst raus auf Messen, momentan vielleicht virtuell wegen dieser ganzen Pandemie.

Aber man fängt an sich irgendwie dem Ganzen zu connecten und das ist auch völlig normal. Wenn du aber immer freitags unsere TusNicht Video schaust siehst du dass die meisten zwar auch tolle Produkte haben, oft sind es natürlich auch scheiß Produkte, aber die meisten haben schon gute Produkte, haben aber dann einfach kein Gespür und das ist nicht schlimm. Aber das ist einfach die Quintessenz, wie man Dinge verkauft. Zum Beispiel ihr kriegt von eurem Lieferanten ganz stolz, habt auch an alles gedacht, habt die Rechte ja nicht nur die Texte kopiert, ihr habt die technischen Datenblätter, die ist also ein Punkt nach dem anderen aufgelistet, Größe, Farbe, Artikelnummer, kennt ihr? Das Problem ist, dass ist super wichtig, wenn du einen Kunden hast, der ganz genau weiß, was er will, der auch die technischen Daten deswegen braucht, der vielleicht auch irgendwas braucht, anhand der Größe gucken will. Passt denn das von der Größe in mein Wohnzimmer oder in meinen Schrankregal oder was auch immer. Ist völlig klar, dass das alles wichtige Informationen sind. Aber verkaufsfördernd für die Leute, die nicht wissen, ob sie das jetzt haben wollen, ist eben am Ende nicht. Was ihr also haben müsst ist das Thema Verkaufsfördernd. Das fängt an mit Copywriting, also ihr müsst lernen wie man verkaufsfördernd verkauft. Das klingt jetzt blöd. Aber Verkaufen ist mehr, als nur Texte schreiben, noch mehr als Video zu machen, noch mehr, als Bilder zu machen.

Das heißt geh jetzt direkt mal in den Online-Shop und stelle dir die Frage, nimm die Brille des Kunden ein und überlege dir würdest du in diesem Shop kaufen? Wie gesagt, das fängt an bei offensichtlichen Dingen. Hast du ein Gütesiegel? Irgendwelche Bewertungen von Economy oder ProvenExpert, also nicht selbstgeschriebenen, möglicherweise selbst getürkte Kundenrezensionen. Hast du wirklich irgendwelche echten, unabhängige Feedbacks? Nein, dann ist das der erste Punkt, fange an diese zu integrieren. Wenn du momentan sagst Okay, aber ich habe noch keinen Kunden auf meinem Shop. Vielleicht hast du Bewertungen auf Ebay, Amazon. Du kannst auch probieren, die zu integrieren. Wichtig ist keine gefakten. Es muss ehrlich und ernsthaft sein. Erster Punkt ist Reputation. Vertrauen aufbauen, damit die Leute Vertrauen in deinen Shop kriegen.

Wenn ihr am Anfang noch nicht so viel Kohle habt und deswegen irgendwelche Free Tools nutzt. Ich denke gerade an Shopify mit seinen Apps und Erweiterungen, diese ganzen Applications, dann habt ihr oft diese Werbungen wo steht dieses und jenes Tun ist gesponsort oder bereitgestellt von, mach das weg. Weniger ist mehr. Das meine ich wirklich ernst, weil diese Tools sind teilweise wirklich professionell und die sehen auch cool aus. Ich denke an solche Order Bumps oder an irgendwelche Countdowns die runter laufen oder sonst wie gucken sind auch noch online. Natürlich immer vorausgesetzt wir reden jetzt von echten Tools nicht diese Daten nur faken. Das sollten wir jetzt mal einfach voraussetzen. Aber trotzdem sieht es kacke aus, wenn überall das sponsered by steht, weil es sieht eben genau so aus, wie du es dir gerade nicht leisten könntest. Und du kannst es auch nicht leisten und deswegen machs weg. Das einzige was du damit machst, ist dem Anbieter mehr Bekanntheit. Die Leute ja, die aber wirklich bei dir kaufen wollen. Die werden oftmals sagen Okay, der hat keine Kohle für ein Tool, es sieht scheiße deswegen einfach aus, wenn da überall diese Werbung draufsteht. Deswegen mach es weg. Also wenn du jetzt ganz viele Applications in einem Shop hast, die auch rechtlich zulässig sind und die alles toll sind und das sind Freeware, also irgendwie so gefühlt Demo oder beisteht, mach es weg, weil es ist einfach nicht wirklich produktiv, es wirkt nicht wirklich authentisch. Und das ist das Gegenteil von Vertrauen, weil es wirklich danach aussieht. Du hast einfach nur irgendwas zusammengeklebt, um es zu beleben. Es muss professionell aussehen. Das ist so.

Stell dir vor du kaufst bei Amazon und in der Bewertung würde drin stehen. Diese Bewertung werden wir von dem Tool bereitgestellt. Das ist einfach unprofessionell. Das gehört sich so nicht. Und wenn du am Anfang eben dafür kein Budget hast, ist es gar nicht schlimm. Da mach es raus und integriere das wie ich gerade gesagt, aus einer anderen Channel, kuratieren, es geht gar nicht darum, dass man immer für gewisse Dinge viel Geld braucht. Vielmehr ist das die Erkenntnis. Ich gehe sogar gerne in meiner eigenen Praxis noch einen Schritt weiter, wenn ihr irgendwas monatlich kaufen könnt. Und auch im Vergleich dazu Jährlich, meistens gibt es jährlich ein Sonderangebot. Es ist günstiger 10, 20 Prozent. Ich gehe immer so weit und sage OK, brauche ich das Tool und jetzt kann man sagen ja ich brauche das, ich brauche diesen Counter. Ich brauche dies und jenes. Stelle die Frage, würdest du bereit sein, hier und jetzt für ein Jahr im Voraus diese Applikation zu bezahlen? Und wenn du jetzt sagt Ja, ich habe mir das Geld nicht für ein Jahr im Voraus. Dann kauf es nicht. Weniger ist mehr. Wenn du das Geld hast, um dieses Tool für ein Jahr im Voraus zu bezahlen, und du auch glaubst dass du es wirklich brauchst meinetwegen auch nach einer kostenfreien Testfahrt, dass du sicher bist. Das brauche ich nur. Es funktioniert auch. Alles toll, dann kaufe es für ein Jahr im voraus. Warum? Wahrscheinlich gibt es zwei Wochen später wieder ein ähnliches Tool, was viel krasser ist. Das Grundproblem ist du verzettelst dich, du fängt dauernd an da was anzumachen, da was anzumachen und so weiter.

Du dreht sich immer im Kreis, weil das cooler ist, dann das cooler. Man sagt ja auch nicht unnötigerweise im Volksmund die andere Wiese ist immer grüner. Das ist genau das Problem. Wenn du dich jetzt aber commitest für ein Tool ein Jahr im Voraus es bezahlt zu haben, dann bist du gezwungen, das Tool zu nutzen, zu fokussieren. So kann es am Ende wirklich Bilanz ziehen, ob du das brauchst oder nicht. Und das meine ich ernst. Mir geht es genauso. Oftmals hab ich die Erkenntnis gemacht. Dann ärgere ich mich, dass ich jetzt ein Jahr im Voraus bezahlt habe. Aber dieses ärgern ist genau das Learning, weil es mir weh tut, weil ich mich ärgere, recherchiere ich künftig besser. Oder ich kriege eine Wertschätzung, eine echte zu dem, was ich habe, und denke mir Okay, jetzt gucken wir mal das, was ich da habe, ob ich das nicht sogar ähnlich machen kann oder anpassen kann, ob so Funktionen gibt die so gar nicht gesehen habe. Also, ich setze mich dadurch mit den Dingen tiefer auseinander. Und weil du das tust, Dinge damit besser auseinandersetzen, Dinge anfängst fein zu justieren. Du dein Mind auf das Tool, auf das Plugin, auf diese Funktion, auf das Produkt. Du kannst das jetzt auf alles beziehen. Weil du dich aber konkret darauf fixierst, springst du gedanklich nicht permanent hin und her und es ist viel effektiver für dich als wenn du permanent was anderes probiert. Und wie gesagt es sieht am Ende professioneller aus, wie wenn man irgendwelche Werbebanner hat und Trial hier und da und am Ende siehts kacke aus.

Und wenn ihr das zu Ende denkt, dann macht das sowieso noch mehr Sinn. Denn wenn ihr wirklich Applications und Erweiterungen alles Reims wird, kommt ihr eigentlich im Prinzip fast gar nichts mehr oder weniger drumherum, das auch in eure Datenschutzerklärung rein zu packen. Und jetzt kann ich aus unserer eigenen Sicht sprechen. Wenn ich jetzt ein neues Tool hab oder ein neues Tracking System, muss ich das wie gesagt in diese Datenschutzerklärung anpassen lassen. Das heißt im Klartext geht’s unserem Datenschutzbeauftragten zu unserem Anwalt besprechen das mit ihm, der arbeitet das ein, das kostet am Ende ein paar hundert Euro, bis das dann da drinsteht und bis es noch getestet ist, dass das auch so stimmt. Das heißt zu diesem Tool, was ich jetzt im Jahr im Voraus bezahle, kommt ja noch die anwaltlich Implementierungsgebühr. Dann kostet mich ein Tool eben nicht 19 Dollar im Monat oder sagen 190 Dollar oder Euro im Jahr, weil ich krieg ja zwei Geschenktes da Rabatt, von dem ich sprach, sondern es könnte mich vielleicht 400 Euro oder Dollar, weil ich ja noch den Anwalt mit dem doppelten Gebühren hatte, das gleich nochmal 200 Euro bezahlen muss. Und das ist genau nochmal die Frage, ist dir diese Application 400 Euro Wert? Wenn du jetzt sagst ja, dann ist es das. Super, wenn du sagst €400 hast du einen Dachschaden? Dann weißt du ist kacke, installiere es erst gar nicht. Das hilft dir wirklich dich darauf zu fokussieren auf das was du wirklich brauchst. Es schützt dich vor Abmahnungen, weil du nicht einen Käse installierst, der am Ende eh nur zu Problemen führt.

Und das führt mich auch direkt zum nächsten Thema, morgen da geht es um das Thema Abmahnungen, aber nur ganz by the way, weil ich es nicht verstehe. Aber mehr darüber morgen. Worauf ich hinaus will ist genau das, macht das erst mal so. Das heißt, du musst verkaufen lernen und du musst Online-Marketing lernen. Gerade was das Thema Marketing betrifft, es wirkt schon gut, wenn man Verknappung einbaut, wenn man Druck ausübt, nur noch drei Stück auf Lager, das ist Online-Marketing für alle, die es gerade nicht irgendwie auf dem Schirm hatten, genau das gehört dazu. Und das meine ich, die meisten haben davon keine Ahnung. Die integrieren irgendwas ist kacke, sieht scheiße aus oder sieht gut aus gibt trotzdem eine Abmahnung weils halt irgendwie gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen. Darauf muss man sich wirklich fokussieren. Ganz, ganz wichtig an der Stelle checkt das ab, und das ist auch wichtig zu wissen, dass ihr das Handwerk versteht. Das ist nichts anderes wie das Thema Cookie Banner. Da geht es momentan darum darf man Cookies einholen, muss man das gab es gerade eine Rechtsänderung, auch viele wieder aufgeregt. Wie ist es denn da? Und oh, oh oh, es gab ja noch eine Verordnung. Und überhaupt. Da müsst ja auch wissen, die DSVGO die gerade draussen ist, von der ja irgendwie jeder gerade spricht. Und gerade ich auch im Hinblick auf Datenschutz, wenn du neu Applications in den Store rein machst. Das Grundthema ist die DSGVO in der Form war eigentlich für uns Online-Händler, für uns E-Commerce Leute gar nicht gedacht. Da haben die sich damals gedacht, die Brüssel hier in Europa im Parlament haben die gedacht, wir müssten mal so eine Verordnung machen, irgendwas fürs Internet. Das ist ein bisschen anders da wie dieses klassische Datenschutz Ding offline. Und der Gedanke war super. Den haben sie schon vor Jahren gehabt, aber es kam irgendwie nie. Ja, es gibt diese Verordnung Stand 2020, die gibt’s nicht. Die DSGVO hat dann aber vollmundig eingeführt. Dummerweise hat die mit E-Commerce im Schwerpunkt nichts zu tun. Und jetzt ist es genau das Problem, was wir gerade haben. Wir haben quasi die DSGVO, die wir erfüllen müssen als Online-Händlers, E-Commerce, als Dropshipper. Aber eigentlich ist die streng genommen dafür für E-Commerce nie ausgelegt gewesen. Deswegen hat man auch so fette Mühe, das Ding irgendwie rechtskonform zu kriegen. Und da bringt ja auch der krasseste Cookie Hinweis oder ein Banner nichts, und die ganzen Tools bringen nix, weil streng genommen so richtig Abmahnsicher sind wir alle nicht. Und man könnte sogar soweit gehen und sagen Okay, irgendwie ist das alles illegal, weil es ist so. Eigentlich hätte für das Thema Internet die Verordnung kommen müssen, und die kam nicht. Die kommt vielleicht noch. Aber die gibt’s grade nicht. Und deswegen gibt’s eine lustige Rechtsprechungen, die total konfus sind, die das Onlinemarketing gefühlt in der Steinzeit zurück bringen. Und das heißt dass das Thema Tracking, Google Analyse und das ganze Zeug ist genau das mit Online-Marketing. Was ich damit genau meinte ist, den meisten fehlen dazu die Skills. Was ich anfangs gesagt habe, die einen können nicht verkaufen, wenn sie verkaufen können können sie kein Online-Marketing, weil Onlinemarketing auch etwas mit Analysen, Statistiken, mit datenschutzrechtlichen Dingen zu tun hat. Deswegen suche dir auf jeden Fall einen Anwalt, suche dir einen Datenschutzbeauftragten, in dem du das durch existiert und dann nochmal ein bisschen Licht ins Dunkle reinzubringen, wie man das Ganze macht.

Und dann kommst du eben um dieses Thema Erweiterungen, so was ich gerade sagte installierst irgend eine Scheiße, merkt dann ob es funktioniert oder eben nicht. Kommt man gar nicht mehr so schnell drumherum. Und ja, abschließend, das war ja auch noch das Thema. Ich erinnere nochmal an diese Liste mit den Punkten und so weiter. Das nächste Problem wie gesagt, das nächste Problem ist wenn du Online-Marketing verstehst, was du tacken darfst, was du nicht tracken darfst, was du implementieren darfst und was kacke aussieht. Und überhaupt, dann kommt früher das Spiel, das Thema Produktbeschreibungen. Ich hab schon gesagt, für Verkauf zu schreiben. Zu Texten, Sales Copywriting, das ist eine Welt für sich. Und da schreibt man nicht aus der Ich-Form. Denkst du dran, brauchst du die Wand, das Loch in der Wand oder brauchst du die Bohrmaschine oder den Bohraufsatz, was brauchst du von den Dingen? Denk mal drüber nach. Bei den meisten da steht dann irgendwie sinngemäß du brauchst ja eine Wand und keine Bohrmaschine, sondern eigentlich brauchst das Loch in der Wand und verstehst du? Da muss also unterscheiden was ist das Mittel zum Zweck. Der Bohrer ist wie die Bohrmaschine das Mittel zum Zweck, um das Ergebnis, das Loch in die Wand zu kriegen. Das heißt, das ist ein bisschen plakativ, klingt ist eben das Sales Copywriting.

Ihr müsst lernen wie man selbst copywrited. Und das kriegst du nicht von heute auf morgen. Und wenn du dazu konkrete Fragen hast, also, ich will das jetzt gar nicht so an der Oberfläche stehen lassen. Wenn du konkrete Fragen hast zu irgendetwas, was ich in diesem Video angerissen habe, ich weiß, ich hab so angerissen, wir sind nur nicht vertieft. Wenn du irgendwelche Fragen zum Thema Sales Copywriting, zum Thema DSGVO, zu was auch immer, kommentiere jetzt das Video. Ich nehme es gerne mit auf einen der nächsten Videos oder meinen nächsten Podcast. Also jetzt ist die Chance, wenn Fragen sind, kommentiere es. Aber wie gesagt, gestehen wir uns für den Moment ein, wenn du in deinem Shop momentan keine oder deutlich weniger Verkäufe hast wie du eigentlich denkst und du keine Ali Express Scheisse an Produkten drin hast, sondern wirklich hochwertige Produkte und sie keiner kauft. Dann liegt es daran, dass die Kunden in deinen Store kein Vertrauen haben, dass das, was du darauf machst, nur eine Aufzählung ist an Produkteigenschaften, die nicht verkauft werden und deswegen scheisse sind, weil eben davon emotional sich keiner leiten lässt. Ich weiß, es hat seinen Grund, die Leute, die einen Fernseher kaufen, einen Plasmafernseher oder was auch immer, die recherchieren teilweise Wochen und Monate, lesen Testberichte fragen den Hugo, den Egon, die Fragen jeden und sagen Hey, was für ein Fernseher brauche ich, was brauche ich? Und so weiter.

Die Recherche geht ewig. Dann wird an diesem Fernseher bis er gekauft wird oder dieser Monitor, da wird Preis Recherche gemacht. Ob wir noch irgendwo drei Euro sparen können bei den Lieferkosten und dann wird bestellt. So das heißt, das Problem ist bei dem Hauptprodukt, bei so einem Elektronikprodukt und bei einem Fernseher, bei einem Monitor. Du wirst dann sehr wenig dran verdienen. OK. Und das ist das Problem. Wenn du aber jetzt nur solche Eigenschaften aufgelistet hast, wirst du wahrscheinlich da auch nicht nur wenig verdienen, sondern gar nix, weil die Leute erst gar nicht bei dir kaufen oder durch Zufall bei dir kaufen, dass wird aber immer weniger Käufer. Wenn du einen hast, der genau weiß, dass er das Modell 47 D kleines Z 9 in 84 Zoll haben will, dann wird er bei dir kaufen, wenn du der Billigste bist. Das natürlich auch scheisse, weil so Kunden braucht man nicht. Worauf ich hinaus will ist, was euch allen Bewusstsein sollte aus der Verkäufersicht ist folgende Tatsache, die meisten Leute recherchieren bei dem Hauptprodukt, bei einem Fernseher in dem Beispiel sehr lange sehr detailliert. Wenn die das Ding gekauft haben, ist bei den meisten Marken, dann haben sie nicht gelernt, die wissen es nicht besser ist schlichtweg fertig. Fernseher verkauft Euro 80 verdient, gibt’s Retoure haben wir draufgelegt.

So ist es halt. Nee, so ist es nicht. In dem Moment, wo der Kunde den Fernseher kauft, den Monitor kauft, kommt Upselling ins Spiel. Jetzt musst du sagen Hey, brauchst du für deinen tollen Fernseher, für den tollen Monitor ein HDMI-Kabel. Im übrigen by the way, das ist ernst gemeint, erklärt den Leuten, was ein HDMI-Kabel ist. Die meisten Amerikaner denken laut einer Statistik, die ich gelesen habe, das wäre eine Geschlechtskrankheit. Das ist jetzt irgendwie lustig, aber man muss das erklären. Keine Geschlechtskrankheit hat etwas mit dem Stecker zu tun. Kannst du tolle Bilder übertragen. Also worauf ich hinaus will, ist wenn ihr so einen HDMI Stecker habt, kann es sein, dass ihr an dem fucking Stecker mehr Gewinn macht wie an einem eigentlichen Gerät. Deswegen müsst ihr diese Zusatzverkäufe anbieten im Warenkorb, das Thema Order Bump oder nach dem Kauf spätestens dann. Ja, das heißt, es kann passieren, dass ihr mehr Gewinnmarge habt an dem Zubehör wie am eigentlichen Gerät. Das ist nix anderes, wie wenn du Rasierer kaufst und die Rasierer, die Klingen dazu teurer sind wie das Gerät. Das ist nix anderes, wie wenn du einen Drucker kauft für 29.90, die Patrone kostet aber 50 in ihrer Sparpaketen. Okay. Das heißt, das Zubehör ist teurer, und da sind wir schon im nächsten Punkt.

Das ist das Thema Abo-Geschäft, was ich da bei Druckerpatronen und solchen Dingen dann eignet. Man konvertiert hier wieder und wieder und wieder. Das heißt, man hat am Anfang wenig verdient, aber man holt den Kunden immer wieder ab. Und dann stellt man sich die Frage verkaufe ich Einwegprodukte oder Mehrwegprodukte, sprich Abo-Produkte. Ich könnte euch so viel dazu erzählen. Und das ist genau das Problem. Es gibt so viele Dinge, die man erst einmal strukturieren muss und ich weiß, ich habe jetzt viele Fragezeichen generiert und so wirklich viele gelöst nicht wirklich. OK. Tut mir leid. Kommentiert mir genau was die Fragen sind und ich schwöre es euch wir klären sie. Aber ich hoffe wirklich, ich konnte mit diesem Video so ein bisschen mal das Mindset ein wenig öffnen und sagen Hey daran könnte es liegen, optimiere mal dies, optimiere mal das. Weil, wie gesagt, dann wird es auch irgendwann funktionieren dass die Leute bei dir kaufen. Aber denk daran, bevor sie bei dir kaufen, das ist ein Prozess und sollte am Ende durchdacht sein. Und wenn du es so nicht gelernt hast, es ist nicht schlimm. Kein Meister ist jemals vom Himmel gefallen, auch ich habe mich 14 Jahre durch diese ganze Kacke durcharbeiten müssen. Und by the way ich weiß noch lange nicht alles. Also von dem her wir lernen jeden Tag dazu. Wichtig ist nur, dass du dir das bewusst machst. Wenn du ganz am Anfang steht, musst du noch eine ganze Menge lernen, und das ist völlig normal. Aber bitte verinnerliche genau das.