Willkommen, heute geht es um das Thema: Wie sind die Margen? Wo finde ich profitable Lieferanten? Und kann es denn sein, dass durchschnittlich bei Amazon alle Artikel mit 20 Prozent Verlust verkauft werden? Und ob das sein und wie die Rentabilität aussieht – dazu jetzt mehr von eurem Dropshipping Experten Fabian Siegler.

Amazon und Rentabilität – das in ein Wort beziehungsweise in einen Satz zu packen – das ist manchmal schon echt schwierig. Gesten haben wir uns so ein bisschen über dieses Thema unterhalten, wie sieht es denn aus, wenn ich jetzt Lieferanten habe? Mindermengengebühren zum Beispiel. Oder sehr hohe Paketpreise. Habe aber als Dropshipper diese Menge nicht. Wie sieht es mit diesen ganzen Standardlieferanten aus? Standardlieferanten im Hinblick darauf, dass man die vielleicht von irgendeiner Liste, von einer Datei oder auf dem Zugang den man da kauft bekommt.

Jetzt ist es ja so, wir bieten auch unsere Lieferantenpakete an. Da hat es so ein bisschen den Vorteil, dass ich ausgetretene Pfade verlasse sozusagen, weil wir Folgendes machen: Wir nehmen da zum Beispiel Lieferanten, die standardmäßig keine CSV-Dateien haben. Wir haben ein CSV-Tool entwickelt. Damit können wir eine erstellen. Will sagen, das ist zum Beispiel etwas, da umgehen wir diese grundsätzliche Problematik der Bequemlichkeit. Viele Leute scheitern daran, dass sie keine Datei haben. Deswegen liefern sie oder arbeiten die mit diesem Lieferanten nicht zusammen. Das ist zum Beispiel ein Case den wir haben. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass wir über das Fachhandelskonzept für Dropshipper eine Möglichkeit haben, an ganz andere Lieferanten zu kommen, die normalerweise eben wie der Name schon sagt nur den Fachhandel beliefern. Dazu möchte ich euch aber gerne in unsere Webinarreihe einladen. Da können wir gerne über das Thema Lieferanten finden, Fachhandel finden, Margenoptimierung als solches sprechen.

Jetzt heute aus dem Bereich Elite-Dropshipping möchte ich nur nochmal darauf hinweisen – ich hatte es gestern angerissen – dass es künftig so sein wird, dass wir einen Lizenzshop eröffnen werden. Da sind wir gerade am Aufbauen. Und darin werden dann eben sämtliche Lieferanten zu finden sein, die momentan in den Nicht-Heimatmärkten – ich habe das gestern kurz erklärt – der Heimatmarkt ist bei einem deutschen Lieferanten eben Deutschland. Bei einem französischen ist das Frankreich. Und alles darüber hinaus gibt es sehr viele Defizite oftmals. Und da wie gesagt entsteht ein sogenannter Lieferantlizenzshop den wir unseren Elite-Kunden vorbehalten möchten erstmal. Und darin möchten wir dann margenstarke Nischenartikel anbieten, die man im Dropshipping-Bereich dann vielleicht so in den Nicht-Heimatmärkten beispielsweise in Deutschland jetzt noch nicht gesehen hat und somit man die Profilität steigern kann.

Losgelöst davon sind wir letztens auf einen sehr interessanten Bericht gestoßen, wo wir uns mal im Hinblick auf unsere Elite-Dropshipping-Geschichte auch nochmal selber hinterfragt haben. Und da war die Kernaussage: 20 Prozent der Produkte werden auf Amazon mit einem Verlust verkauft – durchschnittlich 20 Prozent. Kann das sein und wenn ja, woran liegt das? Wir haben uns das mal angeguckt. In dem besagten Case ging es darum, dass man sagt, ok durchschnittlich war das jetzt ein Verkäufer – der hatte 44 000 Produkte. Es wurden fast eine Million Preisänderungen innerhalb von 24 Stunden aufgrund der Verkäufe gegeben. Gerade wenn man jetzt kein Repricing betreiben würde, dann ist das natürlich so, dass das schon mal wenig Wettbewerbsfähigkeit zulässt. Also ein vernünftiges Repricing ist eigentlich ein Schlüsselerlebnis in dem Moment, weil man sich da die Arbeit erstmal spart, dass man permanent händig irgendetwas nachjustieren muss. Deswegen ist das Thema Repricing eine sehr wichtige Erkenntnis, dass man die betreiben sollte. Dass man eben seinen Verkaufspreis anhand der aktuellen Wettbewerbssituation austariert. Gerade auf Amazon wo die Buybox – um dieses Einkaufswagenfeld gekloppt wird – macht es eben Sinn, ein vernünftiges Reprising aufzusetzen und dann eben auch was wir sagten gerade. Wenn so margenstarke Artikel oder Nischenartikel da natürlich auch reinzugehen. Da ist das Thema Repricing ein bisschen unterschwelliger nur. Wobei es mit einem cleveren Repricing eben auch möglich ist, dass man ähnliche Produkte – so eine Art Benchmarking –  hernimmt und sich daran austreiert. Oder eben Thema Whitelabel – man hat vielleicht ein Universalprodukt entwickelt, ein Whitelabelprodukt entwickelt und orientiert sich zum Beispiel an der Original-Brandware und sagt aber, wir möchten immer x-Prozent preiswerter, billiger sein wie das Original. Das sind natürlich individuelle Strategien. Und das ist eine coole Geschichte. Da sind wir wie gesagt momentan da, um Möglichkeiten herauszuarbeiten.

So, jetzt haben wir mal so eine grundsätzliche Formel genommen. Die hieß dann Verkaufspreis. Dazu haben wir die Versandkosten genommen. Dieser Gesamtbetrag wurde abzüglich der Amazongebühren genommen. Dann haben wir die Mehrwertsteuer rausgerechnet, die Versandkosten weggerechnet und den Einkaufspreis weggerechnet. Das war im Prinzip die Gesamtkalkulation. Und dann wie gesagt geteilt durch den Einkaufspreis entspricht die Marge in Prozent. Wenn man sich das als Formel dann eben vorstellen möchte. Jetzt war es eben so, dass wir gesagt haben, ok in diesem konkreten Fall liegen die durchschnittlichen Nettomargen des Amazonverkäufers zwischen 12,5 und tatsächlich 80 Prozent der angebotenen Produkte. Und wenn man jetzt das zugrunde nimmt, war die Erkenntnis, dass 20 Prozent jener Produkte eben dabei mit Verlust verkauft werden. Und die meisten dieser Produkte eine Marge haben. Diese Produkte haben zwischen 10 und 75 Prozent. Die Frage war jetzt, warum ergeben sich eine so große Negativ-Marge, also dieser Verlust? Warum ist das so?

Und da sind tatsächlich drei Gründe. Die können wir sogar an der Stelle so bestätigen, auch wenn diese Erkenntnis – diese Ursprungserkenntnis, von der wir gerade gesprochen haben, eben nicht auf unserem Mist gewachsen ist. Aber diese Grunderkenntnis die spiegelt sich so in unserem Alltagsgeschäft wider. Also man ist zu der Erkenntnis gekommen, dass zunächst einmal die Produkte, die sich eher schlecht verkaufen, natürlich abverkauft werden müssen. Das stimmt, das ist in der Praxis wirklich so. Im Dropshipping-Bereich ist das jetzt vielleicht ein bisschen ausgeklammert, weil dann ist mir das Thema Ladenhüter nicht ganz so wichtig. Aber grundsätzlich aus eigener Erfahrung wo wir noch ein eigenes Ladengeschäft hatten, wie gesagt 10 Jahre zurück, stimmt das. Ich hatte Ladenhüter. Ich hatte Produkte, die wurden abverkauft aufgrund vielleicht neuer Produktversionen, aufgrund Updates oder natürlich schlich einfach darauf, weil die ein Ablaufdatum hatten und deswegen musste Liquidität geschaffen werden. Und wir haben Produkte deswegen abverkaufen müssen auch unter dem Einstandspreis. Insofern auch mit einem Verlust. Also in der kaufmännischen Praxis ist es gar nicht mal so weit hergeholt. Wie gesagt im Dropshipping-Bereich sollte der Punkt eigentlich wegfallen und dann kommt es eher zu dem zweiten Thema.

Und zwar ist es so, dass wir ein neues Produktlisting haben – also eine Produktlounge. Und mit dem natürlich deswegen zu einem Kampfpreis auf den Markt kloppen, weil wir da natürlich dann mehr verkaufen wollen und damit bei Amazon die Rankings aufsteigen möchten. Das heißt, dass man da im Prinzip ein Uplift hat vom neuen Produkt heraus. Das ist das quasi was man ein Stück weit als Marketingkosten assoziiert. Das ist insofern eigentlich in der Praxis auch wiederzufinden. Auch das können wir bestätigen. Das ist aus Dropshipping-Sicht vielleicht eigentlich ein bisschen schwierig, aber könnte kommen.

Und zu guter Letzt gibt es auch den Verkaufspreis. Der ist einfach schlicht kalkuliert – nämlich falsch. Und das ist tatsächlich etwas, was sehr oft vorkommt. Und da sehen wir uns auch in der Pflicht, dass wir dieses Thema Repricing einstellen und jetzt künftig noch ein bisschen detaillierter hernehmen und deswegen werden wir auch unsere Workshops und Möglichkeiten nochmal ein bisschen vertiefen.

Und deswegen nochmal gerne das Webinar angucken – was ich vorhin schon gesagt habe, Thema Lieferantensuche, Margen-Optimierung und Thema Marketing-Automatisierung. Und wie gesagt, dazu wird es künftig auch noch ein Webinar geben und eine Lösung. Also das heißt die Marge, dass wir permanent auf Amazon mit Verlust verkaufen ist insofern gar nicht richtig. Aber natürlich begründet in genau diesen drei Cases. Wie gesagt für die letzte – das Falsch-Einstellen, das Falsch-Kalkulieren wie gesagt das ist gerade bei den neuen Händlern zu beobachten – auch bei uns. Da sehen wir uns auch in der Schuld, in der Bringschuld, da ein bisschen mehr aufzuklären, hier ein bisschen mehr zu unterstützen – und das werden wir uns proaktiv annehmen, dass eben nicht mit Verlust verkauft wird. Und zum anderen wie gesagt durch den Lieferantenpool – den ich gerade sagte – will ich natürlich auch die Qualität erhöhen der Nicht-Heimatprodukte und somit natürlich mehr Rentabilität in die Märkte bringen. Ja dazu einfach jetzt mal heute reflektiert.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr das Video oben gerne kommentieren, was euch zu dem Thema Marge, Standartlisten, Nischenprodukte, Absatzkanäle und so weiter einfällt. Dann greife ich das gerne wieder in einem neuen Beitrag auf. Wie gesagt, wir wissen wir haben auf jeden Fall hier an der Stelle viel zu tun um noch mehr margenstarke Artikel bieten zu können. Aber nichtsdestotrotz muss man sich eben wieder vor Augen führen, jeder ist selbst und das auch ständig. Und wenn da jeder auch Initiative zündet, dann ist das eine sehr gute Geschichte, denn man kann sich natürlich ausruhen und man kann hoffen, dass die Lösungen zugeflogen kommen. Wir reflektieren ja auch und probieren die Lösungen zurückzugeben. Aber natürlich ist es auch eine dringendste Handlungsempfehlung, dass man sich selbst natürlich hinterfragt. Und wir sind immer offen für den Austausch und wir freuen uns über das Feedback was wir gebracht kriegen, auch wenn es teilweise natürlich konstruktiv ist. Das ist gerade das, was die Sache spannend macht, denn damit können wir eben lernen. Und das machen wir am Wochenende. Wir werden uns mit unserer IT nochmal zusammensetzen, mit unserem Techniker zusammensetzen. Wir werden überlegen, welche neuen Repricing-Möglichkeiten es geben wird – auch für den Gambio-Shop, nicht nur für die Plattform Amazon. Und wir haben da etwas ganz Tolles in petto. Und ich hoffe, dass ich euch schon nächste Woche dazu mehr berichten kann.

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