Reading Time: 16 minutes

Ich habe mich vor kurzem im Dropshipping probiert und zusammen mit meiner Freundin haben wir gestern Abend unsere erste Produkte von AliExpress gelistet. Das wurde mir jedoch zum Verhängnis. Denn gestern Abend kam auch schon direkt die erste Abmahnung. Das ist ein Kommentar aus meinem Channel. Und heute geht es genau darum, was genau zum Verhängnis wurde und was vielleicht anhand von Dropshipping auf europäischem Fokus gar nicht passieren würde. Also herzlich Willkommen zu einer neuen Show und es geht jetzt in dem Schwerpunkt AliExpress versus EU-Dropshipping.

AliExpress Dropshipping

Ganz kurz ein bisschen über den aktuellen Sachverhalt kurz plaudern, bevor ich dann mein eigenes Statement dazu abgebe. Lassen wir noch einmal den Kommentar von YouTube Revue passieren. Klar ist also wenn ihr AliExpress Dropshipping macht, geht ihr auf AliExpress, habt euren Shop vielleicht einen Shopify Shop und habt vielleicht auch eine Applikation wie zum Beispiel Oberlo. Und ihr synchronisiert einfach eure entsprechenden Produkte von diesem Marketplace Ali rüber in euren Store. Das hat natürlich generell schon mal sehr gefährlich ist. Aber kann man sich vielleicht dran denken, wenn man ein bisschen zumindest die europäischen Besonderheiten bedenkt. Man denke an Bildrechte, an Textrechte, an Markenrechte. Aber ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen, denn wir sprechen da ganz detailliert drüber. Zunächst einmal möchte ich ganz kurz noch ein bisschen in Auszügen den YouTube Kommentar einmal komplett noch vorlesen. Das ist quasi ein bisschen der Einstieg, worauf ich dann auch hier mein heutige Podcast Episode drauf stütze.

Also es geht noch ein bisschen weiter, und zwar heute Abend oder an dementsprechend Abend kam die Abmahnung und weiter wurde dann wie folgt kommentiert: Ich habe den Titel eines Trainers eins zu eins übernommen und dieser enthielt das Wort Spinning, welches im Zusammenhang mit dem Fahrrad eine Marken Rechtsverletzung darstellt. Die AliExpress Angebote sind nun schon etwas länger offline. Da ich angefangen habe, Produkte von Amazon auf Ebay zu dropshippen. Nun die eigentliche Frage: Durch diese Abmahnung habe ich jetzt weiche Knie bekommen und alle Produkte offline genommen. Darf ich Artikel von Amazon auf Ebay verkaufen, wenn ich diese bei Amazon und dadurch einen Händler oder beim Hersteller direkt erwerbe? Ich habe beispielsweise Grillschalen der Firma Weber verkauft. Kann es da zu Problemen kommen, auch wenn der Hersteller nicht in Ebay entsprechend unter dem Markennamen steht? Schon mal Danke für die Antwort. Nun lieber Richard, vielen Dank für den Kommentar an der Stelle und auch nochmal deswegen alle, die gerade zuhören. Die Ermunterungen wenn du solche Fragen hast, kommentiere das gerne auf meinem YouTube-Kanal oder auch bei Spotify, bei iTunes oder wo du gerade eben auch hörst. Oder schick uns gerne eine Info. Wir greifen das sehr gerne auf, und das tun wir jetzt auch genau in dieser aktuellen Episode. Soviel zum Thema Sachverhalt. Man könnte es so zusammenfassen Ja, man hat bei AliExpress angefangen, dann gab es eine Abmahnung, da hat man weiche Knie bekommen und dann hat man gesagt Okay, ist schlecht. Klug wenn ich mein Business auf Europa fokussiere. Ich mache jetzt also dieses Amazon Ebay Ding und mach daraus mein Business. Gut, man kann natürlich direkt schon mal vorneweg sagen dafür muss man jetzt kein Anwalt oder Prophet sein. Und das Ganze auch das jetzt gerade genannte Konstrukt ist kacke, also ist es einfach so. Das hat mit professionellem Handel nix zu tun. Weder die Ali Kopiergeschichte noch dieses Amazon Ebay Ding. Das Problem ist, wenn ihr so euer Business aufbaut, das ist einfach sehr unprofessionell und ich gehe auch gleich darauf ein.

Ich habe angefangen, vor 14 Jahren meine ersten Sales auf Ebay zu machen. Ich habe damals, das weiß ich noch wie heute, meine ersten CDs, ich hatte damals zum CD Ständer, heute hat man MP3-Dateien, aber damals hatte ich CDs. Und ich hatte diese CDs irgendwann so durch gehört und ich hatte kein Bock mehr und wollte sie verkaufen. Ich habe angefangen meine CDs zu fotografieren, die Playlist abtippen und das waren so meine ersten Artikel bei Ebay bewusst verkauft habe, waren meine CDs und genauer gesagt waren das meine ersten Artikel in einem Ebay Shop. Das heißt, ich hatte einen Ebay Shop und hatte darin meine Gebrauchtware, keine Neuwaren. Der springende Punkt ist, worauf ich hinaus will, ich habe auch relativ schnell dann eine eigene Abmahnung bekommen, da ich nämlich nach meinem CD Verkauf auch gedacht habe Hey, ich könnte ja auch irgendwo eine Ware einkaufen, könnte sie dann verkaufen. Hab ich getan mit einem Playstation Spiel. Damit war das Playstation 2 und das war das Spiel Bullet Proof of wurde von dem Rapper 50, das war ein Ego-Shooter Bullet Proof und hab ich sehr gut verkauft. Ich habe mich noch gefreut, super ich verkaufe viel und dann kam direkt die Abmahnung. Weil Jugendschutztechnisch hätte ich das gar nicht verkaufen dürfen. Da kam dann die erste große Ernüchterung. Worauf ich jetzt hinaus will ist genau, dass diese Thematik, die hast du immer egal ob wie in meinem Fall ich Originalware vorhalte oder ob du dropshippst darauf will ich hinaus. Diese Abmahnangst hat nichts allein mit Dropshipping zu tun. Sie ist einfach im E-Commerce, sie ist im Digital. Das haben wir immer und darauf will ich hinaus, Dropshipping ist deswegen nicht besonders gefährdet. Das einzige was das Problem ist, ist dass Dropshipping dir es verdammt leicht macht in eine potentielle Abmahnfalle zu tappen. Es fängt eben an wenn du Produkte kopierst. Und das hängt nicht nur wie jetzt hier bei dem Wort Spinning oder bei irgendwelchen anderen Marken wie Weber an oder sonstige Dinge. Es gibt einfach eine Fülle an Dingen, die man beachten muss und deswegen würde ich auch das gesamte Geschäftsmodell Ebay, Spopify, alles was du miteinander verstrickt oder in dem Fall auch Amazon und Ebay oder eben AliExpress. Also all diese ganzen Dinge die Verstrickungen.

Ich würde viel früher anfangen. Wenn ihr Dropshipping machen wollt, fangt ihr ganz vorne an, und zwar mit der Frage welche Rechtsform habe ich. Die meisten fangen als Kleinunternehmer an, das Thema Kleinunternehmer und das Thema Dropshipping das gehört nicht zusammen. Das macht keinen Sinn. Wirklich nicht. Ich habe das schon in meinen Büchern darüber geschrieben. Ich habe auf meiner Video On-Demand Plattform drüber gesprochen. Am besten ist natürlich am Ende mit eurem Steuerberater zu sprechen und eine finale Lösung zu finden. Fakt ist aber nach meiner Auffassung es macht keinen Sinn, weil er überhaupt nicht wettbewerbsfähig verkaufen könnt. Als Kleinunternehmer seid ihr nicht in der Lage, wettbewerbsfähig zu handeln. Ihr habt im Endeffekt nicht nur die Steuer, die ihr quasi nicht zurückgebt, also die Vorsteuer also ihr kauft ja faktisch brutto ein und als Händler sollte man immer netto zu netto einkaufen, nicht brutto. Und das nächste Problem ist, wenn ihr auf Marktplätzen wie z.B. Ebay oder Amazon verkauft hat von Amazon können wir das Beispiel machen. Sie sitzen in Luxemburg zumindest für uns Europäer. Und habt ihr als Kleinunternehmer Kosten aufgrund dieser Steuern und aufgrund dieser Besonderheit von ungefähr 40%. Und Strukturkosten von 40% wird bei jeder normalen bodenständige Marge nicht möglich sein. Das heißt, wenn ihr mit Dropshipping starten wollt, ist Kleinunternehmer eigentlich nicht zielführend. Ein Einzelunternehmen wäre vielleicht generell zielführend. Ein Einzelunternehmen ist aber von der Haftung her immer bescheiden. Aber man sollte grundsätzlich dann als Einzelunternehmer starten, sollte dann im nächsten Schritt die Kapitalgesellschaft GmbH anstreben.

Und auch da ist natürlich so, wann macht man das? Grundsätzlich würde ich eine Kapitalgesellschaft immer erst dann anstreben, wenn ihr circa 40.000 Euro an Schwellenwert erreicht habt. Dann habt ihr in der Regel die Strukturkosten, das sind diese monatlichen Gebühren, die man braucht, um eine Kapitalgesellschaft, eine GmbH, eine UG, eine SL in Spanien, wie auch immer das am Leben zu halten. Ca. 40.000 Euro ist die Grenze, wo man sagen kann Okay, wenn ihr das habt oder ein bisschen mehr habt sogar dann lohnt sich der Switch. A natürlich weil die rechtlich safer seid, weil wir dann eben ein Stück weit die beschränkter Haftung mit reinnehmt. Aber zum anderen, weil es eben auch viele Lieferanten für die Gesamtbonität und so weiter besser wird. Und jetzt sind wir schon genau in dem Thema. Wenn ihr anfangt als Privatunternehmer, also von der Rechtsform her wirklich als Privatperson, müsst euch immer drüber im Klaren sein. Und da sind wir jetzt auch bei der Frage zu dem Thema Abmahnung. Wenn ihr das selber macht seit ihr immer natürlich mit dem Arsch an der Wand. Also wenn es jetzt eine Abmahnung gibt, seid ihr mit eurem Privatvermögen am haften. Und auch wenn ihr sagt ich hab ja eh nicht viel Geld, ich bin noch in Ausbildung und dies und das am Ende habt ihr vielleicht nicht viel Kohle und ihr macht sich darüber keine Gedanken. Denk dran, ich selber bin da muss ich eine Insolvenz gegangen.

Und zwar geht es nicht darum, ob du heute keine Kohle hast. Wenn du in Insolvenz gehst, bist du für Plusminus die nächsten 7 Jahre mit dem Arsch an der Wand. Das heisst du darfst kein Geld verdienen, du kannst kein Geld verdienen, in dem Sinne ohne dass es dir abgenommen wird. Das heißt, der springende Punkt ist nicht nur, ob du Geld heute verlieren würdest durch eine Insolvenz, eine Abmahnung, durch ein Markenrechtsproblem, sondern ob dir klar ist, dass du im Schnitt die nächsten sieben Jahre, wenn’s blöd läuft vielleicht sogar 10 Jahre länger, überhaupt damit dein ganzes Leben blockieren kannst mit einem solchen Problem. Also wenn eine Abmahnung kommt, ist deswegen immer klüger man würde sie generell bezahlen, wie man würde deswegen seine Firma in die Insolvenz gehen oder wenn man eben keine Firma hat im rechtlichen Sinne dann ist man eben als Privatperson in der Insolvenz, in der Privatinsolvenz. Also darauf gibt es auf jeden Fall zu achten.

Nun, ich würde auf jeden Fall deswegen immer raten, immer raten, egal, was ihr Dropshippen wollt, von woher ihr dropshippen wollt, ob von irgendwelchen asiatischen Plattformen, ob von Amerika, von Deutschland, von Europa, egal. Ihr braucht immer eine Vereinbarung. Ihr braucht immer einen Deal mit einem Hersteller oder meinetwegen auch mit einem Großhändler. Aber einfach nur Produkte zu nehmen macht keinen Sinn. Ja du kannst Probleme kriegen von der Firma Weber, weil da fängt das Grundproblem ja schon an um auf die Frage, im letzten Teil reinzugehen.

Das Grundproblem fängt jetzt schon da an, dass du wieder einen Artikel nimmst von einer Plattform, wo du keinerlei Verträge damit hast. Du kopierst im Prinzip die Bilder abermals von einem Marktplatz wie Ebay und Amazon oder umgekehrt. Die Reihenfolge ist egal. Man klaut Bilder, über die man nicht verfügt, weil man das Produkt nicht da hat, nicht für sich. Man nimmt sich eine Weber Grillschale und kopiert das von da noch da oder von dem Marktplatz in dem Marktplatz. Und am Ende ist es egal, ob das an AliExpress ist, ob es Ebay ist, ob es Rakuten wäre. Es ist egal, es ist am Ende ein Urheberrechtsverletzung und es ist nicht in Ordnung. Gleiches gilt auch für den Titel, 1:1 kopieren das ist natürlich wirklich nicht nur dreist oder auch markenrechtlich möglicherweise ein Problem wie jetzt hier einen Kommentar im Bezug auf Spinning. Das Grundproblem geht tiefer, es ist auch für dich selber kacke, weil wenn ihr den Titel kopiert habt ihr zweierlei Dinge. Einerseits bei Google zum Beispiel ist das Wort Duplikat Content noch ein Relevanz Faktor. Das heißt, wenn zu oft das gleiche gelistet wird, ist es generell kacke für die Suchmaschine, für die Relevanz. Und andererseits zeigt das natürlich auch ein bisschen das Grundverständnis in dem Moment, wo ich anfange, Titel zu kopieren, indem ich Beschreibungen eins zu eins kopiere, genau das wurde in einem Kommentar gesagt, Ich habe das 1:1 kopiert, wird auch was ganz anderes deutlich. Nämlich die Tatsache, dass du am Ende verschenkst Optimierungspotenzial. In dem Moment wo du etwas kopiert, kopierst du ein Produkt aus Bequemlichkeit, aus Unwissenheit, warum auch immer. Es ist eigentlich egal, aber Fakt ist du kopierst das und durch diese Kopie optimierst du nichts und gibt es keinerlei Individualität dazu. Also du nimmst zum Beispiel einen Bullshit Titel kopierst ihn und er bleibt Bullshit. Wenn man also ein Produkt kopiert, mal losgelöst, dass es rechtlich überhaupt nicht in Ordnung. Aber selbst wenn ich es tun würde, dann sollte ich mir wenigstens die Mühe machen, das zu optimieren. Mit Keywords, mit Research, mit Sales Copywriting. Also am Ende, wenn ich schon Produkte kopiere, dann sollte ich sie wenigstens krasser darstellen, damit die Leute dann auch bei mir kaufen, dass der Algorithmus von dieser Plattform, wo ich es einstelle, sagt Hey, das ist ein krasses Angebot ich liste es entsprechend besser. Das ist genau das Grundthema warum ich sage Back to the roots, mach dir Gedanken wo will ich verkaufen, was will ich verkaufen. Wenn ich weiß, was ich verkaufen will, suche dir einen Supplier, ein Lieferant aus Europa und kontaktiere ihn und sag hey du hast diese krassen Grillschalen ich würde sie gerne verkaufen. Kannst du mich beliefern? Auf Dropshipping Basis? Dann gibt es Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB, dass ist das Minimum. Und im Zuge dieser AGB gibt es dann Einkaufskonditionen, Lieferkonditionen. Ich habe etwas schwarz auf weiß in der Hand und da steht dann auch drin, ob ich die Bilder, die Texte nehmen darf. Und nur weil ich es nehmen darf, was ich schon mal besser ist wie wenn du es einfach nur kopierst, heisst das nicht, dass du es auch eins zu eins kopieren solltest. Nur weil ich das darf. Wie gesagt Thema Duplikat Content, Algorithmus, Optimierungsarbeit. Nur weil ich es darf, heisst das nicht, dass ich es machen würde. Aber natürlich wenn ich es machen würde zu kopieren und alles eins zu eins übernehmen, dann ist es rechtlich deutlich stabiler, wie wenn ich es eben kopiere, ohne diese notwendigen Einstimmungen.

Deswegen wenn ihr Dropshipping machen wollt, hört auf irgendwelche Produkte aus irgendwelchen Kanälen von A nach B zu kopieren. Das hat mit Dropshipping nix zu tun. Vor allen Dingen Leute, was ihr euch mal klarmachen müsst, geht zum Steuerberater. Weil das Problem ist ja, wenn du bei Ebay etwas kaufst, was ist es dann? Du kaufst es als Privatperson, du verkaufst etwas brutto mit Steuer. Du kaufst es aber gerade auch ein mit Steuer brutto. Und dann ist das natürlich total dämlich. Also, das heißt du kaufst brutto, du verkauft brutto. Und dann sind beide schon fast da, wo wir als Kleinunternehmer sind, weil da handlich auch brutto zu brutto. Und das ist steuerlich schon totaler Käse. Deswegen wenn du ein Dropshipper sein willst, bist du Unternehmer. Und als Unternehmer gilt eigentlich immer folgende Faustregel: netto zu netto, du kalkulierst netto zu netto.

In dem Moment wo du also irgendwo irgendwelche Ware kopierst, ein Preis genannt bekommst, weil er auf Ebay steht, weil er auf Amazon steht, weil er auf AliExpress steht, dann bedeutet das, dass du immer Endkundenpreise siehst. Warum? Weil du einen B2B Preis, Business to Business Preis, einen Einkaufspreis, einen Wiederverkäuferpreis, einen Händlerpreis, nennen es wie du willst. Es ist immer das Gleiche. Die Einkaufskonditionen darf dir in Europa niemand aushändigen, wenn du nachgewiesen hast, dass du ein Gewerbe hast, eine Gewerbeanmeldung hast, bei einer Kapitalgesellschaft, wenn du ein entsprechendes Handelsregister hast. Wenn du also nachweist, dass du ein Unternehmer bist und dass du als Unternehmer die Ware einkaufen willst und nicht weil du es zu Hause haben willst, sondern weil du damit ein Business machen willst, dann bekommst du Einkaufskonditionen. Und Einkaufskonditionen sind immer netto. Und in dem Moment wo ihr aber das alles nicht machen müsst, ihr müsst, wenn ihr bei AliExpress etwas kopiert, wenn ihr bei Ebay etwas kopiert, müsst ihr eben keine Gewerbeanmeldung da hinschicken. Warum auch? Das Produkt ist da, der Preis ist da. Und naja, die Beschreibung ist auch da. Nehmen dürft ihr das alles nicht, aber ihr macht es trotzdem. Aber wie gesagt, alleine schon steuerlich und kalkulatorisch ist das eigentlich totaler Humbug.

Weil wie gesagt, wenn ihr wirklich echtes Business macht. Echtes Dropshipping Business machen wollt, dann braucht ihr immer Einkaufskonditionen. Und ohne dass ihr dieser Dokumente an euren Handelspartner schickt, der prüft, dass muss er machen. Er muss sie prüfen, muss gucken, ob das korrekt ist, sich dann freischaltet. Wenn das nicht passiert, wenn dieser Vorgang einfach nicht da ist, dann merkst du einfach und das ist die Message du bist auf dem falschen Weg. Also immer, wenn du irgendwelche Preise einsehen kannst auf irgendwelchen Websites und da steht dass sind deine Einkaufskonditionen, es kann nicht sein, okay, merk dir das einfach. Es kann nicht sein. Egal, auch wenn du auf eine Großhandels Plattform gehst, dort siehst du die Einkaufskonditionen erst nachdem du dich registriert hast, nachdem eine Verifikation stattgefunden hat, vorher siehst du die nicht. Wenn du die vorher siehst dann sind das keine finalen Preise, dann ist das Bullshit und das ist genau das Problem. 99% aller China Dropshipper machen Bullshit Business, weil sie eben nicht wirklich über echte Einkaufskonditionen verfügen. Und das ist genau die Message und deswegen geht so viel schief und deswegen kommt auch immer das große Schrecken.

Wenn dann ans Finanzamt kommt und sagt wir kriegen noch ein bisschen Geld und sagt ihr Hey, warum denn? Dann hab ich gar nicht mit gedacht, und dann ist die Firma pleite. Und wie gesagt wenn du keine Firma hast bist du am Ende pleite als Privatperson. Und das passiert. Die meisten Probleme vom Finanzamt kommen nach meiner Erfahrung nach rund zwei bis drei Jahren. Deswegen die meisten, die jetzt mit dem Dropshipping anfangen und glauben Hey, alles ist easy peasy. Es gibt keine Probleme, die machen den ganzen Job noch keine drei Jahre. Sie machen vielleicht ein paar Monat und glauben, sie verdienen fettes Geld. Und sie denken Brutto ist brutto ja im Sinne von ihr habt 100 Euro verdient. Die Leute sagen ich hab hundert Euro verdient. Sie verstehen aber gar nicht, dass es brutto zu brutto ist und dass das Käse ist und eigentlich netto zu netto rechnen muss, weil du die Steuern abführen musst. Daran denken die alle gar nicht. Und dann kommen Sie mit ja, ich bin der Kleinunternehmer und sie haben es auch nicht verstanden, dass sie dann Brutto zu Brutto bezahlen. Und sie vergessen, dass sie dann eigentlich trotzdem, auch wenn Sie Kleinunternehmer sind, trotzdem zu einem Steuerberater gehen müssen. Dass sie trotzdem das Ganze beim Finanzamt melden müssen. Denn nur weil du Kleinunternehmer bist, heißt das nicht, dass du dich nicht steuerlich melden musst. Dass du den Leuten beim Finanzamt sagen musst Hey, ich hab jetzt nur so viel Euro verkauft.

Du musst trotzdem eine Rechnung schreiben. Die Leute wissen nicht, wie man Rechnungen schreibt, und das ist so. Ich sehe das den ganzen Tag. Die Leute, die Dropshipping machen, du du gerade zuhörst und Dropshipping machst. Du musst dich erstmal darüber informieren, das ist ein Reingeschäft im Dropshipping nennt man das Reingeschäft. Es gibt dazu auch noch ein Dreiecksgeschäft und das ist steuerlich was ganz anderes. Dann kommen viele Leute sie machen FBA von Firmen bei Amazon, sie haben traditionelles E-Commerce Business, wie ich früher mit meinen CDs, die ich in meinem Kinderzimmer hatte. Wenn ihr so ein Business macht dann versteuert ihr das anders. Das Grundproblem ist hier, da macht ihr weltweites Shipping oder kopiert diese Artikel nicht aus Ebay Deutschland, sondern aus Ebay Österreich und verkauft es aber auf Amazon Deutschland oder wie auch immer. Oder euer Kunde von Amazon, der ist dann plötzlich aus Frankreich. Aber er kauft auf dem deutschen Marktplatz. Das Problem ist dann wärst du eigentlich steuerpflichtig in Frankreich, den als Dropshipper im Reingeschäft bist du immer steuerpflichtig in dem Zielland. Und nein, es gibt keine Freigrenzen für Dropshipping. Aber was ich hier gerade mache, ist eigentlich die er den Hinweis geben geh zu einem Steuerberater, der sich mit dem Business auskennt. Lass dich beraten, lass dich beraten, wann du was versteuern musst. Lass dich beraten, ob deine Rechnungen, die du schreibt, korrekt sind. Wenn du bislang auf irgendwas verkaufst und nie eine Rechnung geschrieben hast, dann wird es höchste Zeit. Und denk dran, auch wenn du bei Ebay irgendwas kaufst, wenn du was bei AliExpress kaufst, du musst auch dann darüber eine Rechnung haben, wenn du diese Ware eingekauft hast.

Aber wie gesagt wenn diese Rechnung kommt, dann wirst du merken, dass die brutto ist. Und das ist richtig kacke. Wie schon gerade gesagt. Also, um das Ganze zusammen zu nehmen, Ja, man sollte so kein Business machen, man sollte kein Business machen irgend etwas zu kopieren, man sollte keine Duplikate machen. Man sollte wenn man Business macht, immer einen echten Lieferanten suchen, die Genehmigungen einholen. Man sollte einem echten Lieferanten, im Sinne von echten Einkaufspreisen netto zu netto kalkulieren und man sollte ein vernünftiges Fundament haben. Und dann ist es das Dropshipping Business supergeil, da macht es richtig viel Spaß. Und es ist überhaupt kein Problem, auch irgendwelche Weber Grill zu verkaufen. Das Problem ist nicht die Marke selber. Das Problem ist auch nicht, dass du vielleicht das Wort Spinning nicht nehmen dürftest. Möglicherweise ist das gar nicht das Problem, wenn du mit dem Hersteller direkt einen Deal hast. Das Grundproblem wird dann zu einem Problem wenn du denen eigentlich die Ware vertickt und du Markennamen nimmst, die dann am Ende dann zum Problem werden, weil es eben nicht von dem Hersteller, der diesen Markenname registriert hat, ist. Ich weiß auch Früher hab ich das ihr kennt das vielleicht das Mensch ärgere dich nicht Spiel, mit diesen Hütchen, mit bunten Figuren. Das ist ein geschützter Begriff und viele nennen deswegen das Spiel, also die nicht Originalspiele nennen das Ludo und Ludo ok, viele, die es, so wie ich aus dem Spielwarenbranche ursprünglich kommen, und weiss das heißt Ludo. Aber Ludo ist quasi der Name, der nicht markenrechtlich geschützt ist. Mensch ärgere dich nicht ist eben geschützt. Jetzt gibt es viele Leute, die suchen nach Mensch ärgere dich nicht und nicht nach Ludo. Und dann schreiben die bei Ebay bei Amazon rein. Ja, das ist Ludo. Klar, nach Ludo sucht keiner, weil die Leute wie Tempo, Taschentücher, Tempo erkennen. Niemand denkt jetzt an Ludo, sondern an Mensch ärgere dich nicht. Und dann gehst du in dein Amazon, du gehst in dein Ebay, du gehst in deinen was auch immer Onlineshop in Google gibts ein Mensch ärgere dich nicht. Und dann kommt ja das ist Ludo, ähnlich wie Mensch ärgere dich nicht. Und dann gibt’s eine Abmahnung, weil du verwendest einen Markennamen den du gar nicht verwenden darfst. Du verkaufst ein fucking Ludo und kein Mensch ärgere dich nicht. Und das ist genau das Problem wie mit dem Spinning Rad. Das heißt, wenn du eine Markenware verkaufen willst, ist das grundsätzlich als Dropshipper kein Problem. Du musst nur mit der Marke, der eben diese Rechte gehört, musst du einen Vertrag machen. Du musst mit denen sprechen, musst mit dem Großhändler sprechen, ob es ein autorisierter Großhändler ist. Und das es das ist das ganze Business. Also Dropshipping ist super lukrativ. Dropshipping ist super spannend, aber das meiste Fundament, das ist das größte Problem. Die meisten Leute, die mit Dropshipping starten mit China Dropshipping starten, mit EU Dropshipping starten, sie haben kein Fundament und deswegen hauen wir auf die Fresse.

Und ich spreche aus eigener Erfahrung, ich weiß das. Ich wurde früher auch abgemahnt wegen genau der gleichen Scheiße. Ich wurde auch schon wegen Marken abgemahnt, wegen Markenrechtverletzung. Ich wurde wegen Jugendschutz abgemahnt. Ich bin da bei euch okay. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich will bin ja schon in die Insolvenz reingefahren Hey super, ich kenne das volle Programm. Aber das braucht ihr nicht das volle Programm, tut euch den gefallen einfach nur macht ein vernünftiges Fundament, investiert ein bisschen mehr in den Research, vielleicht eine eigene Ausbildung wie der Dropshipping Betriebswirt zum Beispiel bei uns oder auch woanders. Macht irgendwas was euch erstmal auf die geistige Reife bringt um Business zu machen und kopiert auf keinen Fall irgendwelche Artikel. Wie gesagt, Faustregel ist einfach wenn du irgendwas Copy & Paste, ohne dass du rechtliche Einverständnis hast, gibts immer auf die Fresse. Wenn du irgendwelche Markennamen nimmst, gerade bei asiatischen Herstellern immer aufpassen, auch wenn sie dir das genehmigen. Denk immer dran, ob das wirklich auch Originalware ist. Ja, das ist ganz, ganz wichtig. Und gerade wenn der Handelspartner außerhalb von Europa ist, wirst du nicht wirklich greifen können. Das ist ein Riesenproblem. Was bringt das, wenn der, der die Einverständnis gibt und sagt Ja, kein Problem, du darfst mal den Markennamen nehmen. Das ist in China! Hast du schon mal probiert jemanden in China zu verklagen? Das ist eine Mammutaufgabe.

Ich hatte früher einen Deal gemacht, sechsstelliger Deal mit einem aus Amerika. Alter verklag mal einen in Amerika, da haben die für jeden Bundesstaat haben die eine eigene Rechtsauffassung. Das ist mega. Also was machst du? Du kannst nix machen. Du kannst nix machen und das ist ein Riesenproblem. Die meisten Leute wollen weltweit Business machen. Sie sagen ja, der deutsche Markt, der europäische Markt, ist so klein, wir machen dann amerikanisches Dropshipping oder Amerikanisches E-Commerce. Das Problem ist, sie haben von der Rechtslage keine Ahnung. Kehrt vor eurer eigene Haustür, wie gesagt, mit der DSGVO zum Beispiel haben wir genug zu tun vor der eigenen Haustür, mit der Steuerung. Was ich gerade schon gesagt hab Thema Reingeschäft, Dreiecksgeschäft, also sprich Dropshipping Versteuerung. Da haben wir so viel selber zu tun und die meisten Leute verstehen ihr Handwerk nicht vor der Haustür. Deswegen geht nicht in irgendwelche dritte Länder und macht keine Geschäftsbeziehung mit einem Chinesen oder mit einem Asiaten. Macht keine Geschäftsbeziehungen mit einem amerikanischen Unternehmen. Fang an hier vor deiner Haustür, ist cool, verkauft Weber Schalen oder Grillschalen vor der Haustür. Macht ein Business vor der Haustür, wird mit deinem Finanzamt im Reinen, wird mit deinen Steuern im Reinen, wird mit deiner Rechtsform im Reinen. Und wenn das alles passt, dann kannst du expandieren, expandieren überhaupt kein Problem. Aber hör auf von vornherein zu expandieren, weil du fällst irgendwann so dermaßen auf die Fresse. Das wird nicht gut gehen.

Das ist die Wahrheit. Und damit ja viel Spaß beim Dropshipping, Dropshipping ist eine tolle Sache. Macht wirklich Spaß. Aber ihr müsst das von der Pike auf ernst nehmen. Ansonsten, wie gesagt, ich spreche aus eigener Erfahrung es fliegt euch so fett auf die Füße, und es macht am Ende auch keinen Sinn. Ein weiteres Thema, was sehr oft zum Problem wird, ist das Thema Optimieren. Ich habe das gemerkt. Viele haben Shops, die überhaupt nicht durchdacht sind. Über das Thema Vorbereitung möchte ich nächste Woche mit dir sprechen. Das heisst nächsten Sonntag, 11 Uhr, sprechen wir darüber, warum es sehr wichtig ist, dass du Dinge zu ende testest. Warum du dein System dein Online-Shop, deine Marketplaces wirklich verstehen musst. Warum du auch deine Sortimente verstehen musst und warum es keinen Sinn macht, einen Bauchladen zu machen, von A bis Z alles zu verkaufen. Warum das keinen Sinn macht selbst wenn du die rechtliche Genehmigung hättest, da sprechen wir nächste Woche drüber. Und denk immer dran, kommentiere mir gerne den Podcast, kommentiere mir gerne deine Fragen. Ich greife das gerne in der nächsten Show auf. Also in dem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Verkaufen und denkt immer daran, das Fundament, meine Lieben, das Fundament ist wirklich am Ende das Entscheidende ob das Ganze Business nachhaltig skaliert oder ob ihr euch das um die Ohren fliegt.